Odenwald Geschichten

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Dienstag, 28. Februar 2006

Prügel in der Bahnhofstraße: “Jetzt weißt Du, wie es in Bad König hergeht”

von @ 5:09. Kategorien: Polizei

>Der diesjährige Rosenmontag verschaffte der Odenwälder Polizei eine unruhige Nacht. Quer durch das Kreisgebiet wurden die Streifen zu mehreren Schlägereien gerufen, die sich jedoch als mehr oder weniger Rempeleien herausstellten. In Bad König und Lützelbach waren weitergehende Ermittlungen notwendig. Kurz nach Mitternacht meldete sich ein Geschädigter bei der Erbacher Polizei. Er war unvermittelt von einer Gruppe Jugendlicher in der
Bahnhofstraße in Bad König angegriffen und verletzt worden. Als Begründung für Ihr Tun sage einer der beschuldigen Jugendlichen dem Geschädigten: “Jetzt weißt Du wie es in Bad König hergeht.”
Kurze Zeit später musste die Polizei nach Bad König in die Bahnhofstraße ausrücken. Weil einer Gruppe Jugendlicher der Einlass in ein Lokal verwehrt wurde, warfen diese Scheiben des Lokals ein. Der Besitzer und sein Sohn versuchten dies zu verhindern und dabei wurden beide durch die namentlich bekannten Jugendlichen verletzt. Es entstand ein Schaden von ca. 4000 Euro. In Lützelbach wurde ein Mann vor der Fritz- Walther- Halle plötzlich von fünf bis sechs Leuten angerempelt. Auf die Frage, was das solle, bezog er aus der Gruppe Schläge, die zu Gesichts- und Armverletzungen führte. In Höchst randalierten Jugendliche am Bahnhof. Von einem Passanten auf ihr Tun angesprochen, drohten sie mit Schläge. Dadurch ließ sich der Passant jedoch nicht abschrecken und informierte die Polizei, die den polizeilich bekannten Jugendlichen ein Platzverbot erteilte.< Quelle: ots/polizeipresse.de

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Michelstadt: Verletzter 74-Jähriger verbringt Nacht bei -5 Grad Celsius im Wald

von @ 5:04. Kategorien: Polizei

>Baumfällarbeiten führten bereits am Freitag (24.) zu einem Arbeitsunfall eines 74jährigen
Mannes aus Weiten-Gesäß. Hierbei muss der Mann unter einen fallenden Baum geraten sein und verletzte sich am Bein. Dies muss nach Aussage des Verunfallten bereits am Freitag gegen 13 Uhr passiert sein. Weil am Samstag (25.) noch die Reklameblätter im Briefkasten des Verunfallten steckten und dieser allein lebt, wurde ein wachsamer Nachbar aufmerksam und begann nach dem 74jährigen zu suchen. Da er ihn im Haus nicht fand, machte er sich auf, um im Wald nach ihm Ausschau zu halten. In der Waldgemarkung “Im Rohr” fand er den Vermissten an einem Ziegelstapel liegend verletzt auf, wo er sich mit Ziegeln “zugedeckt” hatte, um die kalte Nacht zu überleben. Immerhin war die Bodentemperatur in den frühen Morgenstunden knapp bei minus 5 Grad Celsius. Der wachsame Nachbar alarmierte den Rettungsdienst und
die Polizei. Durch den Rettungsdienst wurde der 74jährige Mann versorgt und anschließend im Kreiskrankenhaus stationär aufgenommen. Durch die Polizeibeamten wurde vor Ort festgestellt, dass der Verunfallte schon mehrere Bäume gefällt hatte. Dem wachsamen Nachbarn gebührt ein großes Lob, denn durch sein schnelles reagieren, hat er vermutlich dem Verunfallen das Leben gerettet.< Quelle: ots/polizeipresse.de

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Gerhard Grünewald zum Vorwurf, das Odenwälder Echo fungiere als Propagandablatt der Kreisverwaltung: “Sie gehen richtig aus”

von @ 1:07. Kategorien: Affäre Schnellbacher, Politik, Presse

Mitten in der heißen Phase des Kommunalwahlkampfes verbreitet das von dem SPD-Mitglied Erwin Schlodder (chef-)redigierte “Odenwälder Journal” ein beigelegtes mehrseitiges Magazin der OREG mit einem “Erfolgs- und Leistungsbericht” des OREG-Aufsichtsratvorsitzenden Horst Schnur, der gleichzeitig Landrat des Odenwaldkreises und Spitzenkandidat der SPD für die Wahl zum Kreistag ist.
Mit Ausnahme der FDP und der Republikaner haben sich die relevanten Oppositionsparteien (CDU, Grüne, WASG) kritisch zu diesem Vorgang geäußert.
Dabei gerät aus dem Blickfeld, dass die im Odenwaldkreis meist verbreiteten Zeitungen “Odenwälder Echo” und “Odenwälder Journal” alltäglich bzw. allwöchentlich das Bild des Landrats und seiner Verwaltung “schönen” - die steuerfinanzierte OREG-Wahlwerbung für Landrat Schnur und seine Partei fällt da kaum noch ins Gewicht.

Dies geschieht vornehmlich durch das mehr oder weniger konsequente Verschweigen all jener Affären, die für die örtliche Kreisverwaltung besonders peinlich sind.
Das “Odenwälder Journal” etwa berichtet gerne über Sittendelikte im gesamten südhessischen Raum - nur zur Affäre um den früheren Chauffeur von Landrat Jakoubek (Darmstadt-Dieburg), der derzeit wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs vor Gericht steht, fand sich in dem buchstäblich billigen Blatt bislang kein einziges Wort.

Ebenso wenig berichtete das Blatt über die jüngste (”Micki”) Affäre um die Leiterin von Schnurs Kommunalem Jobcenter.
Das an Sandra Schnellbachers privatem Computer erstellte und in einem Internet-Forum veröffentlichte groteske (Eigen-) Lob für das Erbacher Jobcenter war zwar der Frankfurter Rundschau eine längere Meldung wert nicht aber dem Odenwälder Journal und auch nicht dem Odenwälder Echo.
Aus Sicht von Erwin Schlodder (O-Journal) und Gerhard Grünewald (O-Echo) soll die für Horst Schnurs Verwaltung peinliche Affäre ihren eher ländlichen Lesern verschwiegen bleiben, während sie den eher städtischen Lesern der Frankfurter Rundschau bekannt werden darf.

In der früheren DDR galt die Gegend um Dresden als “Tal der Ahnungslosen“, weil dort das “Westfernsehen” fast nicht empfangen werden konnte.
In ähnlichem Sinne ist auch das (Odenwälder) Mümlingtal ein “Tal der Ahnunglosen” - jedenfalls nach dem Willen des Odenwälder Journal und des Odenwälder Echo.

Am 23. Februar wurde Gerhard Grünewald gefragt, ob er die Affäre um die Leiterin des Kommunalen Jobcenters in Erbach den Lesern des Odenwälder Echo weiterhin verschweigen wolle.
Seine bei uns kurz darauf via eMail eingehende lapidare Antwort: “Sie gehen richtig aus“.

Wir verstehen dies auch als Bestätigung unserer Interpretation der sonst schwer erklärlichen Publikationspraxis des Erbacher Lokalblattes.


>Sehr geehrter Herr Grünewald,

die Odenwälder Grünen berichteten in ihrer Pressemitteilung vom 17. 2. 2006 in der Hauptsache über einen “Höhepunkt der Pleiten, Pech und Pannenserie” der Odenwälder Kreisverwaltung.
Der entsprechende Absatz beginnt mit diesen Worten:
“Neuester Höhepunkt ist das Selbstlob der Leiterin des Job-Centers in Erbach, Frau Sandra Schnellbacher, die unter dem Pseudonym “micky” die Arbeit des Job-Centers unter www.odenwald-geschichten.de lobt.”
Der entsprechende Sachverhalt ist Ihnen auch aus meiner an Ihre Redaktion gesandten eMail vom 16. 2. bekannt und natürlich aus meiner Website odenwald-geschichten.de, die von den Grünen in deren Pressemitteilung erwähnt wird.
Ihnen ist sicher auch bekannt, dass die Frankfurter Rundschau über diesen Fall berichtet hatte und dass es dazu auch eine Stellungnahme von Frau Schnellbacher bzw. dem Pressesprecher des Landratsamtes gibt.

Soweit ich dies überblicken kann, hat das Odenwälder Echo den gesamten Vorgang seinen Lesern verschwiegen, bis auf einen Nebensatz, in dem Sie lediglich Aussagen der Grünen knapp und indirekt zitieren: “… zu der auch peinliche Versuche zur Manipulation des öffentlichen Bilds von dieser Einrichtung gehörten”

Ich möchte Sie fragen, ob dies alles war, was Sie über den Vorgang berichteten und berichten werden.

Ihr Zeitung berichtet seit Jahren ausführlich über alles, was für die örtliche Kreisverwaltung und deren Spitze lobenswert und rühmlich ist.
Sofern Sie Ihren Lesern mehr oder weniger konsequent verschweigen, was für diese Kreisverwaltung nicht lobenswert bzw. peinlich ist und sofern sie auch entsprechende Pressemitteilungen oppositioneller Parteien (Grüne) ganz oder in weiten Teilen verschweigen, machen Sie - mehr oder weniger - Ihre Zeitung zu einem Propagandablatt der Kreisverwaltung und der sie seit fast 60 Jahren tragenden Partei. Daran ändern auch gelegentlich kritische Untertöne nichts.

Sollte ich von Ihnen nichts weiter hören, gehe ich davon aus, dass Sie in der genannten Sache tatsächlich nur in einem Nebensatz “berichtet” haben. <

Linkempfehlung: “Was dann danach wieder ins Internet gesetzt werden sollte, das wäre dann wirklich nach dem Gespräch mit Landrat Horst Schnur zu entscheiden”

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OREG-Wahlwerbung für SPD: “Inhalt entspricht dem Erfolgs- und Leistungsbericht des Landrats”

von @ 11:29. Kategorien: Affäre OREG-Wahlhilfe

> Erbach. Man kennt diese Erzeugnisse von den Bundes- und Landtagswahlen. Einige Wochen zuvor starten die politischen Parteien angeblich dauerhaft geplante Magazine, vertreiben kostenlose Sonntags- oder Wochenzeitungen, bringen die aktuellen Fußball-Bundesliga-Ergebnisse des Vortags, vor allem aber unterschwellige oder sogar ungeschminkte Wahlwerbung für eine politische Partei.

Pünktlich vier Wochen vor den hessischen Kommunalwahlen erschien am 23. Februar 2006 erstmals ein so genanntes “odenwaldregional”, vier Seiten Beilage in einem kostenlosen Werbe-Wochenblatt. Der Inhalt entspricht dem Erfolgs- und Leistungsbericht des Landrats, den dieser auf den verschiedenen Wahlveranstaltungen seiner eigenen Partei vorträgt. Das interessante Impressum verrät, dass der Pressesprecher des Landrats, weitere seiner Parteigänger und Verantwortliche der öffentlichen Ämter an dem Erzeugnis mitarbeiten, das zukünftig angeblich vierzehntägig, möglicherweise reduziert auf zwei Seiten, dem Werbe-Wochenblatt beigelegt werden soll. Die Kosten tragen die Ämter, geschätzt werden weit mehr als 50000 Euro im Jahr. Vor den Kommunalwahlen wäre demnach ein weiteres kostenloses “Magazin” zu erwarten. Eine Anfrage wurde von der Verwaltung bisher nicht beantwortet

Ihren derzeitigen Problem hat die Kreisverwaltung nunmehr ein neues hinzugefügt, denn das Kommunalwahlgesetz (KWG) verbietet derartige Einflussnahme auf den Wahlbürger. Gerade am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass Regierungspräsidium, Polizei und Staatsanwaltschaft in Sachen Erbacher Sportpark, wegen illegaler Bautätigkeit im Interesse von Stadt und Kreis gegen diese ermitteln.< Quelle: -pdh- /Odenwälder Zeitung, Ist die Kreistagswahl im Odenwaldkreis in Gefahr?, 28. 2. 2006 [Hervorhebung von uns]

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>Für ähnliche Zwecke benutzte Publikation ‘Schaufenster Odenwald’<: OREG-Chef Walther über Regionalmarketing und die “unabhängige” Presse im Odenwaldkreis
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OREG-Wahlwerbung: Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs

von @ 12:51. Kategorien: Affäre OREG-Wahlhilfe

>Es ist den Amtsträgern einer Gemeinde verwehrt, in ihrer amtlichen Eigenschaft während der “heißen Phase” des Kommunalwahlkampf Erfolgs- und Leistungsberichte an wahlberechtigte Bürger zu versenden (im Anschluß an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 02. März 1977 - 2 BvE 1/76 - BVerfGE 44, 125 ff., 138 ff). Kann sich diese verbotene amtliche Wahlwerbung auf die Sitzverteilung in der Gemeindevertretung ausgewirkt haben, so muß die Wahl zur Gemeindevertretung wiederholt werden.<
Die umfangreiche, vollständige Entscheidung kann unter web2.justiz.hessen.de abgerufen werden.

Weitere Entscheidungen und Vorgaben der Justiz zum Thema Kommunalwahl finden sich unter www.sadaba.de, so auch diese Aussage:
>Der Grundsatz der Freiheit der Wahl verbietet es Inhabern staatlicher oder kommunaler Ämter, sich vor Wahlen in amtlicher Funktion mit politischen Parteien oder Wahlbewerbern zu identifizieren und sie als Amtsträger zu unterstützen oder zu bekämpfen. Das Recht, sich als Bürger am Wahlkampf zu betätigen oder seine Meinung zu äußern, bleibt davon unberührt. (vgl (RP) VerfGH, B, 24.10.01, - - Wahlwerbung in Amtsblättern - NVwZ_02,78 -80 )<

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SPD-Wahlwerbung via OREG: WASG zweifelt erneut an Gesetzestreue von Landrat Schnur

von @ 12:43. Kategorien: Affäre OREG-Wahlhilfe

>Erbach / Odenwaldkreis Die Odenwälder Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) hat ein weiteres Mal das Regierungspräsidium Darmstadt aufgefordert, aufsichtsbehördlich einzuschreiten und die von Landrat Horst Schnur jüngst auf Kosten der Steuerzahler initiierte Wahlwerbung zu stoppen.

Der Grund für die erneute Einschaltung der Aufsichtsbehörde ist die vierseitige Beilage „odenwaldregional“. Diese wurde einer im Odenwaldkreis erscheinenden Werbe-Wochenzeitung am 23. Februar in einer Auflage von 62.500 Exemplaren beigefügt. Die Beilage wird von der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) herausgegeben und soll dem Vernehmen nach bis zur Kommunalwahl erscheinen.
Die WASG stellt dazu fest, dass diese Beilage als Wahlkampfinstrument für den Landrat dient, der bekanntlich SPD-Spitzenkandidat bei der Kreistagswahl ist. Die beiden Koalitionsfraktionen SPD und ÜWG werden damit in ihrer Wahlwerbung aus öffentlichen Mitteln unterstützt.

Dadurch, dass die OREG als Herausgeberin von „odenwaldregional“ fungiert, glaubt Landrat Horst Schnur offenbar, die einschlägige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes umgehen zu können.
Tatsache ist aber, dass es sich bei der OREG um ein von dem Odenwaldkreis beherrschtes Unternehmen handelt.
Als weiteres Indiz, dass diese Wahlwerbung vom Odenwaldkreis und damit von Landrat Schnur als Behördenchef in Auftrag gegeben wurde, ist der Umstand zu werten, dass dem Redaktionsteam Mitarbeiter der Kreisverwaltung, der OREG, dem Gesundheitszentrum Odenwald GmbH und der Integra GmbH angehören. Aufsichtsratsvorsitzender dieser Gesellschaften ist jeweils Landrat Schnur.

Bekanntlich finanziert sich die OREG überwiegend aus öffentlichen Mitteln. Daher ist zwangsläufig davon auszugehen, dass die Herausgabe von „odenwaldregional“ als Wahlwerbung aus Mitteln des Odenwaldkreises und damit aus Steuermitteln finanziert wird.
Nach Auffassung der WASG ist es Landrat Schnur aber als Amtsträger – auch wenn dies über die OREG geschieht – verwehrt, während der „heißen Phase“ des Kommunalwahlkampfes Erfolgs- und Leistungsberíchte in Form der genannten Beilage herauszugeben und im Odenwaldkreis verteilen zu lassen.

Der Landrat will durch diese Aktivitäten im Vorfeld der Kommunalwahl ein möglichst positives Bild über seine Leistungen verbreiten. Es handelt sich um eine Sympathiewerbung und nicht um die Befriedigung eines sachorientierten Informationsbedürfnisses der Bevölkerung im Odenwaldkreis.

Zum Beweis dafür verweist die WASG auf den Beilagen-Bericht „Neue Odenwaldbahn überzeugt die Fachebenen“. Der Betrieb der Odenwaldbahn, die am 11. Dezember 2005 mit einem neuen Betreiber gestartet ist, gab und gibt weiterhin Anlass zu Beschwerden von Reisenden. Die in der Mehrzahl negativen Erfahrungsberichte der Reisenden wurden von den Medien aufgegriffen. Auch wurde das Projekt und insbesondere die Rolle des Landrats als Mitglied des RMW-Aufsichtsrates und als OREG-Aufsichtsratsvorsitzender in diesem Zusammenhang von der Öffentlichkeit kritisch hinterfragt. Landrat Schnur hat daraufhin wiederholt versucht, in den Medien ein positives Bild von der Odenwaldbahn und seinem persönlichen Einsatz zu vermitteln. Offenbar hatten diese Bemühungen aber nicht den gewünschten Erfolg und der Landrat versucht jetzt, über eine aus der Kreiskasse finanzierte PR-Kampagne einen Stimmungswandel herbeizuführen.

Zusammenfassend stellt die WASG fest, dass sich der Odenwaldkreis unter der Federführung von Landrat Schnur und unter Zuhilfenahme der OREG aktiv zu Gunsten von SPD und ÜWG in den Kommunalwahlkampf eingeschaltet hat. Inhalt, Zeitpunkt und Konzeption lassen deutlich die Absicht erkennen, parteiisch in den Wahlkampf eingreifen zu wollen. Es handelt sich um eine von Gesetz und Rechtsprechung verbotene Wahlwerbung, die sich auf die Sitzverteilung im Kreistag auswirken kann, so dass unter Umständen die Kreistagswahl wiederholt werden muss.

Die WASG hat das Regierungspräsidium Darmstadt als Kommunalaufsichtsbehörde des Odenwaldkreises gebeten, die Sache aufzuklären und das geplante weitere Erscheinen der Wahlwerbungs-Beilage „odenwaldregional“ zu untersagen, zumal die nächste Ausgabe nach Informationen der Wahlalternative bereits am kommenden Donnerstag (2. März) erscheinen soll. < Quelle: wahlalternative-odenwald.de, 27. 2. 2006 [Alle Hervorhebungen von uns]

Das OREG-Magazin regionodenwald wird über das von dem SPD-Mitglied Erwin Schlodder redigierte “Odenwälder Journal” auch via Internet verbreitet:
Teil 1 (”Neue Odenwaldbahn überzeugt die Fachebenen“)
Teil 2 (”Odenwaldkreis ganz vorn“)
Teil 4 (”Stellengesuche des Kommunalen Jobcenters“)

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CDU zur OREG-Wahlwerbung: “Mit Steuermitteln wird hier massiv zugunsten der Kreispolitik von Landrat Horst Schnur eingegriffen”

von @ 12:08. Kategorien: Affäre OREG-Wahlhilfe

Die CDU des Odenwaldkreises betreibt seit langem eine “Schmuseopposition”. Spitzenpersonal von CDU und SPD soll sogar - lange vor Merkel-Müntefering - in inniger Umarmung gesehen worden sein.
Es gibt Gerüchte, wonach die beiden Parteien aus Gründen der Ökonomie hinter den Kulissen ihre jeweiligen “Reviere” bzw. Landkreise abgesteckt haben und sich darin nicht wirklich ins Gehege kommen wollen.
So hatte zwar die Frankfurter Rundschau (die heute faktisch der SPD gehört) über die “Micki”-Affäre der Leiterin des Odenwälder Jobcenters berichtet, die örtliche CDU verlor dagegen bis heute kein einziges Wort zu der für Landrat Schnurs Verwaltung peinlichen Geschichte - und dies mitten im Kommunalwahlkampf!
Deutlicher kann kaum werden, dass sich die Odenwälder CDU nur pro forma als Opposition gibt und den ökonomisch und kulturell abgehängten 100 000-Seelen Landkreis in Wirklich gerne weiter der SPD überlässt.
Nachdem sich die Grünen bereits am 25. Februar zur skandalösen (steuerfinanzierten) Oreg-Wahlwerbung für Horst Schnur zu Wort meldeten, zog nun - 2 Tage später - auch die CDU nach. Aber keine Sorge: Auch dies gehört nur zu Oppositions-Show.

>”Ein sehr kostspieliges Opfer auf dem Altar kommunalpolitischer Eitelkeiten“ sieht der CDU-Kreisverband Odenwaldkreis im neuen Magazin „odenwaldregional“ der Odenwald Regionalgesellschaft mbh (OREG). „Mit Steuermitteln wird hier massiv in die derzeit beginnende heiße Phase des Kommunalwahlkampfes im Odenwaldkreis zugunsten der Kreispolitik von Landrat Horst Schnur und der ihn tragenden Mehrheitsfraktionen von SPD und ÜWG eingegriffen“, sagt die Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes, MdL Judith Lannert. Nur so seien Zeitpunkt der Ersterscheinung (23. Februar 06) sowie Inhalte dieses Magazins zu interpretieren.

„Hier sollen offenbar sowohl die erheblichen Mängel bei der Installierung der neuen Odenwaldbahn als auch bei der Umsetzung des kommunalen Job-Centers schön geschrieben werden“, sieht Lannert zwei Haupt-Beiträge des Magazins „mit der Infrarot-Kamera durchleuchtet“. Absoluter Erklärungsbedarf bestehe auch zu den Beiträgen des Bundesprogramms „Zukunft Bildung und Betreuung“, der Integra GmbH oder der Kinder- und Jugendförderung im Odenwaldkreis. „Was haben diese Institutionen mit der OREG und deren Aufgaben als Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung gemein?“, fragt die christdemokratische Kreisvorsitzende.

Unvereinbar mit der Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Odenwaldkreis sei auch die Tatsache, dass das neue Magazin der OREG in Weinheim gedruckt und durch eine in Obertshausen ansässige Firma verteilt wird. Die Impressum-Angabe: „Verteilung über die Optimal Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Lützelbach“ sei ein untauglicher Versuch, hier den Regionalbezug herzustellen. „Als separates Buch ist das neue Magazin ohnedies ein Bestandteil des „Odenwälder Journal“ und kann somit nicht ‚über’ die Optimal Werbe- und Verlagsgesellschaft als Journal-Herausgeberin verteilt werden, sondern ausschließlich mit deren einzigem Medium ‚Odenwälder Journal’ in die Haushalte gelangen“, stellt Judith Lannert klar.

„Der Geschäftsführer der OREG, Jürgen Walther, und der Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Horst Schnur, kennen offenbar auch nicht das Geschäftsgebiet der von ihnen repräsentierten OREG. Wie anders ist es zu erklären, dass sich das Geschäftsgebiet der OREG auf knapp 41.000 Haushalte des Odenwaldkreises beschränkt, das neue Magazin aber in einer überdimensionierten Auflage von 62.500 Exemplaren im gesamten südhessischen Erscheinungsgebiet des „Odenwälder Journal“ zur Verteilung kommt? Von der Gesamtauflage von 62.500 Exemplaren ‚verpuffen’ also mehr als 21.500 Exemplare in externen OREG-Gebieten wie Reinheim, Groß-Zimmern, Groß-Umstadt, Groß-Bieberau und Fischbachtal“, verweist Lannert auf einen „zusätzlichen Kostenfaktor, der in jedem Falle also rund ein Drittel der Gesamtkosten ausmacht, und durch absolut nichts zu rechtfertigen ist“.

„Mit dem neuen Magazin „odenwaldregional“ nimmt sich die OREG ‚rührend’ der Probleme mehrerer eigenständiger Kreis-Institutionen an. Damit werden kommunalpolitische Verkrustungen zementiert, die in keinem Falle mit dem OREG-Geschäftsbereich konform und in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ausschließlich zu Lasten des ohnedies arg strapazierten Steuerzahlers gehen“, betont Judith Lannert abschließend und sieht die in jedem Fall gegebene „Vergeudung eines Drittels der Gesamtkosten des Magazins“ als Spitze dieses Eisberges.< Quelle: cdu-odenwaldkreis.de, Massiver Eingriff in den Kommunalwahlkampf

Warum eigentlich enthüllt Lannert dann nicht den ganzen Eisberg, sondern nur dessen Spitze?

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Montag, 27. Februar 2006

Wohnhausbrand in Brombachtal: 200 000 Euro Sachschaden

von @ 11:09. Kategorien: Polizei

>Am Montag (27.) wurde der Polizeistation Erbach um 15.30 Uhr von der Rettungsleitstelle des Odenwaldkreises ein Wohnungsbrand in Langenbrombach gemeldet. Beim Eintreffen der Streife stand bereits das komplette Wohnhaus in Flammen. Bei dem Wohnhaus handelt es sich um ein Einfamilienhaus aus Massivholz mit Einliegerwohnung. Vermutlich ist der Brand in der Einliegerwohnung ausgebrochen und hat dann in kürzester Zeit auf das gesamte Haus übergegriffen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches hat sich nur die Bewohnerin der Einliegerwohnung im Haus aufgehalten. Sie konnte sich ins Freie retten und wurde mit leichten Verletzungen und Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Kreiskrankenhaus eingeliefert. Der Schaden an dem Haus beträgt ca. 200.000 Euro. Zur Brandbekämpfung
waren 86 Feuerwehrleute aus vier Wehren im Einsatz. Im Einsatz waren die freiwilligen Wehren aus Brombachtal, Bad König, Michelstadt und Erbach. Der Rettungsdienst war mit einer RTW-Besatzung und sechs Helfern der örtlichen Bereitschaft im Einsatz.< Quelle (Bild / Text): ots/polizeipresse.de
Unter www.feuerwehr-michelstadt.de gibt es weitere Bilder zum Einsatz der Feuerwehr.



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Kommentar im Forum von Tacheles.de: “Hier im Odenwald geht es durch die totale Deckung von Behördenmitarbeitern durch den Landrat Schnur völlig primitiv zu”

von @ 2:37. Kategorien: Affäre Schnellbacher, Hartz 4

Im Forum von tacheles.de wurde eine Diskussion zur Affäre um die Leiterin des Kommunalen Jobcenters Odenwaldkreis begonnen.
Am 22. 2. kommentierte dort ein anonym bleibender Odenwälder die Affäre und die Verhältnisse im Odenwaldkreis so:

>Das hat die Amtsleiterin persönlich geschrieben!
Das kann man knicken. Da war nie und nimmer ein junger Mann an ihrem Computer sondern Frau Schnellbacher persönlich. Ich hatte schon mit der Frau Kontakt und konnte dabei entsprechende Erfahrungen sammeln. Es wird wirklich auf diesem billigen Niveau argumentiert um Leistungsbezieher zu verprellen oder mit Vorwürfen zu konfrontieren. Das nächste zuständige Gericht ist 40 Km vom Odenwald entfernt und es gibt keine Fachanwälte im Odenwald, die sich mit Hartz IV wirklich auskennen. Die Frau meint wirklich sachlich zu sein (lest euch mal die Antwort auf den Beitragvon La Poja durch, welche Sandra-Miky da nochmal verfasst hatte) und ignoriert sturr einfach alles. Dazu kommt, das es beim Landratsamt auch keine funktionierende Dienstaufsicht gibt. Das wird dort alles abgeblockt und ignoriert.

Ja, ich komme aus dem Odenwald und hier geht es drunter und drüber.

Im übrigen teile ich nicht die Theorie, dass Sandra-Miky und Tobler die gleiche Person sind! Dazu hat Tobler viel zu viel geistiges Niveau. Das nur mal am Rande bemerkt, da ihr schon darüber gerätselt habt.

Ich lese schon seit einiger Zeit hier im Tacheles-Forum mit und das, was ein gewissert Tobler hier geschrieben hat, ist von einer anderen Person. Hier im Odenwald geht es durch die totale Deckung von Behördenmitarbeitern durch den Landrat Schnur völlig primitiv zu und die Behördenmitarbeiter brauchen sich bei ihren Verwaltungsakten garn nicht mal darüber Gedanken machen wie man etwas unrechtliches geschickt anstellt.

Aber lest dazu mal in den Archiven von Odenwald-Geschichten nach, was da so in den letzten 1-2 Jahren alles passiert ist. Einiges hierzu konnte ich übrigens über die Tacheles-Suchfunktion hier wiederentdecken. Sollte dem geneigten Tacheles-Leser also schon bekannt sein.

Im übrigen sind Ende März Kreiswahlen im Odenwald. Bis dahin werden noch so einige Bomben Platzen die bisher nur durch Verleugnung und einer Mitläuferpresse im Odenwald versteckt wurden.

Beachtet bitte auch die Unterschriftenaktion zur Pressefreiheit im Odenwald:
http://www.0814net.de/cgi-bin/cms/gb/gb.cgi?id=303

Die ganze Miky-Schnellbacher Affäre wurde in der Lokalpresse nicht erwähnt sondern unterdrückt. Der Presseartikel, der über den Fall erschien, stand in einer überregionalen Zeitung und der Webmaster der Odenwald-Geschichten hat diese Zeitung auf die Zustände im Odenwald aufmerksam gemacht.

Auch viele weitere Skandale um das Jobcenter im Odenwald sind durch die Regionalpresse nicht erwähnt worden oder völlig verdreht und stark abgemildert dargestellt worden.< Quelle: tacheles.de, Leiterin des Kommunalen Jobcenters Odenwaldkreis lobt sich als Fake selbst!

Auch auf der Internet-Adresse www.piccolina.jansonclan.de wurde die Affäre aufgegriffen.

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Meinungsfreiheit auf Südhessisch: Redeverbot für einen Büttenredner

von @ 12:23. Kategorien: Politik

>Es war eine Büttenrede, wie sie in den Karnevalshochburgen jedes Jahr dutzende Male gehalten wird. Scharfzüngig, den politischen Alltag fest im Blick, muss sich so mancher Volksvertreter in der närrischen Zeit auf die Schippe nehmen lassen. Doch wo vor Fernsehkameras „gute Miene zum bösen Spiel gemacht wird“, herrschte in der Prunksitzung des Karnevalclub Cochem Eschollbrücken/Eich (KCC) plötzlich Aufregung.

Die Rede von Gerhard Leichtweiß, Gründungsmitglied und KCC-Ehrensitzungspräsident, sorgte schon während des Vortrags für Diskussionen. „Mir geht’s gut – ja schon fast prächtig, und ich sahne kräftig ab. Außerdem bin ich recht mächtig, weil ich ein Parteibuch hab!“ In diesem Stil hielt Leichtweiß pointiert, aber nicht persönlich werdend, seine Rede gegen Parteibuchklüngel. Die Folge: Büttenredner Leichtweiß erhielt Redeverbot.

Ob dem einen oder anderen Kommunalpolitiker dabei das Lachen vergangen war, die dank KCC-Schirmherrin und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) zahlreich erschienen waren? Gerhard Leichtweiß hat dafür seine eigene Erklärung: „Getroffene Hunde bellen. Wahrscheinlich habe ich ihren Kommunalwahlkampf gestört.“ […]

Der Vorsitzende des KCC, Der Vorsitzende des KCC, Manfred Griga, fühlte sich zu drastischeren Maßnahmen verpflichtet und untersagte Leichtweiß für die eine Woche später geplante zweite Sitzung kurzerhand die Rede.
Vorangegangen war dieser Maßnahme eine Entschuldigung Manfred Grigas beim Empfang der Ehrengäste in der Pause der ersten Prunksitzung. „Für mich ist damit die Sache erledigt“, ließ die Ministerin gestern dem ECHO ausrichten., fühlte sich zu drastischeren Maßnahmen verpflichtet und untersagte Leichtweiß für die eine Woche später geplante zweite Sitzung kurzerhand die Rede.[…]
Sollte diese Rede, die durch den Sitzungspräsidenten und Programmausschussvorsitzenden Klaus Poth freigegeben wurde, noch einmal gehalten werden oder gar der Vorstand diese Rede akzeptieren, trete er als Vereinsvorsitzender zurück, erklärte Griga. „Dass der Vorsitzende ohne Vorstand eine demokratische Abstimmung in einer Vorstandssitzung zu dem Vorgang ablehnt, ist ein Ausnahmezustand beim KCC“, erklärte Leichtweiß im ECHO-Gespräch.< Quelle: Darmstädter Echo, Redeverbot für einen Büttenredner, 21. 2. 2006

Wolfgang Görg kommentiert diesen Vorgang im Darmstädter Echo so:
> Nein, es ist kein Fastnachtsscherz: Der Vorsitzende des Karnevalclubs Cochem Eschollbrücken/Eich hat einem Büttenredner den Mund verboten. Politische Reden seien während Karnevalsitzungen im Pfungstädter Stadtteil untersagt, begründet der Vereinsvorsitzende das Redeverbot.
Doch zum einen scheint dieses Gebot längst aufgeweicht zu sein. Zum anderen: Was wäre Fastnacht, was wäre eine Büttenrede ohne Seitenhiebe auf kleine und große Politik? Die Rechtfertigung der Karnevalisten kann somit nicht ernst genommen werden. Sie zeugt von Kleinmut und spricht zudem närrischem Brauchtum Hohn.

Schon im Mittelalter durfte der Narr den Herrschenden ungestraft den Spiegel vorhalten. Auf dieser Sitte des so genannten Rügerechts gründet landauf, landab auch die Freiheit des Büttenredners. Nur nicht in Eschollbrücken. […]
Seine (Anm.: Leichtweiß’) Kritik an Politikern blieb im Allgemeinen, war an manchen Stellen derb und platt. Das rechtfertigt aber noch kein Redeverbot. Während der Fastnacht muss Narrenschelte erlaubt sein. Wann denn sonst? […]
In Eschollbrücken war das anders. Die Politiker sahen keinen Grund zum Lachen, fanden keinen Spaß am Humor. Für „nicht witzig“ hielt auch Bundesjustizministerin Zypries den Beitrag. Doch beklagt hat sie sich offenbar nicht. Dafür reagierten die Lokalpolitiker so empfindlich, als fühlten sie sich getroffen.< Quelle: Quelle: Darmstädter Echo, Redeverbot für einen Büttenredner, 21. 2. 2006

Der Vorgang wurde kurz dararauf im Eschollbrücker Fastnachtsumzug aufgegriffen:

>Wird das Redeverbot, das KCC-Ehrensitzungspräsident Gerhard Leichtweiß nach der ersten von zwei Fastnachtssitzungen beim Karnevalclub Cochem Eschollbrücken-Eich (KCC) erhalten hatte, weil er Parteipolitiker scharf aufs Korn genommen hatte (wir berichteten), Thema beim Eschollbrücker Fastnachtsumzug?

Die Vermutung bestätigte sich: Drei Eschollbrücker Jecken verkleideten sich als Clowns, malten sich Pflaster über den Mund und reihten sich mit Helau-Transparenten unmittelbar hinter dem Motivwagen des KCC-Elferrates ein. Im offiziellen Programm waren sie nicht aufgeführt, doch das störte sie nicht.

Fragen der Zuschauer beantworteten sie mit dem Zeigefinger vorm Mund. KCC-Vorsitzender Manfred Griga, selbst in der Schusslinie nach dem Redeverbot, kommentierte am Mikrophon: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“< Quelle: Darmstädter Echo, Zugnummer Maulkorb, 27. 2. 2006

Der KCC-Vorsitzende Manfred Griga ist selbst SPD-Kommunalpolitiker: Er ist Schriftführer im Ortsbeirat Eschollbrücken und im Ausländerbeirat von Pfungstadt.
Seine Nähe zur lokalpolitischen Prominenz dokumentierte er am 29. 3. 2005 mit einem Glückwunsch für den neugewählten Darmstädter Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD)

>Lieber Walter,
im Namen des KCC Eschollbrücken-Eich aber auch persönlich gratuliere ich dir zu deiner erfolgreichen Wahl als Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt sehr herzlich und wünsche dir für deine berufliche neue Zukunft viel Erfolg und Geschick zum Wohle der Bürger/innen der Stadt Darmstadt und des Umlandes
.< Quelle: www.pagezone.org/walterhoffmann/gaestebuch

Der Karneval Club Cochem 1974 e.V. Eschollbrücken- Eich präsentiert sich im Internet unter kccochem.de so:
>Der Verein hat zur Zeit rund 300 Mitglieder, die sich aus Komitee, Elferrat, Prinzengarde, Tanzgarden und Tanzgruppen zusammensetzen. Der KCC ist Mitglied im Dachverband Förderation europäischer Narren (FEN) Landesverband Hessen, sowie im Deutschen Verband für Garde- und Schautanzsport.<
Schirmherrin des KCC ist Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. [Alle Hervorhebungen und Links von uns]

Linkempfehlung: Unterschriftenaktion für Meinungs- und Pressefreiheit im Odenwald und in Südhessen

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