Archiv der Kategorie: Promis

Jahresrückblick 2009: Wolfgang Hörnlein (pdh) präsentiert neue Odenwälder Silvesterspitzen

silvester silvesterspitzen 2010 odenwald odenwaldkreisNach seinen Silvesterspitzen 2006, 2007 und 2008 legt Wolfgang Hörnlein (Pressedienst pdh) nun für den neuen Jahreswechsel nach. Die Lektüre lohnt. Er erlaubt sich eine eigene Meinung und Kritik auch an jenen, die über (s) eine Karriere entscheiden könnten: Lokalpolitiker, Verlage und Verleger.
Wir haben seine neuen Silvesterspitzen da und dort mit Links garniert. Ebenfalls hinzugefügt wurden Anmerkungen zur vermuteten Identität diverser (fiktiver?) VIPs im „fiktiven südhessischen Landkreis“.

>Aus gut informierten Quellen hat die südhessische Presseagentur -pdh- die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2009 in einem fiktiven südhessischen Landkreis zusammengetragen. Trotz penibelster Recherche kann nicht für alle Meldungen die Gewähr für Richtigkeit übernommen werden…

… Der neue Landrat [Anm.: Dietrich Kübler] des Südkreises aus den Reihen der Freien Wähler wird von der schwarzen Landtagsabgeordneten [Anm.: Judith Lannert] im Landtag eingeführt und bekommt eine Audienz beim Landesfürsten [Anm.: Roland Koch]. Der Fotograf der Staatskanzlei schießt ein schönes Foto von den drei Politikern. In den Blättern des kleinen Kreises erscheint das Foto aber nur mit zwei Personen, die Abgeordnete von der „falschen“ weil schwarzen Partei wurde von der Kreistags-Pressestelle einfach abgeschnitten, ein Handlungs-Relikt aus vergangenen 60jährigen „roten“ Zeiten des Kreises und Erinnerung an die stalinistische Ära. Protest des neuen Landrats gegen die eingeübten Praktiken wurde nicht bekannt.

… die Verwaltung der Kreisstadt hat Softwareprobleme: Niemandem fällt auf, dass keine Briefwahlunterlagen zur Landtagswahl angefordert werden. Werden sie aber, und die Anträge werden auch online entgegengenommen, nur landen sie im Papierkorb des Rathaus-Computers. Einem der Antragsteller fällt kurz vor seinem geplanten Reiseantritt auf, dass die beantragten Briefwahlunterlagen noch immer nicht bei ihm eingetroffen sind. Er tritt eine Lawine los und ein Softwarefehler im Amt wird diagnostiziert, einige Wahlunterlagen noch schnell versendet. Wer alles zu dem Zeitpunkt wegen Abwesenheit schon nicht mehr erreichbar war, wird lieber nicht eruiert.

… das Medienhaus, das den kleinen Landkreis monopolartig mit einer Tageszeitung beliefert, druckt zur Landtagswahl keine Anzeigen und Terminhinweise einer linken Partei. „Publizistische Erwägungen“ benennt der Verleger seine Entscheidung, die selbst seinen Mitarbeitern in der Anzeigenabteilung Magenschmerzen bereitet. Der Verleger [Anm.: Dr. Hans-Peter Bach] höchstselbst wird allerdings wenig später für viel größere Magenschmerzen seiner Mitarbeiter sorgen. Kaum zum Präsidenten der regionalen Industrie- und Handelskammer gewählt, wirft er alle seiner Drucker hinaus und gibt bekannt, sie könnten sich im neuen Druckhaus erneut bewerben, allerdings nur Beschäftigung ohne Tarifbindung zu Dumpinglöhnen erhalten. Wir erwähnen diese erbärmliche Handlungsweise aus „publizistischen Erwägungen“.

… eine Palastrevolution gilt es zu vermelden. Der glücklose schwarze Bürgermeister der Kreisstadt [Anm.: Harald Buschmann] setzt erst die Fusion mit der Nebenstadt in den Sand, dann auch seine Landratskandidatur im Nachbarkreis. Bereits eine Stunde nach Bekanntgabe des Scheiterns des Fremdgängers setzt ihm seine eigene Partei mittels Pressemitteilung den Stuhl vor die Tür und teilt mit, eine erneute Nominierung zum Stadtführer könne er sich getrost abschminken. Langwierige interne Verhandlungen sorgen Monate später für einen fragilen Burgfrieden. Mittlerweile hat er den Vorsitz der schwarzen Kreistagsfraktion übernommen, auch „Operettenopposition“ genannt. Ein neuer Schritt die Karriereleiter hinauf.

… seinem Leben ein Ende bereitet hat ein älterer Mitbürger der westlichsten Gemeinde des kleinen südlichen Landkreises. Mit Einzelheiten des Suizids haben Polizei und Presse die Lesern zum damaligen Zeitpunkt pietätvoll verschont. Musste er denn auch die Kettensäge anwerfen?

… acht Kriminalromane, zusammengefasst zu einem Sammelband auf der diesjährigen Buchmesse, handeln von Geschehnissen in sieben Gemeinden unseres virtuellen Kleinkreises. Die Autoren hatten im Frühjahr ihre „Tatorte“ in Augenschein genommen. So auch den großen westlichen Ort, der noch über einen historischen Kerker und unheimliche Bergwerksruinen verfügt. Aber den Mord selbst, so bat der dortige neue Bürgermeister, möge der Schriftsteller aus Imagegründen doch bitte in die nördliche Nachbargemeinde verlegen.

… Den Wunsch muss ein Einwohner dieser Nordgemeinde falsch verstanden haben. Er erschoss im Wirkungskreis des neuen Bürgermeisters vor den Augen erschrockener Touristen seelenruhig ein Schaf und verschwand wieder in seiner Nordgemeinde.

… trotz ihres neuen Fraktionsvorsitzenden [Anm.: Harald Buschmann] treibt die größte, schwarze Oppositionspartei [Anm.: CDU] des kleinen Kreises im Süden des Bundeslandes ein Gedankenspiel um, das der geübten Politik der „Opposition zum Liebhaben“ entspricht. Es gibt Überlegungen, so wird kolportiert, aus Mangel an Oppositionswillen und zur Entlastung der unterentwickelten politischen Gestaltungskraft, komplett der sozialdemokratischen Partei beizutreten. Die eigene Kreativabteilung hatte man schon vor Jahren geschlossen.

… nur knapp wurde die erste Amtsenthebung eines Bürgermeisters [Anm.: Gerhard Maser] des Kreises abgewendet. Seit vielen Monaten wird hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand über dessen Unpässlichkeiten, Indispositionen oder äußerst beschwingte Teilnahme an internen Sitzungen berichtet. Oder auch über fehlende Teilnahme. Eine solche nun führte zum Eklat. Dem Vernehmen nach hat die eigene Fraktion für „Öffentlichkeit“ gesorgt und die ersten unüberhörbaren Warnschüsse abgegeben. Um kurz danach allerdings einzuknicken und der Opposition den schwarzen Peter zuzuschieben, den diese umgehend zurückwies. Wir berichten weiter.

… der scheidende Landrat [Anm.: Horst Schnur] wurde noch einmal vorgeführt. Er hatte dem Kreistag den Inhalt eines Schreibens verschwiegen, das Fördergelder abschlägig beschied, weil die angeblich „totalen Innovationen“ einer neuen Industrieansiedlung bereits woanders Routine und damit alles andere als innovativ-förderungswürdig waren. Den Landrat irritierte indes nicht etwa die Enttarnung, er wollte tatsächlich nur wissen, wie die Opposition an das Schreiben gelangt war. Wahrscheinlich, um solch unangenehme Aufklärungswege künftig zu unterbinden.

… selbiger Ex-Landrat denkt nach seinem Rückzug nicht an die Privatsphäre. Er hat sich unlängst erst einmal in viele politische und Aufsichtsgremien in der Wirtschaft wählen lassen, um seinem Nachfolger von der falschen Partei noch häufig kräftig in die Suppe zu spucken.

… der rote Kreis wird langsam schwarz. Definitiv keine erfreuliche Periode der Sozialdemokraten. Das Landratsamt geht nach 60 Jahren weg von den Sozis, hin zu den Freien Wählern. Der neue Landrat will nun zunächst einmal Arbeitsplatzbeschreibungen einführen. Richtig gelesen, es gab keine. In Kürze werden über 500 Beschäftige erstmals schriftlich erfahren, was sie eigentlich zu tun haben

…das direkte Landtagsmandat des Kreises gewann die schwarze Kandidatin zurück, nur ein Jahr lang hatte sich der rote Abgeordnete des zurückeroberten Mandats erfreuen können. Im Bundestags sieht es ähnlich aus, die schwarze Kandidatin dort baute ihren Vorsprung und die Sozis gingen leer aus.

… da hatte auch der kostenlose rote Wahlkampfbus, eine Zugabe des eigenen „gemeinnützigen“ Arbeitgebers, dem Bewerber um das Bundestagsmandat [Anm.: Detlev Blitz] nichts retten können. Es bleibt kein Wahlsieg des roten Kandidaten, aber zumindest ein kräftiges „Geschmäckle“…

… eine überregionale eher rote Tageszeitung mit Hauptsitz in der Mainmetropole schreibt seit Jahren rote Zahlen und musste unlängst durch eine Bürgschaft des schwarzen Landesfürsten gerettet werden. Dennoch setzte sich der Niedergang der Zeitung fort und so entschied man sich als Sparmaßnahme zu Redaktionsschließungen, dafür aber das oben erwähnte Medienhaus um Zulieferung der südlichen Regionalseiten zu bitten. Ausgerechnet! Man bleibt also konsequent der Strategie des kräftig sinkenden Niveaus treu. Besonderer Clou: Die provinziellen Blattmacher lassen sich aus Gründen der Kosteneinsparung vermehrt ihre Berichte und dazugehörende Fotos von Vereinen, Parteien, Firmen und Gemeinden zusenden, sparen also Text- und Bildhonorare, verkaufen diese „Berichte“ dann z.T. an den neuen Kunden. Eine wahrlich optimale Wertschöpfung und ein großer Schritt im rasanten Niedergang des regionalen Journalismus.

… die Luft der großen weiten Welt durften die Aufsichtsräte des regionalen Energieversorgers [Anm.: HSE] , zum Teil begleitet von den Ehepartnern, schnuppern, mindestens einmal jährlich, mehrtägig und kostenlos. Nun will es die Regel, dass Bürgermeister und Landräte, auch in unserem Südkreis, durch ihr Amt automatische Aufsichtsräte waren. Vorteilsannahme im Amt, meinte die Staatsanwaltschaft. Achtzig von ihnen haben im zu Ende gehenden Jahr unterschiedliche Post bekommen, von der Niederschlagung wg. Geringfügigkeit oder später Einsicht bis zur Zahlungsaufforderung in den härteren und uneinsichtigen Fällen im fünfstelligen Euro-Bereich.

… mangelnde positive oder zumindest korrekte Außenwahrnehmung seines Kreises bei den größeren Tageszeitungen in der nahen Metropole vermisste der scheidende Landrat während einer größeren Veranstaltung. Er warf deren Redakteuren „urbane Arroganz“ vor. Und das zum Teil sehr zu Recht. Zum anderen Teil aber auch nicht. Auch wohlmeinenden Journalisten fehlte häufig der Überblick über das programmatische und dadurch auch mediale Durcheinander, das der Kreis und vor allem sein Vorturner anrichteten. Der schien es nicht einmal zu bemerken. Von daher war es gut, dass zwei Großstadtschreiber einmal, wenn auch unerträglich arrogant, deutlich auf krasse medientechnische Defizite der Kreisleitung hinwiesen. Überall wollte der Kreis vorn mit dabei sein, nichts war schöner für den ersten politischen Beamten als der oft ausgestoßene Spruch, das gibt es nur bei mir im Kreis, dort und dort sind wir sogar international führend. Weil ja auch unsere Berge höher sind als die Alpen, sie stecken nur tiefer im Boden… Nur: Die Nachhaltigkeit im kleinen Kreis ist das Manko, gerade hat man ein neues Projekt gestartet, also eine neue Sau durchs Dorf getrieben, da wird sie bereits uninteressant. Sie wird noch nicht einmal geschlachtet, sie bleibt einfach irgendwo stehen und verhungert. So ging es einer Vielzahl von durchaus ehrgeizigen Projekten, die einfach im Sande verliefen und die sehr engagierten Teilnehmer in die Verzweiflung trieben.

… die mit öffentlichen Mitteln herausgegebene Postille „Kreis regional“ wird noch immer kostenlos an alle Haushalte im kleinen Kreis verteilt. Es handelt sich um eine Selbstbeweihräucherung der Ämter und Eigenbetriebe im Landkreis, die sich und ihre Leistungen in der Tagespresse nicht ausreichend gewürdigt und bejubelt fühlten. Dies erledigen sie jetzt seit Jahren penetrant selbst. Der neue Landrat fand bisher nicht die Kraft, die ursprünglich als rote Wahlkampfbibel konzipierte Streitschrift einzustellen. Die Bürger des kleinen Kreises kostet das unsägliche Pamphlet jährlich weit mehr als 100.000 Euro.

… das gibt’s wohl nur im diesen Landkreis: bereits weit über drei Jahre arbeitet ein Rechtsdirektor [Anm.: Georg Dürig] bei vollen Bezügen beziehungsweise eher nicht, weil er von seinem Amt suspendiert ist. Aus Angst vor Übergriffen seiner eigenen Behörde auf sich selbst wegen unbotmäßigen Verhaltens hatte er sich zunächst in den entferntesten Zipfel des EU-Raumes geflüchtet. Der „Mann fürs Grobe“ soll am Ende nicht grob genug für sein Amt gewesen sein. Wir hatten schon dreimal darüber berichtet. Fortsetzung folgt 2010.

Darüber lacht der kleine Kreis:

… Die sozialdemokratische Landratskandidatin [Anm.: Erika Ober] hat die Professorin und Parteifreundin zur Neujahrsansprache eingeladen, die sich im Frühsommer zur Bundespräsidentin wählen lassen will. Und holt sie mit dem eigenen Auto vom Flughafen ab. Als Versammlungsort wird die westlichste Gemeinde ihres eigenen Wahlkreises gewählt. Kleines Problem: Sie findet die Gemeinde nicht und irrt mit der Präsidenten-Kandidatin durch ihren eigenen Wahlkreis. Merke: wer Landrätin werden will, sollte zumindest die 15 Gemeinden des eigenen, kleinsten Landkreises des Bundeslandes kennen.<

Kiosk, Karriere und Pornografie für Mädchen: Schauspielerin Jessica Schwarz plaudert über ihre Wege zum Ruhm und das neue „Jungsheft“


Michelstadt Rathaus Kiosk

Das neue ZEITmagazin LEBEN enthält ein Gespräch, das die in Michelstadt aufgewachsene Schauspielerin Jessica Schwarz mit Christoph Amend und Stephan Lebert führte. Wir zitieren Auszüge:

>Meine Eltern hatten einen Zeitschriftenladen. [Anm.: Das Bild zeigt das direkt neben dem Michelstädter Rathaus gelegene Kiosk.]
Unten war der Laden, dahinter die Küche. Und oben im dritten Stock war unsere Wohnung. Wenn ich aus dem Haus ging, musste ich durch einen Tunnel von Zeitschriften, rechts und links bis zur Decke hoch.

Ich weiß noch, mittwochs und samstags hat meine Mutter die Remis gemacht. […]
Die Zeitschriften, die wir wieder zurückschickten, weil sie keiner kaufte. Unsere Küche hatte 25 Quadratmeter, die war voll mit den Remis. Vor allem samstags war das ein riesiger Haufen. Wir mussten Pakete schnüren, mit Plastikschnüren. Ich hatte Risse in den Händen von den vielen Schlaufen.[…]
Ich bin ein echtes Magazinkind. […] Ich war bei meinen Freunden und Freundinnen sehr begehrt. Ich saß an der Quelle. Ich sag nur: Comics, Panini-Bilder Kurz vor Silvester hatten wir auch Feuerwerkskörper. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke, mein Vater hat geahnt, was meine Schwester und ich heimlich alles verteilt haben.[…]

Ich konnte schon lesen, bevor ich in die Schule kam. Ich habe Comics geliebt. Am Anfang war es Micky Mouse, dann Spuk und Gespenster, die kamen immer samstags. Dann kam die Zeit von Yps, später Asterix und Obelix, Clever und Smart oder Tim und Struppi.[…]

Gleichzeitig fing ich auch an die Vogue, Elle und Cosmopolitan zu lesen. Da waren tolle Bilder drin, schöne Sachen für Mädchen, Kosmetik, Mode, Schminktipps. Es klang alles nach großer Welt, nach Abenteuer.[…]

Ich wollte werden wie Cindy Crawford, wirklich. Linda Evangelista, Tatjana Patitz, Helen Christensen, die Topmodels der frühen Neunziger waren meine Heldinnen. Claudia Schiffer, großartig. […]

(Ich) habe meine Eltern unendlich genervt, weil ich immer gesagt habe, ich will auch solche Kleider tragen, ich will auch solche Reisen machen. Und immer wenn ich irgendwo einen Model-Wettbewerb in einer Zeitschrift fand, sagte ich: Oooch, bitte…[…]

Mein Vater hat eines Tages einen Wagen gemietet, und wir haben eine wunderschöne Tour durchs hessische Land gemacht. Immer wieder hat er angehalten und Bilder von mir gemacht. Und sie an Bravo Girl geschickt. Eines Tages kam die Antwort: Ich wurde zum Casting nach Frankfurt eingeladen, zunächst waren es noch 100 Kandidatinnen, dann 20. Erst erschien ein ganz kleines Bild von mir, dann ein großes. In unserem Städtchen Michelstadt waren die Ausgaben immer sofort ausverkauft.[…]

Ich hatte mir das immer vorgestellt: Die Aufnahmen von den Models mit meinem Gesicht drin. Ich wollte das immer. Wann immer es eine kleine Modenschau in Michelstadt gegeben hat, ich war dabei. Mein erstes Foto erschien in der Lokalzeitung, da war ich drei. […]

Mich machen Zeitschriften neugierig auf die Welt. Deshalb lese ich sie. Und wissen Sie, ich war in unserem Laden immer sehr fasziniert von den vielen, vielen besonderen Zeitschriften, über Angelsport, über Eisenbahnen, über Tätowierungen. Wir hatten ja alles. Dann kamen diese Leute, die schon dem neuen Angelheft entgegenfieberten. Es ist nicht mein Ding, aber ich finde es großartig. Sagen Sie, darf ich hier auch ein kleines, neues Magazin empfehlen, was eine Freundin von mir herausgibt?[…]

Jungsheft, heißt es, Pornografie für Mädchen. Ein kleines, feines Magazin. Schöne Bilder, sehr ästhetisch, gar nicht schmutzig. Anders als es Männer machen. Da drin gibt es eine Prominentenkolumne, Charlotte Roche hat schon geschrieben. Und demnächst bin ich dran.<
Textquelle: Die ZEIT (Nr. 22), »Ich bin ein Magazinkind« – Die Schauspielerin Jessica Schwarz hat dem Kiosk ihrer Eltern viel zu verdanken, 24.05.2007,

Bild: Flickr, ItsMe_Alex’s photos

Nach Trennung von Daniel Brühl: Jessica Schwarz neu liiert mit Marc Achenbach

Das berichtet heute der Berliner Kurier :
>Sieht aus wie Daniel Brühl (28), bewegt sich wie Daniel Brühl und dass er ebenso gut küssen kann, darf wenigstens angenommen werden. Ein halbes Jahr nach ihrem Liebes-Aus zeigt sich Jessica Schwarz (29) endlich wieder in gutaussehender Männerbegleitung auf dem Berliner Parkett. Er stellte sich als Marc Achenbach vor, soll aus der Filmbranche kommen und 30 Jahre alt sein. Ein süßes Paar. Händchen haltend tauchten sie beim „First Steps Award“ im Theater am Potsdamer Platz auf. Erst kürzlich hatte Jessica erzählt: „Es gibt da jemanden, mit dem ich mich sehr gut verstehe.“ Nun wissen wir, wer er ist. Marc gilt übrigens als große Hoffnung im Filmgeschäft. Von denen gab es beim Nachwuchspreis „First Steps“ auch dieses Jahr jede Menge zu sehen. Insgesamt musste die Jury um Nadja Uhl (bekommt im September ihr Baby), Maria Furtwängler und Sönke Wortmann 189 Filme in fünf Kategorien sichten. 72 000 Euro Preisgeld durften sich u.a. Michael Dreher (Kurzfilm), Marcus J. Carney (Dokfilm) und Birgit Grosskopf (Spielfilm) teilen.< Quelle: Berliner Kurier, Jessicas neuer Stolz heißt Marc , 24. 8. 2006 [Link von uns]

Jessica Schwarz hat es geschafft – SPIEGEL präsentiert Michelstädter Schauspielerin in Titelgeschichte zum Thema Rauchen


… ganz oben, als prominente Raucherin und gewissermaßen als abschreckendes Beispiel. Auf einem Bild nebenan leisten ihr Müntefering und Steinbrück rauchend Gesellschaft.
Der SPIEGEL-Artikel ist zum Glück absolut tendenziös und outet Raucher in öffentlichen Räumen als das, was sie sind: Rücksichtslose, gefährliche Körperverletzer.
Die meisten nehmen nicht einmal auf Kinder Rücksicht, schon gar nicht in den eigenen Räumen.
Während in immer mehr Ländern dem rauchenden Wahnsinn Grenzen gesetzt werden, besitzen die Nikotinsüchtigen in Deutschland noch immer Narrenfreiheit.
Wer hier als Nichtraucher abends noch in ein Cafe oder eine Bar gehen will, muss die verpestete Luft in Kauf nehmen … die danach stinkende Kleidung ist noch der geringste Kollateralschaden.
In der ZEIT schlägt Andrea Böhm eine von uns herzlichst unterstützte Gegenmaßnahme vor:
>Sie rauchen gern im Café? An oder neben meinem Tisch? Dann stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Auf jede Wolke, die Sie genüsslich in die Tiefe des Raumes blasen, antworte ich Ihnen mit einer Schwade aus meinem Raumspray – inklusive einer penetranten Bergamotte-Duftnote und Allergie auslösender Partikel. Macht bei – sagen wir – zwölf Zügen pro Zigarette zwölf gesprühte Vergeltungsschläge. Spätestens nach der zweiten Zigarette werden Sie mich beschuldigen, die Luft zu verpesten. Nach der dritten werden Sie den Kellner auffordern, mir Hausverbot zu erteilen.
In Cafés zu trinken, zu philosophieren oder sich aufzuwärmen ist ein kulturelles Grundrecht – vor allem in Europa. In Cafés andere Gäste zu zwingen, Formaldehyd, Benzol und Nitrosamine einzuatmen, ist ein Akt fahrlässiger Körperverletzung
…<
… nein, eigentlich ist es ein Akt vorsätzlicher Körperverletzung. Raucher sind schließlich nicht so blöd,
wie sie tun. Sie wissen längst, was sie anderen damit zumuten und nehmen es ohne größere Gewissensregung in Kauf.
Nachdem auch in Schottland das Rauchen in Pubs verboten wurde, hat sich dort laut SPIEGEL das Kneipen- Geschäft sogar belebt. Ähnliche Erfahrungen werden aus anderen Ländern berichtet, die die toxischen Stinker aus den öffentlichen Räumen verbannten.
Eine vor 8 Jahren verfasste Anti -Rauch-Tirade scheint nun immerhin – das zeigt die SPIEGEL-Geschichte – im kulturellen Mainstream angekommen zu sein.

Daniel Brühl und Jessica Schwarz getrennt – Das Blog- und Presseboulevard bebt nach


Die Boulevardpresse fühlt sich belogen. Daniel Brühl und Jessica Schwarz sollen schon seit einiger Zeit getrennt sein und in den letzten Monaten – sofern sie gemeinsam auftraten – die Liebe nur noch gespielt haben. Es sei alles Schau gewesen. Findet der Berliner Kurier:

>Es war nur ein Schnappschuss, aber einer mit Zündstoff: Daniel Brühl (27, „Good Bye, Lenin!“) flirtend mit Nora Tschirner (24) auf der VW-Night im „Bungalow“. Gestern dann die Schock-Nachricht im KURIER: Daniel und Jessica Schwarz (29) sind getrennt. Nicht seit voriger Woche, seit Jahresbeginn! Das bestätigte uns jetzt Jessicas Manager Christian Jerger. Der: „Wir sprechen hier über olle Kamellen“. Olle Kamellen? Wie lange wurden wir eigentlich belogen? Gerüchte, das Traumpaar des deutschen Kinos (immerhin verlobt) stehe vorm Liebes-Aus, gab es seit Februar. Doch auf der Berlinale-Fete von „Der Rote Kakadu“ rissen sich beide zusammen – knutschten, turtelten, hielten Händchen.[…]<

Die BZ erkennt (wie im Fall Boris Becker) Kontinuitäten und gleichbleibende Muster bei dem Triebtäter Brühl:
>Hauptsache dunkelhaarig? Die Meldung, daß sich Daniel Brühl (28) von seiner Verlobten Jessica Schwarz (29) getrennt hat, war erst wenige Stunden alt. Und schon wurde der „Good Bye, Lenin“- Star mit einer neuen, weiblichen Begleitung in Cannes fotografiert. An Brühls Seite auf dem roten Teppich: Die spanische Schauspielerin Ingrid Rubio (30), seine Filmpartnerin in „Salvador“.
Verblüffend dabei: deren Ähnlichkeit mit Daniels Ex Jessica und seiner „guten Freundin“ Nora Tschirner (24). Nämlich sehr fröhlich, und vor allem: nicht blond. Daniel und die Brünetten – was ist da los?<


Ein Nürnberger Blogger zeigte am 13. April 2006 pikante Bilder einer angetrunken wirkenden Schönen, bei der sich um Jessica Schwarz handeln soll.
Edgar Kugel wiederum präsentiert als Video-Chronist des Odenwälder Alltags auf seinen COCKROACH-NEWS (unangenehm · bestechlich · unparteiisch)
ein vor 5 Jahren schamlos direkt geführtes Interview mit Daniel Brühl, der zu diesem Zeitpunkt mit Jessica Schwarz noch eine Familie („erst mal einen Jungen“) gründen wollte.
Der Halb-Spanier Brühl gesteht auch, dass er liebend gerne einmal mit der Vollblut-Spanierin Penelope Cruz spielen würde: Vor der Kamera (und – pourquoi pas – hinter der Kamera? Tom Cruise hat jedenfalls den Weg frei gemacht).
Der Verlassenen ruft Kugel zu: „Jessica komm wieder heim, auf dem Bienenmarkt oder dem Wiesenmarkt kannst du deinen Kummer ertränken“ —- Dann aber nur nicht QGL in die Arme und vor die Kamera laufen!

Good Bye, Liebe: Deutsche Boulevardpresse nimmt Anteil an gescheiterter Beziehung der Michelstädter Schauspielerin Jessica Schwarz


Vor allem die Berliner BZ ist deswegen aus dem Häuschen:
>Es sollte für immer sein. Wie bei allen Liebenden. Fünf Jahre lang waren die Kinostars Daniel Brühl (28, „Good Bye, Lenin“) und seine Verlobte Jessica Schwarz (29) das junge, deutsche Film-Traumpaar. Und jetzt ist alles aus. […]
Überraschend kam das Ende nicht! Getuschelt wurde über eine Trennung der beiden schon lange. Obwohl sie erst vor wenigen Monaten eine gemeinsame Wohnung im Bötzow-Viertel (Prenzlauer Berg) gekauft hatten. Doch Fragen nach ihrer Beziehung waren die beiden Schauspieler in letzter Zeit zu auffällig ausgewichen.
Erst am Wochenende war Daniel Brühl ohne Jessica Schwarz zur Eröffnung des Szene-Clubs „Bungalow“ in der Invalidenstraße in Mitte (BZ am Sonntag berichtete) erschienen. Zärtlich hatte er dabei seine Hand um MTV-Moderatorin Nora Tschirner gelegt. Auch da wurde getuschelt. Auch da verlor Daniel Brühl kein Wort über seine Verlobte. Vielleicht, weil das Ende einer großen Liebe auch einen Schauspieler sprachlos macht.<

Auch die Berliner Morgenpost nimmt Anteil: >Die traurige Nachricht sollte noch geheim gehalten werden. Ein bißchen Zeit gewinnen. Zum Schutz der eigenen Gefühle. Niemand sollte den Finger auf die Wunde legen können. Doch nach dem Fremd-Flirt von Daniel Brühl mit MTV-Moderatorin und Schauspielerin Nora Tschirner am vergangenen Freitag bei einer Party von VW in Mitte (wir berichteten), bestätigte gestern Christian Jerger, Manager von Jessica Schwarz, der „Berliner Morgenpost“, das Liebes-Aus.[…]Mit der Trennung von Brühl und Schwarz, den beiden Jungstars, die zu Shootingstars avancierten, geht eine Ära zuende. Das Traumpaar des deutschen Films gibt es nicht mehr. Und es war so schön: Als sich Daniel Brühl (27) vor fünf Jahren in seine „Nichts bereuen“-Partnerin Jessica Schwarz (29) verguckte, verliebte sich Deutschland gleich mit. Die Fangemeinde wuchs, die Medien überschlugen sich mit Entzückens-Schlagzeilen. Als Daniel 2002 mit „Good Bye, Lenin!“ den Durchbruch schaffte und über Nacht weltberühmt wurde, zierte das Pärchen sogar Titelseiten. Jung, hübsch, erfolgreich, und so verliebt. Vor einem Jahr die Verlobung. Erst kürzlich kauften sie gemeinsam eine Wohnung im Bötzow-Viertel zwischen Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Der Umzug in das kuschelige neue Nest „ist für den Sommer geplant“, sagte uns Jessica noch im Februar, während einer Berlinale-Party im Café Keese. Süß waren sie da noch miteinander. Schmusten, hielten Händchen, küssten sich. Damals aufkommenden Trennungsgerüchten traten sie vehement entgegen. Immer wieder.<

Die Süddeutsche Zeitung weiß, dass häufige berufliche Trennungen wohl doch nicht romantisch sind:
>Da sowohl Schwarz als auch Brühl gefragte Jungschauspieler sind, waren die beiden wegen Dreharbeiten oft lange getrennt. Vor zwei Jahren hatte Schwarz erklärt, dass man selbst diesen beruflichen Trennungen noch etwas Romantisches abgewinnen könne: „Man muss sich zwischendurch auch vermissen können, um sich richtig aufeinander zu freuen. Insofern sehe ich es positiv, wenn wir zeitweise drei Monate am Stück voneinander getrennt sind.“ Offenbar wirkten sich diese erzwungenen Trennungen langfristig aber nicht positiv auf die Beziehung aus.<

Wer mehr wissen will als wir, muss sich mit dem Manager von Schwarz, Christian Jerger, in Verbindung setzen – der betreibt unter www.orangepop.de eine poppige, flashige Website.
Der Wikipedia-Eintrag ist leider nicht aktuell. Die letzte Info dort lautet: „In ihrer Kindheit wohnte Jessica im kleinen Städtchen Michelstadt im Odenwald. Ihre Eltern, Thomas und Elvira, hatten dort einen kleinen Kiosk. Heute haben sie eine angesehene Brauerei – das Michelstädter Rathausbräu. Jessica hat eine Schwester.“
Bei Daniel Brühl bleibt die Wikipedia auf dem Laufenden … sie weiß schon vom Trennenden.
Jessicas Fan-Website bei Geocities „is currently unavailable…(it) exceeded its data transfer limit.“

Würde die Technik beim ZDF etwas taugen, könnte man aus purer Nostalgie die beiden noch einmal in trauter Zweisamkeit erleben – beim Melken. Leider läuft das ZDF-Video mit Szenen aus dem Kuhstall keinen Millimeter. [Doch jetzt läuft es! ]


Fake wird zum Fakt: Jessica Schwarz und Daniel Brühl getrennt


>Der Internetdienst „Bunte.T-Online.de“ zitierte am Montagabend Brühls Managerin mit den Worten, das Paar habe sich schon vor einer ganzen Weile „in aller Freundschaft getrennt“. Der aus dem Film „Good Bye, Lenin!“ bekannte 28-Jährige war demnach schon zum Deutschen Filmpreis vor zehn Tagen ohne seine 29-jährige Verlobte erschienen.
Zu den Gründen für die Trennung wollte sich Brühl, der derzeit Jurymitglied bei den Filmfestspielen in Cannes ist, demnach nicht äußern. Schon früher hatte es immer mal wieder Gerüchte gegeben, das Pärchen habe sich getrennt. Im Februar zeigten sie sich noch gemeinsam bei der Berlinale.
Nach seinem Solo-Auftritt beim Filmpreis kam er nun am vergangenen Wochenende auch zur „All in White“-Party“ von VW im Berliner Klub „Bungalow“ ohne seine Jessi – und amüsierte sich zum Verdruss der „Berliner Morgenpost“ mit einer anderen Frau: „Daniel flirtet fremd“, hieß es missbilligend in der Zeitung. Der „Bunte“ zufolge handelte es sich um MTV-Moderatorin und Schauspielerin Nora Tschirner (24, „FC Venus“).[…]
Jessicas Vater Thomas Schwarz hat der „Bunte“ offenbar berichtet, er wisse nichts von einer Trennung: „Jessica hat mir nichts erzählt“, sagte er dem Blatt. „Allerdings habe ich meine Tochter seit zwei Wochen nicht mehr gesprochen, sie hat ihr Handy verloren. Ob an den Gerüchten was dran ist, kann ich nicht sagen. Man weiß ja nie: heute so, morgen so. Und wenn es so sein sollte, dann ist es eben so.“< Quelle: rp-online.de, Daniel Brühl und Jessica Schwarz getrennt?, 22. 5. 2006 [Link von uns]

Warum sich Daniel Brühl und Jessica Schwarz eine Eigentumswohnung kaufen (mussten): „Ich liebe es, zu schreien und Sachen durch die Gegend zu werfen …Und Jessica wirft zurück. Streiten macht total Spaß“


>Soll diese Frau jungen Menschen ein Vorbild sein? Keine Ausbildung, kein Studium, die wichtigsten Kenntnisse ihrer diversen beruflichen Tätigkeiten mal eben nebenbei erworben, und doch heute eine der meistbegehrten Schauspielerinnen des Landes: Jessica Schwarz (28) hat den Begriff „Quereinsteigerin“ neu definiert. Und der Erfolg gibt ihr Recht. Nach einer ersten Bühnenrolle in der TV-Inszenierung von Frank Wedekinds „Lulu“ – vor kurzem von arte ausgestrahlt – liegt ihr nicht mehr nur die Jugend, sondern nun auch das nationale Feuilleton zu Füßen.
Nicht schlecht für ein „Bravo-Girl“. Diesen ersten einer Reihe zunehmend bedeutsamer Titel errang Jessica Schwarz mit 16 Jahren. Das war 1993 und höchste Zeit, aus dem Provinzkaff Michelstadt im Odenwald zu entfliehen. Gutbürgerlich war sie als zweite Tochter des örtlichen Brauereibesitzers aufgewachsen.[…]
Im Februar 2000 engagierte sie der Kölner Sender [Anm.: VIVA], ließ sie zunächst „Interaktiv“, dann „Film ab“ moderieren. […]
Als sei der Traumjob im Junge-Leute-Fernsehen nicht genug, bot ihr 2001 über Nacht Regisseur Benjamin Quabeck die Rolle der Luca im melancholischen „Nichts bereuen“ an. Ihren Filmpartner mit den verträumten Augen, einen gewissen Daniel Brühl, lud sie nach dem Dreh kurzerhand zum Essen ein, was in einer Lovestory samt Happy End mündete.[…]
Ich liebe es, zu schreien und Sachen durch die Gegend zu werfen“, bekannte Brühl in einem Interview. „Und Jessica wirft zurück. Streiten macht total Spaß. Und zum Glück ist unsere Wohnung groß genug, daß wir uns prima aus dem Weg gehen können.“[…]
Doch keine Sorge. Brühl und Schwarz, das Traumpaar des deutschen Films, das vor einem weiteren gemeinsamen Film aber zurückschreckt, bleibt Berlin erhalten. Jüngst kaufte man sich im Bötzow-Viertel eine Eigentumswohnung.< Quelle: welt.de, Vom Bravo-Girl zur begehrten Schauspielerin, 7. 4. 2006 [Hervorhebungen und Links von uns]

Redselige Jessica Schwarz: „Ach, wäre so ein Leben in Michelstadt nicht viel einfacher?”


So zitiert heute die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung die aus Michelstadt kommende Schauspielerin in einem großen Bericht („Die Redselige“).
Darin erfährt man auch, dass ihr Neujahrs-Urlaub in Mittelamerika übel begann:
>Den Start ins neue Jahr hatte sich Jessica Schwarz anders vorgestellt: Es begann mit einem Tanzunfall. Gerade drei Tage zuvor war sie in Guatemala angekommen. Mit ihrem Verlobten, dem „Good-Bye Lenin”-Star Daniel Brühl, hatte sich die Schauspielerin eigentlich vorgenommen, mit dem Rucksack durch Guatemala und Belize zu reisen. Doch dann fielen die Neujahrsfeierlichkeiten ein wenig zu schwungvoll aus, und sie brach sich das Sprunggelenk. Gleich zweimal.
„Antigua ist eine sehr schöne alte Stadt mit sehr unebenem Kopfsteinpflaster. Wenn man sich da am 1. Januar ausgelassen in wogenden Salsa-Schritten durch die Straßen bewegt, kann das schon mal passieren”, erzählt sie mit leicht gequältem Lächeln. Jetzt habe sie zwei dicke Narben, die aussähen wie aufgemalt. Jessica Schwarz hat eine gewisse Neigung zum Verunglücken: Als Kind steckte sie einst bei voller Fahrt die Füße in die Fahrradspeichen, um zu gucken, was passiert. Danach fehlten ihr zwei Vorderzähne. Bei Dreharbeiten zu einer Theaterkanalproduktion von Wedekinds „Lulu” zog sie sich im vergangenen Sommer an dem nun gebrochenen Knöchel bereits einen Kapselriß zu. Und das Resultat des Tanzunfalls war, daß der Mittelamerika-Urlaub beendet war, bevor er so recht begonnen hatte. Noch drei Wochen wird sie an Krücken laufen müssen, eine Filmrolle hat sie wegen des Gipsfußes abgesagt.
Doch davon abgesehen läuft es für Jessica Schwarz zur Zeit ganz gut. Die Lulu-Inszenierung von Regisseur Uwe Janson wird Ende März auf Arte ausgestrahlt. Vergangene Woche kamen „Die wilden Hühner” ins Kino, in der sie die Lehrerin Frau Rose spielt. Und auf der Berlinale hatte „Der Rote Kakadu” Premiere, in dem sie in der weiblichen Hauptrolle zu sehen ist. […]< Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Die Redselige, 19. 2. 2006 (Seite 59) [Links von uns]

Jessica Schwarz: Weihnachten bei Mama und Papa im Odenwald und Silvester mit Partner in Guatemala


>Die Schauspielerin und Ex-Moderatorin Jessica Schwarz plant, Silvester ohne die üblichen Neujahrs-Feierlichkeiten zu verbringen. Sie wolle Silvester mit ihrem Partner und Freunden in Guatemala verbringen. «Dann geht’s weiter nach Belize, alles mit dem Rucksack. Dreieinhalb Wochen – ohne Handy», sagte die 28-Jährige der «Bild am Sonntag».
Weihnachten wolle sie aber mit der ganzen Familie zu Hause im Odenwald verbringen.[…]
Die 28-Jährige war Model, Moderatorin beim Musiksender Viva und stand kürzlich für die Romanverfilmung «Das Parfum» vor der Kamera. In dem Film spielte sie eine Prostituierte.< Quelle: netzzeitung.de

Dramatisches wusste schon im November die BZ über Michelstadts einzigen VIP zu berichten:

>Arme Jessica Schwarz (28)! Bei der Premieren-Party von „Die Blaue Grenze“ im Stadtbad Oderbergstraße erkannte sie (fast) keiner.
Mit Mütze und fettem Schal „vermummt“ schlich sie an den Fotografen vorbei. Das Gesicht der schönen Schauspielerin sah gar nicht gut aus. Müde Augen, blasse Haut. Mit geschundener Stimme krächzte sie dem B.Z.-Reporter zu: „Morgen habe ich Zahn-OP! Und auch noch mit Vollnarkose. Mir werden Weisheitszähne gezogen, und auch am Kiefer wird operiert.“ Vier Tage wird Jessica wohl flachliegen und kühlen müssen. Abends zuvor bei der Premiere von „Merry Christmas“ war sie noch mit ihrem Verlobten Daniel Brühl (27) unterwegs. Der sollte eigentlich seine Blinddarm-OP auskurieren. Aber als Hauptdarsteller des Anti-Kriegs-Films wollte er bei der Deutschlandpremiere nicht fehlen. <