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	<title>Odenwald Geschichten</title>
	<link>http://www.odenwald-geschichten.de</link>
	<description>Blog über das Abgründige im Lokalen und das Kriminelle in der Justiz</description>
	<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 14:16:31 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
			<item>
		<title>Berlin: Diskussionsrunde zum &#8220;boomenden Verschwörungswahn&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 15:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wurden gebeten, auf zwei Veranstaltungen in Berlin hinzuweisen. Das tun wir gerne, liegt es für uns doch gleich um die Ecke.
Morgen, um 18:30 Uhr gibt es einen &#8220;Verschwörungskritischen Filmabend&#8221;, am Dienstag, ebenfalls um 18:30 Uhr gibt es eine offene Diskussionsrunde zum boomenden Verschwörungswahn.&#8221;
Ort und Weg können den unten eingeblendeten Plakaten entnommen werden.
Zur Diskussionrunde wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wurden gebeten, auf zwei Veranstaltungen in Berlin hinzuweisen. Das tun wir gerne, liegt es für uns doch gleich um die Ecke.<br />
Morgen, um 18:30 Uhr gibt es einen &#8220;Verschwörungskritischen Filmabend&#8221;, am Dienstag, ebenfalls um 18:30 Uhr gibt es eine offene Diskussionsrunde zum boomenden Verschwörungswahn.&#8221;</p>
<p>Ort und Weg können den unten eingeblendeten Plakaten entnommen werden.</p>
<p>Zur Diskussionrunde wird hoffentlich auch der (Berliner) Parteibuch-Blogger eingeladen. Das verspräche einen lebhaften Ablauf.</p>
<p><img height="184" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/08/bild-316.jpg" width="502" align="left" /><br />
Schließlich steht dessen (auch im Layout) rot-braune Website wie kaum eine andere für einen entfesselten (verschwörungs-idiotischen) Linksfaschismus.<br />
Heute etwa wird dort proklamiert &#8220;<a href="http://www.haolam.de/images/artikel/121209060028-b1-.jpg">Deutsche, kauft nicht bei Juden!&#8221;</a></p>
<p>Nein, nicht wortwörtlich natürlich. Die zeitgemäße und authentische Parteibuch-Variante lautet so:</p>
<p>&#8220;<strong><a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/08/13/boykott-ratiopharm/#more-4090">Boykott Ratiopharm!</a>&#8220;</strong></p>
<p>Denn: &#8220;<em>Die <strong>israelische</strong> Firma Teva hat soeben die Übernahme von Ratiopharm abgeschlossen</em>&#8220;</p>
<p>Ende Juni belehrte das Parteibuch-Blog seine Leser über die &#8220;<em><a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/06/25/zu-den-ursachen-des-spontanen-antisemitischen-zorns-in-hannover/">Ursachen des spontanen antisemitischen Zorns</a></em>&#8220;.<br />
So ähnlich dürfte die Presse der &#8220;Partei&#8221; 1938 seinen Lesern auch die Novemberpogrome (&#8221;Reichskristallnacht&#8221;) plausibel gemacht haben.</p>
<p>Man beachte auch die Verschlagwortung: &#8220;Gedankenkontrolle &#8230; Judentum &#8230; Medienmanipulation&#8221;. <span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-LEFT: 5px; POSITION: relative"><img height="192" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/08/bild-315.jpg" width="496" /></span> Die USA figurieren im Parteibuchblog als &#8220;Imperium&#8221;, die Taliban als unterstützungs-werter &#8220;Widerstand&#8221; gegen das &#8220;Imperium&#8221;.</p>
<p>Dirigiert wird das Imperium aus Parteibuchsicht allerdings von Israel (&#8221;<a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/03/20/al-kaida-hilft-israel-mal-wieder-aus-der-patsche/">Schwanz der mit dem Hund wedelt</a>&#8220;), folgerichtig wird Hillary Clinton dann auch als &#8220;<a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/02/15/hillary-clinton-besucht-saudi-arabien/">israelische Außenministerin</a>&#8221; tituliert.</p>
<p>In einem aktuellen Beitrag werden gleich sechs bekannte Organisationen als &#8220;<em><a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/08/14/rsf-und-ai-entlarven-sich-ein-weiteres-mal/#more-4091">in Wirklichkeit von der US-Regierung beherrschte Organiationen zur psychologischen Kriegsführung</a></em>&#8221; dargestellt: Amnesty International, Reporter ohne Grenzen, Allbert Einstein Institution, Human Rights Watch, Greenpeace und Transparency International.</p>
<p>Gnade finden bei dem eifernden Antizionisten nur wenige Deutsche. Zu ihnen zählt der im Odenwald aufgewachsene Schriftsteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Barth-Engelbart">Hartmut Barth-Engelbart</a>, der <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;rlz=1B3GGGL_deDE265DE265&amp;q=barth-engelbart+site%3Amein-parteibuch.com&amp;btnG=Suche&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;oq=&amp;gs_rfai=">immer wieder zitiert</a> wird.</p>
<p><img height="97" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/08/bild-317.jpg" width="452" align="left" /></p>
<p>Der von 1974 bis 1979 im Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) engagierte Barth-Engelbarth übernimmt seinerseits Artikel des &#8220;Lieben Parteibuchs&#8221;.</p>
<p>Was Israel angeht, schenken sich beide ohnehin nichts.<br />
Kein Wunder also, dass auch Barth-Engelbart sich bereits vor mehr als 4 Jahren vom islamistischen (&#8221;<a href="http://www.muslim-markt.de/forum/messages/1446.htm">gottesehrfürchtigen</a>&#8220;) Portal <a href="http://www.muslim-markt.de/interview/2006/barth.htm">muslim-markt.de</a> sympathetisch  interviewen ließ.</p>
<p><img alt="" hspace="0" src="http://img225.imageshack.us/img225/817/verschwweb.jpg" align="baseline" border="0" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Duisburg Death-Parade: Die kalkulierte und prognostizierte Katastrophe</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2167</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2167#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 10:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>

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		<description><![CDATA[




Das Rock-Festival im kalifornischen Altamont, 1969 von den Rolling Stones initiiert, symbolisiert das Ende der Hippie-Bewegung und ihrer naiven Hoffnungen.
Als Sicherheitskräfte eingesetzte Hells Angels prügelten auf Besucher ein, bei einer Messerstecherei starb ein Afroamerikaner.
Im Rückblick und im Vergleich mit der heute katastropal entglittenen Loveparade in Duisburg nimmt sich Altamont aber noch harmlos aus.
Bei einer Massenpanik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><object height="405" width="500">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KyOiwxToQgo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" />
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<p>Das Rock-Festival im kalifornischen <a href="http://www.associatedcontent.com/article/1236057/the_1969_altamont_free_concert_the.html">Altamont</a>, 1969 von den Rolling Stones initiiert, symbolisiert das Ende der Hippie-Bewegung und ihrer naiven Hoffnungen.</p>
<p>Als Sicherheitskräfte eingesetzte Hells Angels prügelten auf Besucher ein, bei einer Messerstecherei starb ein Afroamerikaner.</p>
<p>Im Rückblick und im Vergleich mit der heute <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1297346/Ten-killed-mass-panic-Germanys-Love-Parade.html">katastropal entglittenen</a> Loveparade in Duisburg nimmt sich Altamont aber noch harmlos aus.</p>
<p>Bei einer <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-57495.html">Massenpanik</a> vor dem Festivaleingang starben mehr als ein Dutzend Menschen, über hundert wurden verletzt, viele davon schwer.</p>
<p>Zertrampelt wurde da wohl auch die &#8216;Idee&#8217; der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Loveparade">Loveparade</a>. Deren Gründer, <strong>Dr. Motte</strong> alias <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Motte"><strong>Matthias Roeingh</strong></a>, klagt auf seinem <a href="http://www.drmotte.de/wordpress/2010/07/24/zehn-tote-bei-massenpanik-auf-der-loveparade-2010/">Weblog</a> nun die Veranstalter in Duisburg an:</p>
<blockquote>
<p>&gt;das gelände abzusperren war ein fehler. die loveparade war immer offen für alle in berlin, mit rückzugsmöglichkeiten in den tiergarten… wir hatten immer sani’s ohne ende wasser. ein einziger zugang durch einen tunnel birgt die katastrophe in sich. ich bin sehr traurig&lt;</p>
</blockquote>
<p>Im <a href="http://www.focus.de/panorama/welt/-massenpanik-bei-der-loveparade-da-ging-es-doch-nur-ums-geldmachen_aid_533926.html">FOCUS</a> klingt sein Verdikt noch drastischer:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Da ging es doch nur ums Geldmachen. Die Veranstalter haben nicht das geringste Verantwortungsgefühl für die Menschen gezeigt.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Auf der Website <a href="http://www.loveparade.de/">loveparade.de</a> ist jetzt mit wenig Weiß vor viel Schwarz zu lesen:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Unser Anliegen, ein fröhliches Miteinander von Menschen durchzuführen, ist heute von den tragischen Unglücksfällen überschattet worden.<br />
Daher beenden wir den Livestream zur Loveparade. Unser aufrichtiges Beileid gilt allen Angehörigen und unsere Gedanken sind bei denjenigen, die derzeit noch versorgt werden müssen.</p>
<p>Die Stadt Duisburg hat eine Hotline eingerichtet, unter der sich besorgte Angehörige informieren können: 0203-94000.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Bei den <a href="http://www.ruhrbarone.de/update-loveparade-der-zombie-der-ruhrburokraten/">Ruhrbaronen</a> rechnet <strong>Stefan Schroeder</strong> mit den aus seiner Sicht Veranwortlichen ab:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Die Loveparade ist erledigt. Für alle Zeiten, so hoffe ich. Was als antiautoritäre Demonstration der Berliner Partyszene begann, endete in einem totalen Desaster – verursacht von unfähigen Ruhrpott-Bürokraten.<br />
&#8230;<br />
Mein Zorn gilt den Bürokraten in Duisburg &#8230;</p>
<p>Dabei war schon Berlin die Fratze hinter den Beats für jeden, der es wissen wollte, zu sehen. Drogenfressen, Livepornodrehs im Tiergarten, Hecken knietief in Pisse und Schlamm dazu tonnenweise Müll.<br />
Berlin hatte keine Lust mehr auf den Scheiß<br />
&#8230;<br />
Duisburg hatte die wahnsinnige Saufsause eigentlich schon aus Geldmangel abgesagt. Der Rat hatte Einsicht bewiesen und das Ding beerdigt. Es war zu Ende. Aber der <strong>Duisburger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Sauerland">Oberbürgermeister Sauerland</a></strong> hat die Leiche zum zweiten Mal erweckt. Hat den Zombie beatmet. Mit Geld – mit frischem Geld. Warum? Weil er Ruhm wollte für sich und seine Stadt. Sauerland, hättest Du doch dieses Geld nie besorgt. Hättest Du nur auf die Stimmen deines Rates gehört. Niemand wäre gestorben. Niemand.</p>
<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-LEFT: 5px; POSITION: relative"><img alt="" hspace="0" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/07/tunnel.jpg" align="baseline" border="0" /></span>&#8230;<br />
Am Freitag habe ich gefragt, wie viele Menschen auf den Platz passen. Der Sprecher der Stadt wollte es nicht sagen. Er meinte, das sei geheim. Er wolle und dürfe das nicht sagen. Ich habe in der Verordnung nachgesehen, die regelt, wie viele Menschen bei öffentlichen Veranstaltungen auf Plätzen zugelassen sind. Daraus ergab sich, dass auf den Platz maximal 500.000 Menschen durften. Zwei Menschen je Quadratmeter. Heute heißt es, 800.000 seien drauf gewesen. Fast doppelt so viele wie erlaubt.<br />
&#8230;<br />
Es war klar, dass da was passieren muss. Es war sicher, dass das schief geht. Die Planer des Technobastards hätten das Ding verneinen müssen. Weil sie gesehen haben, dass das nicht geht. Wo sind die Mahner gewesen? Was haben sie gesagt? Warum wurden sie nicht gehört? Weil Oberbürgermeister Sauerland die Party des Berliner Guhls wollte? Weil er Ruhm wollte?<br />
&#8230;<br />
Diese Polizei hat eine Mitverantwortung für das Desaster bei der Love-Parade. Sie hätte wissen müssen, dass sie das Monster nicht beherrschen kann. Sie hätte die Parade absagen müssen – aus Sicherheitsgründen.&lt; [Links und Hervorhebungen von uns]</p>
</blockquote>
<p>Vor vier Tagen titelte <strong>Ingmar Kreienbrink</strong> in einem WAZ-Artikel: &#8220;<strong><a href="http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Loveparade-wird-zum-Tanz-auf-dem-Drahtseil-id3265037.html">Loveparade wird zum Tanz auf dem Drahtseil</a></strong>&#8220;.</p>
<p>Über hundert Kommentare gab es zu diesem Artikel. Viele sagten die Katastrophe voraus:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Das schlimme an dieser Geschichte ist doch, daß man anschließend diese organisatorischen Vollidioten noch nichtmals zur Verantwortung wird ziehen können.<br />
Was die da machen, ist höchstgradig kriminell. Was ist denn, wenn zu dem Chaos noch Panik kommt, was ist dann? Panik heißt Flucht, und Flucht heißt Ausdehnung. Wohin soll sich diese Masse an Menschen ausdehnen, wenn was schief geht, und Panik ausbricht?&lt; [von voltago, am 20.07.2010 um 19:36]</p>
<p>&gt;230.000 qm für sagen wir mal 460.000 Menschen, das ergibt genau einen halben Quadratmeter pro Person. Und davon geht noch der Platz ab, den Bühnen brauchen und vor allem den die Floats brauchen. 460.000 Menschen sind wie Sardinen in der Dose, da kann sich keiner mehr bewegen. Wenn dann aus irgendeinem Grund da eine Panik ausbricht, dann gibt es Tote - und nicht wenige. Solch eine Menge auf so engem, eingezäunten Raum, das kann nicht gutgehen. Meine Kinder gehen nicht hin, sie verstehen das und teilen die Bedenken. [von MadCat , am 20.07.2010 um 20:33]</p>
<p>&gt;Das hört sich alles andere als &#8220;sicher&#8221; an. Wie sollen auf das Gelände 500 000 Menschen und 20 Floats passen? Wahrscheinlich werden mehr als 1 Million Besucher kommen. Das kann dann gefährlich werden. Wissen die Verantwortlichen was sie da tun? Wenn in solche Menschenmengen bei dem beschränkten Raum mal eine unkontrollierte Bewegung entsteht, dann gibt es zu hauf Tote und Verletzte.&lt; [von Benno , am 20.07.2010 um 23:56]</p>
<p>&gt;Nicht ganz korrekt - liebe kollegen! unterlagen der bahn belegen, dass das gelände für max. 270.000 personen geeignet bzw. zulässig ist&#8230; neue rechnung bitte!&#8230;und da wird doch selbst dem matheschwächsten klar, warum der sicherheitsbeauftragte herr rabe aus &#8220;einsatztaktischen gründen&#8221; nicht konkreter wird - äähh konkreter werden darf- muss es da wohl besser heißen&#8230; viel spaß! Bleibt nur zu hoffen, dass das wetter einige von ihrer anreise abhält und nichts schlimmes passiert&#8230; unverantwortlich.&lt; [ von Andrea Joseph, am 21.07.2010 um 07:47]</p>
<p>&gt;es gibt nur einen Zugang zum Gelände und der ist unter einer langen Brücke. Was passiert wenn hier Panik ausbricht?&lt;<br />
[von tron , am 21.07.2010 um 08:24]</p>
<p>&gt;Das ist die schlechteste Idee, die Duisburg jemals hatte kombiniert mit der lächerlichsten Planung &amp; Organisation&#8230;das kann nur in die Hose gehn &#8230;&lt; [von Tadaaaa , am 21.07.2010 um 09:30]</p>
<p>&gt;Berlin ist die einzige Stadt die auch nur annähernd in der Lage ist, 1,2 Million [von Moderation editiert] zu händeln.<br />
Eine Provinzstadt in NRW kann das mit Sicherheit nicht. Wem sein Leben lieb ist, der bleibt von diesem Wahnsinn fern.&lt;<br />
[von Maike Kampmann , am 21.07.2010 um 10:19]</p>
<p>&gt;An alle Zweifelnden: BLEIBT ZUHAUSE !!<br />
Der einzige Zugang liegt in einem Tunnel, ist maximal 15 Meter breit (also etwa wie die Bahnhofshalle) und besteht aus Kopfsteinpflaster. Der Belag des Festplatzes sah vom Zug aus wie grober Schotter, also wäre festes Schuhwerk zu empfehlen. Zelte und Zäune stehen mittlerweile, das macht den Platz auch nicht gerade größer -im Gegenteil-.<br />
Als Bewohner der Innenstadt (Luftlinie zum Festplatz ca. 300 Meter) darf ich auch noch das Auto wegfahren, weil absolutes Parkverbot in ALLEN innerstädtischen Straßen !! Öffentliche Busse und Bahnen verkehren nicht oder werden weiträumig umgeleitet. Noch Fragen ??&lt; [von wattearvolt , am 21.07.2010 um 20:09]</p>
<p>&gt;Beunruhigende Zahlen: der einzige Zugang zum Platz hat eine Durchgangskapazität von 60000 Personen je Stunde. Wenn 400000 auf dem Gelände Platz haben, über 1 Million erwartet werden, wird hier schon ein gefährlicher Brennpunkt entstehen. Ich finde die Loveparade hervorragend, aber sie gehört nicht in diese Stadt.&lt;<br />
[von FriedLich53 , am 22.07.2010 um 07:58]</p>
<p>&gt;Das ist eine Katastrophe , wie kann eine Stadt nur auf die Idee kommen einen einzigen zugang zu öffnen, jeder weiß das dort nicht nur einige sondern viele sich dort mit Chemi vollknallen wen da nur &#8220;einer &#8221; Panik bekommt ist die Ka****am dampfen leute werden in Panik auf die öffnung stürmmen und das wird nicht lustig, ich werde mit sehr gemischten gefühlen dort hinfahren und wirklich das beste hoffen.&lt;<br />
[von Lole1322 , am 22.07.2010 um 10:24]</p>
<p>&gt; &#8230;genau: Viel Spaß Euch allen&#8230; Vorallem den Verantwortlichen, die hoffentlich ordentlich zur Rechenschaft gezogen werden, wenn - wir hoffen es nicht - etwas passieren sollte.<br />
Bleibt zu hoffen, das es schüttet und stürmt und somit einige von ihrer Anreise absehen&#8230; Bringt Euch besser in Sicherheit - und zwar ganz weit weg vom Duisburger Bahnhof.&lt;<br />
[von Alex , am 22.07.2010 um 13:00]</p>
<p>&gt;Noch einmal - die Loveparade in Essen und Dortmund kann man NICHT miteinander vergleichen! Grund: in Essen war 2007 der GESAMTE Innenstadtbereich großräumig abgesperrt &amp; die Raver konnten sich im GESAMTEN Innenstadtbereich FREI bewegen. In Dortmund waren bereits feste Laufwege vorgegeben und das LoPa-Gelände war eingezäunt und keine freie Bewegung möglich. Das war schon hart an der Grenze! Die Stimmung war mehr als gereizt &amp; das auf einer wesentlich größeren Veranstaltungsfläche als uns Duisburg nun &#8220;serviert&#8221;. Es ist keine Loveparade mehr sondern ein schnödes Festival, mit einer maximalen Besucheranzahl auf einem fest abgesteckten Gelände. Warum diese max. Besucheranzahl für die max. 230 000 qm, die nur zur Verfügung stehen nicht bekannt gegeben wird, ist und bleibt mir aber ein Rätsel! Was will man denn hier provozieren? Aggression? Da hat sich die Stadt Duisburg ein schönes Ei gelegt - viel Spaß beim ausbrüten! Ich bleib lieber zu Hause!&lt; [von bimmelbommel01 , am 22.07.2010 um 14:56]</p>
<p>&gt;der zugang in einem tunnel ist nicht nur ein schlechter witz, er macht das ganze gelände zu einer riesigen falle. einmal drin und man kommt nie wieder raus. &#8230;<br />
fazit: ich währe wirklich sehr gerne hin gegangen, aber mein gesunder menschenverstand rät mir das spektakel lieber vor dem heimischen fernseher zu genießen&lt; [von klotsche , am 22.07.2010 um 18:18]</p>
<p>&gt;Als ortsansässiger habe ich mich seit Jahren auf die Duisburger loveparade gefreut- nun gehe ich nicht hin. Zu groß sind die Sicherheitsbedenken, ich halte es für sehr gefährlich so viele Menschen durch den langen Tunnel und einen einzigen Zugang schleusen zu wollen.&lt; [von Gonzo50 , am 23.07.2010 um 14:57]</p>
<p>&gt;Mein Nachbar arbeitet bei der Feuerwehr. Er hat auch gesagt, daß das eigentlich gar nicht erlaubt sein dürfte, man mache sich ernsthaft Sorgen, wieviele Knochenbrüche, Bänderdehnungen und Gelenkzerrungen auf die Helfer und umliegenden Krankenhäuser zukommen werden. Das Gelände sei außerdem viel zu klein und habe nur einen offiziellen Zugang, wie da im Falle einer Panik reagiert werden soll, wisse man auch nicht. &lt; [von Alex, am 23.07.2010 um 15:45]</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,708340,00.html">SPON</a> zitiert den Oberbürgermeister so:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) sagte, das Sicherheitskonzept für die Love Parade sei stichhaltig gewesen.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Man wird wetten können, wieviele Tage es bis zu seinem Rücktritt braucht. Vor ihm dürfte allerdings sein Dezernent für Sicherheit und Recht, <strong><a href="http://www.duisburg.de/rathaus/rathaus/verwaltungsvorstand/102010100000085938.php">Wolfgang Rabe</a></strong>, den Hut nehmen. Zumindest die Angehörigen der Toten werden die Schuldigen für das Desaster auch vor Gericht sehen wollen.</p>
<p>Haarsträubend klingen jetzt die <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Experte-verteidigt-Sicherheitskonzept-id3280108.html">Rechtfertigungen</a> der &#8216;Experten&#8217;:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Der Panikforscher <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schreckenberg">Michael Schreckenberg </a></strong> verteidigte derweil das Sicherheitskonzept, an dem er selbst beteiligt war. Der Tunnel, in dem es zur Massenpanik gekommen war, sei groß genug ausgelegt gewesen, sagte Schreckenberg im WDR-Fernsehen. Nach seinen Aussagen waren im Vorfeld der Loveaparade viele mögliche Notfälle durchgespielt worden. „Es gibt aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln halten“, meinte er.</p>
<p>Laut Schreckenberg hatten kurz vor dem Unglück mehrere Loveparade-Teilnehmer ein Gitter überrannt und waren eine Treppe hochgelaufen. Dabei seien einige gestürzt. „Im Sicherheitsplan war“, so Schreckenberger, „nicht vorgesehen, dass Menschen von oben herunterfallen.“&lt; [Links und Hervorhebungen von uns]</p>
</blockquote>
<p>Im <a href="http://www.wdr.de/themen/_phpinclude_/tickertool/ticker.phtml?version=123">Newsticker des WDR </a> wurde vor kurzem gemeldet, dass die Staatsanwaltschaft Duisburg am Sonntagmorgen die Planungsunterlagen der Loveparade beschlagnahmt hat.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Ende in Schande: Gerold Becker - Pädagoge und Päderast - im Alter von 73 Jahren gestorben</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2166</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 20:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Odenwaldschule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2166</guid>
		<description><![CDATA[
Unvorstellbar, dass ein Vater seine Tochter jahrzehntelang in einem unterirdischen Verlies als Sexsklavin gefangen hält. Im niederösterreichischen Amstetten ist genau das geschehen. Immerhin: Josef Fritzl verbüßt für sein monströses Verbrechen eine lebenslange Haftstrafe.
Unvorstellbar auch, dass ein hochgeachteter Pädagoge als Rektor eines renommierten Internats ein jahrelang funktionierendes System des sexuellen Missbrauchs installiert - und (scheinbar) keiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><img height="452" alt="Gerold Becker - Archivfoto der Odenwaldschule" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-291.jpg" width="233" align="left" /></span></p>
<p>Unvorstellbar, dass ein Vater seine Tochter jahrzehntelang in einem unterirdischen Verlies als Sexsklavin gefangen hält. Im niederösterreichischen Amstetten ist genau das geschehen. Immerhin: <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalfall_von_Amstetten">Josef Fritzl</a></strong> verbüßt für sein monströses Verbrechen eine lebenslange Haftstrafe.<br />
Unvorstellbar auch, dass ein hochgeachteter Pädagoge als Rektor eines renommierten Internats ein jahrelang funktionierendes System des sexuellen Missbrauchs installiert - und (scheinbar) keiner merkt es (bis auf Opfer und Mittäter).<br />
Im Odenwald ist genau das geschehen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerold_Becker"><strong>Gerold Becker</strong></a>, zwischen 1974 und 1985 Leiter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Odenwaldschule">Odenwaldschule</a> im südhessischen Oberhambach, <strong> </strong>wurde für seine Untaten nie bestraft.<br />
&#8220;<a href="http://www.christen-und-juden.de/index.htm?html/rache.htm">Mein ist die Rache</a>&#8220;, spricht der Herr - wenn es ihn denn gäbe und wenn er sich um Recht oder Unrecht wirklich scherte.<br />
Becker ist einem Lungenemphysem erlegen. Kein angenehmer Tod, aber andere, die weniger Schuld auf sich geladen haben, sterben oft noch elender.<br />
&#8220;<a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,705659,00.html">Ich sterbe mich aus der Verantwortung</a>&#8220;, so sehen das offenbar einige Opfer von Becker.  <br />
In einem mit Spiegel-Online schon <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,688633,00.html">im April geführten Gespräch </a> schilderte die heutige Leiterin der Odenwaldschule, <strong>Magarita Kaufmann</strong>, wie es ihrem Vorvorgänger gelungen war, Zeugen des Missbrauchs kaltzustellen:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Es gab ein Mädchen, das über den Missbrauch von Schulkameradinnen berichtet hat, ihr wurde nicht geglaubt. Sie musste stattdessen von der Schule gehen, weil Becker alles daran gesetzt hat, dass der Spieß umgedreht wird. Das Mädchen wusste zu viel über ihn. Das Mädchen hatte seinen einflussreichen Vater informiert und dieser hatte sich mit Becker in Verbindung gesetzt. Daraufhin erhielt der Vater einen Brief, in dem das Mädchen des Drogenkonsums beschuldigt wurde, sie musste die Schule ohne Abschluss verlassen. Als Schulleiter konnte Herr Becker sicher Maßnahmen ergreifen, um sich selbst vor zu vielen Mitwissern zu schützen. [&#8230;]<br />
Ein Junge, der sich Becker dauerhaft entzogen hat, wurde geschnitten, von schulischen Aktivitäten ausgeschlossen, bis er schließlich ohne Abschluss von der Schule gehen musste. Das ist nur schwer zu ertragen: ein Kind wird missbraucht, und am Ende wird ihm noch die Schuld dafür gegeben, dass es sein Leben nicht mehr in den Griff bekommt. Das ist unglaublich.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Interessant ist, was die Frankfurter Rundschau gestern in einem &#8216;Nachruf&#8217; über den &#8220;<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/sexueller_missbauch/2832268_Ex-Leiter-der-Odenwaldschule-Der-Mann-mit-den-zwei-Leben.html">Mann mit den zwei Leben&#8221;</a> schrieb:</p>
<blockquote><p>&gt;Der Theologe und Pädagoge Gerold Becker war ein Mann, der zwei Leben lebte. In dem einen war er ein gefeierter Lehrer und Wissenschaftler. Einer, der die hehren Ziele der Reformpädagogik wie kaum ein anderer verkörperte, der seinen Schülern Freund und Ratgeber war, der &#8220;menschliche Nähe&#8221; postulierte, weil nur so aus jungen Leuten starke Erwachsene werden könnten. In diesem Leben brillierte der eloquente Charismatiker unter anderem als <strong>Berater des Hessischen Kultusministeriums, als Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime, als Autor und Elite-Pädagoge auf unzähligen Podien - und lange Jahre als Leiter der Unesco-Modellanstalt Odenwaldschule</strong>. [&#8230;]<br />
Als im März bekanntwurde, dass es an der Odenwaldschule ein &#8220;System Becker&#8221; gab, mit etlichen Tätern und Dutzenden Missbrauchsopfern, ließ sich nichts mehr verheimlichen. Vom Krankenbett aus sah Becker zu, wie sein öffentliches Leben zu Staub zerfiel - und nur noch das des Sexualtäters blieb.</p>
<p>Seiner Schule, seinen Weggefährten, ja der Reformpädagogik überhaupt hat er damit den denkbar schlechtesten Dienst erwiesen. Eine ganze Erziehungswissenschaft mit ihren vorbildlichen Ideen geriet durch ihn unter Generalverdacht.</p>
<p><strong>Zu den unglaublichen Wendungen dieses Skandals gehört auch, dass Becker ausgerechnet jetzt starb, pünktlich zur 100-Jahr-Feier der Schule</strong>. So war Becker am Freitag noch einmal das Gesprächsthema - aber anders, als er es sich zu Lebzeiten gewünscht hätte.&lt; [Links und Hervorhebungen von uns]</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>TV-Tipp: Leben unter Verdacht - Der Fall Harry Wörz</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 09:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

		<category><![CDATA[Justiz]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vor fast 5 Jahren wurde in den Odenwald-Geschichten erstmals über den Fall &#8216;Harry Wörz&#8217; berichtet.
Wir schrieben damals über diesen Justizskandal und das Engagement von Internet-Aktivisten, die ihn aufdeckten:

&#62;In einem der spektakulärsten Kriminalfälle der letzten Jahrzehnte führte das Engagement von Justizkritikern zum Freispruch des jahrelang zu Unrecht inhaftierten Harry Wörz.
Wörz wurde sehr wahrscheinlich das Opfer einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=3455500153%26tag=odenwaldgesch-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3455500153%253FSubscriptionId=1SXXWBNQENR24MS3ZC02" title="View product details at Amazon"><img src="http://ec2.images-amazon.com/images/P/3455500153.01._SCMZZZZZZZ_.jpg" alt="Unrecht im Namen des Volkes. Ein Justizirrtum und seine Folgen" /></a></span></p>
<p>Vor fast 5 Jahren wurde in den Odenwald-Geschichten erstmals über den Fall &#8216;Harry Wörz&#8217; berichtet.<br />
Wir schrieben damals über diesen <a href="http://www.odenwald-geschichten.de/?p=630">Justizskandal und das Engagement von Internet-Aktivisten</a>, die ihn aufdeckten:</p>
<blockquote>
<p>&gt;In einem der spektakulärsten Kriminalfälle der letzten Jahrzehnte führte das Engagement von Justizkritikern zum Freispruch des jahrelang zu Unrecht inhaftierten Harry Wörz.<br />
Wörz wurde sehr wahrscheinlich das Opfer einer Intrige der Polizei in Pforzheim, die so einen tatsächlichen Täter in den eigenen Reihen gedeckt haben könnte.[&#8230;]<br />
Skrupellose Rechtsbeuger innerhalb der Justiz machten das fragwürdige Spiel mit und brachten Wörz, der “nur” ein einfacher Bürger war und keine Beziehungen hatte, jahrelang hinter Gitter.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Der BGH hob diesen Freispruch dann wieder auf. Das konnte man noch erwarten.<br />
Später nahm der Fall eine Wendung, die auch wir nicht erwartet hatten. In den Medien sprach man von einer Sensation und das war es auch:<br />
In einem neuen Prozess vor dem Landgericht Mannheim machten Richter endlich das, was sie bereits 11 Jahre zuvor tun mussten, aber nicht taten: Sie befassten sich unbefangen und akribisch mit dem Fall und gewährtem dem Justizopfer Harry einen Freispruch erster Klasse. Mehr noch: Sie benannten einen damals in die &#8220;Ermittlungen&#8221; involvierten Polizisten als den wahrscheinlichen Täter.<br />
Man muss nach allem bisher Bekannten davon ausgehen, dass Harry Wörz ein <strong>Komplott von Polizisten</strong> zum Verhängnis wurde.<br />
Ob dieses Komplott jemals aufgeklärt wird, ob der <a href="http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2024">wahre Täter</a> jemals zur Verantwortung gezogen wird, ob die bereits 1997 skandalös agierende Staatsanwaltschaft und das 1998 skandalös verhandelnde und urteilende Landgericht Karlsruhe je wegen Rechtsbeugung, Verfolgung Unschuldiger und Strafvereitelung belangt wird, ist unwahrscheinlich, das Letztgenannte sogar ausgeschlossen: <strong>Lumpen und Pfuscher innerhalb der Justiz werden in aller Regel nie belangt.</strong> Allenfalls könnte die weitere Karriere etwas stottern - oder im Gegenteil sogar Fahrt aufnehmen.</p>
<p>Wer immer noch Illusionen über den &#8216;Rechtsstaat&#8217; anhängt, sollte sich heute abend (22:45) in der ARD eine Dokumentation zum Fall des Harry Wörz ansehen - oder sie aufzeichnen.<br />
Die ARD nennt den <a href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,k7acuevfkptbu1ca~cm.asp">Film von Gunther Scholz</a> einen &#8220;spannenden dokumentarischen Krimi&#8221;.<br />
Man sollte auch keinen Moment vergessen, dass die späte Gerechtigkeit für Harry Wörz eine äußerst ungewöhnliche <u>Ausnahme</u> darstellt. Möglich geworden vielleicht auch nur, weil <a href="http://www.harrywoerz.de/">Freunde von Harry Wörz</a> schon frühzeitig die Umstände des Justizskandals via Internet publik machten.</p>
<p><strong>Julia Jüttner</strong> schreibt in <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,703361,00.html">Spiegel Online</a> abschließend:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Für Harry Wörz ist all das kein Trost. Er ist finanziell ruiniert. &#8220;Man hat mir alles gestohlen, alles. Nicht nur meinen Sohn, Eltern, Verwandte, Bekannte&#8221;, sagt der 44-Jährige im Film. &#8220;Das braucht lange, bis ich über das hinwegkommen tue. Wenn ich überhaupt darüber hinwegkommen tue.&#8221;</p>
<p>Seit wenigen Wochen befindet sich Harry Wörz in Kur, von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Bekannten zufolge geht es ihm sehr schlecht.&lt;</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum 65. Geburtstag von Aung San Suu Kyi: Free Burma!</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 13:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Zum 65. Geburtstag der abwechselnd inhaftierten-hausarretierten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sollte an ihr Schicksal und das ihres Landes erinnert werden. Seit Jahrzehnten wird es von einer brutalen, korrupten Militärjunta unterjocht.
Man mag es nicht glauben, aber es gibt sie, auch in Deutschland: Apologeten der Diktatur von Myanmar.
Es sind jene Linksfaschisten, deren maßgeblicher politischer Kompass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><img height="547" alt="burma assk" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/06/burma-assk-2.jpg" width="420" align="left" /></span> </p>
<p>Zum 65. Geburtstag der abwechselnd inhaftierten-hausarretierten Friedensnobelpreisträgerin <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aung_San_Suu_Kyi#Weitere_Festnahmen_und_Hausarreste">Aung San Suu Kyi</a></strong> sollte an ihr Schicksal und das ihres Landes erinnert werden. Seit Jahrzehnten wird es von einer brutalen, korrupten Militärjunta unterjocht.<br />
Man mag es nicht glauben, aber es gibt sie, auch in Deutschland: Apologeten der Diktatur von Myanmar.</p>
<p>Es sind jene Linksfaschisten, deren maßgeblicher politischer Kompass der Hass auf den Westen ist.<br />
Gut ist in ihrer Sicht nahezu alles, was dem Westen &#8220;widersteht&#8221; oder widerstrebt. Da erscheint selbst die bullige <a href="http://burmaeconomicwatch.blogspot.com/2008/06/who-is-mad-is-it-than-shwe.html">Visage eines Generals</a> sympathisch.</p>
<p>Im Wiki der Website <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Myanmar">mein-parteibuch.com</a>, dessen größtes Haßobjekt sonst der &#8220;Zionismus&#8221; ist, kann man über Burma bzw. Myanmar Folgendes lesen:</p>
<p>&gt;Dass die <strong>Machthaber in Myanmar genauso demokratisch oder undemokratisch vorgegangen sind wie die Machthaber in Europa</strong> bei der Einführung einer neuen Verfassung vorgehen, wird dabei gern übersehen.</p>
<p>Nachdem im Vielvölkerstaat Burma 1948 die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialmacht erkämpft wurde, <strong>brachte eine Demokratie keine nennenswerten gesellschaftlichen Fortschritte</strong>.<br />
Burma wird <strong>deshalb</strong> seit 1962 <strong>als sozialistische Militärdiktatur verwaltet</strong>. Das derzeit zwölfköpfige Militärgremium &#8220;<strong>Staatsrat für Frieden und Entwicklung</strong>&#8221; wird seit 1992 von General Than Shwe geleitet.<br />
Wichtiges Herrschaftsmittel der Militärdiktatur ist eine möglichst völlige Informationskontrolle.&lt; [Hervorhebungen von uns]</p>
<p>Kritik an Brüssel und der EU-Bürokratie mag berechtigt ja das eine sein, die dezidiert antidemokratische Pointe ist aber das evident andere:<img height="138" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/06/bild-312.jpg" width="465" align="right" /></p>
<p>Laut Parteibuch-Wiki (&#8221;Parteiisch, wertend, deutlich&#8221;) diktiert das Militär also, nein &#8220;<strong>verwaltet</strong>&#8220;, aus purer Sorge um &#8220;<em><strong>gesellschaftliche Fortschritte</strong></em>&#8220;, die es zuvor in der Demokratie angeblich nennenswert nicht gab - aber offenbar in der Diktatur. Sonst würde Burma / Myanmar nach gleicher Logik ja längst wieder anders &#8220;verwaltet&#8221;.</p>
<p>1990 gewann die Partei von Aung San Suu Kyi die Wahlen in Burma. Das Militär erkannte das nicht an. Der Parteibuch-Leser weiß, warum: Aus Sorge um die sonst gefährdeten &#8220;<em>nennenswerten gesellschaftlichen Fortschritte</em>&#8220;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>In Darmstadt verurteilt: Rechtsanwalt und Redakteurin erschleichen 125 000 Euro Sozialleistungen</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2159</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 06:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wirtschaftskriminalität]]></category>

		<category><![CDATA[Hartz 4]]></category>

		<category><![CDATA[Justiz]]></category>

		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[
Echo-Online berichtet heute über einen ungewöhnlichen Fall, der am Amtsgericht Darmstadt verhandelt wurde:
&#8220;Betrüger fliegen auf - Amtsgericht verurteilt Paar wegen Erschleichung von 125 000 Euro an Sozialleistung&#8220;
Ungewöhnlich ist auch, dass der Bericht von &#8216;pit&#8217; wesentliche Details &#8216;unterschlägt&#8217;.
Die fehlenden Details erschließen sich aus einem gleichzeitig erschienenen Pressebericht des Hauptzollamts Darmstadt.
Dort erfährt man schon in der Überschrift, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="229" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/06/bild-307.jpg" width="452" align="left" /></p>
<p>Echo-Online berichtet heute über einen ungewöhnlichen Fall, der am Amtsgericht Darmstadt verhandelt wurde:</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt-dieburg/kreis/Betrueger-fliegen-auf;art1303,947713">Betrüger fliegen auf - Amtsgericht verurteilt Paar wegen Erschleichung von 125 000 Euro an Sozialleistung</a>&#8220;</p>
<p>Ungewöhnlich ist auch, dass der Bericht von &#8216;pit&#8217; wesentliche Details &#8216;unterschlägt&#8217;.<br />
Die fehlenden Details erschließen sich aus einem gleichzeitig erschienenen <a href="http://www.zoll.de/f0_veroeffentlichungen/d0_fks/u0_2010/z49_pm_redakteurin_anwalt/index.html">Pressebericht des Hauptzollamts Darmstadt</a>.<br />
Dort erfährt man schon in der Überschrift, dass es sich um ein &#8216;besonderes&#8217; Paar handelte.<br />
Die Betrügerin sei eine <strong>Redakteurin aus Groß-Zimmern</strong>, der Betrüger ein <strong>Rechtsanwalt aus Darmstadt</strong>.</p>
<p>Uns wundert bei Rechtsanwälten und überhaupt bei Juristen eigentlich nichts mehr. Ohne alle über einen Kamm scheren zu wollen, glauben wir doch erfahrungsbedingt, dass sich in dieser Berufsgruppe überproportional viele Skrupellose tummeln. Paragraphenkenntnis ersetzt bei ihnen zunehmend ein Gefühl für Anstand und Moral - sofern sie ein solches Gefühl überhaupt je hatten und kannten.<br />
Journalisten aus Südhessen sind uns bislang vor allem als Dilettanten aufgefallen, mitunter auch als Hofberichterstatter. Nicht alle natürlich, aber doch mehr, als man wünscht.<br />
Interessant zu wissen wäre, in welcher Redaktion die Redakteurin aus Groß-Zimmern tätig war (und noch ist?).<br />
Handelt es sich möglicherweise um eine Kollegin von &#8216;pit&#8217; aus der lokalen Redaktion des Darmstädter Echo? Das würde erklären, warum in seinem Bericht die allemal relevanten Details über den beruflichen Background der beiden Betrüger komplett ausgeblendet werden.</p>
<p>Nun der <a href="http://www.zoll.de/f0_veroeffentlichungen/d0_fks/u0_2010/z49_pm_redakteurin_anwalt/index.html">vollständige Bericht des Hauptzollamtes Darmstadt</a>, das sich wegen zielführender Ermittlungen zu dem &#8216;unglaublichen Betrug&#8217; selbst auf die Schulter klopft:</p>
<p><img height="132" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/06/bild-308.jpg" width="478" align="right" /></p>
<blockquote>
<p>&gt;Eine Redakteurin aus Groß-Zimmern und ein Anwalt aus Darmstadt haben gemeinsam soziale Leistungen von mehr als 125.000 Euro erschlichen. Das haben Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Darmstadt ermittelt und so eine Verurteilung vor dem Amtsgericht Darmstadt erwirkt.</p>
<p>Die Redakteurin und der Anwalt lebten seit Jahren in eheähnlicher Gemeinschaft zusammen. Um Sozialleistungen in vollem Umfang zu erhalten, haben sie bewusst mehrfach falsche Angaben gemacht. So hat die Redakteurin die Lebensgemeinschaft mit dem Anwalt stets bestritten. Der Grund war, dass ihr Lebensgefährte Einnahmen hatte, die anzugeben gewesen wären und den Anspruch auf Hartz IV verringert hätten. So verneinte sie die Partnerschaft und hat dies sogar mit falschen eidesstattlichen Erklärungen vor dem Sozialgericht bekräftigt.</p>
<p><strong>Das Paar unternahm während des Bezugs von Leistungen mehrere Auslandsreisen, kaufte ein Pferd, ein teures Auto und wohnte in einem Einfamilienhaus. Für die Miete kam anteilig die Kreisagentur für Beschäftigung auf. Die Ermittlungen des Hauptzollamts haben den Betrug nach langen, zeitintensiven Ermittlungen aufgedeckt. Die Redakteurin wird beschuldigt, durch Vortäuschung von falschen Tatsachen die Behörde irregeführt und sich Hartz IV-Leistungen zu Unrecht erschlichen zu haben. Ihr wurden über 25.000 Euro zu Unrecht ausgezahlt.</strong></p>
<p>Auch gegen ihren Lebensgefährten und inzwischen Ehemann wurde ermittelt.<br />
<strong>Der Volljurist bezog seit 2001 Arbeitslosenhilfe von der Agentur für Arbeit. Auch er verneinte die eheähnliche Gemeinschaft mit der Redakteurin, die er bereits seit 1996 als seine Verlobte bezeichnete. Während des gesamten Bezugs von Arbeitslosenhilfe war der Mann als selbstständiger Rechtsanwalt mit einer eigenen Kanzlei in Darmstadt tätig und hatte beträchtliches Einkommen.</strong><br />
Der Arbeitsagentur teilte er dies erst mit, nachdem der Verdacht aufkam, dass er einer selbstständigen Tätigkeit nachgeht. Daraufhin hatte er den Umfang seiner Tätigkeit sowie seine Einnahmen nur in einem geringen Maß angezeigt und ständig als Nebeneinkommen bezeichnet.</p>
<p>Tatsächlich war er in vollem Umfang als Rechtsanwalt tätig. Nach dem Auslaufen der Arbeitslosenhilfe im Jahr 2004 beantragte er Überbrückungsgeld. Diese Leistung wurde jedoch abgelehnt. Somit blieb es im Fall des Überbrückungsgeldes bei einem versuchten Betrug, im Fall der Arbeitslosenhilfe handelt es sich um Betrug.<br />
<strong>Ihm wurde zu Unrecht Arbeitslosenhilfe in Höhe von über 100.000 Euro ausgezahlt.</strong></p>
<p>Durch ihre falschen Angaben den Behörden gegenüber ermöglichte sich das Paar gegenseitig den Bezug von Sozialleistungen. Dabei hatten sie die Unterstützung vom Staat nicht nötig.<br />
<strong>Beide haben gegen die Rückforderungen der Kreisagentur und der Arbeitsagentur Widerspruch und danach Klage vor dem Sozialgericht in Darmstadt eingereicht.</strong></p>
<p>Auf Grund der Ermittlungen des Hauptzollamts Darmstadt sah auch das Amtsgericht Darmstadt die Schuld als bewiesen an und verurteilte den Anwalt zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten und die Redakteurin zu sechs Monaten Freiheitsstrafe.</p>
<p>Die Freiheitsstrafen wurden zur Bewährung ausgesetzt.<br />
Zusätzlich muss der Schaden bei der Arbeitsagentur beglichen werden. Die Hälfte der zu Unrecht ausgezahlten Leistung wurde bereits durch Maßnahmen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Darmstadt in die Kasse der Arbeitsagentur zurückgeführt.&lt; [Hervorhebungen von uns]</p>
</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>TV-Tipp: Beyond the sea  -  Wenn ich ein Tischler wäre</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2156</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 12:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2156</guid>
		<description><![CDATA[



 
Das ist eigentlich eine ganz private Odenwald-Geschichte. Da gab es in einem kleinen Odenwälder Ort einen wortkargen Tischler. Man hätte auf sein ewiges Junggesellendasein wetten können.
Doch eines Tages war eine Frau an seiner Seite, hübsch und klug und offenbar aus der Fremde.
RTL und Kuppelshows gab es noch nicht. Keine Ahnung, wie er sie gewann.
Vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><object height="405" width="500">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bjFRLOktHXo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="allowscriptaccess" value="always" />
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<p>Das ist eigentlich eine ganz private Odenwald-Geschichte. Da gab es in einem kleinen Odenwälder Ort einen wortkargen Tischler. Man hätte auf sein ewiges Junggesellendasein wetten können.<br />
Doch eines Tages war eine Frau an seiner Seite, hübsch und klug und offenbar aus der Fremde.<br />
RTL und Kuppelshows gab es noch nicht. Keine Ahnung, wie er sie gewann.<br />
Vielleicht lockte er sie ja mit dem wundervollen Folksong &#8220;<a href="http://www.magistrix.de/lyrics/Bobby%20Darin/If-I-Were-A-Carpenter-152123.html">If I were a carpenter</a>&#8220;, komponiert von <strong>Tim Hardin</strong>, danach von zahllosen Musikern interpretiert.<br />
Den größten Erfolg hatte damit der amerikanische Sänger, Entertainer und Schauspieler <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bobby_Darin">Bobby Darin</a></strong>, der 1973, im Alter von nur 37 Jahren, seiner chronischen Herzerkrankung erlag.<br />
Neun Monate vor seinem Tod stand er noch einmal auf der Bühne. Er singt dort den &#8216;Carpenter&#8217; so eindringlich, dass ihm die Angesungene und Angebetete noch ins Grab folgen könnte.<br />
Heute nacht um 23:00 Uhr strahlt einsfestival  die Verfilmung von Darins Lebensgeschichte aus: <a href="http://www.einsfestival.de/film_serie/highlights/2010/kw_22/beyond_the_sea.jsp">Beyond the Sea - Musik war sein Leben</a>.<br />
Verkörpert wird der Sänger darin von <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_Spacey#Privatleben">Kevin Spacey</a></strong>, der sich in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/American_Beauty_%28Film%29">American Beauty</a> als Lolita-Liebender Lester Burnham unsterblich machte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Sünde erschüttert: Missbrauchskandal in der Redaktion des Odenwälder Echo angekommen</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2155</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2155#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 21:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Odenwaldschule]]></category>

		<category><![CDATA[Affäre Jakoubek]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2155</guid>
		<description><![CDATA[
Lange Zeit musste die als ausgesprochen investigativ bekannte Redaktion des Odenwälder Echo in Sachen Missbrauch abseits stehen: Im Odenwaldkreis fand sich bislang kein Fall von (bekannter) Pädophilie in öffentlichen oder kirchlichen Institutionen - auch wenn es da oder dort einmal Gemunkel gab.
Dagegen gab es im benachbarten Kreis Darmstadt-Dieburg einen Skandal um den Chauffeur von Ex-Landrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="244" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/05/bild-304.jpg" width="461" align="left" /></p>
<p>Lange Zeit musste die als ausgesprochen investigativ bekannte Redaktion des Odenwälder Echo in Sachen Missbrauch abseits stehen: Im Odenwaldkreis fand sich bislang kein Fall von (bekannter) Pädophilie in öffentlichen oder kirchlichen Institutionen - auch wenn es da oder dort einmal Gemunkel gab.</p>
<p>Dagegen gab es im benachbarten Kreis Darmstadt-Dieburg einen Skandal um den <u>Chauffeur</u> von Ex-Landrat <strong>Alfred Jakoubek</strong>, der sogar im Dienstwagen Knaben verführt oder geschändet haben soll, im benachbarten Kreis Bergstraße liefert die <a href="http://www.google.de/search?q=odenwaldschule&amp;num=100&amp;hl=de&amp;tbo=s&amp;rlz=1B3GGGL_deDE265DE265&amp;tbs=nws:1,sbd:1&amp;source=lnt&amp;ei=aKvxS8znG5CQmwOciLD0Cw&amp;sa=X&amp;oi=tool&amp;resnum=1&amp;ct=tlink&amp;ved=0CBEQpwU">Odenwaldschule</a> fortgesetzt Schlagzeilen wegen eines in frühereren Jahren scheinbar institutionalisierten Systems sexuellen Missbrauchs.</p>
<p><strong>Gerhard Grünewald</strong> aber und seine Crew hatten bisher nichts Vergleichbares zu berichten.</p>
<p>Doch jetzt spült unser Feedreader folgende Schlagzeile und folgenden Text aus der Echo-Rubrik &#8216;Odenwald&#8217; herein:</p>
<blockquote>
<p>&gt;<strong>Pfarrer-Sünde erschüttert Franken</strong></p>
<p>Die Ausdehnung der Serie von Enthüllungen über den Missbrauch an schutzbefohlenen Kindern und Jugendlichen auf die Region Miltenberg/Amorbach erschüttert zurzeit das öffentliche Leben der unterfränkischen <strong>Nachbarschaft des Odenwaldkreises</strong>. Zu bewältigen hat dessen Bevölkerung die Suspendierung des katholischen Pfarrers von Kirchzell, des 62 Jahre alten Franz Grumbach.<br />
Mit der sofortigen Versetzung des Ortsgeistlichen in den Ruhestand hat der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann Ende voriger Woche auf das Eingeständnis des Priesters reagiert, in den neunziger Jahren mit einem damals 15 Jahre alten Mädchen sexuelle Kontakte unterhalten zu haben. [&#8230;]</p>
<p><strong>Schon allein wegen deren Grenzlage zu Stadt- und Ortsteilen von Michelstadt und Hesseneck ist Grumbach auch im Odenwaldkreis kein Unbekannter</strong>, zumal er wie kein anderer für die Bewahrung der alten Kirche von Breitenbach als gemeinsames Pilgerziel von Christen aus beiden Bundesländern steht.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Wir haben jene Textpassagen fett markiert, die von der hohen Relevanz der &#8216;Pfarrer-Sünde&#8217; für den Odenwaldkreis künden.<br />
In solchen erschütternden Fällen muss in der Oh-Echo-Redaktion der Chef selber (symbolisch) zur Feder greifen.</p>
<p>Keiner nämlich kann dort so verschraubt denken und formulieren wie &#8216;gg&#8217;, keiner kann so abstrus übertreiben wie er - weswegen in diesem Fall nicht nur die <a href="http://www.pfarrei-kirchzell.de/bwo/dcms/sites/bistum/pfarreien/homepages/pg_pv/pg_kirchzell/index.html?f_action=show&amp;f_newsitem_id=40400&amp;tm=7">Pfarreiengemeinschaft Herz Jesu Kirchzell</a> &#8216;erschüttert&#8217; sein muss, sondern titularisch gleich das ganze <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Franken_Region_Uebersicht.png">Franken</a>.<br />
Wenn erst einmal alle <a href="http://bibeltext.com/isaiah/65-7.htm">Missetaten an Kindern </a> bekannt, berichtet und gebüßt sind, ist es an der Zeit, auch den sprachlichen <strong>Missbrauch unschuldiger Leser</strong> zum Thema zu machen. Bandwurmsätze zum Beispiel und hohles Pathos:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Damit erklärt sich die Betroffenheit im bayerischen Odenwald über das Vergehen des katholischen Geistlichen unter anderem daraus, dass ihn die Einwohner einer Vielzahl von Ortschaften als ihren Ortspfarrer oder zumindest als einen der nächsten Repräsentanten von Glauben und Kirche in der Region sahen.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Weiß man eigentlich, wie viele im Odenwaldkreis durch die wiederholte Lektüre solchen Geschwurbels, durch <strong>Journalisten-Sünde</strong>, schon <strong>traumatisiert</strong> wurden? 
  </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bad-König: Feuerteufel nach 3 Jahren gefasst - Feuerwehrmann geständig</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2153</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[



 
Pädophile zieht es zu Kindern, Pyromanen zum Feuer - so findet man sie oft dort, wo das eine behütet und das andere verhütet werden soll. Eigentlich.
Dass der (eine) Odenwälder &#8216;Feuerteufel&#8217; ein Feuerwehrmann ist, kommt nicht ganz überraschend.
Wer über 3 Jahre hinweg nicht genug Feuer legen und sehen kann, wird, so es denn möglich ist, [...]]]></description>
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<p>Pädophile zieht es zu Kindern, Pyromanen zum Feuer - so findet man sie oft dort, wo das eine behütet und das andere verhütet werden soll. Eigentlich.<br />
Dass der (eine) Odenwälder &#8216;Feuerteufel&#8217; ein Feuerwehrmann ist, kommt nicht ganz überraschend.<br />
Wer über 3 Jahre hinweg nicht genug Feuer legen und sehen kann, wird, so es denn möglich ist, auch im Legalen dort sein wollen, wo die Flammen züngeln.<br />
Seit 2007 kam es in Bad König und Umgebung zu 52 Bränden. Der nun überführte (freiwillige) Feuerwehrmann hat laut Mitteilung des Polizeipräsidiums Südhessen 29 Brandstiftungen gestanden. Möglicherweise hat er noch häufiger gezündelt. Für ihn jedenfalls ist nun <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1b26BD5KjH0">das Ende</a> gekommen.</p>
<p>Nachfolgend die vollständige Meldung über den &#8220;<a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4969/1610319/polizeipraesidium_suedhessen/rss">Ermittlungserfolg der Erbacher Kriminalpolizei</a>&#8220;:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Die zuständige Staatsanwältin und die Ermittler des Kommissariats 10 bei der Erbacher Kriminalpolizei haben am Donnerstag (6.5.) einen 25 Jahre alten Mann aus dem Odenwaldkreis festgenommen. Der Mann steht im dringenden Verdacht für eine Serie von Brandstiftungen in Bad König und Umgebung verantwortlich zu sein. Der 25-Jährige hat gegenüber Staatsanwaltschaft und Polizei eingeräumt, 29 Brände gelegt zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde der Tatverdächtige am Freitagnachmittag (7.5.) dem Haftrichter vorgeführt. Der Haftrichter ordnete die Untersuchungshaft gegen den 25-Jährigen an. Er wird nun in eine Haftanstalt gebracht.</p>
<p>Seit Mitte 2007 kam es in Bad König und Umgebung immer wieder zu Bränden von Holzstapeln, Gartenhütten, Scheunen, Lagerhallen und leerstehenden Häusern. Die Kripo in Erbach zählte bis Februar dieses Jahres 52 Brände. In einer Vielzahl der Brände ist von Brandstiftung auszugehen. Die Schadenshöhe wird insgesamt auf über 500.000 Euro geschätzt. Personen kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden.</p>
<p>Die Fahnder des Kommissariats 10 hatten von Anfang an akribisch Spuren an den jeweiligen Brandorten gesichert und waren den vielen Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hatte zudem eine Belohnung von 2000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ausgesetzt. Auch die Anwendung modernster Ermittlungsmethoden rückte den Tatverdächtigen immer mehr in den Fokus der Ermittler. So ergaben sich auch aus dem Einsatz spezieller Suchhunde, so genannter &#8220;Mantrailer&#8221;, weitere wichtige Indizien in der Beweiskette. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen, der zu den Tatzeiten Mitglied der freiwilligen Feuerwehr war, stießen die Kripobeamten auf Beweismittel und stellten diese sicher. Die umfangreichen und intensiven Ermittlungen sowie die sich dadurch weiter verdichtenden Indizien führten dazu, dass der Mann 29 Brandlegungen einräumte. Die Höhe des dabei entstandenen Schadens wird auf etwa 300.000 Euro beziffert. Ob auch die anderen Brände auf das Konto des Tatverdächtigen gehen, ist Gegenstand der weiter andauernden Ermittlungen.</p>
<p>Einen Zusammenhang zur Brandserie in Michelstadt schließt die Kriminalpolizei aus. Auch hier werden die kriminalpolizeilichen Ermittlungen mit Hochdruck fortgeführt.&lt;</p>
</blockquote>
<p><hr><div align="center">
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		<item>
		<title>TV-Tipp: KoranKinder - Nicht nur im Westen gibt es (religiösen) Missbrauch</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2152</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 16:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Religiöses]]></category>

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		<description><![CDATA[Man sollte in der Missbrauchsdebatte sowohl der Odenwaldschule als auch diversen katholischen Einrichtungen eine Atempause gönnen - zumindest heute nacht, von halb eins bis kurz nach zwei.
Da zeigt das ZDF einen Dokumentarfilm von Shaheen Dill-Riaz über &#8220;Geschlossenen Gesellschaften&#8221; in seinem Heimatland Bangladesch: &#8220;Das tyrannische System der Koranschulen&#8221;, so nennt Spiegel-Autorin Hannah Pilarczyk die in Bangladesh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="316" alt="koran 002" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/05/koran-002.jpg" width="240" align="left" />Man sollte in der Missbrauchsdebatte sowohl der Odenwaldschule als auch diversen katholischen Einrichtungen eine Atempause gönnen - zumindest heute nacht, von halb eins bis kurz nach zwei.<br />
Da zeigt das <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/870908/Korankinder%252C-R-Shaheen-Dill-Riaz#/beitrag/video/870908/Trailer-KoranKinder">ZDF</a> einen Dokumentarfilm von <a href="http://www.lemmefilm.de/79-0-Shaheen+Dill-Riaz.html"><strong>Shaheen Dill-Riaz</strong></a> über &#8220;Geschlossenen Gesellschaften&#8221; in seinem Heimatland <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bangladesch">Bangladesch</a>: &#8220;Das tyrannische System der Koranschulen&#8221;, so nennt Spiegel-Autorin <strong>Hannah Pilarczyk</strong> die in Bangladesh haussierenden islamischen Einrichtungen, in denen Kindern das Gehirn (aus-) gewaschen wird.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,692614,00.html">Pilarczyk schreibt</a><strong>:</strong></p>
<blockquote>
<p>&gt;Hier steht Unterwerfung auf dem Lehrplan: Eine herausragende ZDF-Dokumentation dringt tief in das tyrannische System der Koranschulen ein. Selbst die allerjüngsten Schüler versinken dort in Apathie - auch Aussteiger sind für ihr Leben gezeichnet. [&#8230;]</p>
<p>Kein Spiel, kein Ausgleich ist an den Madrassen für die Jungen vorgesehen. Sie sind apathisch, haben kaum mehr Kraft für Heimweh, in den wenigen Auszeiten möchten sie am liebsten nur schlafen.</p>
<p>Dill-Riaz hat auch mit erwachsenen Madrassa-Abbrechern gesprochen. Doch statt Kraft daraus zu schöpfen, dass sie der Tyrannei entkommen sind, sind auch sie gebrochen. Das erste, was ihnen die Madrassa genommen habe, sei die Lust am Lernen, sagen sie. Fast keiner von ihnen hat einen Job oder eine Ausbildung. Auch der Ausstieg ist kein Ausweg.&lt;</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Burka-Verbot: &#8216;Attacke auf das Selbstbestimmungsrecht des Menschen ohnegleichen&#8217;?</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2150</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2150#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 12:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Religiöses]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Es dürfte kein Vergnügen sein, in einer Burka herumzulaufen. Schon gar nicht bei drückender Hitze, nicht in jenen Ländern bzw. an jenen Orten, wo Frauen bei Strafandrohung dazu gezwungen sind. Auch nicht in westlichen Ländern, wo ein komplett verhülltes Wesen ohne Gesicht, ähnlich einem Gespenst, erst recht die Blicke auf sich zieht, statt sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><img alt="" hspace="0" src="http://farm1.static.flickr.com/17/19456461_3f5f64099b.jpg" align="baseline" border="0" /></span> </p>
<p>Es dürfte kein Vergnügen sein, in einer Burka herumzulaufen. Schon gar nicht bei drückender Hitze, nicht in jenen Ländern bzw. an jenen Orten, wo Frauen bei Strafandrohung dazu gezwungen sind. Auch nicht in westlichen Ländern, wo ein komplett verhülltes Wesen ohne Gesicht, ähnlich einem Gespenst, erst recht die Blicke auf sich zieht, statt sie von sich fernzuhalten. <br />
Eine Frau, die sie trägt oder tragen muss, verbirgt oder verliert für den anderen nicht nur das Gesicht, sie ist auch der Möglichkeit zur Kommunikation erheblich beschnitten, auch der Möglichkeit zur Flucht übrigens. All das erklärt, warum viele Kritiker in der Burka ein <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,692396,00.html">&#8220;mobiles Gefängnis&#8221;</a> erblicken.<br />
Ein Verbot der Vollverschleierung , wie es nun das belgische Parlament ohne Gegenstimme beschlossen hat, war und ist noch immer diskussionswürdig.<br />
Die Argumente, die Amnesty International dagegen führt, sind bedenkenswert, die <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/1997/deu05/001?lang=de&amp;mimetype=text/html&amp;destination=suche%3Fwords%3Dburka%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26search%3DSuchen%26form_id%3Dai_search_form_block">Argumente gegen Gewalt im Namen der Religion</a> waren überzeugender.<br />
Was die inzwischen hauptsächlich anti-israelisch agierende Website <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/04/30/moderne-hexenjagd-in-belgien/#more-3932">mein-parteibuch.com</a> in gleicher Sache ins Feld führt, ist nur noch grotesk.</p>
<p>
Man muss es zitieren:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Wenn sich zukünftig in Belgien eine muslimische Frau auf die Straße traut, die sich, <strong>beispielsweise um sich nicht nackt zu fühlen</strong>, vollverschleiert, muss sie dem vom Parlament ohne Gegenstimme angenommenen zukünftig mit Strafe rechnen.<br />
Was da passiert, ist eine <strong>Attacke auf das Selbstbestimmungsrecht des Menschen ohnegleichen</strong>.&lt; [Hervorhebungen von uns]</p>
</blockquote>
<p>Man weiß nicht, welche (muslimische?) Frau dem Autor eingab, sich mit Hose aber ohne Burka &#8220;<em>nackt zu fühlen</em>&#8220;, man weiß auch nicht, von welchen möglichen &#8220;<em>Attacken auf das Selbstbestimmungsrecht des Menschen</em>&#8221; der Autor eine Ahnung hat, wenn er meint, ein Verbot der Vollverschleierung (und damit auch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burka">Burka</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niqab">Niqab</a>) sei in diesem Sinne eine Attacke &#8216;<strong>ohnegleichen&#8217;</strong>.</p>
<p>Tatsächlich ist, wer so etwas schreibt, ohne jeden Verstand, vielleicht auch ohne jeden Skrupel.<br />
Vor knapp einem Jahr bejubelte der gleiche Autor den mutmaßlich durch Wahlfälschung erlangten Sieg von Mahmud Ahmadinejad im Iran:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Doch die Machthaber im Iran waren auf der Hut. Die Polizei hatte in Teheran für den Wahltag eine größere Übung angesetzt. Vandalierende Anhänger von Mussawi in Teheran lassen seinen Fanclub nun obendrein auch noch wie einen Haufen wilder Hooligans erscheinen. Die Proteste der Mussawi-Anhänger in Teheran führen zu nichts außer der Bestrafung der Vandalen. &#8230;</p>
<p>Wenn die propagandistischen Nebelwolken des grünen Budenzaubers der Teheraner Elite sich verzogen haben, dann ist damit zu rechnen, dass Mahmud Ahmadinejad so stark sein wird wie nie zuvor. &lt;  [“<a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2009/06/14/gruene-welle-im-iran-gescheitert/">Grüne Welle” im Iran gescheitert</a>&#8220;]</p>
<p>&gt;Und natürlich haben die Pasdaran als Wächter der islamischen Revolution schon viel schwierigere Zeiten erlebt als die von den USA gesteuerte Randale der grünen Bewegung. Und darauf, dass die Pasdaran ihre Jugendorganisation Basij sich auf die Seite des grünen Mummenschanzes stellen, brauchen die USA gar nicht zu hoffen, denn Mahmud Ahmadinejad ist einer von ihnen und macht Politik ganz nach dem Geschmack der Pasdaran. [&#8230;]<br />
Schlechter sieht es dagegen für das zionistische Apartheidsregime von Tel-Aviv aus. Der Iran ist inzwischen auch eine veritable Medienmacht, die sich nicht scheut, dem rechtsextremen Kolonialregime immer wieder ihre Verbrechen vorzuhalten und den Widerstand gegen das Besatzungsregime zu unterstützen.&lt; [<a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/01/23/ein-paar-gedanken-zur-befreiungstheologie-des-islam/">Ein paar Gedanken zur Befreiungstheologie des Islam</a>]</p>
</blockquote>
<p>Vor 35 Jahren flirtete ein Teil der radikalen deutschen Linken [KBW] unter anderem mit <a href="http://wapedia.mobi/de/Kommunistischer_Bund_Westdeutschland">Pol Pot und Idi Amin</a>. Ein anderer Teil [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilfried_B%C3%B6se">Revolutionäre Zellen</a>] war an einer Flugzeugentführung und der Selektion jüdischer Passagiere beteiligt, <strong>Ulrike Meinhof</strong> begrüßte das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972#Geiselnahme">Attentat palästinensischer Terroristen auf die israelische Olympiamannschaft</a> während der Spiele in München.</p>
<p>Damals zentrale Figuren der radikalen Linken wie <a href="http://www.wahre-worte.de/horst_mahler_npd_raf.htm"><strong>Horst Mahler</strong></a> sind heute <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/402/423162/text/">(Heil-) Hitler-Fans</a> oder, wie der enge Dutschke-Freund <strong>Bernd Rabehl,</strong> potenzielle <a href="http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=702:bernd-rabehl-lehnt-bundespr%C3%A4sidentschaftskandidatur-f%C3%BCr-npd-und-dvu-ab&amp;Itemid=384">NPD/DVU-Kandidaten </a> für die Bundespräsidentschaft.</p>
<p>Für jene radikal Linken, die den letzten Schritt zur radikal Rechten noch nicht gehen möchten, ist derweil Ahmadinejad Inkarnation ihrer Sehnsucht nach dem Führer und islamistischer Terror die zeitgemäße Variante von (nationaler) &#8216;Revolution&#8217;. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tennessee Eisenberg: Forderung nach Anklage der polizeilichen Todesschützen verstummt nicht</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2148</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2148#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 17:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

		<category><![CDATA[Justiz]]></category>

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		<description><![CDATA[



 
Vor genau einem Jahr erschossen Polizisten in Regensburg den Studenten Tennessee Eisenberg. 16 Schüsse gaben sie auf den jungen Mann ab, 12 trafen ihn, die letzten 4 waren tödlich.
Wenig oder nichts spricht dafür, dass die Polizisten in Notwehr handelten, viel spricht dafür, dass es sich um Totschlag handelte - vielleicht sogar um Mord. Anlass: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><object height="344" width="425">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/B8SeePRbnjk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" />
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<embed src="http://www.youtube.com/v/B8SeePRbnjk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344" /></object></span> </p>
<p>Vor genau einem Jahr erschossen Polizisten in Regensburg den Studenten <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tennessee_Eisenberg">Tennessee Eisenberg</a></strong>. 16 Schüsse gaben sie auf den jungen Mann ab, <a href="http://www.12kugeln.de/">12 trafen ihn</a>, die letzten 4 waren tödlich.<br />
Wenig oder nichts spricht dafür, dass die Polizisten in Notwehr handelten, viel spricht dafür, dass es sich um Totschlag handelte - vielleicht sogar um Mord. Anlass: Womöglich nur die &#8216;respektlose&#8217; Lippe eines akut Ausgeflippten.</p>
<p>In vielen Staaten wird Mord von oben gedeckt - insbesondere dann, wenn der Täter aus den Reihen der &#8216;Sicherheitsorgane&#8217; kommt.<br />
Die Bundesrepublik Deutschland sieht sich dagegen als Rechtsstaat, als Staat, der selbst dem Recht unterworfen ist - so wie auch alle seine &#8216;Diener&#8217;, ob klein oder groß.</p>
<p>Doch ist auch in Deutschland der Rechtsstaat nur ein Postulat und nicht die Realität. Das Beste, was sich über ihn sagen lässt: In den allermeisten Staaten ist er es noch weniger als hier.</p>
<p>Der Fall des Tennesse Eisenberg zeigt exemplarisch, dass auch in Deutschland Totschläger von oben gedeckt werden, wenn sie nur aus den Reihen des Staatsapparates kommen und ihre Tat in dienstlicher Funktion verübten.</p>
<p>SPIEGEL Online <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,692300,00.html">schreibt heute</a>:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Aus einem Polizeivideo, auf dem der nachgestellte Einsatz aufgezeichnet ist, ergeben sich jedoch ganz andere Indizien. So wurden die ersten drei Schüsse von hinten auf Eisenberg abgegeben. In dem Filmabschnitt erklären ein Gutachter des Landeskriminalamts und ein Schussexperte übereinstimmend, dass der Student in diesem Moment nicht, wie Zeugen angaben, mit dem Messer vor einem in die Ecke gedrängten Kollegen stand, sondern offenbar die Treppe wieder hinaufgehen wollte.</p>
<p>Tennesse Eisenberg hatte, das ergeben laut den Sachverständigen die Schusskanäle, offenbar schon ein Bein auf der untersten Stufe. Die erste Polizeikugel schlug neben der Schulter in der Wand ein, die zweite durchschlug von hinten sein Knie und landete in der Treppe, eine dritte Kugel traf ihn seitlich von hinten am Oberarm. Danach drehte sich der Student zu den Beamten um und wurde Sekunden später von Schüssen in den Oberkörper gestoppt.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Ungeachtet der hier zitierten Gutachter hat die Staatsanwaltschaft Regensburg das Ermittlungsverfahren gegen die Totschießer des Studenten eingestellt.<br />
Die Generalstaatsanwaltschaft, der bayrische Innenminister <strong>Joachim Herrmann</strong> und die bayrische Justizministerin <strong>Beate Merk</strong> finden es in Ordnung. Es war von ihnen auch anders nicht zu erwarten.</p>
<p>Doch es ändert sich etwas in Deutschland, Rechtsbeugung und Strafvereitelung wird nicht mehr gottergeben hingenommen.<br />
Dies verdankt sich auch aber nicht nur dem Internet. Es wirkt weltweit emanzipativ. Deswegen fürchten es dort die Diktatoren und hier die Korrupten.</p>
<p>Dass staatliche Stellen nach dem Totschießen des Tennessee Eisenberg und der offenbaren Protektion der polizeilichen Täter nicht einfach zur Tagesordnung übergehen konnten, hat auch mit einem Weblog zu tun:</p>
<p><a href="http://www.regensburg-digital.de/"><strong>regensburg-digital.de</strong></a> wird finanziell und ideell von einem &#8220;<a href="http://www.regensburg-digital.de/forderverein-gegrundet-unterstutzen-sie-uns/10082008/">Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.</a>&#8221; getragen.</p>
<p>
<img height="66" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/04/bild-303.jpg" width="465" align="left" /></p>
<p>Für das ebenfalls mit Wordpress betriebene Blog gilt, was auch für uns gilt: &#8220;<em>Eine unabhängige Berichterstattung macht Spaß. Leider ist sie nicht besonders lukrativ</em>&#8220;.</p>
<p>Auf jeden Fall trägt die unabhängige Berichterstattung der Regensburger Blogger um <a href="http://www.regensburg-digital.de/impressum/"><strong>Stefan Aigner</strong></a> erheblich dazu bei, dass es in dem Polizei- und Justizskandal &#8216;Tennessee Eisenberg&#8217; keine Ruhe gibt.</p>
<p>Uneingeschränkt solidarisch mit den Kollegen im Süden publizieren auch wir einen Offenen Brief an Bundesjustizministerin <strong>Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.</strong> [Auf <a href="http://www.regensburg-digital.de/fall-eisenberg-offener-brief-an-justizministerin-sabine-leutheusser-schnarrenberger/29042010/">regensburg-digital.de</a> war er schon gestern zu lesen.]</p>
<blockquote>
<p>&gt;Sehr geehrte Frau Bundesministerin Leutheusser-Schnarrenberger,</p>
<p>Der gewaltsame Tod von Tennessee Eisenberg durch Polizeikugeln am 30. April 2009 hat viele Menschen erschüttert. Die damaligen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden deutlich kritisiert, Vertuschungsvorwürfe standen im Raum. Auch Sie selbst äußerten sich im September gegenüber der SZ besorgt: „<em>Es gibt mir sehr zu denken, dass es eines zweiten, privaten Gutachtens bedurfte, um diesen Vorfall zu klären</em>“.</p>
<p>Von einer Klärung kann allerdings keine Rede sein, denn dieses zweite Gutachten wird äußerst unterschiedlich interpretiert. Appelle der Bevölkerung, den Sachverhalt daher vor ein Gericht – also eine neutrale Instanz – zu bringen, blieben ohne Wirkung: <strong>die Staatsanwaltschaft Regensburg hat die Ermittlungen im Dezember eingestellt, eine Beschwerde dagegen wurde von der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg am 26. März 2010 abgewiesen</strong>.</p>
<p>Die Bayerische Justizministerin <strong>Frau Dr. Merk</strong> sah trotz zahlreicher Widersprüche und Einwände – insbesondere seitens der Anwälte der Hinterbliebenen – dennoch „<em>keinen Anlass zur Skepsis</em>“ an der Arbeit der Staatsanwaltschaft.</p>
<p>Aber nicht nur <strong>Michael Lerchenberg</strong> – der vielen Bayern in dieser Sache am Münchner Nockherberg aus dem Herzen sprach – sondern auch unabhängige Fachleute sehen das anders: Der Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Regensburg, <strong>Prof. Dr. Müller</strong>, nach dessen Ansicht die Staatsanwaltschaft im Dezember um eine Anklage „<em>kaum noch herum kommen</em>“ konnte, bezeichnete die Verfahrenseinstellung als „<em>einigermaßen überraschend</em>“ und keine „<em>Rechtsfrieden stiftende</em>“ Entscheidung.</p>
<p><strong>Wir haben das Bayerische Justizministerium gebeten, einen Vertreter zu einer öffentlichen Diskussion mit Prof. Dr. Müller zu entsenden. Diese Bitte wurde ohne Angabe von Gründen abgewiesen. Es verstört uns, dass man sich mit unseren Sorgen an verantwortlicher Stelle offenbar nicht auseinandersetzen möchte, während selbst der US-amerikanische Human Rights Watch Bericht den Fall Eisenberg als möglichen Verstoß gegen die Menschenrechte auflistet.</strong></p>
<p>Wir fragen Sie daher: <strong>Welche Maßnahmen wollen Sie ergreifen, um unser beschädigtes Vertrauen in das Funktionieren unserer Strafverfolgungsbehörden wiederherzustellen</strong>?</p>
<p><strong>Sind Sie bereit, sich nachdrücklich für die Einrichtung einer unabhängigen Beschwerdestelle für Fälle von Polizeigewalt einzusetzen</strong>, wie sie in verschiedenen Varianten in zahlreichen europäischen und außereuropäischen Ländern bereits besteht und wie sie Menschenrechtler schon lange auch für Deutschland anmahnen?</p>
<p>Wir halten das für notwendig, denn <strong>aus unserer Sicht hat die Aufsichtsbehörde über die Staatsanwaltschaft – das Bayerische Justizministerium – im Fall Eisenberg in verstörender Art und Weise versagt und das Vertrauen der Bevölkerung verspielt</strong>.<br />
Die Möglichkeit eines Klageerzwingungsverfahrens – wie es die Anwälte der Familie Eisenberg auch anstreben – stellt dabei keine ausreichende Lösung dar. Die Hürden für einen solchen Schritt sind unverhältnismäßig hoch, was sich nicht zuletzt darin zeigt, welch eine Rarität solche Verfahren sind. Wir fordern Sie daher auf, zu handeln! Durch eine <strong>Demonstration an Tennessees Todestag in Regensburg</strong> wollen wir dieser Bitte Nachdruck verleihen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>
Ihre Bürger&lt; [Alle Hervorhebungen sind von uns]</p>
</blockquote>
<p><hr><div align="center">
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		<item>
		<title>Odenwaldschule: Christian Füller verlangt ein Tribunal - auch für die Reformpädagogik</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2147</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 10:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Odenwaldschule]]></category>

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		<description><![CDATA[

Unter allen Stimmen, die in den letzten Wochen zum Missbrauchskandal an der Odenwaldschule zu vernehmen waren, dürfte die von Christian Füller die schrillste sein.
Aktuell wünscht er in einem bei SPIEGEL Online publizierten Artikel eine Abrechnung nicht nur mit Missbrauch verantwortenden ehemaligen Lehrern der Odenwaldschule, sondern mit der Reformpädagogik als solcher - soweit bestimmte Theoriesegmente womöglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><br />
<img height="295" alt="02 ODENWALDSCHULE-46673" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/04/02odenwaldschule-46673.jpg" width="436" align="left" /></span></p>
<p>Unter allen Stimmen, die in den letzten Wochen zum Missbrauchskandal an der Odenwaldschule zu vernehmen waren, dürfte die von Christian Füller die schrillste sein.<br />
Aktuell wünscht er in einem bei <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,688726,00.html">SPIEGEL Online</a> publizierten Artikel eine Abrechnung nicht nur mit Missbrauch verantwortenden ehemaligen Lehrern der Odenwaldschule, sondern mit der Reformpädagogik als solcher - soweit bestimmte Theoriesegmente womöglich zum Missbrauch einluden. <br />
Wir zitieren:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Abgerechnet werden muss mit Gerold Becker und allen Lehrern, die sich im Odenwald schuldig gemacht haben. Die alten Reformpädagogen Hermann Lietz, Gustav Wyneken, Rudolf Steiner, Peter Petersen und Maria Montessori gehören ebenfalls auf die &#8220;Anklagebank&#8221; - denn sie haben teilweise absurde Vorstellungen vom Umgang mit Kindern gepredigt.</p>
<p>Man sollte das im Lichte der Odenwälder Enthüllungen diskutieren, um der Reformpädagogik endlich ihren Heiligenschein zu nehmen. Ist es nicht so, dass Wyneken ein bekennender Päderast war? Ist es etwa falsch, das Lietz, Petersen und Steiner vor antisemitischen Äußerungen nicht zurückschreckten? Will jemand bestreiten, dass Maria Montessori viele Jahre lang eng mit dem faschistischen Regime Mussolinis kooperiert hat?</p>
<p>Aber sind deswegen etwa die zusammengenommen rund 700 Reformschulen in Deutschland faschistisch, päderastisch oder Folterkeller? Oder haben sie mit ihrer &#8220;Pädagogik vom Kinde aus&#8221; einen wichtigen Entwicklungsschritt gemacht, auf den die staatliche Schule noch wartet?</p>
<p>Die Chance eines Tribunals ist nicht nur, dass man Taten erörtert. Sie besteht auch darin, dass man Beschuldigte verteidigen kann. Dass man Fakten als Fakten erkennen und Hirngespinste als solche entlarven kann. Und haben nicht auch die Lehrer der heutigen Odenwaldschule das Recht und die Pflicht zu zeigen, dass Knabenliebe in Ober-Hambach definitiv nicht (mehr) auf dem Wochenplan steht?</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Das ist der Boden, auf dem peinliche Fragen aufkommen:</p>
<p>    * Wieso hat die geistige Elite Deutschlands, die ihre Kinder an die Schule schickte, nichts gesehen oder gar weggesehen?<br />
    * Hat der Missbrauch Schüler aus dem Odenwald in den Selbstmord getrieben?<br />
    * Ist die Reformpädagogik mitverantwortlich für übergriffige Lehrer?<br />
    * Wieso haben Altschüler, die heute Regisseure, Talkmaster und Lektoren sind, Jahrzehnte lang zu Strip-Poker und gemeinsamem Duschen geschwiegen?&lt;</p>
</blockquote>
<p>Zuletzt fragt er, ob die Schule überhaupt noch eine Zukunft haben kann:</p>
<blockquote><p>&gt;Für die Odenwaldschule wäre ein solches Tribunal ein notwendiger Test: um zu prüfen, ob sie als Schule ihre Vergangenheit überhaupt noch klären kann.<br />
Oder ob man sie schlicht zusperren sollte.&lt;</p></blockquote>
<p>Bild: <a href="http://pdh.djv-bildportal.de/webgate/frameset.html">Presseagentur -pdh-</a><br />
<!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Katyn &#038; Smolensk: Lech Kaczynskis Tod erschüttert Polen und Russland und ein fragiles Verhältnis</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2145</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2145#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 12:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[ 

Welch eine grausame und aberwitzige Ironie der Geschichte: In Katyn ließ Stalin im Frühjahr 1940 einen großen Teil der polnischen (militärischen) Elite massakrieren.
Genau 70 Jahre später wird wenige Kilometer von Katyn entfernt erneut ein exklusiver Kreis der polnischen Elite augelöscht: Der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski (s. pdh-Foto unten), seine Ehefrau Maria Mackiewicz, der polnische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3746680786?ie=UTF8&amp;tag=odenwaldgesch-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3746680786"><img height="492" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/04/bild-302.jpg" width="301" align="left" /></a> </p>
<blockquote>
<p>Welch eine grausame und aberwitzige Ironie der Geschichte: In <a title="Wikipedia zu Katyn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Katyn">Katyn</a> ließ Stalin im Frühjahr 1940 einen großen Teil der polnischen (militärischen) Elite massakrieren.<br />
Genau 70 Jahre später wird <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Smolensk">wenige Kilometer von Katyn entfernt</a> erneut ein exklusiver Kreis der polnischen Elite augelöscht: Der polnische Staatspräsident <strong><a title="Wikipedia zu Lech Kaczynski" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lech_Kaczy%C5%84ski">Lech Kaczynski</a></strong> (s. <a href="http://pdh.djv-bildportal.de/webgate/frameset.html">pdh-Foto</a> unten), seine Ehefrau <strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Maria_Kaczy%C5%84ska">Maria Mackiewicz</a></strong>, der polnische Generalstabschef <strong>Franciszek Gagor</strong>, der stellvertretende Außenminister <strong>Andrzej Kremer</strong>, der ehemalige Verteidigungsminister und Parlamentsvizechef <strong>Jerzy Szmajdzinski</strong> und der Chef der Nationalbank <strong>Slawomir Skrzypek</strong>.<br />
Es starb auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Walentynowicz"><strong>Anna Walentynowicz</strong></a>, die &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strajk_%E2%80%93_Die_Heldin_von_Danzig">Heldin von Danzig</a>&#8220;, der <strong>Volker Schöndorff</strong> in dem gleichnamigen Film ein (ihr unwillkommenes) Denkmal setzte.</p>
<p>Ein <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/04/10/absturz-in-smolensk-mit-kaczynski-stirbt-halbe-fuhrungsriege-polens/">Internet-Magazin</a> nennt weiter:</p>
<p>&gt;Jerzy Szmajdzinski, der Chef des Büros für nationale Sicherheit, Aleksander Szczyglo, der Leiter der Präsidentenkanzlei, Wladyslaw Stasiak, der dortige Staatssekretär Pawel Wypych sowie der dortige Unterstaatssekretär Mariusz Handzlik, der ehemalige Geheimdienstminister Zbigniew Wassermann, der ehemalige Minister und Vizepremierminister Przemyslaw Gosiewski, der letzte Präsident der polnischen Exilregierung in London während des zweiten Weltkriegs, <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ryszard_Kaczorowski">Ryszard Kaczorowski</a></strong>.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Laut <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/kaczynski114.html">Tagesschau.de</a> seien &#8220;<em>auch ein Bischof und Angehörige der Opfer von Katyn &#8230; in der Maschine</em>&#8221; gewesen.</p>
<p>Insgesamt sollen 96 Menschen beim <a href="http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512/Doc~E026747D746FB4D23BC4E7F3871FC06BF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Absturz der von Warschau aus gestarteten Tupolew 154</a> ums Leben gekommen sein.</p>
<p>Ex-Präsident Lech Walesa sagt, es die &#8220;Elite der Nation&#8221; gestorben.</p>
<p>Alle waren auf dem Weg zu einer Gedenkfeier für die in Katyn vor 7 Jahrzehnten Ermordeten.<br />
Wer trägt für diese Katastrophe die Verantwortung? Piloten? Das Wetter? Technik? Oder gar Sabotage von Kräften in Russland, denen ein Schuldeingeständnis wegen Katyn (und der antirussisch eingestellte Kaczynski sowieso) zuwider war?<br />
In früheren Zeiten und in anderen Regionen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_in_Ruanda#Initialz.C3.BCndung">Ruanda / Burundi</a>) konnte so ein Krieg ausgelöst werden.<br />
Das wird nach dem Absturz Kaczynskis sicher nicht geschehen - obgleich diese Katastrophe Brisanz in sich birgt.<br />
Immerhin ist hier die Regierung eines NATO-Mitgliedstaates tragisch dezimiert worden.<br />
Nicht auszudenken wären die Konsequenzen, wenn es tatsächlich Hinweise auf Sabotage gäbe - so unwahrscheinlich das auch sein mag.<br />
Die Konflikte, die der wohl aus dem russischen Geheimdienst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FSB_%28Geheimdienst%29">FSB</a> heraus gesteuerte Mord an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Walterowitsch_Litwinenko">Alexander Litwinenko</a> zwischen London und Moskau schürte, wären damit verglichen ein (diplomatisches) Kinderspiel.</p>
<p>Im (auch) von Russland traumatisierten Polen jedenfalls dürften Verschwörungstheorien bald so sprießen wie jetzt im Frühling die Knospen.</p>
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<p>UPDATE: Nach letzten Informationen spricht vieles für einen verhängnisvollen Fehler des Piloten, der wohl trotz Warnungen von Fluglotsen bei schwer durchdringlichem Nebel in Smolensk landen wollte - vielleicht sogar auf Geheiß von Kaczynski oder dessen Mitarbeitern.<br />
Die Präsidentendelegation hätte bei dem angeblich empfohlenen Ausweichen nach Minsk oder Moskau den Gedenktermin in Katyn nicht pünktlich wahrnehmen können.</p>
<p>Bei <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,688259,00.html">Spiegel Online</a> heißt es:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Wegen dichten Nebels hätten die russischen Behörden dem Piloten empfohlen, statt in Smolensk in der weißrussischen Hauptstadt Minsk oder in Moskau zu landen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den polnischen Fernsehsender Polsat. Der Pilot habe sich jedoch dagegen entschieden.</p>
<p>Ähnlich äußerte sich laut Interfax auch ein Vertreter der weißrussischen Luftfahrtbehörde. Die weißrussischen Fluglotsen seien von ihren russischen Kollegen gebeten worden, die polnische Präsidentenmaschine vor dem Verlassen ihres Luftraums darüber zu informieren, dass die Wetterbedingungen für eine Landung in Smolensk ungünstig seien. Dies hätten die Fluglotsen weitergegeben. Der Pilot habe sich jedoch entschieden, seinen Kurs zu halten. Laut Interfax stürzte die Maschine beim vierten Landeversuch ab.</p>
<p>&#8220;Ein Fehler der Crew beim Landeanflug ist augenscheinlich die Ursache des Unglücks&#8221;, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Behördenvertreter der Region Smolensk.&lt;</p>
</blockquote>
<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-LEFT: 5px; POSITION: relative"><a href="http://pdh.djv-bildportal.de/webgate/frameset.html"><img height="362" alt="Lech Kaczynski" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/04/lech-kaczynski-1.jpg" width="245" align="right" /></a></span> </p>
<p>Vorher war ebenfalls auf <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,688219,00.html">Spiegel Online</a> zu lesen:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Die in Warschau gestartete Maschine vom Typ Tupolew 154 war am Morgen beim Anflug nahe Smolensk in mehrere Bäume gerast, dann fing die Maschine Feuer, hieß es in Berichten aus Warschau. Es sei neblig gewesen, sagte ein polnischer Regierungssprecher. Berichten zufolge versuchte die Maschine viermal zu landen. Die Unglücksmaschine war mindestens 20 Jahre alt.</p>
<p>Die russische Generalstaatsanwaltschaft teilte mit, dass als Unglücksursache das neblige Wetter, ein technischer Defekt oder menschliches Versagen in Frage kämen. Kreml-Chef Dmitrij Medwedew setzte eine Untersuchungskommission unter Leitung von Regierungschef Wladimir Putin ein.</p>
<p>Nach Angaben des polnischen Außenministeriums starben bei dem Unglück 88 Menschen. In ersten Berichten war noch von 132 Toten die Rede.</p>
<p>Die polnische Regierung von Premierminister Donald Tusk kündigte ein Krisentreffen für diesen Samstag an.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Die große polnische Tageszeitung <a href="http://wyborcza.pl/0,0.html"><strong>Gazeta Wyborcza</strong></a> zeigt sich heute im Internet schwarz umweht und mit einer Schleife der Trauer.</p>
<p>Am besten informiert zeigt sich momentan die Internet-Zeitung <a href="http://www.aktuell.ru/russland/politik/schock_fuer_polen_und_russland_praesidenten_jet_abgestuerzt_3937.html"><strong>Russland-Aktuell</strong></a> von <font color="black"><strong>Gisbert Mrozek</strong>. Hier finden sich die meisten Details zu einer (Flugzeug-) Katastrophe, die abhängig von der Aufklärung der Unfallursache auch  eine politische werden könnte.</p>
<p>In dem Artikel heißt es zuletzt:</font></p>
<blockquote>
<p><font color="black">&gt;Durch das Unglück sind Russland und Polen nun erst einmal zu einer Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Absturzursachen gezwungen – wobei es sicher auch darum gehen wird, Verschwörungstheorien zu entkräften. Denn diese werden nach diesem Drama kaum auf sich warten lassen.&lt;</font></p>
</blockquote>
<p>Die <a href="http://www.nytimes.com/2010/04/11/world/europe/11poland.html">New York Times</a> und deren Korrespondenten <strong>Michal Piotrowski</strong> (Warschau) und <strong>Clifford J. Levy</strong> (Moskau) berichten über Reaktionen auf den Absturz.</p>
<p>So wird der frühere Präsident <strong>Aleksander Kwasniewski</strong> zitiert:</p>
<blockquote>
<p>&gt;“It is a damned place, it sends shivers down my spine. First the flower of the Second Polish Republic is murdered in the forests around Smolensk, now the intellectual elite of the Third Polish Republic die in this tragic plane crash when approaching Smolensk airport. &#8230;This is a wound which will be very difficult to heal”&lt;</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über die Geschichte des für die Polen &#8220;verdammten&#8221; Ortes Smolensk, liest man in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Smolensk#Geschichte">Wikipedia</a>:</p>
<blockquote>
<p>&gt;1611, während des Polnisch–Russischen Krieges von 1609–1618, wurde die Stadt nach einer fast zweijährigen Belagerung von polnisch-litauischen Truppen eingenommen, und bildete ab 1618 – vertraglich mit den Moskowitern fixiert – einen Teil von Polen-Litauen. Sie wurde auch Sitz einer Woiwodschaft.</p>
<p>Der russische Versuch der Rückeroberung von Smolensk war der zentrale Streitpunkt des „Smolensker Krieges“ von 1632–1634. Die Stadt wurde schließlich 1654, während des Russisch-Polnischen Krieges von 1654–1667, von den Truppen des Zaren erobert und kam vertraglich und endgültig 1667 wieder an Russland. 1708 besiegte in der Nähe von Smolensk der schwedische König Karl XII 6000 Kosaken und Kalmücken. 1812 eroberte Napoleon sie auf seinem Weg nach Moskau nach hartem Kampf.</p>
<p>1918 wurde Smolensk zu einem Teil von Weißrussland erklärt, 1919 wurde dort die Weißrussische Sowjetrepublik gegründet. Im Zweiten Weltkrieg war sie ebenfalls hart umkämpft. In der Kesselschlacht bei Smolensk im Spätsommer 1941 wurde die Stadt besetzt und fast vollständig zerstört.<br />
Tausende Bewohner der Stadt kamen ums Leben oder wurden zwischen 1941 und 1943 zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich gebracht.</p>
<p>Im Herbst 1943 wurde die Stadt von der Roten Armee zurückerobert. Anschließend wurden Teile der Stadt originalgetreu wieder aufgebaut. In Smolensk bestand das Kriegsgefangenenlager 256 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.&lt;</p>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>pdh-Kommentar: Darmstädter Staatsanwaltschaft &#038; Odenwaldschule  - eine Behörde ist beleidigt</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2143</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2143#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 10:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Odenwaldschule]]></category>

		<category><![CDATA[Justiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2143</guid>
		<description><![CDATA[Wer bei Google Informationen zur &#8220;Staatsanwaltschaft Darmstadt&#8221; sucht, wird seit geraumer Zeit an vorderer Stelle auf die &#8220;Odenwald-Geschichten&#8221; verwiesen.
Kein Wunder, seit vielen Jahren thematisieren wir Filz, Rechtsbeugung, Korruption und Kriminalität in Südhessen, wobei die Staatsanwaltschaft Darmstadt statusbedingt eine herausgehobene Rolle spielt.
Mitunter macht sie ihre Arbeit ordentlich. Dass etwa im Fall Wolski endlich Anklage erhoben wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="295" alt="02 ODENWALDSCHULE-46673" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/04/02odenwaldschule-46673.jpg" width="436" align="left" />Wer bei Google Informationen zur &#8220;<a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=%22staatsanwaltschaft+Darmstadt%22&amp;sourceid=navclient-ff&amp;rlz=1B3GGGL_deDE265DE265&amp;ie=UTF-8">Staatsanwaltschaft Darmstadt</a>&#8221; sucht, wird seit geraumer Zeit an vorderer Stelle auf die &#8220;Odenwald-Geschichten&#8221; verwiesen.<br />
Kein Wunder, seit vielen Jahren thematisieren wir Filz, Rechtsbeugung, Korruption und Kriminalität in Südhessen, wobei die Staatsanwaltschaft Darmstadt statusbedingt eine herausgehobene Rolle spielt.<br />
Mitunter macht sie ihre Arbeit ordentlich. Dass etwa im Fall Wolski endlich Anklage erhoben wurde und der Ehemann der hessischen Ex-Verfassungsrichterin schließlich auch verurteilt wurde, war erfreulich.<br />
Ausnahmsweise waren wir in diesem Punkt völlig einig mit der süd-südhessischen Ermittlungsbehörde.<br />
Dass Oberstaatsanwalt <strong>Bernd Kunkelmann</strong> in einem <a title="Oberstaatsanwalt Bernd Kunkelmann" href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?key=standard_document_38894905&amp;jmpage=1&amp;type=v&amp;rubrik=36082&amp;jm=1&amp;mediakey=fs/hessenschau/20100326_1930_wolski">Bericht der Hessenschau</a> seine Genugtuung über das aufsehenerregende Wolski-Urteil äußerte, weckte bei uns sogar lokalpatriotische Gefühle.<br />
Man kennt sich ja noch aus gemeinsamen Jahren an einem Odenwälder Gymnasium - und weil der Odenwald überschaubar ist, hat man sogar gemeinsame Urgroßeltern. Die würden sich bestimmt freuen, dass der eine Nachkomme als Jurist und der andere als Publizist einmal am gleichen Strang ziehen.</p>
<p>In anderen Punkten freilich bleibt Dissens. Weniger in Fällen ordinärer Kriminalität, sondern in all den (vielen) Fällen, wo die südhessische Ermittlungsbehörde offenkundig <strong>zu wenig</strong> oder offenkundig <strong>zu viel</strong> tut. Was dann weniger mit dem Delikt als solchem zu tun hat, sondern mehr mit der &#8216;deliktischen&#8217; <strong>Person</strong> und vor allem deren <strong>Position</strong>.<br />
Vor dem Gesetz sind alle gleich und <a href="http://www.justizskandale.de/">hinter dem Gesetz sind alle ungleich</a>. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und überhaupt (und nicht nur) die südhessische Justiz <u>steht aber eindeutig hinter dem Gesetz</u>.<br />
Dazu macht sich aktuell auch <strong>Wolfgang Hörnlein</strong> vom <a href="http://www.pressedienst-hoernlein.de/">Pressedienst -pdh-</a> Gedanken:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Darmstadt/Heppenheim (pdh) Das war doch mal eine Aussage vom Sprecher der Staatsanwaltschaft am Landgericht Darmstadt. Fast beleidigt spricht Staatsanwalt <strong>Ger Neuber</strong> am Mittwoch in die Mikrofone des Hessischen Rundfunks, dass die soeben erneut aufgetauchten Missbrauchsvorwürfe in Zusammenhang mit der Heppenheimer Odenwaldschule (OSO) für die Behörde völlig überraschend kamen und sie wieder einmal keine Ahnung von den Vorgängen und Entwicklungen in ihrem eigenen Zuständigkeitsbereich gehabt habe.</p>
<p>Traurig, welche Ahnungslosigkeit eine Behörde ohne jeden Aufklärungswillen an den Tag legt. Es gibt ja auch schönere Anlässe, die Macht der Staatsanwaltschaft zu demonstrieren. So kann man eine Sängerin der „No Angels“ durchaus publikumswirksam am Abend in einer gutbesuchten Diskothek verhaften, statt sie morgens oder mittags unauffällig in ihrer Wohnung festnehmen.</p>
<p><strong>Die Odenwaldschule dagegen, und vor allem alle ihre früheren Lehrer und ehemalige Direktoren, waren tabu für die Behörde</strong>, die sich eifersüchtig die exklusive Strafverfolgung in Deutschland vorbehält.<br />
Eigenständige Ermittlungen, nachdem bereits seit vier Wochen die Vorwürfe im Raum stehen, Rücktritte und Eingeständnisse vorliegen, gibt es wohl gegen Gesangstars, aber nicht gegen frühere oder aktuelle pädophile Pädagogen.<br />
Die Presse darf die Arbeit erledigen, für die es eine eigene Behörde gibt. Bei ihr und der aufklärungswilligen derzeitigen Schuldirektorin melden sich die früheren Opfer, sofern sie noch leben, vier sollen sich nach aktuellen Berichten das Leben genommen haben.<img height="315" alt="ger neuber" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/04/ger-neuber.jpg" width="346" align="right" /></p>
<p>Bereits vor fast zwei Jahrzehnten hat wahrscheinlich neben der Polizei Heppenheim auch die Darmstädter Staatsanwaltschaft kläglich versagt, als Briefe und Beschwerden der Schüler an der OSO nicht ernst genommen worden waren. In trauter Einigkeit mit den Kultusministern <strong>Hartmut Holzapfel</strong> und <strong>Karin Wolff</strong>, die nach eigenem Bekunden auch keine Ahnung von den Vorfällen haben wollen, wurde das traurige Kapitel unter einen dicken Teppich gekehrt.</p>
<p>Gegen zehn ehemalige Lehrer ermittelt inzwischen die Darmstädter Strafverfolgungsbehörde, zwei davon sind mittlerweile verstorben. Gern hätte man sich wohl mehr Zeit genommen und eine biologische Aufarbeitung der Fälle vorgezogen. Bedauerlicherweise renne man nun den Informationen hinterher, so Neuber im Interview, die die Odenwaldschule der Presse, aber nicht den Staatsanwälten gebe. „Wir werden auch das prüfen müssen“, sagte Neuber zu den nun öffentlichen Vorwürfen gegen einen zweiten ehemaligen Schulleiter, und die Wortwahl des Sprechers spricht Bände. Hier wird zum Jagen getragen. Meriten kann man sich bei dem Thema nicht erwerben, zumal sich in diesem Zusammenhang weit und breit kein Schlagerstar zur Verhaftung anbietet.&lt; Text und Fotos: Presseagentur -pdh- / Das Foto oben zeigt die Odenwaldschule, das Foto unten zeigt Ger Neuber. Alle Hervorhebungen sind von uns.</p>
</blockquote>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Land Hessen versteigert Odenwaldkreis - Ungarn erhält  Zuschlag für 6,3 Milliarden Forint</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2136</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 21:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaftskriminalität]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[
UDATE: Ungläubig mussten wir nun zur Kenntnis nehmen, dass die pdh-Meldung ein Aprilscherz war! Das bedeutet, dass der Odenwaldkreis weiterhin zum (Aus-)Verkauf steht. Da wir in der Vergangenheit via Web in gleicher Sache bereits von der Regierung von Samoa kontaktiert wurden, haben wir den neuen Sachstand nun nach Apia weitergemeldet.
Hoffen wir also, dass sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="315" alt="Versteigerung" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/versteigerung.jpg" width="443" align="left" /></p>
<p>UDATE: Ungläubig mussten wir nun zur Kenntnis nehmen, dass die pdh-Meldung ein Aprilscherz war! Das bedeutet, dass der Odenwaldkreis weiterhin zum (Aus-)Verkauf steht. Da wir in der Vergangenheit via Web in gleicher Sache bereits von der <a href="http://www.samoa-info.de/sternframe.htm">Regierung von Samoa</a> kontaktiert wurden, haben wir den neuen Sachstand nun nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apia">Apia</a> weitergemeldet.<br />
Hoffen wir also, dass sich die Samoaner <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oN-zm0EiiNI">erbarmen und die (Süd-) Hessen kommen</a> lassen.</p>
<blockquote>
<p>&gt;Erbach/Odenwaldkreis (pdh) Das hat es in der gut sechzigjährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland noch niemals gegeben. Aus Finanznot versteigerte die Landesregierung Hessens den am weitesten östlich liegenden und kleinsten Landkreis, um mit dem Verkaufserlös die Straßen im übrigen Bundesland nach den enormen winterlichen Frostschäden zu sanieren.</p>
<p>
In strenger Geheimhaltung war diese einmalige Bieterveranstaltung eingefädelt und abgewickelt worden. In Anlehnung an den Gebietstausch in Nordhessen vor einigen Tagen, wo Hessen und Niedersachsen etwa 15 Hektar Land bei Nieste im Landkreis Kassel tauschten, wurde diese Transaktion akribisch vorbereitet, nur ging es diesmal nicht um einen Sportplatz, eine Grillhütte und etwas Gelände darum herum.</p>
<p>Vielmehr, so der Sprecher der Interessengemeinschaft „Rettet den Odenwald“, sei dieser Landverkauf mit der Abtrennung des Saarlandes am 10. Juli 1945 an Frankreich zu vergleichen, das hernach das Saarland der Zuständigkeit des Alliierten Kontrollrates entzog. Erst zwölf Jahre später wurde das Saarland als zehntes Bundesland an die Bundesrepublik zurückgegeben.</p>
<p>Diese Möglichkeit bestehe natürlich auch für den Odenwaldkreis, bestätigte Ministerpräsident Roland Koch auf Anfrage. Auch Regierungspräsident Johannes Baron macht sich für einen Rückkauf zu gegebener Zeit stark, allerdings steht der Odenwaldkreis nicht vorn auf der Prioritätenliste des Landes Hessen, denn zunächst, so Regierungssprecher Dirk Metz, müssten die verkauften hessischen Schulen, Finanzämter und Klärwerke von den amerikanischen Banken zurückgekauft werden, die „cross border“ unvorteilhaft verkauft und zurückgemietet worden waren.</p>
<p>Neben den Republiken Ungarn und Polen hatten noch andere Bieter wie der Devisenspekulant Soros oder auch der Kreis Bergstrasse Interesse am Odenwaldkreis bekundet. Nur ist der Nachbarkreis selbst pleite, wie Insolvenzverwalter Johannes Baron kundtat und keine Mittel für die Versteigerung freigab.</p>
<p>Mit fast sechs Milliarden Forint, das sind umgerechnet 23,98 Millionen Euro, bot Ungarn den höchsten Betrag und bekam am Ende vom ungarisch verkleideten Auktionator in Anwesenheit des Odenwälder Landrats (Foto) den Zuschlag für den Odenwaldkreis. Dazu kommen natürlich noch die aufgehäuften Kreisschulden in Höhe von 120 Millionen Euro, die sich der Kreis in den letzten Jahren erarbeitet hat.</p>
<p>Für die knapp 100.000 Einwohner des südlichsten Landkreises Hessens wird sich im täglichen Leben nichts ändern, beruhigte Landrat Dietrich Kübler in einer eilig anberaumten Pressekonferenz die zahlreichen Journalisten und Fernsehteams. Ihre Personalausweise und Reisepässe behalten demnach ihre Gültigkeit und werden erst bei Neuausstellung zusätzlich mit dem Siegel der Republik Ungarn versehen, der Bundesadler wird durch einen ungarischen Geier ersetzt, der auf einer Paprika sitzt.&lt;</p>
<p>Text und Foto: <a href="http://www.pressedienst-hoernlein.de/">Presseagentur -pdh-</a></p></blockquote>
<p>Foto: Für 6,3 Milliarden Forint ersteigerte die Republik Ungarn den Odenwaldkreis, <strong>Landrat Dietrich Kübler</strong> (links) und Auktionator <strong>Magada Trampler</strong> in ungarischer Landestracht mit der Endsumme</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rüsselsheimer Eisdielenmord: Tumulte im Darmstädter Landgericht - Hohe Freiheitsstrafen für türkische Angeklagte</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2140</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2140#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 17:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#62;Darmstadt (pdh) Schon vor der Urteilsverkündung am gestrigen Mittwoch in dem Strafprozess um die drei Morde im Verlauf der Schießerei vor einer Rüsselsheimer Eisdiele im August 2008 kam es zu Wortgefechten zwischen Zuschauergruppen, die die zahleichen Sicherheitskräfte zum Einschreiten bewogen.

Drei Menschen waren damals im Kugelhagel ums Leben gekommen, darunter die völlig unbeteiligte 55jährige Griechin Anna [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="164" alt="07 EISDIELE URTEIL-47249" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/07eisdieleurteil-47249.jpg" width="240" align="left" /></p>
<p>&gt;Darmstadt (pdh) Schon vor der Urteilsverkündung am gestrigen Mittwoch in dem Strafprozess um die drei Morde im Verlauf der Schießerei vor einer Rüsselsheimer Eisdiele im August 2008 kam es zu Wortgefechten zwischen Zuschauergruppen, die die zahleichen Sicherheitskräfte zum Einschreiten bewogen.</p>
<p>
Drei Menschen waren damals im Kugelhagel ums Leben gekommen, darunter die völlig unbeteiligte 55jährige Griechin Anna K. aus der Nachbarschaft des Eiscafés.<br />
Männer verfeindeter türkischer Familien aus dem Frankfurter Türsteher-Milieu hatten sich nach eigener Aussage getroffen, um einen Streit in der Szene zu klären. Zum Treffpunkt kamen die rivalisierenden Gruppen allerdings schwer bewaffnet - mit Pistolen, Messern, einem Schlagring und einem Elektroschocker.</p>
<p>In der Urteilsbegründung sprach das Gericht von einem &#8220;Krieg in Rüsselsheim&#8221;.<br />
Die Situation lief aus dem Ruder, es fielen Schüsse. Eine verirrte Kugel traf die unbeteiligte Anna K. tödlich. Der Schuß stammte war vermutlich von Erkan K. abgegeben worden. Er selbst kam bei dem Schusswechsel ums Leben. Nach Meinung der Staatsanwaltschaft war Erkan K. für die blutige Eskalation in dem Eiscafé verantwortlich. Das dritte Opfer war Deniz E., der Bruder der beiden Angeklagten Erdal und Serdal E.</p>
<p><img height="164" alt="01 EISDIELE URTEIL-47229" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/01eisdieleurteil-47229.jpg" width="240" align="right" /></p>
<p>Der Vorsitzende Richter <strong>Volker Wagner</strong> begann den Gerichtstermin nach Verzögerungen durch akribische Einlasskontrollen durch zwei Polizeisperren mit der Urteilsverkündung, der sich eine zweistündige Urteilsbegründung anschloss. Er verlas eine lebenslange Haftstrafe für den wegen Mordanklage so bezeichneten Haupttäter Taylan K. und jeweils zehnjährige Haftstrafen wegen versuchten Mordes für die Brüder Erdal und Serdal E. Bereits diese kurze Erklärung sorgte für Aufregung im Saal.</p>
<p>Bei den folgenden Tumulten im Gerichtssaal beschimpfte der Vater der beiden wegen versuchten Mordes verurteilten Brüder den Vorsitzenden Richter. Der Mann ließ sich kaum beruhigen. Die Urteilsbegründung musste unterbrochen werden und er wurde ebenso des Saales verwiesen wie die Mutter des 29-Jährigen, die heftig protestierte, auch später noch auf den Gerichtsfluren.<br />
Ein Angehöriger der Familie E. kündigte Revision an und bezeichnete das Urteil als ungerecht. Der Verteidiger von Taylan K, <strong>Gerhard Knöss</strong>, gab später zu Protokoll, an Revision denke er zunächst wegen der geringen Erfolgsaussichten nicht, hoffe jedoch wegen vieler Ungereimtheiten auf eine Neuauflage des Verfahrens.</p>
<p>Die Verteidiger hatten Freisprüche gefordert, weil sie die Spuren anders gedeutet - und den Hauptangeklagten als Bauernopfer seines Clans gesehen hatten.</p>
<p><img height="164" alt="04 EISDIELE URTEIL-47323" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/04eisdieleurteil-47323.jpg" width="240" align="left" /></p>
<p>Auf dem Flur vor dem Schwurgerichtssaal brach nach Ende der Urteilsbegründung der griechische Witwer der durch Querschläger unbeteiligten getöteten Anna K, Konstantinos K. in Tränen aus.<br />
Seine 55jährige Frau komme niemals wieder, die ersten Verurteilten seien schon in einigen Jahren wieder auf freiem Fuß, klagte er vor den Mikrofonen der Medien und ließ seinen Tränen freien Lauf&lt; Text und Fotos: <a href="http://www.pressedienst-hoernlein.de/">Presseagentur -pdh-</a> [Links und Hervorhebungen von uns]</p>
<p>Fotos:<br />
1) Vorsitzender Richter Volker Wagner (Mitte) mit Richterin Dr. Sonja Feiden und Richter Harre im Landgericht Darmstadt</p>
<p>2) Angeblicher Haupttäter Taylan K. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Sein Verteidiger Gerhard Knöss (links) glaubt an seine Unschuld.</p>
<p>3) Konstantinos Kagarakis weint um seine versehentlich getötete Frau Anna</p>
<p>Über den spektakulären Prozess wurde in vielen Medien berichtet.</p>
<p>Am 17.3. berichtete die FAZ: <a href="http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EDC733AA432324F05A0AACBE0EC288913~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Stillschweigen über den „vierten Mann“</a></p>
<p>Die Frankfurter Rundschau will mit einer <a href="http://www.fr-online.de/_em_cms/_globals/zoom.php?em_cnt=2065379&amp;em_src=762665&amp;em_ivw=fr_region">Grafik</a> den Fall transparenter machen.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>TV-Tipp: &#8220;Bis nichts mehr bleibt&#8221; - Abrechnung mit Scientology</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2134</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2134#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 14:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Religiöses]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Auf der Website des SWR heißt es über den heute abend in der ARD ausgestrahlten Spielfilm und dessen Regisseur und Drehbuchautor Niki Stein:

&#62;Nach umfangreichen Recherchen und vielen Gesprächen mit Scientology-Aussteigern beschloss er, die Geschichte einer jungen Familie zu erzählen: Deren Leben driftet auseinander, als der Vater beschließt, bei Scientology auszusteigen. Seine Frau bleibt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3765517097?ie=UTF8&amp;tag=odenwaldgesch-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3765517097"><img height="517" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-301.jpg" width="330" align="left" /></a><img style="BORDER-RIGHT: medium none; BORDER-TOP: medium none; MARGIN: 0px; BORDER-LEFT: medium none; BORDER-BOTTOM: medium none" height="1" alt="" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=odenwaldgesch-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3765517097" width="1" border="0" /></span> </p>
<p>Auf der <a title="SWR Scientology" href="http://www.swr.de/nachtkultur/bis-nichts-mehr-bleibt/-/id=200218/nid=200218/did=5996508/qg24op/index.html">Website des SWR</a> heißt es über den heute abend in der ARD ausgestrahlten Spielfilm und dessen Regisseur und Drehbuchautor <strong>Niki Stein</strong>:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Nach umfangreichen Recherchen und vielen Gesprächen mit Scientology-Aussteigern beschloss er, die Geschichte einer jungen Familie zu erzählen: Deren Leben driftet auseinander, als der Vater beschließt, bei Scientology auszusteigen. Seine Frau bleibt mit der gemeinsamen Tochter weiterhin bei der Organisation - ein erbitterter Sorgerechtsstreit beginnt.</p>
<p>„Ein Aussteiger erzählte mir, ihm sei die Widerwärtigkeit von Scientology erst klar geworden, als er gesehen hat, was die mit Kindern machen“, so Stein über seine Beweggründe für diesen Stoff. „Hier hat der Staat, die Justiz in der Vergangenheit oft versagt, weggeschaut, wo er/sie hätte hinschauen müssen.“&lt;</p>
</blockquote>
<p>Im SPIEGEL war schon vor zwei Monaten einiges über die <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,675388,00.html">Hintergründe des Films</a> und seiner Entstehung zu lesen.<br />
Eine wahre Geschichte soll ihm zugrunde liegen: Die des Scientology-Aussteigers <strong><a href="http://www.derbund.ch/leben/gesellschaft/Fuenfstuendige-Saunagaenge-mit-Scientology/story/27787579">Heiner von Rönn</a>.</strong></p>
<p>Über ihn heißt es:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Heiner von Rönn könnte eine ziemlich erschütternde Liste erstellen mit Menschen und Werten, die er an Scientology verloren hat: Abertausende Euro, zehn Jahre seines Lebens, seine damalige Frau und seine beiden Kinder.</p>
<p>15 Jahre nach seinem Ausstieg aus dem Psycho-Imperium stand er kürzlich wieder mittendrin in seiner eigenen Vergangenheit, den Begriffen und Bedrohungen von einst. Seine Geschichte ist echt, die Kulisse war es nicht.&lt;</p>
</blockquote>
<p><a title="Wikipedia: Scientology" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology">Scientology</a> will im Gegenzug auch einen Film präsentieren. Im Internet. Er soll den Aussteiger madig machen.</p>
<p>Aufklärung über dubiose Sekten ist gut. Man sollte nur nicht vergessen, dass Scientology nicht die einzige ist.</p>
<p>Dass vor allem die katholische Kirche dunkle Seiten aufweist und erst recht der Islam, war gerade in den letzten Wochen nicht zu übersehen.</p>
<p>Dies ist vielleicht auch das einzig Positive an Scientology: Man praktiziert zwar virtuosen Psychoterror, bislang aber noch keinen Bombenterror. Das tun, global gesehen fast schon im Tagestakt, fanatisierte Djihadisten.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Allianz-Konzern den Krieg erklärt:  Bioenergiedorf Rai-Breitenbach kämpft ums Überleben und für Schadensregulierung</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2132</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2132#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 21:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bioenergiedorf]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
&#8230; diese Regulierung, notwendig geworden nach einem Brand, verweigert der Versicherungsriese laut Pressemitteilung der Genossenschaft. Der &#8220;Krieg&#8221; soll allerdings ein ganz gewaltloser sein. 
UPDATE: Wenn das nur kein Aprilscherz ist. Aus einem Kommentar auf unserer Seite geht hervor, dass Allianz nun einlenkte:
&#8220;Es geschehen noch Zeichen und Wunder !!
Die Allianzversicherung hat inzwischen ihre eindeutige Bereitschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><img alt="Bioenergiedorf Rai-Breitenbach" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2009/10/bild-214.jpg" /></span> </p>
<p>&#8230; diese Regulierung, notwendig geworden nach einem Brand, verweigert der Versicherungsriese laut Pressemitteilung der Genossenschaft. Der &#8220;Krieg&#8221; soll allerdings ein ganz gewaltloser sein. </p>
<p>UPDATE: Wenn das nur kein Aprilscherz ist. Aus einem <a href="http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2132#comment-17884">Kommentar auf unserer Seite</a> geht hervor, dass Allianz nun einlenkte:<br />
&#8220;<em>Es geschehen noch Zeichen und Wunder !!<br />
Die Allianzversicherung hat inzwischen ihre eindeutige Bereitschaft signalisiert, den Brandschaden am Heizwerk der Bioenergiedorf eG zügig zu regulieren und vorläufige Abschlagszahlungen zu leisten.</em>&#8221;</p>
<p>Damit wäre die Kampagne der Genossenschaft wohl erfolgreich gewesen.</p>
<p>Die inzwischen überholte Pressemitteilung zitieren wir dennoch im  Wortlaut:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Rai-Breitenbach. Mit einem Akt, der zumindest in der deutschen Geschichte bisher einmalig sein dürfte, wehrt sich ein 900-Seelen-Dorf in Südhessen gegen das aus seiner Sicht existenzvernichtende Verhalten eines Konzerns: Die Genossenschaft Bioenergiedorf eG Rai-Breitenbach hat am heutigen Sonntag (28.) der Allianz Versicherungs-AG den „gewaltfreien und pazifistischen Krieg“ erklärt. Mit gewaltfreien Mitteln wollen die Betreiber eines Blockheizkraftwerkes mitsamt Nahwärmenetz erreichen, dass ihre  Versicherung sich nach einem Brand im Kraftwerk der eG nicht länger Gesprächen um eine möglichst baldige Schadensregulierung verweigert.</p>
<p>Dabei berufen sich die 172 Genossen unter anderem auf die UN-Charta von 1945, den UN-Global-Compact-Prozess von Kofi Annan (1999) und das 2009 im UN-Haupotquartier erstmalig veröffentlichte Manifest „Globales Wirtschaftsethos“, initiiert unter anderem von Hans Küng.</p>
<p>Zu dem ungewöhnlichen Schritt veranlasst sieht sich die genossenschaftlich organisierte, aber betriebswirtschaftlich orientierte Unternehmung wegen der hohen Zusatz- und Folgekosten, die seit dem Brand vor mehr als 160 Tagen entstanden sind und weiter entstehen. Wie die Genossen bei einer Pressekonferenz am Sonntag verdeutlichten, sehen sie ein Überleben und Fortbestehen ihres Unternehmens wegen dieser Kosten akut und langfristig gefährdet.<br />
„Seit mehr als 160 Tagen versuchen wir, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln den Geschäftsbetrieb und die Wärmeversorgung aufrecht zu erhalten. Durch den Notbetrieb entstehen hohe Zusatzkosten, welche die Wärmekunden über einen erhöhten Wärmepreis versuchen abzufangen“, erläuterte Vorstandsmitglied Dr. Dieter Becker. Zwar sei die eG über die Allianz für diese Schäden inklusive Nutzungsausfall für Brandfolgekosten abgesichert, doch würden Anfragen deutlich ablehnend beschieden. Der Versicherer verweigere jegliche Form der Kommunikation „über die Sicherung unserer Zukunft“.</p>
<p>Die Genossenschaft Bioenergiedorf Rai-Breitenbach versorgt im gleichnamigen Breuberger Stadtteil 132 Häuser und damit etwa 75 Prozent der Haushalte im Ort mit Wärmeenergie. Mit ihrem Akt der pazifistischen und gewaltfreien Kriegserklärung wollen die Odenwälder   auch auf die aktuell verstärkt diskutierte Ohnmacht von Menschen gegenüber sogenannten systemrelevanten Organisationen hinweisen: „So lange Juristen mit Juristen, Manager mit Managern und Politiker mit Politikern reden, so lange man sich hinter scheinbar anonymen Systemen, Funktionen und Organisationshandbüchern versteckt, so lange wird die Krise wieder oder weiter wachsen. Menschen müssen mit Menschen reden, Vertrauen und Gesprächsbereitschaft sind die beiden wichtigsten Güter, die wir besitzen. Es geht um nichts anderes als die Frage, ob etwas menschengerecht und zukunftsorientiert ist“, erklärt Becker.&lt; Quelle: <a href="http://www.bioenergiedorf-odenwald.de/deutsch/aktuell/presse/">bioenergiedorf-odenwald.de</a></p>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Videos zum Fall Wolski: Was der Anwalt, seine Gönnerin sowie Notare in Cannes 2008 drehen wollten</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2131</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2131#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 15:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Der Wolski-Komplex]]></category>

		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaftskriminalität]]></category>

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		<description><![CDATA[



 
Um sich die Dimension des Justiz- und Politskandals Wolski zu vergegenwärtigen, sollte man dessen Chronologie kennen.
Die findet sich in verkürzter Form bei echo-online.de und ausführlicher sowie mit anderem zeitlichem Fokus auf der von Janusz Pomer betriebenen Seite die-richterin.com (pdf).
Demnach begannen die Schenkungen der Margit C. an den Anwalt W. bereits 1999.
Genauer laut Echo: Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><object height="231" width="384">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6nP4Wd7OCc4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="allowscriptaccess" value="always" />
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<p>Um sich die Dimension des <a href="http://www.odenwald-geschichten.de/?cat=67">Justiz- und Politskandals Wolski</a> zu vergegenwärtigen, sollte man dessen Chronologie kennen.<br />
Die findet sich in verkürzter Form bei <a title="Echo-Online: Chronologie des Justizskandals Wolski" href="http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Der-Fall-Wolski-Chronologie-der-Entwicklung;art1231,769495">echo-online.de</a> und ausführlicher sowie mit anderem zeitlichem Fokus auf der von <strong>Janusz Pomer</strong> betriebenen Seite <a href="http://die-richterin.com/editorial.htm">die-richterin.com</a> (<a href="http://www.die-richterin.com/wolskis/wolski_chronologie_02_2007.pdf">pdf</a>).<br />
Demnach begannen die Schenkungen der Margit C. an den Anwalt W. bereits 1999.<br />
Genauer laut <a href="http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Rechtsanwalt-Wolski-zu-34-Monaten-Haft-verurteilt;art1231,767942">Echo</a>: Am <strong>1. Oktober 1999</strong> überwies die Unternehmergattin an den jetzt zu fast 3 Jahren Gefängnis verurteilten Wolski zusätzlich zu seinem Anwaltshonorar 300 000 Mark als Geschenk.<br />
Laut Richter <strong>Rainer Buss</strong> &#8220;<em>nahm (damit) eine jahrelange andauernde Vermögensverlagerung auf den Angeklagten ihren Anfang</em>&#8221; - und gleichzeitig eine Steuerhinterziehung in Millionenhöhe.</p>
<p>Fast 6 Jahre später, im <strong>Januar 2005</strong>, wurde auf Betreiben von <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Gr%C3%BCttner">Stefan Grüttner</a></strong>, bis heute Chef der hessischen Staatskanzlei, die Ehefrau des fleißig Steuer hinterziehenden Anwalts als CDU-Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin von Offenbach vorgeschlagen und aufgestellt.<br />
Heute weiß man, dass über mehrere Jahre hinweg weder <strong>Michael Wolski</strong> noch <strong>Karin Wolski</strong> Steuererklärungen eingereicht hatten. Das Finanzamt jener Stadt deren oberste Herrin Wolski zunächst werden sollte, stellte keine Fragen und forderte nichts an. Welch ein Zufall.<br />
Noch größer wäre der Zufall gewesen, wenn Wolski tatsächlich Bürgermeisterin von Offenbach geworden wäre - einer Stadt, die nicht lange zuvor im <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/finanzen-kollaps-der-kommunen_aid_208102.html">FOCUS</a> als Beispiel für den (finanziellen) &#8220;Kollaps der Kommunen&#8221; an vorderster Stelle genannt wurde.</p>
<p><img height="144" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-300.jpg" width="444" align="left" /></p>
<p>
So hätte die erste Familie in der Stadt nämlich durch Hinterziehung von insgesamt über 1 Million Euro in gewisser Weise und in gewissem Umfang auch am finanziellen Ruin Offenbachs mitgewirkt. <br />
Dass es dazu nicht kam, dass nämlich Karin Wolski von der Kandidatur zurücktreten musste, erfüllte ihren Förderer Stefan Grüttner &#8220;<em>mit großem Bedauern und Respekt</em>&#8220;.<br />
Sie sei eine untadelige Person und wäre ein gute Oberbürgermeisterin geworden, so Grüttner laut <a title="HR zu Verzicht von Karin Wolski auf Kandidatur" href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&amp;key=standard_document_3983034">hr-online.de</a><br />
Aber sie hatte ja verzichtet. Aus Gründen, die Grüttner keineswegs erst kurz zuvor erfuhr. Ihr und ihrem Ehegatten geltende Vorwürfe und Verfahren waren 2004 schon längst bekannt.</p>
<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-LEFT: 5px; POSITION: relative"><object height="231" width="384">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HO7G9mqYImE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" />
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<param name="allowscriptaccess" value="always" />
<embed src="http://www.youtube.com/v/HO7G9mqYImE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="384" height="231" /></object></span> </p>
<p>Ein weiteres wichtiges Datum ist dann der <strong>Mai 2008</strong>.<br />
Vier Jahre nachdem Karin Wolski ihre OB-Kandidatur zurückzog, war ihr Gatte mit seiner von ihr tolerierten alten Gönner-Geliebten in Cannes unterwegs, um dort den vielleicht dreistesten Betrug in der ganzen Geschichte zu wagen: Durch &#8216;Wiederauferstehung&#8217; des bereits verstorbenen Ex-Mannes seiner VerGeliebten, eines Holocaust-Überlebenden übrigens, einen weiteren widerrechtlichen Vermögenstransfer zu ermöglichen - zugunsten auch seiner Familie und seiner Frau.</p>
<p>Dazu schrieben wir schon <a href="http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1970">früher</a>:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Auf jeden Fall würde aber bei dieser Vorgeschichte jede Frau in ihrer Situation und Position dem Ehemann einschärfen: Tue in dieser sensiblen Angelegenheit nichts mehr, wovon ich nichts weiß!!<br />
Deswegen darf man davon ausgehen, dass die Verfassungsrichterin Wolski von der durch Anwälte bzw. Notare betriebenen wunderlichen “Wiederauferstehung” des Ignaz C. Kenntnis gehabt hätte -wenn sich dies so zugetragen haben sollte, wie in der SZ dargestellt.&lt;</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=2390">Defacto</a>, einer Sendung des hessischen Rundfunks, ist es zu danken, dass dieser Vorgang sogar filmisch belegt ist.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<item>
		<title>Karin und Michael Wolski: &#8216;Weitgehende Gleichgültigkeit&#8217; gegenüber Recht und Gesetz</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2127</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 14:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Der Wolski-Komplex]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaftskriminalität]]></category>

		<category><![CDATA[Justiz]]></category>

		<category><![CDATA[Skandale]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mitunter lohnt es doch, die FAZ zu lesen. Heute etwa, wo sie in seltener Deutlichkeit titelt: &#8220;Fast drei Jahre Haft für Anwalt
&#8230; Karin Wolski profitierte von Zuwendungen an Ehemann&#8220;.
Abgesehen von dem heute am LG Darmstadt gegen Rechtsanwalt Michael Wolski ergangenen Urteil ist der Sachverhalt selbst beileibe nicht neu.
Der Gatte der hessischen Verfassungsrichterin legte sich wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="248" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-296.jpg" width="423" align="left" /></p>
<p>Mitunter lohnt es doch, die FAZ zu lesen. Heute etwa, wo sie in seltener Deutlichkeit titelt: &#8220;<em><strong>Fast drei Jahre Haft für Anwalt<br />
&#8230; Karin Wolski profitierte von Zuwendungen an Ehemann</strong></em>&#8220;.<br />
Abgesehen von dem heute am LG Darmstadt gegen Rechtsanwalt <strong>Michael Wolski</strong> ergangenen Urteil ist der Sachverhalt selbst beileibe nicht neu.<br />
Der Gatte der hessischen Verfassungsrichterin legte sich wohl immer wieder einmal ins Bett einer sehr vermögenden Frau, ein viertel Jahrhundert älter als er selbst, und brachte den fürstlichen Liebeslohn heim zu Mutti Karin. Ungewöhnlich war, dass hier der (Ehe-) Mann anschaffen ging.</p>
<p>Im Darmstädter Echo formulierte es Daniel Bczyk so: &#8220;<em>Der sportliche Familienvater war auch bereit, in seinen Fünfzigern ein außereheliches Intimverhältnis zu einer Frau im neunten Lebensjahrzehnt zu unterhalten</em>.&#8221;</p>
<p>In den <a href="http://www.rhein-main.net/t/v2_rmn_news_article/rmn01.c.7476007.de/richterin-karin-wolski-ist-zur%C3%BCckgetreten.html">Worten</a> von Richter <strong>Rainer Buss:</p>
<p>&#8220;Dies war für den Angeklagten und seine Familie eine vorteilhafte Liebesbeziehung&#8221;.<br /></strong><br />
Über den Fall schrieb <strong>Jürgen Roth</strong> in seinem Buch &#8220;Anklage unerwünscht&#8221;, darüber schrieb der (in-) direkt betroffene <strong>Janusz Power</strong> auf seiner Website <a title="Janusz Pomer" href="http://die-richterin.com/">die-richterin.com</a>, darüber wurde vielfach und jahrelang auch <a title="Odenwald Geschichten: Die Wolskis" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=wolski+site%3Aodenwald-geschichten.de&amp;sourceid=navclient-ff&amp;rlz=1B3GGGL_deDE265DE265&amp;ie=UTF-8">hier in diesem Blog</a> berichtet.<br />
Auf den <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=wolski+site%3Afaz.net&amp;sourceid=navclient-ff&amp;rlz=1B3GGGL_deDE265DE265&amp;ie=UTF-8">Seiten der FAZ</a> fand sich dazu eher selten etwas. Nun, da die Geschichte ohnehin allüberall zu lesen ist und ein Richter endlich Recht sprach, kommt auch das konservative Blatt den Informationswünschen seiner Leser nach.</p>
<p><img height="90" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-297.jpg" width="373" align="right" /></p>
<p>Besonders bemerkenswert finden wir folgenden Satz im <a href="http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EC06C2BDE79AB4EE2A36B1D59BD55F110~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Artikel der FAZ</a>:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Nach den Worten des Vorsitzenden Richters ist Wolski ein „<em><strong>eingeschliffener Steuerhinterzieher</strong></em>“ <strong>mit „<em>weitgehender Gleichgültigkeit</em>“ gegenüber Recht und Gesetz</strong>.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Diese Feststellung dürfte sich auch auf Karin Wolski erstrecken, die bis heute hessische Verfassungsrichterin war - und außerdem tätige Mitwisserin (und wissende Mittäterin?) ihres &#8216;ehebrechenden&#8217; Gatten. [Nach dessen Verurteilung zu knapp 3 Jahren Gefängnis <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/dossiers/der_fall_wolski/2471444_Karin-Wolski-tritt-zurueck.html">erklärte sie nun ihren Rücktritt</a> - mit &#8220;erhobenem Haupt&#8221;.]</p>
<p>
<img height="218" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-298.jpg" width="465" align="left" /></p>
<p>Im höchsten hessischen Gericht und hoch oben innerhalb der hessischen CDU wirkte also eine Person, in deren unmittelbarer Umgebung eine weitgehende Gleichgültigkeit gegenüber Recht und Gesetz gepflegt wurde.<br />
Und da es ein großflächiges Biotop in Justiz, Politik und Verwaltung gab, das über Jahre hinweg das Ehepaar Wolski protegierte, darf man getrost auch diesem Milieu weitgehende Gleichgültigkeit gegenüber Recht und Gesetz unterstellen.</p>
<p><strong>Daniel Baczyk</strong> kommentiert im <a href="http://www.echo-online.de/nachrichten/kommentare/20100326wolski./Kommentar-Das-Ehepaar-Wolski;art2700,770874">Darmstädter Echo</a>:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Michael Wolski gibt einer menschlichen Eigenart und Schwäche ein Gesicht, die in den vergangenen Jahren in der gesellschaftlichen Diskussion eine hervorgehobene Rolle spielte, die der Bundespräsident mehrfach öffentlich als eine Ursache von Ungerechtigkeit und Krise geißelte: <strong>gemeint ist die Gier</strong>. Die Gier von Bankern zumeist, die sich weit größere Summen in die eigenen Taschen transferierten, als Wolski jemals hätte hinterziehen können.<br />
<strong>Wolski aber hat zur Befriedigung seiner Gier ein Maß an Skrupellosigkeit an den Tag gelegt, das den Zuschauer schaudern lässt</strong>.<br />
Für Geld, Haus und Ferrari brach er nicht nur Gesetze, der sportliche <strong>Familienvater war auch bereit, in seinen Fünfzigern ein außereheliches Intimverhältnis zu einer Frau im neunten Lebensjahrzehnt zu unterhalten</strong>.</p>
<p>Die Liaison mit der eitlen Millionärin war keine flüchtige Episode, sondern dauerte Jahre. In diesen Jahren ließ sich Wolski von ihr mit Millionenwerten beschenken, gab nichts davon - und auch sonst keinerlei Einnahmen - gegenüber dem Fiskus an, angeblich aus Vergesslichkeit. [&#8230;<br />
<strong>Karin Wolski hat, wie Richter Rainer Buss in seiner Urteilsbegründung ausdrücklich erwähnte, gemeinsam mit ihrem Mann über Jahre keine Steuer erklärungen abgegeben - und auch sie hat von den Schenkungen der schwerreichen Unter nehmergattin</strong> profitiert, teils mittelbar, teils direkt. Mehrere geschenkte Luxusfahrzeuge waren auf ihren Namen zugelassen. Die Beweisaufnahme lieferte zudem Indizien dafür, <strong>dass sie vom Verhältnis ihres Mannes zu der 26 Jahre älteren Frau wusste</strong>.&lt; [Links und Hervorhebungen von uns]</p>
</blockquote>
<p>Sehr ausführlich <a href="http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Rechtsanwalt-Wolski-zu-34-Monaten-Haft-verurteilt;art1231,767942">berichtet</a> Baczyk auch über den Urteilsspruch. Interessant vor allem, was Richter <strong>Rainer Buss</strong> in Richtung seiner Richterkollegin feststellte:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Wolski rückte nun in die Rolle eines Begleiters der vitalen Ehefrau&#8221;, sagte Buss. Spätestens mit einem gemeinsamen Besuch der Salzburger Festspiele begann ein Verhältnis zwischen der Unternehmergattin und dem 26 Jahre jüngeren Juristen. Im Prozess verlesene Briefe zeigten die Achtzigjährige ,,verliebt wie ein junges Mädchen&#8221;, so der Richter. Das ,,Ausmaß der Körperlichkeit&#8221; sei für das Gericht nicht von Belang, doch habe Wolski unzweifelhaft wiederholt mit ihr das Bett geteilt.</p>
<p>Am 1. Oktober 1999 überwies die Unternehmergattin Wolski zusätzlich zu seinem Anwaltshonorar 300 000 Mark als Geschenk. ,,Damit nahm eine <strong>jahrelange andauernde Vermögensverlagerung</strong> auf den Angeklagten ihren Anfang&#8221;, sagte der Richter. Er sprach von einer ,,<strong>anrüchigen, für seine Familie aber vorteilhaften Beziehung</strong>&#8220;.</p>
<p><strong>Insgesamt 2,4 Millionen Euro flossen über die Jahre, und zwar keineswegs nur an Michael Wolski persönlich. Auch seine Frau Karin - Richterin am Hessischen Staatsgerichtshof - wurde bedacht. Hohe Summen gingen auf das gemeinsame Konto; eine geschenkte Ferienwohnung auf Mallorca war gar ausschließlich auf Frau Wolski und ihre Söhne eingetragen, ebenso wurden einige gleichfalls spendierte Luxusautos auf Karin Wolski angemeldet</strong>.&lt; [Links und Hervorhebungen von uns]</p>
</blockquote>
<p>Kompletten Blödsinn schreibt <strong>Joachim Baier</strong> in der <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article6949175/Sex-und-Steuerbetrug-Der-Fall-eines-Anwalts.html">WELT</a>: &#8220;<em>Wolski war Anwalt einer reichen Frankfurter Familie, von der er großzügige Beträge erhielt</em>.&#8221;<br />
Das Gegenteil ist richtig. Sofern hier überhaupt von &#8220;Familie&#8221; gesprochen werden kann, hatte die Anwälte engagiert, um den faktisch erbschleichenden und liebesschwindelnden Wolski daran zu hindern, eine Vermögensverlagerung zu ihren Lasten zu betreiben.</p>
<p>In der <a title="Offenbach Post zum Fall Wolski" href="http://www.op-online.de/nachrichten/frankfurt-rhein-main/blick-dunkle-wasser-692953.html">Offenbach Post</a> schreibt und fragt <strong>Michael Eschenauer</strong>:</p>
<blockquote>
<p>&gt;<strong>Wie ist die Rolle seiner Frau, der Karriere-Richterin Karin Wolski, zu bewerten?</strong> Sie sah dem bizarren Treiben ihres Gatten mit der 87-jährigen Millionärswitwe zu.<br />
Klar, es gab Vorteile: Sechs gleichzeitig auf den eigenen Namen angemeldete Autos schießen manche Leute höher ins Orbit als Koks oder die Hoffnung, nie sterben zu müssen.<br />
Es gab aber auch trübe Tage: Zum Beispiel bei der gescheiterten Kandidatur als <strong>Oberbürgermeisterkandidatin der CDU</strong> für Offenbach im Jahre 2004. Oder auch der gestrige schwarze Freitag, an dem man sein Amt aufgeben musste - hocherhobenen Hauptes und um Schaden vom Staatsgerichtshof abzuwenden, versteht sich.<br />
Fragen bleiben auch an die Politik: <strong>Warum wurde nie gegen Karin Wolski ermittelt? Warum dauerte es Jahre, bis die Untersuchungen gegen ihren Ehemann in Gang kamen?</strong>&lt; [Links und Hervorhebungen von uns]</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p><img height="122" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-299.jpg" width="465" align="right" /></p>
</blockquote>
<p>Auch auf SPIEGEL Online wird nun an prominenter Stelle über die &#8220;<a title="Spiegel zum Fall Wolski" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,685838,00.html">Schmuddelige Familienfehde</a>&#8221; berichtet. Der oder die Autorin glänzt dabei freilich durch eine stupende Unkenntnis. Allen Ernstes liest man dort:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Doch außerhalb des Gerichtssaals dürfte die Affäre um den Anwalt weitergehen. In Frankfurt haben die Staatsanwälte gespannt auf die Ergebnisse in Darmstadt gewartet, bevor sie mit eigenen Ermittlungen gegen Wolski und auch gegen Margit C. fortfahren. Es geht um Untreue beziehungsweise Geldwäsche.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Als ob die Staatsanwaltschaft Frankfurt begierig darauf sei, nun selbst mit ihren &#8220;<em>eigenen Ermittlungen gegen Wolski &#8230; fortfahren</em>&#8221; zu können. Das genaue Gegenteil war der Fall und dies ist sogar der eigentliche Nukleus des Justizskandals &#8216;Wolski&#8217;.</p>
<p><strong>Dr. Janusz Pomer</strong> schreibt aus seiner Sicht über die &#8216;eifrigen&#8217; Frankfurter &#8220;Ermittler&#8221;:</p>
<blockquote>
<p>&gt;<strong>Dank der Staatsanwaltschaft Frankfurt, die das Verfahren wegen Parteiverrat erst kürzlich entsorgte (Verzeihung, im 2. Versuch einstellte), das Verfahren wegen Untreue und Betrug seit 7 (!) Jahren „bearbeitet“ und das Verfahren wegen „Betrug in Cannes“ einfach liegen läßt</strong>.<br />
Was jeden Prozeßtag zu einer schallenden Ohrfeige für die Staatsanwaltschaft Frankfurt, Abteilung Wirtschaftkriminalität machte.<br />
<strong>Da es sich um eine &#8220;Berichtssache&#8221; handelt, müsste das Justizministerium über diese Verschleppungstaktik genau im Bilde sein</strong>.&lt; [Quelle: <a href="http://die-richterin.com/">die-richterin.com</a> / Aktuelles]</p>
</blockquote>
<p>&#8220;Anklage unerwünscht&#8221; war die Devise der Frankfurter Strafvereitler. Erst wenn auch hier alle Verantwortlichen juristisch zur Rechenschaft gezogen würden, könnte von einer &#8220;Ehrenrettung der Justiz&#8221; gesprochen werden.</p>
<p><strong>Pitt von Bebenburg</strong> meint in der <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/dossiers/der_fall_wolski/2470914_Leitartikel-Wolski-Ehrenrettung-fuer-die-Justiz.html">Frankfurter Rundschau</a>, das Urteil gegen Wolski allein sei schon eine &#8220;<em>Ehrenrettung für die Justiz&#8221;</em> Da ist er denn doch zu optimistisch. Auch wenn er hinzufügt:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Der Fall Wolski ließ <strong>ernsthafte Zweifel am Willen von Justiz- und Finanzbehörden</strong> aufkommen, auch einem unbequemen Straftäter mit dem nötigen Nachdruck zu Leibe zu rücken. Einem Delinquenten zumal, dessen Ehefrau Karin Wolski als hohe hessische Richterin auf gute Verbindungen in die Landes-CDU von Roland Koch zählen kann. <strong>Viele dieser Zweifel bleiben trotz des konsequenten und fairen Verfahrens in Darmstadt bestehen</strong>. [&#8230;]<br />
Ansonsten jedoch hat das Vertrauen in die <strong>Unparteilichkeit der staatlichen Institutionen im Fall Wolski arg gelitten</strong>. Sie haben vieles gutzumachen. Bei der weiteren Arbeit an diesem Fall. Und weit darüber hinaus. Das ist eine Frage des Vertrauens.&lt;[Links und Hervorhebungen von uns]</p>
</blockquote>
<p>Um die &#8220;<strong>Ehre</strong>&#8221; einer vielfach korrupten Justiz wiederherzustellen, reicht ein Urteil eines Richters bei weitem nicht aus - zumal hier erst nach erheblichem, öffentlichen Druck gehandelt wurde. Die &#8220;Moral&#8221; der Richterin ist es, die für die &#8220;Moral&#8221; der deutschen Justiz steht - das ist und bleibt auch die Moral der ganzen Geschichte.</p>
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		<item>
		<title>Das Jodeldiplom: Damals bei Loriot - morgen in Lindenfels</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2123</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 17:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Im Odenwald gibt es viele Bildungsbeflissene. Auch Frauen, die vorankommen wollen. Auf eigenen Füßen stehen, wenn die Kinder einmal aus dem Haus sind. Ihnen allen bietet sich am 27. und 28. März in Lindenfels eine einmalige Gelegenheit.
Ein Grundseminar am Samstag und ein Aufbauseminar am Sonntag, ganzheitlich abgehalten im Gasthaus &#8220;Zur Ludwigshöhe&#8221;, bereitet sie auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><img height="220" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-295.jpg" width="465" align="left" /></span> </p>
<p>Im Odenwald gibt es viele Bildungsbeflissene. Auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=D4zivYeH2m8">Frauen, die vorankommen wollen</a>. Auf eigenen Füßen stehen, wenn die Kinder einmal aus dem Haus sind. Ihnen allen bietet sich am 27. und 28. März in Lindenfels eine einmalige Gelegenheit.<br />
Ein Grundseminar am Samstag und ein Aufbauseminar am Sonntag, ganzheitlich abgehalten im Gasthaus &#8220;Zur Ludwigshöhe&#8221;, bereitet sie auf ein Diplom vor, das ihre beruflichen Chancen erheblich erhöhen wird. Auch das Darmstädter Echo weist in seiner Regionalausgabe auf die Seminare hin.<br />
Überzeugt von dieser Bildungsofferte, erlauben wir uns, aus dem <a title="Jodeldiplom" href="http://www.echo-online.de/suedhessen/bergstrasse/lindenfels/Das-Jodeln-lernen;art1246,765935">kurzen Artikel</a> zu zitieren:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Spezielle Übungen zur Haltung, Atmung, Energie und Tonbildung seien nicht nur sehr entspannend,<br />
sondern auch gesund, schreiben die Veranstalter in ihrer Pressemitteilung. Der Körper werde trainiert, zentriert und in Schwingungen versetzt, um über das Zwerchfell Stimmkraft zu entwickeln.<br />
Schwerpunkte sind Muskelentspannung, Zwerchfell, Bauch, Beckenboden und die Kräftigung der Wirbelsäule. Ausgleichend dazu gibt es rhythmische Arbeit mit dem Körper, mit Löffeln, Besen, Kuhglocken und Teufelsgeige. Zudem gibt es Balztänze. Der Abschluss ist zwischen 16 bis 17 Uhr mit den gelernten Jodelstücken, rhythmischer Begleitung und <strong><a title="Jodeldiplom" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jodeldiplom">Jodeldiplom</a></strong>.&lt; [Links und Hervorhebungen von uns]</p>
</blockquote>
<p>Wem haben die Teilnehmer zu verdanken, dass sie mit ihrem Jodeldiplom endlich &#8220;etwas eigenes&#8221; in ihren Händen halten können?<br />
<strong>Josef Ecker</strong> heißt der sympathische Jodel-Dozent. Gerne setzen wir auch einen Link auf seine Website <a title="Jodelseminar" href="http://www.jodelseminar.de/index.php?id=17&amp;L=1">jodelseminar.de</a>.<br />
Er präsentiert sich dort mit seiner nicht minder sympathisch wirkenden Partnerin.<br />
Es gibt von Ecker auch eine Lern-CD, die auf der Website <a title="Jodelkurs" href="http://www.jodelkurs.com/links/lerncd.html">jodelkurs.com</a> beworben wird.<br />
Kurze Hörproben (Jodelruf in C-dur, Männerstimme für 2 stimmig) zeigen der und dem Lernwilligen, ob dies ihr Weg zu geistigen Gipfeln sein könnte: <strong>Holleri du dödl di, diri diri dudl dö!</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rettungseinsatz in Südhessen: Nicht gerettet, sondern ruiniert</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2122</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2122#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 07:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[



 
Ein alter Mann erleidet einen Herzinfarkt. Es ist nichts Ungewöhnliches, tagtäglich trifft es in Deutschland mehr als 800 Menschen, auch jüngere.
Etwa 500 von ihnen sterben kurz vor oder kurz nach der Einlieferung in ein Krankenhaus.
Ungewöhnlich war aber, was nach dem Infarkt des alten Mannes nun bei Groß-Umstadt in Südhessen geschah. Er wurde nicht gerettet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><object height="231" width="288">
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<p>Ein alter Mann erleidet einen Herzinfarkt. Es ist nichts Ungewöhnliches, tagtäglich trifft es in Deutschland mehr als 800 Menschen, auch jüngere.<br />
Etwa 500 von ihnen sterben kurz vor oder kurz nach der Einlieferung in ein Krankenhaus.<br />
Ungewöhnlich war aber, was nach dem Infarkt des alten Mannes nun bei Groß-Umstadt in Südhessen geschah. Er wurde nicht gerettet, sondern im Verlauf eines fatalen Rettungseinsatzs ruiniert. Schwer verletzt wurden außerdem seine Ehefrau, sein Notarzt, ein Rettungsassistent und ein Fahrer.</p>
<p>So berichtet die Polizeidirektion Südhessen über den gestrigen Unfall auf der B 45:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Groß-Umstadt (ots) - Fünf Schwerverletzte und eine Leichtverletzte - das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montag auf der Bundesstraße 45 bei Groß-Umstadt. Nach den bisherigen Ermittlungen war gegen 11.35 Uhr ein Rettungswagen des DRK mit Blaulicht und Sondersignal auf der B 45 in Richtung Dieburg unterwegs und fuhr bei &#8220;Rot&#8221; über die Habitzheimer Kreuzung. Dabei wurde er von einem BMW, der aus der Habitzheimer Straße über die B 45 geradeaus weiterfahren wollte, erfasst. Der Rettungswagen, in dem sich ein 81 Jahre alter Herzinfarktpatient befand, kippte in eine Straßenböschung. Neben dem Patienten, der zusätzlich ein Schädelhirntrauma erlitt, wurden weitere vier Insassen des Rettungswagen schwer verletzt: die 81 Jahre alte Ehefrau des Patienten, die ihren Ehemann während der Fahrt begleitet hatte, der Notarzt (38), der Fahrer (39) des Rettungswagens, der Rettungsassistent (44). Die Fahrerin (46) des BMW wurde leicht verletzt. Der Rettungshubschrauber flog den 81 Jahre alten Patienten in die Berufsgenossenschaftliche Klinik Frankfurt, die vier anderen Schwerverletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von mindestens 25.000 Euro. Die Bundesstraße 45 war zwischen Georg-August-Zinn-Straße und Habitzheimer Straße für die Dauer von drei Stunden voll gesperrt. Ortskundige wurden per Rundfunkwarnmeldung gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Die örtliche Umleitung erfolgte durch Polizeibeamte.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Es soll häufig bei Rettungseinsätzen und anderen Blaulichtaktionen zu Unfällen kommen. Vor einem halben Jahr wurde darüber in der MDR-Umschau (s. YouTube-Video) berichtet.<br />
Weitere Berichte zu dem Unfall gibt es bei <a href="http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt-dieburg/gross-umstadt/Rettungswagen-kippt-bei-Unfall-um;art1289,755135">echo-online.de</a> und beim <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36098&amp;key=standard_document_38876867">HR</a>.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Odenwaldschule: Vorstand tritt geschlossen zurück - Immer neue Vorwürfe werden bekannt</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2121</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2121#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 11:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Odenwaldschule]]></category>

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		<description><![CDATA[



 
Nun scheint es soweit zu sein: Laut ECHO wird der Vorstand des Trägervereins der Odenwaldschule heute seinen Rücktritt erklären.

&#62;Damit (beugt er sich) dem öffentlichen Druck, der nicht nur aus den Reihen der Eltern, sondern auch aus den Reihen der Altschüler kam. Der Beschluss zum Rücktritt soll am Wochenende gefallen sein.&#60;

Eine von Altschülern geplante Demonstration [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><object height="231" width="380">
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<p>Nun scheint es soweit zu sein: Laut <a href="http://www.echo-online.de/suedhessen/bergstrasse/heppenheim/Vorstand-tritt-heute-zurueck;art1245,751776">ECHO</a> wird der Vorstand des Trägervereins der Odenwaldschule heute seinen Rücktritt erklären.</p>
<blockquote>
<p>&gt;Damit (beugt er sich) dem öffentlichen Druck, der nicht nur aus den Reihen der Eltern, sondern auch aus den Reihen der Altschüler kam. Der Beschluss zum Rücktritt soll am Wochenende gefallen sein.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Eine von Altschülern geplante Demonstration sei damit hinfällig geworden.</p>
<p>Die jetzige Schulleiterin <strong>Margaritha Kaufmann</strong> befürwortet eine andere Rechtsform für die Schule, sie solle zukünftig nicht mehr von einem Verein getragen werden.</p>
<p>In den letzten Tagen gab es weitere Berichte über die früheren Zustände in der Odenwaldschule, die verbürgt seien und doch unglaublich klingen. [Das eingeblendete Video zeigt einen <u>älteren</u> Bericht der <a href="http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=3030&#038;key=standard_document_38817947">Hessenschau</a>.]</p>
<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Zastrow">Volker Zastrow</a></strong>, umstrittener Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, leitet seinen langen Artikel (<a href="http://www.faz.net/s/Rub79FAD9952A1B4879AD8823449B4BB367/Doc~E6FA18EC7D19E40B8807801A02C670FB3~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">Hänseljagd an der Odenwaldschule</a>) über den Missbrauchskandal mit einem &#8220;märchenhaften&#8221; Vergleich ein:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Hänsel und Gretel verliefen sich nicht im Wald. Sie wurden dort ausgesetzt, von Vater und (Stief-)Mutter. Erst dadurch kommt die Hexe zum Zug. Sie sieht aus wie Stefan George auf seinen späten Fotografien, und sie interessiert sich eher für Hänsel. [&#8230;]<br />
Am Anfang stehen die Eltern, auch in der modernen Variante des Märchens.<br />
Da ist der Wald nicht finster und bitterkalt, sondern lieblich und licht: der Odenwald, ein naturkultivierter Höhenzug, der in die rebenbedeckten, sonnenverwöhnten Hänge der Bergstraße ausläuft. Die Eltern von Odenwaldschülern sind keine armen Holzhacker. Sie gehören, von denen der Stipendiaten abgesehen, zur Elite des Landes, tragen klangvolle, oft weithin bekannte Namen, sie sind wohlhabend, müssen es sein, schon um das Schulgeld aufbringen zu können, und mitunter sind sie reich.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Unter den Namen, die Zastrow dann nennt, ist der klangvollste Name der des Bildhauers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_von_Weizs%C3%A4cker"><strong>Andreas von Weizsäcker</strong></a>.<br />
Der inzwischen verstorbene Sohn des langjährigen Bundespräsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_von_Weizs%C3%A4cker"><strong>Richard von Weizsäcker</strong></a> machte an der Odenwaldschule Abitur und legte dort 1976 auch seine Gesellenprüfung als Bau- und Möbelschreiner ab.<br />
Auf die Odenwaldschule kam er, wohl weil sein Vater mit <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_von_Hentig">Hartmut von Hentig</a></strong> gut bekannt war. Der wiederum war schon damals der Gefährte von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerold_Becker"><strong>Gerold Becker</strong></a><strong>,</strong> Schulleiter an der Odenwaldschule von 1972 bis 1985.<br />
Der letzte Satz in Zastrows Artikel bezieht sich auf den 2008 gestorbenen Sohn des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altbundespr%C3%A4sident">Altbundespräsidenten</a>:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Als Mann hatte Andreas von Weizsäcker die Odenwaldschule gehasst, so erzählt sein Freund Hänsel, er hasste Becker, er hasste Hentig.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Mit &#8216;Hänsel&#8217; bezeichnet der Autor einen Ex-Schüler, der 1968 als 13-Jähriger aus &#8220;<em>großbürgerlicher Eisigkeit</em>&#8216; von seinen Eltern auf das Internat gesandt wurde und da einen Kameraden fand:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Es wurde eine Freundschaft für das Leben, mit diesem anderen, der gleichfalls aus der Kälte kam, kein Jurist werden, sondern am liebsten mit den Händen arbeiten wollte: Andreas von Weizsäcker, Sohn des späteren Bundespräsidenten.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Später wird geschildert, welchen sexuellen Übergriffen &#8216;Hänsel&#8217; bzw. &#8216;Johannes&#8217; dann ausgesetzt war:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Johannes kam zum Musiklehrer Held unter das Dach. Auch der war mit seinen Eltern bekannt, über seinen „Adoptivvater“ - eine in den Zeiten der Strafbarkeit von Homosexualität nicht unübliche Form der Legalisierung -, den Zwölftonmusiker Wolfgang Fortner, der seinen „Sohn“ gelegentlich auch in der Odenwaldschule besuchte.<br />
Held war dort seit 1966. Er hatte Johannes, der als hübscher, dunkeläugiger Junge dem „griechischen“ Ideal entsprach, bald angesprochen und zu sich gezogen. [&#8230;]<br />
Noch mehr als vierzig Jahre später erinnert Johannes sich an dieses erste Mal, dem viele weitere folgten, an den charakteristisch unangenehmen Geruch.<br />
Anderen prägte sich Helds Standard-Frage vor dem Höhepunkt ein: „Soll ich kommen?“, mit denen er sich den Knaben zum Knaben machte.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Über den inzwischen gestorbenen Musiklehrer schreibt Zastrow:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Held benutzte nur Kinder in den Anfangsjahren der Pubertät. Im Chor suchte er die Jungs, die noch vor dem Stimmbruch waren, hatten sie etwa das 16. Lebensjahr erreicht, ließ er sie.<br />
Aber für die Kleineren in dieser sogenannten „Familie“ galt das nicht, und wenn man sich, bei einer Dienstzeit von einem knappen Vierteljahrhundert, die Zahl der allein von dem Musiklehrer missbrauchten Schüler hochrechnet, kommt man, zurückhaltend, auf etwa 60 Jungen und eine Mindestzahl von wenigstens 3000 einzelnen Straftaten.<br />
Abends verlebte Held, seiner Hässlichkeit wegen „der Frosch“ genannt, mit seinen Jungs berauschende Abende mit sinfonischer Musik. [&#8230;]<br />
Held verwandte die Kinder nicht nur für sich, sondern führte einzelne Knaben auch einem befreundeten Verleger zu.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Andreas von Weizsäckers Freund ist in dem Artikel auch Zeuge für das, was in der &#8220;Familie&#8221; von Gerold Becker geschah:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Johannes, immer sozial engagiert, [&#8230;] kam aber dadurch zurück ins Herderhaus und unterstand nun der Supervision des Schulleiters Gerold Becker, der im Stockwerk darunter lebte.<br />
Becker pflegte seine Schützlinge, mit eiserner Disziplin jeden Morgen um halb sieben, durch Manipulation des Genitals oder notfalls auch Tätscheln des nackten Hinterns zu wecken. [&#8230;]<br />
Es war einfach Beckers selbstverständlicher Anspruch, sie derart zu wecken - auch das bestätigen Schüler aus verschiedenen Generationen.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Einer soll sich einer Lehrerin und auch seinem Paten-Onkel <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hellmut_Becker">Hellmut Becker</a></strong> offenbart haben. Der bekannte Jurist und Bildungspolitiker Becker war ein Mentor (aber kein Verwandter) von Gerold Becker und soll ihn dann &#8220;ins Gebet&#8221; genommen haben: &#8220;<em>Das ist gefährlich für die ganze Schule - Sie müssen etwas unternehmen</em>.“ Außer einer Schlafkur habe der aber nichts unternommen.</p>
<p>So entsteht der Eindruck, dass doch eine Reihe von Personen über den sexuellen Missbrauch von Schülern wussten - und schwiegen. Das habe auch für Hartmut von Hentig gegolten. Über ihn heißt es:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Johannes und andere Mitglieder der Becker- „Familie“<br />
erinnern sich seiner als häufigem Gast, der dort ein- und ausgegangen sei und auch am allmorgendlichen gemeinsamen Nacktduschen mit den Jungen teilgenommen habe; was in der damaligen Zeit und überhaupt in der Reformbewegung freilich als weniger anstößig gegolten haben mag. Aber Hentig habe durchaus auch bei Becker und nicht etwa nur im Gästehaus übernachtet, sogar gemeinsam mit mindestens einem von Beckers Favoriten.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Im <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,684782,00.html">SPIEGEL</a> wundert sich <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tilman_Jens">Tilman Jens</a></strong>, Sohn des Literaturhistorikers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Jens"><strong>Walter Jens</strong></a> und früher selbst OSO-Schüler, warum alle, auch er selbst, so lange geschwiegen haben, obwohl &#8220;<em>die meisten &#8230; gewusst (haben), was Schulleiter und Musiklehrer mit den Mitschülern trieben</em>.&#8221;<br />
Er schreibt weiter:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Gerold Becker hat sich, folgt man erdrückend übereinstimmenden Berichten, während seiner Zeit als Schulleiter - das heißt: von 1972 bis 1985, weit länger als ein Jahrzehnt! - an einer ganzen Kohorte ihm schutzbefohlener Schüler vergangen. Er scheint der Dreh- und Angelpunkt eines widerwärtigen Missbrauchsskandals, den ich in diesem Ausmaß nicht einmal unter klerikalen Kinderschändern vermutet hätte. [&#8230;]<br />
Die Frage, die mich umtreibt, deren Antwort ich in den vergangenen Tagen aus Erinnerungsbruchstücken zusammenzupuzzlen suche: Was haben wir gewusst damals?<br />
Und vor allem: Warum haben wir den Mund nicht aufgemacht, nachgefragt zumindest. [&#8230;]<br />
Wir wähnten uns in einem südhessischen Summerhill. Begriffe wie Missbrauch oder Unzucht mit Abhängigen existierten nicht in unseren Köpfen. &#8220;Sprengt mit eurem Samen den bürgerlichen Rahmen&#8221;, hatten die Studenten in Tübingen skandiert. Das galt es nun im Odenwald ohne Rücksicht auf Verluste umzusetzen.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Da überraschen die letzten 3 Sätze:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Die Verantwortlichen des Internats täten nun gut daran einzuräumen, dass dieser Mann kein Ungeheuer ist, sondern - trotz allem - ein großer Lehrer war. Seine zwei Gesichter, die kein Balken wird auslöschen können, gilt es auszuhalten. Eine Herausforderung, gewiss, aber<br />
das Wesen der Odenwaldschule, von der ich nach nur zwei Schuljahren nicht Abschied nehmen konnte und darum für 16 Monate Zivildienst leistete und Hilfselektriker an der Oso wurde, die Einzigartigkeit dieser Anstalt beruht nicht auf Anklage und Abstrafung, sondern auf souveränem Diskurs.&lt;</p>
</blockquote>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Behörden &#038; Missbrauchskandal Odenwaldschule: &#8220;Was da gelaufen ist, könnte man als Strafvereitelung im Amt bezeichnen&#8221;?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Odenwaldschule]]></category>

		<category><![CDATA[Justiz]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Im Zusammenhang mit dem Missbrauchskandal an der Odenwaldschule gerät derzeit auch eine Behörde (buchstäblich) in den FOCUS, die uns hier bekannt ist - sattsam bekannt, sollte man hinzufügen: Die Staatsanwaltschaft Darmstadt.
Zweifelsfrei gibt es auch dort korrekte Mitarbeiter - so wie an der Odenwaldschule selbst unter der Leitung des nun als Straftäter geouteten Gerold Becker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><img height="418" alt="Staatsanwaltschaft Darmstadt korrupt?" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-293.jpg" width="465" align="left" /></span> </p>
<p>Im Zusammenhang mit dem Missbrauchskandal an der Odenwaldschule gerät derzeit auch eine Behörde (buchstäblich) in den <a title="FOCUS: Vorwürfe gegen Staatsanwaltschaft Darmstadt" href="http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20100320&amp;did=1261023">FOCUS</a>, die uns hier bekannt ist - sattsam bekannt, sollte man hinzufügen: Die <a title="Staatsanwaltschaft Darmstadt" href="http://www.sta-darmstadt.justiz.hessen.de/">Staatsanwaltschaft Darmstadt</a>.<br />
Zweifelsfrei gibt es auch dort korrekte Mitarbeiter - so wie an der Odenwaldschule selbst unter der Leitung des nun als <a title="StGB Sexueller Kindesmissbrauch" href="http://dejure.org/gesetze/StGB/176.html">Straftäter</a> geouteten <strong>Gerold Becker</strong> die Mehrheit der Lehrer korrekt tätig war.<br />
Doch es gibt manche, die der deutschen Justiz generell ein mehr oder weniger <strong><a href="http://www.google.de/search?num=100&amp;hl=de&amp;rlz=1B3GGGL_deDE265DE265&amp;q=3f+fristlos+formlos+fruchtlos&amp;meta=lr%3D&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;oq=&amp;gs_rfai=">institutionalisiertes System des &#8216;Missbrauchs&#8217;</a></strong> vorwerfen.<br />
Nicht des sexuellen Missbrauchs, sondern des <strong><a title="Wikipedia zu Rechtsmissbrauch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsmissbrauch">Rechtsmissbrauchs</a></strong>.<br />
(Unter dem Vorsitz von <strong>Horst Trieflinger</strong> gibt es sogar seit langer Zeit schon einen <a title="Verein gegen Rechtsmissbrauch" href="http://www.justizgeschaedigte.de/?page_id=2">Verein gegen Rechtsmissbrauch</a> mit Sitz in Frankfurt.)<br />
Wer als einfacher Bürger auch nur einmal erlebt hat, wie eine übermächtige Institution durch fortgesetzten Rechtsbruch sogar seine Grundrechte, seine bürgerliche Integrität außer Kraft setzen kann, weiß, dass das Wort vom Missbrauch nicht zu hoch gegriffen ist.<br />
Die Allmacht der anderen Seite und die Ohnmacht der eigenen, die Erschütterung des elementaren Rechtsvertrauens, ein Gefühl von Schutzlosigkeit und Entwürdigung - all das können sexueller Missbrauch und Rechtsmissbrauch gemein haben.<br />
Die Täter innerhalb der Justiz lassen ihre Hosen <a title="Richter masturbiert" href="http://www.focus.de/panorama/welt/ex-richter_aid_113953.html">normalerweise</a> allerdings nicht herunter. Im Gegenteil: Oft verleiht ihnen gerade die zur Dekoration übergeworfene Robe jenes Gefühl von Überlegenheit und Allmacht, das auch bei sexuellem Übergriff und Missbrauch im Spiele ist.<br />
Aber zurück zur Staatsanwaltschaft Darmstadt: <strong>Thorsten Kahl</strong>, Anwalt eines an der Odenwaldschule Missbrauchten, soll in Bezug auf die Staatsanwaltschaft Darmstadt geäußert haben: &#8220;<em><strong>Was da gelaufen ist, könnte man als Strafvereitelung im Amt bezeichnen</strong></em>&#8220;.<br />
So ist es nachzulesen in einem aktuell Artikel von <strong>Jörg Schindler</strong> in der Frankfurter Rundschau (&#8221;<a title="Frankfurter Rundschau: Staatsanwaltschaft Darmstadt - Strafvereitelung im Amt?" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/sexueller_missbauch/2443222_Odenwaldschule-Was-taten-die-Behoerden.html">Was taten die Behörden?</a>&#8220;). Ohne die genauen Gründe zu kennen, kann man es sich doch leicht vorstellen.<br />
Wer in Südhessen Macht und Einfluss hat, oder auch nur mächtige, einflussreiche Freunde, hatte bei dieser Behörde meist gute Karten.</p>
<p>Nachfolgend ein längeres Zitat aus Schindlers Artikel:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Sowohl die Behörde als auch die Staatsanwaltschaft seien 1999 &#8220;<em><strong>von einem Täter und zwei Opfern ausgegangen</strong></em>&#8220;. Hinweise auf weitere Beteiligte hätten die Ermittlungen nicht ergeben. Diese wurden dann auch schnell eingestellt. Offiziell wegen Verjährung.<br />
Das ist merkwürdig: Schon im Juni 1998 hatten zwei Missbrauchsopfer in einem Brief an den damaligen OSO-Rektor Wolfgang Harder davon gesprochen, dass es noch <strong>mehr Betroffene</strong> gebe.<br />
In dem Schreiben, das der FR vorliegt, heißt es: &#8220;<em><strong>In dieser Zeit wurden wir - und wir sind leider nicht die einzigen - Opfer sexueller Übergriffe seitens Gerold Beckers</strong></em>.&#8221;<br />
Denselben Satz übermittelte Harder auch eineinhalb Jahre später an das Staatliche Schulamt für den Kreis Bergstraße. Die Frankfurter Rundschau wiederum hatte in ihrem Bericht über die Vorgänge <strong>fünf</strong> frühere OSO-Schüler mit Vorwürfen über sexuellen Missbrauch zitiert.<br />
<strong>Von Anfang an also stand der Verdacht im Raum, dass es an der Schule zu deutlich mehr sexuellen Übergriffen gekommen war</strong>.<br />
Ein Verdacht, der 1999 durchaus strafrechtliche Konsequenzen hätte haben können. Becker nämlich war bis 1985 im Amt. Hätte man einen Schüler gefunden, der in diesem Jahr als 13-Jähriger von ihm missbraucht wurde, wäre dessen Fall erst im Jahr 2000 verjährt gewesen.<br />
Sexueller Missbrauch nämlich verjährt in der Regel erst zehn Jahre, nachdem das Opfer volljährig wurde. <strong>Aber nach solchen oder anderen Fällen wurde offenbar nicht gesucht</strong>.<br />
Einer der Schüler, die den OSO-Skandal seinerzeit ins Rollen brachten, sagte der FR: &#8220;<em><strong>Bei uns hat sich 1999 niemand gemeldet, mit uns hat niemand gesprochen</strong></em>.&#8221; Warum nicht? &#8220;Das ist nach zehn Jahren nicht mehr so einfach zu klären&#8221;, sagte <strong>Klaus Reinhardt</strong>, der Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage. <strong>Die Akten seien vernichtet</strong>. Wieso die betroffenen Schüler seinerzeit nicht kontaktiert worden seien, sei ihm <strong>ein Rätsel</strong>: &#8220;<em><strong><font color="red">Die hätten in dieser Situation vernommen werden müssen</font></strong></em>.&lt; <span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-LEFT: 5px; POSITION: relative"><img height="408" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-294.jpg" width="447" align="right" /></span></p>
</blockquote>
<p>Von &#8220;<em><strong>entbehrlichen Vernehmungen</strong></em>&#8221; weiß man in Südhessen.<br />
Wer dies <a title="Google: Entbehrliche Vernehmung" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=entbehrliche+vernehmung&amp;sourceid=navclient-ff&amp;rlz=1B3GGGL_deDE265DE265&amp;ie=UTF-8">bei Google als Suchbegriff eingibt</a>, erhält als ersten Treffer eine &#8220;Odenwald Geschichte&#8221;, die gleichzeitig auch ein Justizskandal war - mit direkter Verantwortung der Staatsanwaltschaft Darmstadt.<br />
Die hatte damals gegen Mitarbeiter des früheren (fast &#8216;allmächtigen&#8217;) Landrats <strong>Horst Schnur</strong> &#8220;ermittelt&#8221; - wegen Verdachts der <strong>Unterschlagung und der Urkundenunterdrückung.</strong> Schnur wollte (aus welchen Gründen wohl?) eine <a title="Ex-Landrat Horst Schnur - Entbehrliche Vernehmung" href="http://www.odenwald-geschichten.de/Akte/6_schnur_glaubwuerdigkeit.htm">Vernehmung der beiden Mitarbeiter verhindern</a>. Eine Vernehmung sei &#8220;entbehrlich&#8221;.<br />
Klar doch, was dann <strong>schwarz auf weiß</strong> in einem Vernehmungsprotokoll steht und was überdies <strong>Widersprüche</strong> zwischen zwei sich unterschiedlich rechtfertigenden Beschuldigten hervorbringt, ist eben &#8220;entbehrlich&#8221; bzw. unerwünscht.<br />
Letztendlich hatte Schnur (nach einer personellen Rochade) Erfolg: Seine <strong>hauptbeschuldigte</strong> Mitarbeiterin wurde in dem jahrelang laufenden &#8220;Ermittlungsverfahren&#8221; <strong>niemals</strong> vernommen - die Staatsanwaltschaft bzw. die ihr zuarbeitende Polizei hatte also ihre allerelementarste Hausaufgabe in einem Strafverfahren nicht gemacht.<br />
[Einen Oberstaatsanwalt Dr. Kind hielt dies später nicht davon ab, dann in gleicher Angelegenheit allen Ernstes von einem angeblich &#8220;<em>vielfach durchgekauten Sachverhalt</em>&#8221; zu sprechen.]</p>
<p>Da in der Lokalpresse <a href="http://www.odenwald-geschichten.de/zensur/index.html">niemand über dieses Strafverfahrend berichten</a> durfte, wurde dort auch nie die Frage gestellt, ob der damals mächtigste Mann im Odenwaldkreis <u>möglicherweise</u> so etwas wie &#8220;<strong>aktiven Täterschutz</strong>&#8221; betrieb.<br />
Die in dieser Sache verantwortliche Abteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde von einem Oberstaatsanwalt geleitet, der zugleich ein <strong>kommunalpolitisch aktiver Parteifreund des Ex-Landrats</strong> war.<br />
Muss man es noch eigens feststellen? Das für den Landrat so peinliche &#8220;Ermittlungs&#8221;-Verfahren gegen seine Mitarbeiter wurde <strong>nach mehreren Jahren</strong> natürlich eingestellt.<br />
Angeklagt wurde vor dem Amtsgericht Michelstadt schließlich jener Bürger, der Schnurs Mitarbeiter angezeigt hatte. Er habe sich angeblich der &#8220;<em>falschen Verdächtigung</em>&#8221; und der &#8220;<em>Verleumdung</em>&#8221; schuldig gemacht.<br />
Die in der Abteilung des &#8216;parteifreundlichen&#8217; Oberstaatsanwaltes gefertigte &#8220;Anklageschrift&#8221; dürfte eine der kürzesten, dümmsten und dreistesten gewesen sein, die es jemals in der deutschen Rechtsgeschichte gab. Eventuell wird sie deswegen noch in das <a href="http://www.guinnessworldrecords.de/">Guinness Buch der Rekorde</a> aufgenommen.</p>
<p>Die beabsichtigte Verurteilung des Bürgers misslang übrigens. Er musste am Ende freigesprochen werden.<br />
Der auch in dieser Sache häufig (erfolglos) tätig gewordene Rechtsdirektor des Landrats wurde bald darauf kaltgestellt.<br />
Zuletzt erinnerte der Betreiber der <strong>Presseagentur -pdh-</strong> in seinen <a href="http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2054">Silvesterspitzen 2009 / 2010</a> an das Schicksal des Odenwälder Juristen:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Das gibt’s wohl nur im diesen Landkreis: bereits weit über drei Jahre arbeitet ein Rechtsdirektor bei vollen Bezügen beziehungsweise eher nicht, weil er von seinem Amt suspendiert ist.<br />
Aus Angst vor Übergriffen seiner eigenen Behörde auf sich selbst wegen unbotmäßigen Verhaltens hatte er sich zunächst in den entferntesten Zipfel des EU-Raumes geflüchtet.<br />
Der “Mann fürs Grobe” soll am Ende nicht grob genug für sein Amt gewesen sein.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Die eingeblendeten Dokumente zeigen, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt reagieren kann, wenn sie mit Vorwürfen (Strafvereitelung? Rechtsbeugung? Korruption?) konfrontiert wird.<br />
Die dort (am Schreibtisch) Tätigen wissen um ihre Machtstellung und dass gewöhnlich einer dem anderen schon kein Auge auskratzen wird, auch nicht bei der Generalstaatsanwaltschaft.<br />
Entsprechend &#8216;hoheitlich&#8217; und phrasenhaft fallen ihre Verlautbarungen dann aus - selbst gegenüber Personen, die ihnen an Intelligenz und Integrität möglicherweise um einiges voraus sind.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Odenwaldschule: Ex-Direktor Gerold Becker gesteht und bedauert sexuellen Missbrauch von Schülern</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2117</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2117#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 20:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Odenwaldschule]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230; in einem kurzen Brief an den Vorstand und die Leitung der Odenwaldschule. Der (vollständige?) Inhalt von Gerold Beckers Schreiben wird in einem aktuellen Artikel des Darmstädter Echo wiedergegeben.
&#62;Schüler, die ich in den Jahren, in denen ich Mitarbeiter der Odenwaldschule war (1969-1985), durch Annäherungsversuche oder Handlungen sexuell bedrängt oder verletzt habe, sollen wissen: Das bedaure [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><img height="452" alt="Gerold Becker - Archivfoto der Odenwaldschule" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-291.jpg" width="233" align="left" /></span></p>
<p>&#8230; in einem kurzen Brief an den Vorstand und die Leitung der Odenwaldschule. Der (vollständige?) Inhalt von <a title="Wikipedia: Gerold Becker" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerold_Becker">Gerold Beckers</a> Schreiben wird in einem aktuellen Artikel des <a title="Echo: Gerold Becker gesteht sexuelle Übergriffe" href="http://www.echo-online.de/suedhessen/bergstrasse/heppenheim/-Das-bedaure-ich-zutiefst;art1245,749032">Darmstädter Echo</a> wiedergegeben.</p>
<p>&gt;Schüler, die ich in den Jahren, in denen ich Mitarbeiter der Odenwaldschule war (1969-1985), durch Annäherungsversuche oder Handlungen sexuell bedrängt oder verletzt habe, sollen wissen: Das bedaure ich zutiefst und bitte sie dafür um Entschuldigung.<br />
Diese Bitte um Entschuldigung bezieht sich ausdrücklich auch auf alle Wirkungen, die den Betroffenen erst später bewusst geworden sind.<br />
Personen und Institutionen, mit denen ich in den vergangenen 40 Jahren zusammengearbeitet habe und die durch mein Verhalten beschädigt worden sind, bitte ich ebenfalls um Entschuldigung. Die von mir vor zwölf Jahren geäußerte Bereitschaft zu einem Gespräch mit betroffenen Schülern wiederhole ich noch einmal.&lt;</p>
<blockquote>
<p>Damit entspricht Becker (s. Bild links) einer Aufforderung seiner früheren Schülerin <strong><a title="Wikipedia: Amelie Fried" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amelie_Fried">Amelie Fried</a></strong>.<br />
Ihr bewegender Text, der vor 5 Tagen in der <a title="Amelie Fried über die Odenwaldschule und Gerold Becker" href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E6647558913184B628A9D0245FBCCA73B~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a> erschien, endete mit diesen Worten:</p>
<p>&gt;Mein zweiter Text würde sich deshalb am Ende an den Hauptverantwortlichen für den Missbrauchs-Skandal an der Odenwaldschule wenden, an Gerold Becker: War das, was Du uns auf der OSO beigebracht hast, ernst gemeint? Konflikten nicht aus dem Weg gehen. Sich für andere einsetzen. Mutig sein. Dann gehe Konflikten nicht aus dem Weg! Sei mutig! Entschuldige dich und bitte Deine Opfer um Verzeihung!<br />
Dann wäre die Odenwaldschule, die für manche die Hölle war und für andere die Rettung, wieder die Schule, auf die wir stolz sein können, „unsere OSO“.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Doch das Geständnis und die Entschuldigung von Becker allein wird die Unschuld der Odenwaldschule nicht wiederherstellen. Nichts wird wieder so sein, wie es war.</p>
<p>Das lässt sich bereits erahnen, wenn man den Echo-Bericht von <strong>Hans Dieter Erlenbach</strong> liest. Der schreibt zuletzt:</p>
<p>&gt;Unterdessen wächst der Druck auf den Vorstand des Trägervereins der Odenwaldschule. Dieser weigert sich noch immer, während der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 27. März zurückzutreten und den Weg für Neuwahlen freizumachen, wie es Schulleiterin Margarita Kaufmann fordert.<br />
Unterstützt wird Kaufmann durch einen einstimmigen Beschluss der Lehrerkonferenz, durch die an der Schule organisierten Altschüler und durch ehemalige Missbrauchsopfer.<br />
Nach Informationen des ECHO macht jetzt auch der Elternbeirat mobil. Er will dem Vorstand wohl das Misstrauen aussprechen. Sollte er sich weigern, seine Ämter zur Verfügung zu stellen, wollen die Eltern damit drohen, ihre Kinder von der Schule zu nehmen. Die Mitglieder des Vorstands scheuen offenbar die Öffentlichkeit. Zahlreiche Versuche, sie telefonisch zu erreichen, scheiterten.&lt;</p>
<p>Angeblich planen einige der früheren Schüler auch eine Demonstration, um den Rücktritt der Vorstands zu erzwingen.</p>
<p>Wie die <a title="Odenwaldschule: Frankfurter Rundschau über Kritik an der Staatsanwaltschaft Darmstadt" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2443498_Gerold-Becker-ist-gestaendig.html">Frankfurter Rundschau</a> schreibt, sieht sich nun auch das hessische Kultusministerium und die Staatsanwaltschaft Darmstadt Vorwürfen ausgesetzt:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Das tatsächliche Ausmaß des Skandals blieb seinerzeit jedoch im Verborgenen, auch <strong>weil einflussreiche Weggefährten Beckers eine schonungslose Aufklärung zu verhindern verstanden</strong>.<br />
Der Anwalt eines Opfers warf am Freitag zudem dem hessischen Kultusministerium und <strong>der Staatsanwaltschaft Darmstadt skandalöse Untätigkeit</strong> vor.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Sollte sich herausstellen, dass die Tätigkeit oder Untätigkeit der Staatsanwaltschaft Darmstadt tatsächlich auch in diesem Fall skandalös war, es würde nicht verwundern.<br />
Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie in dieser (&#8221;Ermittlungs&#8221;-) Behörde vorgegangen wird, wenn die Interessen &#8220;einflussreicher&#8221; Personen tangiert sind, möge die folgenden Artikel lesen:</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<a href="http://www.odenwald-geschichten.de/Akte/index.htm">Wie ein zwei Jahre andauerndes Strafverfahren (Unterschlagung / Urkundenunterdrückung) gegen Mitarbeiter einer südhessischen Behörde ordnungsgemäß im Sand verläuft</a></li>
<li>
<a title="Staatsanwaltschaft Darmstadt im Zwielicht" href="http://www.odenwald-geschichten.de/kaffenberger/staatsanwaltschaft_darmstadt_dieburg_mordfall_justiz_skandal.htm">Beweismittelvernichtung im Mordfall Kaffenberger: Die Staatsanwaltschaft Darmstadt im Zwielicht</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Fragen wurden bislang auch in der Causa &#8220;Gerold Becker&#8221; kaum oder gar nicht gestellt. War der Theologe, Pädagoge und Pädophile Mitglied einer bestimmten Partei?<br />
Eine bestimmte Parteizugehörigkeit konnte in Südhessen nämlich schon immer Wunder wirken. Gerade bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt, wo gleich mehrere Abteilungen von parteipolitisch aktiven Oberstaatsanwälten geleitet wurden.<br />
Auf der Website der Frankfurter Rundschau gibt es zu einem sehr interessanten Bericht (&#8221;<a title="Frankfurter Rundschau: Schutzmauer um die Odenwaldschule und Gerold Becker" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=2417044&amp;em_cnt_page=1">Die Schutzmauer um die Odenwaldschule</a>&#8220;) eine interessante Zusatzfrage einer Leserin: &#8220;<em>Wer gehörte denn noch &#8230; zu der Schutzmauer um die Odenwaldschule?</em>&#8220;<br />
Zumindest im Fall von Gerold Becker könnte nicht nur ein Kollege (und Nachfolger) &#8220;aktiven Täterschutz&#8221; betrieben haben, auch (Partei-) Freunde da oder dort könnten schützende Hände ausgehalten haben.</p>
<p>Vor 8 Jahren machte ein anderer Fall Schlagzeilen im Odenwaldkreis. Ein Lehrer der <a title="GAZ Reichelsheim" href="http://www.gaz-reichelsheim.de/">Georg-August-Zinn-Schule Reichelsheim (GAZ)</a> hatte seine Kollegin im Vorbereitungsraum für den Biologie-Unterricht vergewaltigt. Angeblich war der als Alkoholiker bekannte Mann in den Jahren zuvor von einem politisch einflussreichen Freund protegiert worden.</p>
<p><img height="132" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-292.jpg" width="465" align="right" />Das Odenwälder Echo schrieb am 4. Januar 2002:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Der Vorwurf wiegt schwer. Er richtet sich gegen einen 42 Jahre alten Lehrer aus dem südlichen Odenwaldkreis. Der Pädagoge soll am 28. August vorigen Jahres in einer Schule im zum selben Landkreis gehörenden Teil des Gersprenztals eine siebenunddreißigjährige Kollegin während der Unterrichtszeit vergewaltigt haben. Der entsprechende Verdacht hat sich inzwischen so erhärtet, dass die Staatsanwaltschaft Darmstadt Anklage erhoben hat. Vorgeworfen wird dem Lehrer schwere sexuelle Nötigung.<br />
Diesen Sachstand hat am Donnerstag Oberstaatsanwalt Klaus Reinhardt, der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage dieser Zeitung mitgeteilt. Der Anklage zufolge kam es an einem Dienstag im Spätsommer vergangenen Jahres zwischen 11 und 11.30 Uhr im Vorbereitungsraum für den Biologie-Unterricht zu dem Sexualverbrechen, bei dem sich die Lehrerin energisch zur Wehr gesetzt habe. Erst zwei Tage nach dem Tatgeschehen, bei dem das Opfer Verletzungen im Intimbereich erlitten haben soll, traute sich die Siebenunddreißigjährige, den gravierenden Vorfall bei der Polizei anzuzeigen.&lt;</p>
<p>Das eingeblendete Bild der <a title="Genios-Trefferlliste" href="http://www.genios.de/">Genios-Trefferliste</a> zeigt die Schlagzeilen des Darmstädter Echo und der Frankfurter Rundschau vom 25. Juni 2002.</p>
</blockquote>
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		<title>Rechnen mit dem Odenwälder Echo: 100 : 4 = 250</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 13:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lachhaft]]></category>

		<category><![CDATA[Lokale Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Ganz ehrlich: Auch uns unterlaufen Fehler. Nur wird ein Blogger normalerweise nicht bezahlt. Er ist meist alles in einer Person - es gibt kein Redaktionskollektiv, keinen Chefredakteur.
Beim Odenwälder Echo ist das anders. Leser zahlen (für die Printausgabe), Anzeigenkunden zahlen ebenfalls, die Mitarbeiter werden bezahlt. Der &#8220;Chefredakteur&#8221; - im Odenwald ist das Gerhard Grünewald - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><img height="197" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-290.jpg" width="434" align="left" /></span> </p>
<p>Ganz ehrlich: Auch uns unterlaufen Fehler. Nur wird ein Blogger normalerweise nicht bezahlt. Er ist meist alles in einer Person - es gibt kein Redaktionskollektiv, keinen Chefredakteur.<br />
Beim Odenwälder Echo ist das anders. Leser zahlen (für die Printausgabe), Anzeigenkunden zahlen ebenfalls, die Mitarbeiter werden bezahlt. Der &#8220;Chefredakteur&#8221; - im Odenwald ist das <strong>Gerhard Grünewald</strong> - wird am besten bezahlt.<br />
Eigentlich seltsam, schließlich schreibt er von allen am schlechtesten.<br />
Der heute erschienene Bericht über das Firmenjubiläum der <a href="http://www.jameda.de/beerfelden/orthopaedie-technik-und-sanitaetshaus/thomas-hupp/uebersicht/22775145700_2/">Maßschuhmacherei Hupp</a> wurde von <strong>Anne Trumpfheller</strong> verfasst. Wir wissen nicht, ob sie auch dessen Überschrift verantwortet: &#8220;<em><strong><a title="Gerhard Grünewald: Chefredakteur des Odenwälder Echo" href="http://www.echo-online.de/suedhessen/odenwaldkreis/beerfelden/Massschuhmacherei-ueberdauert-viertel-Jahrhundert;art1265,741574">Maßschuhmacherein überdauert viertel Jahrhundert</a></strong></em>&#8220;. Erfahrung spricht dafür, dass hier der Chefredakteur persönlich seine Finger im Spiel hatte. Mindestens hat er die Überschrift aber abgenickt.<br />
Damit erweist er sich nicht nur als ein Journalist vor dem Herrn, sondern auch als ein Rechner vor dem Herrn. [Von Mathematik wollen wir erst gar nicht reden.]<br />
Im ersten Satz des Berichts nämlich wird die fragliche Zeitspanne genannt: &#8220;<strong><em>Seit 250 Jahren alles nach Maß</em></strong>&#8220;.<br />
Laut Überschrift soll dies ein &#8220;<em>viertel Jahrhundert</em>&#8221; sein. Also <strong>100 : 4 = 250?</strong> Das verwundert.<br />
Glücklicherweise gibt es im Web viele hilfreiche Seiten. COSMiQ ist eine davon. Dort werden - vor allem für Leute mit einem unterirdschen IQ - schwierigste Fragen gestellt und beantwortet. Zum Beispiel die Frage &#8220;<em><a title="COSMiQ" href="http://www.cosmiq.de/qa/show/1366522/Wie-viele-Jahre-hat-ein-viertel-jahrhundert/">Wie viele Jahre hat ein viertel Jahrhundert?</a></em>&#8221; Also Herr Grünewald: Das nächste Mal beim Chefredigieren COSMiQ konsultieren!</p>
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		<title>Eros! Bathseba! Hallelujah!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 11:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[



 
Immer neue Enthüllungen über sexuellen Missbrauch könnten an Männern zweifeln lassen. Sind es so viele, die nicht an Frauen, sondern an Kindern, an Knaben erotisch Gefallen finden?
Für den mehr oder weniger großen Teil der einen Hälfte des Himmels, der nicht pädophil ist, sondern einfach nur feminophil, hier ein Video und ein Lied, das die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><object height="385" width="480">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/P_NpxTWbovE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="allowscriptaccess" value="always" />
<embed src="http://www.youtube.com/v/P_NpxTWbovE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385" /></object></span> </p>
<p>Immer neue Enthüllungen über sexuellen Missbrauch könnten an Männern zweifeln lassen. Sind es so viele, die nicht an Frauen, sondern an Kindern, an Knaben erotisch Gefallen finden?<br />
Für den mehr oder weniger großen Teil der einen Hälfte des Himmels, der nicht pädophil ist, sondern einfach nur feminophil, hier ein Video und ein Lied, das die <a href="http://stuerenburg.com/Bathsheba">Schönheit einer Frau und die Liebe</a> preist.<br />
Dass es eine lesbische Sängerin ist, die da <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hallelujah_%28Lied%29">Leonard Cohens zeitlosen Hit</a> interpretiert, die Kanadierin <a title="Wikipedia: k.d. lang" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K.d._lang"><strong>k.d. lang</strong></a>, tut dem keinen Abbruch.<br />
Nur gestisch und mimisch könnte sie zurückgenommener sein, da wirkt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HKnxmkOAj88">Jeff Buckley</a> authentischer.<br />
Die Begeisterungsstüme, die k.d. lang bei ihrem Publikum am Ende auslöst, machen Hoffnung. Solange sich Menschen von einer solchen Ode ergreifen und hinreißen lassen, sind wir und die von uns besiedelte Erde noch nicht verloren. Hallelujah!</p>
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		<item>
		<title>Beistand für Gerold Becker: Schriftsteller Adolf Muschg beklagt &#8220;Kampagne&#8221; gegen Ex-Leiter der Odenwaldschule</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2110</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Odenwaldschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Muschg schreibt dies in einem heute im Tagesspiegel erschienen Gastkommentar unter dem Titel &#8220;Nähe ist ein Lebensmittel, kein Missbrauch&#8220;.
Der Schweizer Schriftsteller wundert sich, dass eine solche Kampagne &#8220;menschenmöglich&#8221; ist und sieht sich (indirekt) an die chinesische Kulturrevolution und das Dritte Reich erinnert.
Damit setzt er einen bemerkenswerten Kontrapunkt, wundern sich doch die allermeisten darüber, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="85" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-287.jpg" width="465" align="left" />Muschg schreibt dies in einem heute im Tagesspiegel erschienen Gastkommentar unter dem Titel &#8220;<a title="Adolf Muschg Gastkommentar im Tagesspiegel zur Odenwaldschule und Berold Becker" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/anderemeinung/Missbrauch-Reformpaedagogik;art22196,3057113">Nähe ist ein Lebensmittel, kein Missbrauch</a>&#8220;.<br />
Der Schweizer Schriftsteller wundert sich, dass eine solche Kampagne &#8220;menschenmöglich&#8221; ist und sieht sich (indirekt) an die chinesische Kulturrevolution und das Dritte Reich erinnert.<br />
Damit setzt er einen bemerkenswerten Kontrapunkt, wundern sich doch die allermeisten darüber, dass die Becker vorgeworfenen Taten gewissermaßen &#8220;lehrermöglich&#8221; waren.<br />
Wundern muss man sich auch, dass <a title="Adolf Muschg - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Muschg"><strong>Adolf Muschg</strong></a> einen Mann rechtfertigt, der doch selbst bis heute nahezu nichts zu seiner Rechtfertigung sagen konnte oder wollte.<br />
Zuletzt hatte Muschgs Kollegin <a title="Amelie Fried - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amelie_Fried"><strong>Amelie Fried</strong></a> in einem Beitrag für die FAZ Fragen an Becker gerichtet:</p>
<blockquote>
<p>&gt;War das, was Du uns auf der OSO beigebracht hast, ernst gemeint? Konflikten nicht aus dem Weg gehen. Sich für andere einsetzen. Mutig sein. Dann gehe Konflikten nicht aus dem Weg! Sei mutig! Entschuldige dich und bitte Deine Opfer um Verzeihung! Dann wäre die Odenwaldschule, die für manche die Hölle war und für andere die Rettung, wieder die Schule, auf die wir stolz sein können, „unsere OSO“.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Im Gegensatz zu Muschg weiß Fried, wovon sie schreibt. Sie war Schülerin der Odenwaldschule - zu einer Zeit, als Gerold Becker deren Leiter war.<br />
Sie kann keinen Missbrauch bezeugen, der von dem Schulleiter direkt verantwortet wurde.<br />
Was sie über ihren damaligen Lehrer und &#8216;Familienvater&#8217; schreibt, genügt freilich, um das &#8220;System Becker&#8221; besser zu begreifen:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Ich (muss) mich daran erinnern, wie mein „Familienvater“ sich zu uns in den Mädchen-Duschraum gedrängt und uns zu Strip-Poker-Runden in seiner Wohnung genötigt hat. Wie er mich höhnisch als „verklemmte schwäbische Spießerin“ bezeichnete, als ich sagte, dazu hätte ich keine Lust. Wie ich mich diesem Druck schließlich beugte, mich furchtbar schämte und die Erinnerung daran für Jahrzehnte verdrängte.<br />
Bestimmt haben mich diese Vorfälle nicht nachhaltig traumatisiert, aber wenn ich heute daran denke, spüre ich wieder die Scham und das Gefühl, in meiner persönlichen Würde verletzt worden zu sein. Was hätte ich tun sollen? Kein Jugendlicher möchte als verklemmt oder spießig gelten, nichts ist in dieser Zeit schlimmer, als aus der Peergroup ausgeschlossen und zur Zielscheibe des Spotts zu werden. [&#8230;]<br />
Als Kind oder sehr junger Jugendlicher will man nicht glauben, dass ein Lehrer, der ja ein Vorbild ist und ansonsten auch ein netter Kerl, etwas Unrechtes tut. Lieber gibt man sich selbst die Schuld. So kam auch ich bald zur Überzeugung, gemeinsames Duschen und Strip-Poker seien normal und gehörten eben dazu, und dass ich es unangenehm fand, sei eben mein Problem, das Problem einer verklemmten schwäbischen Spießerin. Nach allem, was ich inzwischen weiß, ging es den missbrauchten Schülern ähnlich.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Dazu Muschg aus räsonierender Absenz:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Ich entschuldige Gerold Becker nicht – das wäre die reine Anmaßung. Ich habe aber auch keinen vernünftigen Zweifel daran, dass „Missbrauch“ das letzte Wort ist, das zu seiner Praxis als Lehrer passt. Nähe ist ein Lebensmittel, kein Missbrauch. Wenn er damit Schülern nahegetreten sein sollte, kann ich mir dafür keinen strengeren Richter denken als ihn. Den Schuldspruch des Vorurteils hat er nicht verdient; seine Anprangerung hat eine intelligente Öffentlichkeit nicht nötig.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Gegenüber der Schweizer Zeitung &#8220;<a href="http://www.derbund.ch/kultur/diverses/Die-Grenzen-zwischen-Missbrauch-und-Zaertlichkeit-sind-subtil/story/19048975">Der Bund</a>&#8221; erklärt Muschg noch einmal seine Position in dieser Sache:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Ich bin inzwischen alt genug, um erfahren zu haben, welcher Umschläge der Zeitgeist fähig ist, und empfinde es als meine Pflicht, daran zu erinnern, wenn man einen Menschen heute schindet und pfählt, über den man gestern noch Hosianna gerufen hat. Gerold Becker hat das eine so wenig verdient wie das andere. Er wird nicht angeklagt, er wird besudelt, und wer sich da aufs Zuschauen beschränkt, macht sich mitschuldig. [&#8230;]<br />
Gerold Becker kenne ich seit einigen Jahren, mit Hartmut von Hentig bin ich schon vier Jahrzehnte befreundet. Aber ich betrachte meinen Text nicht als Freundschaftsdienst. [&#8230;]<br />
Als ich vierzig war, wurde eine befreite Sexualität als Durchbruch zu einer neuen Kultur gefeiert - es war die Zeit der Utopien, und sie haben vor der Beziehung zwischen den Generationen nicht Halt gemacht, so wenig wie denjenigen der Geschlechter. Der Glaube an ein neues Paradies war naiv und sogar missbräuchlich, wenn Sie die Zwei- und Vieldeutigkeit des Erotischen betrachten - aber ebenso missbräuchlich ist es, das Paradies heute als Hölle zu qualifizieren und die Gläubigen von gestern als Kinderschänder zu behandeln.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Muschg, zu Anfang der 60er-Jahre Deutschlehrer an einer Oberrealschule, ist nicht der Einzige, der Gerold Becker beispringt.</p>
<p><img height="174" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-286.jpg" width="465" align="left" /></p>
<p>Mit <strong><a title="Hartmut Barth-Engelbart - Wiipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Barth-Engelbart">Hartmut Barth-Engelbart</a></strong> äußerte sich jetzt ein gebürtiger Odenwälder, der es an Ruhm zwar bei weitem nicht aufnehmen kann mit dem Schweizer, aber sich doch auf die Kunst der kalkulierten Provokation mindestens so gut versteht wie Muschg.</p>
<p>Barth-Engelbart ist seit Jahrzehnten ohne jede Abirrung Kommunist, mit Worten kämpft er gegen den Kapitalismus, die USA und Israel und deren Feinde sind ihm nicht selten ferne Freunde (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmadinedschad">Ahmadinedschad</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Mugabe">Mugabe</a> und andere).<br />
Seine Bitterkeit über Legionen von früher Linken, die in der Schlacht gegen das Kapital und überhaupt gegen das Böse allesamt fahnenflüchtig wurden oder die Seite wechselten, gießt der Dichter Barth-Engelbart in viele Verse.<br />
Sein charakteristisches Stilmittel sind Wort- und Buchstabenspiele, deren Bedeutung sich zum Teil nur &#8216;Wissenden&#8217; mit ganz linker Vita erschließt.<br />
Nun erhebt Barth-Engelbart, der ebenfalls als Lehrer an (Grund-) Schulen arbeitete, auf seiner Homepage sein mächtiges Wort gegen den &#8220;<a title="Homepage Hartmut Barth-Engelbart" href="http://www.barth-engelbart.de.vu/">Missbrauch des Missbrauchs</a>&#8220;.<br />
Finstere Kräfte des Kapitals und deren literarische Söldner (Broder, Götz Aly, Gerd Koenen - allesamt linke Renegaten) wollten &#8220;Kuschelpädagogen&#8221; (von Hentig, Jouhy und Co.) und &#8220;Kommunisten&#8221; bzw. Alt68er zu Schuldigen erklären.<br />
In waffenbesetzter Metaphorik konkludiert er:</p>
<p align="center">
<img height="52" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-285.jpg" width="585" /></p>
<p>Man wüsste gerne, wie das von denen verstanden wird, deren physische und psychische Integrität in dieser oder jener Form von Becker und anderen lustgetrieben missachtet wurde.<br />
Dem fehlt heute krankheitsbedingt zwar die Luft, aber deswegen müssen ihm nicht auch die Worte fehlen. Bevor andere ihn erklären, sollte er sich selbst erklären.</p>
<p><img height="134" alt="Bild" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/bild-288.jpg" width="465" align="right" /></p>
<p>Nachtrag: Schon vor zwei Tagen erschien in der WELT ein Text, diesmal von <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Haslinger">Josef Haslinger</a></strong>, einem österreichischen Literaten, der nicht minder kontrovers diskutiert werden dürfte: &#8220;<a title="Welt: Joseph Haslinger" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article6752388/Jetzt-bloss-keine-Hexenjagd.html">Jetzt bloß keine Hexenjagd</a>&#8220;</p>
<p>Die Redaktion schickt voraus: &#8220;<em>Dieser Text ist eine Grenzüberschreitung. Er hat auch in der Redaktion Diskussionen ausgelöst. Weil er provoziert und Gefühle verletzen könnte. Wir drucken ihn als Dokument</em>.&#8221;</p>
<p>
Haslinger schreibt, dass er im Alter von 12 Jahren von seinem Religionslehrer sexuell angegangen wurde. Als &#8220;grenzüberschreitend&#8221; und &#8220;provozierend&#8221; sah die Redaktion wohl Sätze wie diese:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Ich muss mir heute eingestehen, dass es viele Möglichkeiten gegeben hätte, die damaligen sexuellen Kontakte abzuwehren und zu unterbinden. Ich habe diese Möglichkeiten nicht genutzt. Ich habe mich nicht gerade angeboten, dazu war ich zu schüchtern, aber ich habe, nach den ersten unerwarteten Annäherungen, schnell gesehen, wer aus einer bestimmten Neigung heraus sich umschaute. Und ich bin solchen Annäherungen nicht ausgewichen, sondern ich habe sie in gewisser Weise als Auszeichnung empfunden. [&#8230;]<br />
Ich verstehe, dass die Gesellschaft Pädophilen keinen Freibrief ausstellen kann. Aber ich weiß auch, dass sie zärtlich sind, fürsorglich, liebevoll und weitaus weniger egoistisch als man sich das gemeinhin vorstellt. Sie hätten das gar nicht nötig, weil es Kinder gibt, die sich mit Neugier darauf einlassen. Ich wurde von diesen Erwachsenen sicherlich ausgenutzt, aber ich fühlte mich auch ernst genommen.&lt;</p>
</blockquote>
<p>Bitter dagegen klingt, was <a href="http://www.bodokirchhoff.de/news.html"><strong>Bodo Kirchhoff</strong></a> im <a title="Bodo Kirchhoff - Der Spiegel" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,683572-2,00.html">SPIEGEL</a> über den als Kind erlittenen Missbrauch schreibt:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Ich war zwölf, und ich war schmutzig - verdorben, sagte man damals, nicht ahnend, wie treffend dieses Wort ist. Einerseits war ich nach Winnetou nie in Gefahr, mich auf andere Jungs oder später auf Männer zu werfen (obwohl mir Männer gefallen können), denn das Internat war zum Glück gemischt, und irgendwann gab es eine Mitschülerin und das dichte Schilf am Untersee; andererseits hat meine Sexualität bis heute etwas Verwahrlostes, einen Mangel an Verbindlichkeit, dem ich ständig sprachlich zu begegnen versuche. Ich habe sogar mein Studium danach ausgesucht (Psychoanalytische Pädagogik rauf und runter), und auch meinen Beruf - ohne dass ich eine Wahl gehabt hätte und ohne dass Schriftsteller ein echter Beruf wäre (eher eine noble Tarnung eigener Schwäche). Ein lebenslanges faustisches Bemühen, kann man sagen, um das sprachlose Schwanzkind durch Erkenntnis zu retten.&lt;</p>
</blockquote>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Missbrauch an Odenwaldschule: Direktorin Kaufmann spricht von &#8220;aktivem Täterschutz&#8221; - Bislang 33 Opfer</title>
		<link>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2106</link>
		<comments>http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2106#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Odenwaldschule]]></category>

		<category><![CDATA[Skandale]]></category>

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		<description><![CDATA[&#62; Heppenheim (pdh) Eine ausweichende Antwort ist auch eine, so darf getrost die Replik gedeutet werden, die Schulleiterin Margarita Kaufmann einem Journalisten gab, der während der Pressekonferenz am Donnerstag nach den fehlenden Mitgliedern des Vorstands der Odenwaldschule fragte. Sie sei immerhin im Vorstand, und der anwesende Geschäftsführer der Odenwaldschule, Meto Salijevic, ebenso.
Die Antwort ging selbstverständlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-RIGHT: 5px; POSITION: relative"><img height="290" alt="oso 11 mz 2010 kaufmann" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/oso-11-mz-2010-kaufmann.jpg" width="428" align="left" /></span>&gt; Heppenheim (pdh) Eine ausweichende Antwort ist auch eine, so darf getrost die Replik gedeutet werden, die Schulleiterin <strong>Margarita Kaufmann</strong> einem Journalisten gab, der während der Pressekonferenz am Donnerstag nach den fehlenden Mitgliedern des Vorstands der Odenwaldschule fragte. Sie sei immerhin im Vorstand, und der anwesende Geschäftsführer der Odenwaldschule, <strong>Meto Salijevic</strong>, ebenso.</p>
<p>Die Antwort ging selbstverständlich an der Frage vorbei, denn natürlich wollte die Presse wissen, warum die Vorsitzende <strong>Sabine Richter-Ellermann</strong> und ihre weiteren Vorstandsmitglieder nicht zur Pressekonferenz gekommen waren, nachdem in den letzten Tagen von kompletten Rücktritt des Vorstands berichtet worden war, dieser anscheinend jedoch überhaupt nicht daran denkt, die Verantwortung für die Vertuschung während der letzten Jahre zu übernehmen.</p>
<p>Stattdessen wird kolportiert, dass die offensive Aufarbeitung des Missbrauchsskandals durch die heutige Schulleitung nicht die ungeteilte Zustimmung des Gesamtvorstands findet.</p>
<p>Im Rahmen einer Pressekonferenz an der Odenwaldschule in Heppenheim hat Schulleiterin Margarita Kaufmann am Donnerstag weitere Details des Skandals veröffentlicht. Sie beschuldigte ihren Vorgänger <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerold_Becker">Gerold Becker </a></strong> schwerer Vergehen und hatte dabei Mühe, Tränen zurückzuhalten.</p>
<p>&#8220;<em>Wir haben die ehemaligen Schüler um Vergebung gebeten</em>&#8220;, sagte sie in der Pressekonferenz. &#8220;<em>Die Schule hat große Schuld auf sich geladen. Nichts kann das Leid ungeschehen machen</em>.“</p>
<p>Bis zum Donnerstag haben sich 33 ehemalige Schüler gemeldet und von Missbrauch berichtet, davon etwa 40 Prozent Mädchen. &#8220;<em>Was wir gelesen und gehört haben, hat uns verstummen lassen</em>&#8220;, sagte Margarita Kaufmann am Donnerstag. <span style="MARGIN-TOP: 5px; FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 8px; MARGIN-LEFT: 5px; POSITION: relative"><img height="245" alt="oso 11 mz 2010 medien" src="http://www.odenwald-geschichten.de/wp-content/uploads/2010/03/oso-11-mz-2010-medien.jpg" width="465" align="right" /></span></p>
<p>,,<em>Wir sind zutiefst erschüttert</em>&#8220;, sagte die Schulleiterin unter Tränen, ,,<em>und sind beschämt, was an unserer Schule jungen Menschen angetan wurde. Wir sind betroffen über das Leid, das ihnen zuteil wurde</em>.&#8221;</p>
<p>Man wisse, dass der frühere Schulleiter von Schülern und Eltern darauf angesprochen worden war, dass ein Lehrer Übergriffe an Jugendlichen durchführte.<br />
Der Schulleiter habe diesen Lehrer geschützt. ,,<em><strong>Das war aktiver Täterschutz</strong></em>&#8220;, sagte die Schulleiterin. Die Missbrauchsvorgänge sollen sich von den sechziger Jahren bis 1991 zugetragen haben.&lt;<br />
Text und Fotos: <a href="http://www.pressedienst-hoernlein.de/">Presseagentur -pdh-</a> [Links und Hervorhebungen von uns]</p>
<p>pdh-Anmerkung zum obigen Foto: &#8220;v.l. Max Priebe, Schülervertreter, schreibt einen Tag nach der PK seine Biologie-Abiturarbeit, Schulleiterin Margarita Kaufmann entschuldigt sich bei den Opfern, Uwe Klotzsch, Didaktischer Leiter der Odenwaldschule in der Pressekonferenz&#8221;</p>
<p>Auf der Wikipedia findet aktuell eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/6._M%C3%A4rz_2010#Gerold_Becker">interessante Diskussion</a> statt. Wikipedia-Autor &#8216;Cethegus&#8217; möchte den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerold_Becker">Artikel über Gerold Becker</a> löschen. Es fehle dem Artikel &#8220;am nötigen Gehalt&#8221;.<br />
Dies wird nun umfassend und kontrovers diskutiert.</p>
<p>Einer meint:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Gerade als ein Pädagoge, der sich entschieden der Reformpädagogik zugehörig fühlt, und zudem als - nach Fremd- und Selbsteinschätzung - &#8220;linker&#8221; Pädagoge, zu allem Überfluss auch Bewunderer Hartmut von Hentigs, plädiere ich nachdrücklich (!!!!!) für die Beibehaltung des Stichworts Gerold Becker. Es kann überarbeitet werden, aber weder seine Verdienste noch die Verdächte dürfen verschwiegen werden. Das hat nichts mit einem Verstoß gegen die Unschuldsvermutung zu tun; vielmehr ist es doch einfach skandalös, dass GB sich der Aufklärung (ein Begriff, dem er sich selbst verpflichtet fühlte, so oft ich ihn traf oder las) 1999 druch sofortige Flucht aus der Linie entzogen hat und nichts, aber auch gar nichts getan hat, um seiner Nachnachfolgerin alle diese Peinlichkeiten und seiner Odenwaldschule - und dem Andenken an Geheeb und Minna Specht - diese Belastung zu ersparen. &lt;</p>
</blockquote>
<p>Ein &#8220;regional vor Ort Wohnender&#8221; schreibt:</p>
<blockquote>
<p>&gt;Unbedingt behalten Relevanz der Person ist gegeben - und das sage ich nicht nur als regional vor Ort Wohnender. Aufgrund seiner langen Amtszeit als Schulleiter hat er nachhaltig die Odenwaldschule geprägt.<br />
Die Ausgestaltung des Artikels und zu dem Missbrauchsvorwurf sollte unabhängig von dem Löschantrag diskutiert werden. Vielmehr betrachte ich die Relevanzfrage und den LA als klammheimlichen, aber vergeblichen Versuch den &#8220;lästigen&#8221; Missbrauchsvorwurf von der Person Gerold Beckers fernzuhalten und den Vorwurf über diesen &#8220;eleganten&#8221; Weg auszuhebeln.<br />
Bei aller Pikanterie tut schonungslose Offenheit und Aufarbeitung not. Öffentliches Benennen der sexuellen Ausrichtung einer Person ist bei Missbrauchsvorwürfen o.ä. meines Erachtens gegeben.&lt;</p>
</blockquote>
<p><!--adsense--></p>
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