>Die Kreistagsfraktion und die Erbacher Stadtverordnetenfraktion von Bündnis 90/Die Grünen sehen sich mit ihrer Kritik am Kauf des Erbacher Schlosses durch das Land Hessen hundertprozentig bestätigt. Wie bekannt, wurde der Deal zugunsten der Erbacher Grafenfamilie von Landrat Horst Schnur (SPD) und Ministerpräsident Roland Koch (CDU) massiv unterstützt. Im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes gehört das Erbacher Schloss zu den Top 5 der Steuergeldverschwendung in Deutschland.
Der Bund der Steuerzahler kritisiert nicht nur die Erstinvestition in Höhe von insgesamt ca. 15 Millionen Euro beim Kauf des Schlosses, sondern auch die in den nächsten Jahren zu erwartenden erheblichen Folgekosten. Um die Besucherzahl von 100.000 jährlich zu erreichen, müsste diese um das Siebenfache steigen.
Nach Ansicht der Bündnisgrünen ist das Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes ein Indiz dafür, dass “überflüssiges” Geld im Odenwaldkreis und im Land Hessen vorhanden sei, aber nicht diejenigen unterstützt werden, die es benötigen.
Es werde spannend, so die Grünen, wer für die Kosten des Schlosskaufes aufkommen müsse, die nächsten Sozialkürzungen im Kreis- und Landeshaushalt werden nicht lange auf sich warten lassen. Solange der Adel vor dem Hartz IV Empänger komme, sind die politischen Prioritäten eindeutig falsch gesetzt.< Foto: -pdh- [Besichtigung der Skulpturen im Erbacher Schloss, v.l.n.r. Landrat Horst Schnur, Ministerpräsident Roland Koch, Erbachs Bürgermeister Harald Buschmann (CDU) und Landtagsabgeordnete Judith Lannert (CDU)] / Text: -pdh-/Grüne (Hervorhebung von uns)
>Erneut geriet dieser Tage das Land Hessen wegen des Kaufs des Erbacher Schlosses und seiner Sammlungen in die Kritik. Wie berichtet (ECHO vom Mittwoch, 28. September: „Hessen am Pranger“), hat der Bund der Steuerzahler das auch politisch heftig umstrittene Geschäft vor allem wegen möglicher Folgekosten gegeißelt: Auf die Steuerzahler kommen demnach über 15 Millionen Euro zu; mehr als 13 Millionen kosteten die Kunstsammlung und die Immobilien.
Das im neuen Schwarzbuch des Steuerzahlerbunds mit aufgeführte Templerhaus in Erbach, das ebenfalls den Eigentümer gewechselt hat, wird als nicht nutzbar bezeichnet. Karl Weber, Direktor der hessischen Verwaltung staatlicher Schlösser und Gärten (Bad Homburg), sieht dies jedoch nicht so: „Das Haus ist nutzbar.“ Weber räumt aber auch „Probleme mit dem Denkmalschutz“ ein, die in der Vergangenheit einer Nutzung oft im Wege standen.
Für konkrete Aussagen über die Zukunft des historischen Gebäudes – es stammt aus dem Jahr 1378/79 – war es nach Angaben des Direktors aber am Donnerstag noch zu früh. Der Kauf des Erbacher Schlosses sei erst in diesen Tagen vollzogen, das Geld überwiesen worden. Weber: „Wir sind in den technischen Abwicklungen noch nicht zu Ende.“ Was das Templerhaus angeht, sei es „als unbewertetes Gut dazugegeben worden“. Die Frage möglicher Folgekosten ist nicht akut. Offen ist auch die eventuelle Nutzung: „Es kann gut sein, dass das Gebäude weitergegeben wird“, so Weber.
Fazit: Bei einem Verkauf hat der neue Eigentümer die Kosten zu tragen. Bei einer Überlassung auf Pacht-Basis wäre der neue Besitzer womöglich an den Sanierungsausgaben zu beteiligen.
Hierzu Bürgermeister Harald Buschmann auf Anfrage: „Ich bin froh darüber, dass das Templerhaus mit erworben wurde. Zur Nutzung: Verschiedene interessante Anfragen von privaten Investoren brachten bislang kein Ergebnis. Diese sind alle an den Reglementierungen durch den Denkmalschutz gescheitert.“
Genauer wissen möchte es sein Gegenkandidat zur Bürgermeisterwahl im März, Holger Wießmann (parteilos). In einer Pressenotiz fordert er Auskunft vom Stadtoberhaupt darüber, was mit dem Templerhaus geschehen soll und welche Kosten auf die öffentlichen Kassen zukommen.
Bürgermeister Buschmann rechnet damit, dass mit dem Denkmalschutz jetzt eher Kompromisse geschlossen werden können. Denn: „Das Land hat sicher auch ein Interesse daran, dass das historische Gebäude genutzt werden kann. Eine öffentliche Nutzung sehe ich zunächst nicht, weil der Investitionsbedarf relativ hoch sein wird.“ Die Stadtverordneten sind über den Sachstand informiert, so Buschmann.
Die noch zu gründende Betreibergesellschaft aus Land, Odenwaldkreis und Stadt wird sich nicht mit dem Templerhaus befassen müssen.
Dies sieht der Vertrag nicht vor. Beim Schloss ist nun das Land am Zug, von dem Buschmann einen Termin für die Beurkundung zur Gründung der Betreibergesellschaft für das Schloss erwartet. Erst dann kann es richtig los gehen: „Die Gesellschafterversammlung tritt danach zusammen und wird einen Geschäftsführer bestellen. Daraufhin kommen im Aufsichtsrat die Konzepte auf den Tisch.“ < Quelle: Odenwälder Echo, Folgekosten nicht akut; 30. 9. 2005 (Hervorhebungen von uns)
Hier zeigt sich wieder einmal die “Qualität” des Erbacher Käseblattes: Da prangert der Bund der Steuerzahler den maßgeblich von Landrat Schnur und Bürgermeister Buschmann zu Lasten der Steuerzahler betriebenen Kauf des Erbacher Schlosses an, doch Grünewalds Hofjournaille erspart sich jeden kritischen Kommentar in Richtung des wenige Meter weiter residierenden Kartoffelkönigs und des ebenfalls nahen Bürgermeisters.
Kritik wagt es (indirekt) nur am fernen Wiesbaden:
>Der Kauf des Erbacher Schlosses, der Erwerb eines Grundstücks in der Nachbarschaft der hessischen Landesvertretung in Berlin und der geplante Ausbau des Flughafen Kassel-Calden gehören zu den „dicken Brocken“ im neuesten Schwarzbuch, mit dem der Bund der Steuerzahler „öffentliche Verschwendung“ anprangert.
Der Vorsitzende der Organisation in Hessen, Ulrich Fried, erklärte dazu, man könne den Eindruck gewinnen, „dass Hessen zu viel Geld hat“. Nach Angaben des Steuerzahlerbundes sind erhebliche Folgekosten nach dem Kauf des Erbacher Schlosses zu befürchten, der die Steuerzahler bereits 15 Millionen Euro gekostet habe. Das Grundstück in Berlin, dessen Kaufpreis bei rund 8,5 Millionen lag, nannte der Verein den „teuersten Parkplatz Deutschlands“.
Der Flughafen Kassel-Calden schließlich „droht zu einer aus Steuergeldern finanzierten Investitionsruine zu werden“, erklärte Fried. Neben den Baukosten von 150 Millionen Euro sei mit einem jährlichen Betriebsverlust von vier Millionen Euro zu rechnen.
Staatssekretär Walter Arnold vom Hessischen Finanzministerium betonte, dass es sich bei allen drei Projekten um Investitionen handle, die sich für das Land rechnen würden. So sei bei dem Berliner Grundstück erheblicher Wertzuwachs zu erwarten.
Im Landtag hatten SPD und FDP sowohl den Ausbau des Flughafens Calden als auch den Erwerb des Berliner Grundstücks unterstützt. Nur beim Schloss-Kauf war sich die Opposition in der Ablehnung einig.< Quelle: Odenwälder Echo, Hessen am Pranger, 27. 9. 2005
>Mit einer äußerst fragwürdigen Begründung hat das Land im Sommer 2005 für über 13 Mio. Euro ein Schloss in Erbach gekauft. Haushaltsnotlage und Folgekosten spielten bei dem Erwerb offensichtlich keine Rolle. Als Argument wird angeführt,dass man mit dem Schloss im Odenwald keine Verluste machen will. Wie dies gehen soll, lässt sich schwer nachvollziehen. Statt der 15.000 Besucher, die derzeit jährlich das Schloss besichtigen, rechnet man künftig mit der siebenfachen Anzahl. Fragwürdig auch die weitere Begründung des Ministers für Wissenschaft und Kunst. Das Schloss mit seinen Sammlungen sei für den Odenwald von ähnlich hoher Bedeutung wie etwa für den Kasseler Raum das Ensemble Schloss Wilhelmshöhe und die Kasseler Kunst- und Kultursammlung. Als gewichtiges Argument wurden dann die „demographische Situation“ und die „wirtschaftliche Entwicklung“ der Odenwälder Region herangezogen. Fragwürdig auch die Formulierung, warum der Graf keine Waldflächen verkaufen kann, um die finanzielle Sanierung selbst vorzunehmen: „Es wäre die Veräußerung einer unverhältnismäßig großen Fläche zur Lastenabdeckung erforderlich. Der verbleibende Rest wäre nicht ausreichend, den Erhalt von Schloss und Sammlung adäquat zu gewährleisten.“
Jetzt bleiben der Wald und ein Wohnrecht von über 1.000 Quadratmeter beim Grafen - sowie 13,3 Mio. Steuergelder aus dem Erlös. Während der hessische Finanzminister gerade die Gebäude der Polizei- und Regierungspräsidien an Private verkauft, um die steigende Landesverschuldung ein wenig zu begrenzen, kauft er im Gegenzug ein gesamtes Schloss, weitere anliegende Gebäude, dazu ein Haus in der Altstadt von Erbach, das so genannte Templerhaus aus dem 17. Jahrhundert, das überhaupt nicht nutzbar ist. Aber es geht nicht nur um den Kauf und die Erstinvestition von etwa 15 Mio. Euro, die sich als Gesamtsumme aus allen Aufstellungen ergibt. Es geht auch um Folgekosten, denn das Land lädt sich ein erhebliches Erbe auf, wenn es beispielsweise für die Erstinstandsetzung 600.000 Euro ausgibt und ab 2008 jährlich erhebliche Verpflichtungen eingeht.
Aber immerhin war es für den Grafen nach seinen eigenen Worten „der größte Deal seines Lebens“.< Quelle: schwarzbuch.steuerzahler.de
> “Patricia Lips kann sich bei uns für ihr Direktmandat bedanken”, meinte FDP-Fraktionsvorsitzender Heino Reckließ. Bei einer Mehrheit von 82 Stimmen im Wahlkreis habe bestimmt der Brief der FDP an die Mitglieder in der größten Stadt des Wahlkreises, mit der Erststimme die CDU-Kandidatin zu wählen, einen großen Anteil. Im übrigen führten er und sein Stadtrat Michael Schüßler den um 3,1 auf 11,5 Prozent (Jügesheim 12,3) gewachsenen Stimmenanteil “auf die gute Basisarbeit” zurück.
Gerd Bender, Vorsitzender der SPD, hatte den Wahlkrimi mit Parteifreunden bei der TGS verfolgt. Die Niederlage Merkels habe ihn “in hohem Maß erfreut”. Die Verluste seiner Partei in Rodgau von 4,8 Prozent auf 31,8 Prozent lägen im Trend. Das Bundesergebnis “verpflichtet alle demokratischen Parteien zur Zusammenarbeit”. Während er noch auf ein Listenmandat für MdB Dr. Erika Ober hoffte und deren bisherige gute Arbeit würdigte, wies er auf den nur hauchdünnen Sieg der CDU-Kandidatin hin. An die Linke verlorene Stimmen seien für ihre Niederlage verantwortlich, meinte die inzwischen auf dem ersten Nachrückerplatz gelandete Dr. Ober. Die Frauenärztin verbrachte den Wahlabend in einer Michelstädter “Kneipe”. Sie dankt ihren Wählern und ihrem guten Team, wird sich nunmehr vorrangig um ihre Rückkehr ins Berufsleben kümmern.
Den Slogan “Es kommt auf jede Stimme an” sah Winno Sahm (Grüne) einmal mehr bestätigt. Das Ergebnis seiner Partei in Rodgau könne sich kreisweit sehen lassen, auch wenn es nur in Hainhausen zu einem zweistelligen Ergebnis gereicht habe.
Die Tierschutzpartei ist - nach Zweitstimmen - die größte unter den kleinsten Parteien. Rodgauweit kam sie auf ein Prozent der Zweitstimmen. Die Grauen holten immerhin 0,6 Prozent, das sind 141 Wähler.
Die Rechtsparteien kamen auf 0,8 Prozent (REP) und sogar 1,3 Prozent (NPD), bei den Erststimmen waren es gar 1,7 Prozent. Als Direktkandidat verlor in Rodgau Josef Happel (Christliche Mitte) leicht, blieb aber mit 222 Stimmen bei 0,9 Prozent. Das ist wenig, hätte aber bei dem knappen Wahlausgang (82 Stimmen Vorsprung) - wie vor sieben Jahren - das Direktmandat für die CDU gefährden können.< Quelle: Offenbach Post, MdB Dr. Ober will in Beruf zurück,
Diese Überlegung stellt hier ein pseudonymer Kommentator (”Hartz-Wähler”) in den Raum:
>So schnell kanns gehen. Da liegt nun Frau Lips mit 0.1% vor Frau Ober. Und schon hat die SPD im Bundestag einen Sitz weniger und die CDU einen Sitz mehr. Momantan ist der Sitzunterschied zwischen SPD und CDU gerade mal 3. Hätte Frau Ober die Nase vorn, dann hätte die CDU nur noch einen Sitz Vorsprung. Und genau diesen Vorsprung hätte die SpD noch durch die Nachwahl in Dresden einholen können. Man kann es kaum glauben, aber die 0,1% mehr Stimmen im Odenwald könnten darüber entscheiden ob Merkel oder Schröder Kanzler wird. So wichtig kann also der Odenwald für die Bundespolitik sein. Und nun will ich noch verraten, wie ich gewählt habe: Meine Erstimme ging an die WASG. Es ist jene Stimme, die sonst an die SPD ging und nun bei den 0,1% fehlt. Meine Zweitstimme ging an die Grünen … <
Möglicherweise müssen auch die “Odenwald Geschichten” nun das Büßerhemd tragen:
Durch die seit langem geübte offene Kritik an den halbfeudalen Zuständen unter SPD-Kartoffelkönig Schnur dürften sich im Odenwald noch einige weitere Wähler von der SPD abgewandt haben.
Im Odenwälder Echo wurde der für Erika Ober knappe Wahlausgang am 20. September kommentiert:
>Geschrumpft ist der Abstand zwischen der 54 Jahre alten Ärztin und der 41 Jahre alten Handelsfachwirtin in den Städten und Gemeinden zwischen Rothenberg und Höchst, Fränkisch-Crumbach und Lützelbach von fast 15 Prozentpunkten im Jahr 2002 auf rund neun bei der Wahl am Sonntag: Erika Ober verlor deutlich von 51,5 auf 46,5 Prozent, Patricia Lips legte leicht von 36,8 auf 37,3 Prozent zu. Ein politischer Erdrutsch hat sich im Odenwaldkreis damit nicht ereignet, wohl aber eine spürbare Verschiebung, die bei einem Unterschied von nur 82 Stimmen im Wahlkreis-Gesamtresultat mit den Ausschlag über Sieg oder Niederlage Erika Obers gegeben hat. Einen Schlag ins Kontor bedeutete für die Michelstädterin hier vor allem das Ergebnis Reichelsheims, das als einziges Gemeinderesultat im Kreisgebiet zugunsten ihrer Konkurrentin ausfiel: Patricia Lips holte 43,3, Erika Ober 41,1 Prozent. Allerdings gilt Reichelsheim ebenso als traditionelle Unions-Hochburg im eher sozialdemokratisch gefärbten Odenwaldkreis wie die Kreisstadt Erbach, wo die Urberacherin mit am nächsten an die Michelstädterin heranrückte: 43,9 Prozent für Ober standen 41,1 Prozent für Lips gegenüber. Ähnlich knapp endete das Rennen nur noch im benachbarten Mossautal (41,3 zu 39,7). […]
In ihrer Heimatstadt hingegen übertraf Ober entgegen einer irrtümlichen Angabe vom Wahlabend nicht mehr die 50-Prozent-Marke. Mit 47,6 Prozent fiel das Vertrauen der Michelstädter in ihre Mitbürgerin dennoch stark aus – und entsprechend schwach der Zuspruch zur Urberacherin Lips (36,1).
Die kleineren Parteien blieben im Odenwaldkreis analog zum gesamten Wahlkreis wie üblich ohne ernst zu nehmenden Anspruch darauf, in den Wettlauf ums Direktmandat einzugreifen. < Quelle: Odenwälder Echo, Im Kreisgebiet vorn, aber nicht Gewinnerin, 20. 9. 2005
| Art der Angabe | Zweitstimmen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | 2002 | Veränderung zu 2002 | ||||
| Anzahl | % | Anzahl | % | Anzahl | %-Pkte. | |
| Wahlberechtigte | 15 444 | — | 15 343 | — | 101 | — |
| Wähler | 12 434 | — | 12 543 | — | -109 | — |
| Wahlbeteiligung | — | 80,5 | — | 81,8 | — | -1,3 |
| Ungültige Stimmen | 318 | 2,6 | 245 | 2,0 | 73 | 0,6 |
| Gültige Stimmen | 12 116 | 97,4 | 12 298 | 98,0 | -182 | -0,6 |
| davon entfielen auf | ||||||
| SPD | 4 619 | 38,1 | 5 184 | 42,2 | -565 | -4,1 |
| CDU | 3 868 | 31,9 | 4 140 | 33,7 | -272 | -1,8 |
| GRÜNE | 1 339 | 11,1 | 1 539 | 12,5 | -200 | -1,4 |
| FDP | 1 347 | 11,1 | 992 | 8,1 | 355 | 3,0 |
| Die Linke. | 567 | 4,7 | 111 | 0,9 | 456 | 3,8 |
| REP | 79 | 0,7 | 52 | 0,4 | 27 | 0,3 |
| Die Tierschutzpartei | 107 | 0,9 | 89 | 0,7 | 18 | 0,2 |
| NPD | 107 | 0,9 | 50 | 0,4 | 57 | 0,5 |
| GRAUE | 49 | 0,4 | 24 | 0,2 | 25 | 0,2 |
| BüSo | 19 | 0,2 | 4 | 0,0 | 15 | 0,2 |
| MLPD | 6 | 0,0 | — | — | — | — |
| PSG | 9 | 0,1 | — | — | — | — |
| Schill | — | — | 56 | 0,5 | — | — |
| PBC | — | — | 33 | 0,3 | — | — |
| CM | — | — | 16 | 0,1 | — | — |
| ödp | — | — | 8 | 0,1 | — | — |
Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt
| Art der Angabe | Zweitstimmen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | 2002 | Veränderung zu 2002 | ||||
| Anzahl | % | Anzahl | % | Anzahl | %-Pkte. | |
| Wahlberechtigte | 5 376 | — | 5 288 | — | 88 | — |
| Wähler | 4 223 | — | 4 236 | — | -13 | — |
| Wahlbeteiligung | — | 78,6 | — | 80,1 | — | -1,5 |
| Ungültige Stimmen | 129 | 3,1 | 119 | 2,8 | 10 | 0,3 |
| Gültige Stimmen | 4 094 | 96,9 | 4 117 | 97,2 | -23 | -0,3 |
| davon entfielen auf | ||||||
| SPD | 1 654 | 40,4 | 1 901 | 46,2 | -247 | -5,8 |
| CDU | 1 306 | 31,9 | 1 519 | 36,9 | -213 | -5,0 |
| GRÜNE | 247 | 6,0 | 287 | 7,0 | -40 | -1,0 |
| FDP | 430 | 10,5 | 232 | 5,6 | 198 | 4,9 |
| Die Linke. | 248 | 6,1 | 52 | 1,3 | 196 | 4,8 |
| REP | 74 | 1,8 | 58 | 1,4 | 16 | 0,4 |
| Die Tierschutzpartei | 43 | 1,1 | 26 | 0,6 | 17 | 0,5 |
| NPD | 63 | 1,5 | 15 | 0,4 | 48 | 1,1 |
| GRAUE | 18 | 0,4 | 2 | 0,0 | 16 | 0,4 |
| BüSo | 1 | 0,0 | 2 | 0,0 | -1 | 0,0 |
| MLPD | 2 | 0,0 | — | — | — | — |
| PSG | 8 | 0,2 | — | — | — | — |
| Schill | — | — | 13 | 0,3 | — | — |
| ödp | — | — | 4 | 0,1 | — | — |
| PBC | — | — | 3 | 0,1 | — | — |
| CM | — | — | 3 | 0,1 | — | — |
| Art der Angabe | Zweitstimmen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | 2002 | Veränderung zu 2002 | ||||
| Anzahl | % | Anzahl | % | Anzahl | %-Pkte. | |
| Wahlberechtigte | 29 477 | — | 28 803 | — | 674 | — |
| Wähler | 23 610 | — | 23 371 | — | 239 | — |
| Wahlbeteiligung | — | 80,1 | — | 81,1 | — | -1,0 |
| Ungültige Stimmen | 485 | 2,1 | 441 | 1,9 | 44 | 0,2 |
| Gültige Stimmen | 23 125 | 97,9 | 22 930 | 98,1 | 195 | -0,2 |
| davon entfielen auf | ||||||
| SPD | 7 448 | 32,2 | 8 585 | 37,4 | -1 137 | -5,2 |
| CDU | 8 435 | 36,5 | 8 896 | 38,8 | -461 | -2,3 |
| GRÜNE | 2 634 | 11,4 | 2 753 | 12,0 | -119 | -0,6 |
| FDP | 2 856 | 12,4 | 1 874 | 8,2 | 982 | 4,2 |
| Die Linke. | 920 | 4,0 | 252 | 1,1 | 668 | 2,9 |
| REP | 264 | 1,1 | 171 | 0,7 | 93 | 0,4 |
| Die Tierschutzpartei | 207 | 0,9 | 128 | 0,6 | 79 | 0,3 |
| NPD | 207 | 0,9 | 41 | 0,2 | 166 | 0,7 |
| GRAUE | 102 | 0,4 | 55 | 0,2 | 47 | 0,2 |
| BüSo | 13 | 0,1 | 8 | 0,0 | 5 | 0,1 |
| MLPD | 7 | 0,0 | — | — | — | — |
| PSG | 32 | 0,1 | — | — | — | — |
| PBC | — | — | 70 | 0,3 | — | — |
| Schill | — | — | 66 | 0,3 | — | — |
| CM | — | — | 18 | 0,1 | — | — |
| ödp | — | — | 13 | 0,1 | — | — |
| Art der Angabe | Zweitstimmen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | 2002 | Veränderung zu 2002 | ||||
| Anzahl | % | Anzahl | % | Anzahl | %-Pkte. | |
| Wahlberechtigte | 96 914 | — | 97 323 | — | -409 | — |
| Wähler | 75 742 | — | 77 484 | — | -1 742 | — |
| Wahlbeteiligung | — | 78,2 | — | 79,6 | — | -1,4 |
| Ungültige Stimmen | 1 335 | 1,8 | 1 387 | 1,8 | -52 | 0,0 |
| Gültige Stimmen | 74 407 | 98,2 | 76 097 | 98,2 | -1 690 | 0,0 |
| davon entfielen auf | ||||||
| SPD | 26 654 | 35,8 | 28 911 | 38,0 | -2 257 | -2,2 |
| CDU | 21 237 | 28,5 | 22 748 | 29,9 | -1 511 | -1,4 |
| GRÜNE | 12 938 | 17,4 | 15 443 | 20,3 | -2 505 | -2,9 |
| FDP | 7 452 | 10,0 | 5 800 | 7,6 | 1 652 | 2,4 |
| Die Linke. | 4 380 | 5,9 | 1 557 | 2,0 | 2 823 | 3,9 |
| REP | 258 | 0,3 | 267 | 0,4 | -9 | -0,1 |
| Die Tierschutzpartei | 465 | 0,6 | 386 | 0,5 | 79 | 0,1 |
| NPD | 515 | 0,7 | 183 | 0,2 | 332 | 0,5 |
| GRAUE | 301 | 0,4 | 171 | 0,2 | 130 | 0,2 |
| BüSo | 49 | 0,1 | 49 | 0,1 | 0 | 0,0 |
| MLPD | 96 | 0,1 | — | — | — | — |
| PSG | 62 | 0,1 | — | — | — | — |
| Schill | — | — | 378 | 0,5 | — | — |
| PBC | — | — | 122 | 0,2 | — | — |
| ödp | — | — | 47 | 0,1 | — | — |
| CM | — | — | 35 | 0,0 | — | — |
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"Denn hier ist nichts, was es scheint.". Albert Ettinger über Ödön von Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald".
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