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Mittwoch, 31. Mai 2006

Iranischer Philosoph Ramin Jahanbegloo inhaftiert: Amnesty International fürchtet Folter und Misshandlung

von @ 12:42. Kategorien: Politik


In seinem Gespräch mit dem SPIEGEL lädt Irans Präsident Mahmut Ahmadinedschad Forscher bzw. Historiker in der Iran ein, Zitat: “Hier in Iran können sie unbesorgt sein.”
Weiter äußert er: >Normalerweise fördern und unterstützen Regierungen die Arbeit der Forscher über historische Ereignisse und stecken sie nicht ins Gefängnis.[…]Warum sollen die Deutschen nicht das Recht haben, ihre Meinung frei zu äußern?[…]Ich glaube, diejenigen, die Holocaust-Forscher einsperren, sind für Krieg und gegen Frieden. Unser Standpunkt ist demokratisch und friedlich.<

Wie demokratisch es tatsächlich im Iran zugeht und wie “unbesorgt” Geisteswissenschaftler dort arbeiten können, geht aktuell aus einem Bericht von Amnesty International hervor:

>Der Geisteswissenschaftler Ramin Jahanbegloo, der sowohl die iranische als auch die kanadische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde am 27. April 2006 am Teheraner Mehrabad-Flughafen festgenommen. Es wird angenommen, dass er sich gegenwärtig im Evin-Gefängnis in Teheran befindet, wo er in Gefahr ist, misshandelt oder gefoltert zu werden. Unbestätigten Berichten zufolge ist er in die dortige Krankenabteilung gebracht worden. […]
Angesichts der zunehmenden internationalen Spannungen bezüglich des iranischen Atomprogramms ist die Berichterstattung über die verheerende Menschenrechtslage im Iran derzeit in den Hintergrund gerückt. Dies hat dazu geführt, dass die Betätigungsmöglichkeiten der Vertreter der iranischen Zivilgesellschaft von den Behörden immer weiter eingeschränkt worden sind. Es ist zu befürchten, dass weitere Journalisten und Intellektuelle im Land inhaftiert werden könnten.
Offenbar beabsichtigt die kanadische Regierung, offiziell Protest gegen die Inhaftierung von Ramin Jahanbegloo einzulegen. Im Juni 2003 starb indes Zahra Kazemi, eine Kanadierin iranischer Herkunft, in einem iranischen Krankenhaus an den Folgen der ihr im Evin-Gefängnis zugefügten Folterungen. […]
Gravierende Mängel im Justizwesen und der Rechtspflege ermöglichen es den iranischen Behörden, Intellektuelle, Journalisten und Menschenrechtsverteidiger zu drangsalieren und zu verfolgen. So enthält das Strafgesetzbuch mehrere vage formulierte Tatbestände in bezug auf das Recht auf Vereinigungsfreiheit und die „nationale Sicherheit”, die eine Reihe von Aktivitäten unter Strafe stellen.<
[Hervorhebungen und Links von uns]
Mariam Lau schrieb am 21. März in der WELT über den inhaftierten Philosophen: > Ramin Jahanbegloo ist womöglich der letzte auf der Weltbühne bekannte säkulare Intellektuelle des gegenwärtigen Iran. Er hat an der Sorbonne und in Harvard studiert, in Toronto gelehrt und insgesamt zwanzig Bücher in Englisch, Persisch und Französisch veröffentlicht, zu Hegel, Schopenhauer und Machiavelli.
In einem brillanten Essay zur Rolle der Dichter und Denker während und nach der islamischen Revolution, schreibt Jahanbegloo, womöglich in Anspielung auf Michel Foucaults warme Worte: “In den letzten 25 Jahren hat die iranische Revolution sehr viel Aufmerksamkeit von Gelehrten und Intellektuellen auf sich gezogen. Von manchen als Revolte gegen die säkulare Modernität des Westens betrachtet, wurde sie von anderen gefeiert als Triumph geistiger Werte über die profane Welt des kapitalistischen Materialismus. Wieder andere sahen in ihr einen Protest gegen die Rationalität selbst. Merkwürdigerweise wurde sie trotz der politischen Gewalt, in die sie eskalierte, als Fortschritt in Richtung Freiheit betrachtet.” […]
Ramin Jahanbegloo hat sich nicht nur mit Jürgen Habermas, Isaiah Berlin oder Jacques Derrida beschäftigt. Er hat sich lange mit der Philosophie und Praxis Mahatma Ghandis beschäftigt. “Er ist”, so Michael Ignatieff, “eine Stimme bürgerlicher Zivilität. Er hat sich niemals an anti-iranischen Aktivitäten beteiligt.”
Letzte Nachrichten des Fernsehsenders CBS melden, Ramin Jahanbegloo sei in ein Krankenhaus verlegt worden. Er soll angeblich seitenlange Geständnisse verfaßt haben.<

Jörg Lau schloß seinen Artikel in der ZEIT über Jahanbegloo mit diesen Worten: >Ramin Jahanbegloo tritt mitten in den dräuenden Kulturkämpfen unserer Tage für eine intellektuelle Verantwortung ein, die nicht vor kulturellen, religiösen und politischen Grenzen halt macht. Es ist an der Zeit, ihm zu beweisen, dass er damit nicht allein steht.<


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Dr. Peter W. Sattler spricht im Odenwälder Journal über seine Nähe zu “Sex-Damen”, über „Loch-Schwanz-oben“ und „Loch-Schwanz-unten”

von @ 11:16. Kategorien: Menschen, Presse


Anlass ist ihm die sexhundertste Folge seiner wöchentlichen Kolumne “Geschichte im Fadenkreuz”, die außer ihm selbst kaum jemand liest - zumal nie sicher ist, ob sie aus Sattlers eigener Feder stammt oder irgendwo abgeschrieben wurde.
Wenn es ganz peinlich wird, kann man mit Sattlers Urheberschaft rechnen. So auch in diesem Fall:

>Ein Sammelsurium von Daten und Fakten aus der Geschichte, scheinbar rein zufällig ausgewählt und zusammengestellt. Oder vielleicht doch ein mit einer gewissen Absicht komponiertes Zahlenwerk? Eine Zeitschiene auf der Basis der Sechs. Alles hat in der Tat mit „Sechs“ zu tun. Dem interessierten Leser dürfte es längst aufgefallen sein, dass das „Fadenkreuz“ schon seit einigen Jahren in unmittelbarer Nachbarschaft der Sex-Damen erscheint. Dieser guten Nachbarschaft, dem sexuellen vis-a-vis, soll heute mit der 600. (sechshundertsten) Ausgabe des „Fadenkreuzes“ gedacht werden. In der korporativen Sprache des deutschen Studententums hat die Sechs noch eine andere Bezeichnung: „Loch-Schwanz-oben“, die „Neun“ heißt „Loch-Schwanz-unten, die „Null“ heißt „Loch“, die „Acht“ entsprechend „Doppelloch“. Wird ein Kantus intoniert, dann annonciert der Senior so: „Pagina Loch-Schwanz-oben/Loch-Schwanz-unten, die Bierorgel eine halbe Weise voraus“. < Quelle: odw-journal.de, SECHSHUNDERTES FADENKREUZ, 25. 5. 2006

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Großdemonstration in Darmstadt: Studenten fühlten sich von Polizei „wie Verbrecher“ behandelt

von @ 11:00. Kategorien: Polizei

Studentendemonstration in Darmstadt

>27 Festnahmen meldete die Polizei am vergangenen Mittwochabend nach Abschluss der großen Studentendemonstration gegen Studiengebühren in Darmstadt. Ein großer Teil dieser Zugriffe erfolgte am Abend auf dem Luisenplatz, nachdem die brenzlige Phase der Protestaktionen auf der Rheinstraße vorbei war und der über Stunden lahmgelegte Autoverkehr wieder floss.
Nun erheben einige der Festgenommenen Vorwürfe gegen die Polizei: Auf dem Luisenplatz hätten die Einsatzkräfte willkürlich am Rand der Versammlung stehende Studenten eingekreist und abgeführt, sagen fünf Betroffene. Diese seien bis tief in die Nacht festgehalten und „wie Verbrecher“ erkennungsdienstlich behandelt worden. Die wirklich militanten Demonstranten seien hingegen im Schutz der Hauptgruppe unbehelligt geblieben. Von Seiten der Polizei hieß es auf Anfrage, die Einzelfälle ließen sich nicht auf Anhieb rekonstruieren; die Betroffenen seien aber keinesfalls bewusst schikaniert worden.< Quelle: Darmstädter Echo, Vom Rand des Geschehens in die Zelle, 31. 5. 2006
Auuf der Website uebergebuehr.de wird aus Sicht der Studenten über die Demonstration in Darmstadt berichtet. Dort werden auch Bilder eingeblendet. (s.o.)
Der AStA der TU Darmstadt bietet am Donnerstag, 1. Juni ab 14h eine Rechtsberatung an. Studierende die am 24. Mai von der Polizei in Gewahrsam genommen wurden können sich ab Montag einen Termin im AStA Büro geben lassen.
Heute (31. Mai) soll in Gießen eine Großdemonstration gegen die Einführung allgemeiner Studiengebühren stattfinden.


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„Du hast bei uns nichts mehr zu suchen. Dein Vater ist ein Verbrecher.“ - Leonie Kumpf, Tochter des früheren Erbacher Bürgermeisters Dengler, erinnert sich an Inhaftierung ihres Vaters durch die Nazis

Dienstag, 30. Mai 2006

Hubert Kleinert: Irans Präsident Ahmadinedschad hat sich als Ikone des europäischen Neonazismus präsentiert

von @ 8:53. Kategorien: Politik

ahmadinedschad iran präsident interview

Hubert Kleinert (51), früher Landesvorsitzender der hessischen Grünen, kommentiert bei Spiegel-Online die Ausführungen des iranischen Präsidenten in einem Gespräch mit Stefan Aust, Gerhard Spörl and Dieter Bednarz:
>Ganz unverhohlen werden dabei auf ebenso schlichte und törichte wie zugleich erschreckende Weise die zentralen Argumentationsfiguren wiederholt, die hierzulande für gewöhnlich zu Haftbefehlen und Verurteilungen führen, wenn sie in der rechtsextremen Szene öffentlich geäußert werden: Danach sei die Holocaust-These in erster Linie “politisch motiviert”, andere Auffassungen und “Wissenschaftler” würden unterdrückt, verfolgt und ins Gefängnis gesteckt. Als wollte Herr Ahmadinedschad sich um die Rolle einer weltweiten Identifikationsfigur des Neonazismus bewerben, werden gezielt und wiederholt die einschlägigen Argumentationsmuster verwendet: Das deutsche Volk werde mit Hilfe des angeblich unbewiesenen Holocaust erniedrigt und zur “Geisel der Zionisten” gemacht. Hinter den Prozessen gegen die Holocaust-Leugner wie Irving oder Zündel stehe, so wird mehr als nur suggeriert, eine Art zionistische Weltverschwörung.[…] Keine Frage, dass die rechtsradikale Szene jetzt endgültig einen neuen Helden bekommen hat.<

Nicht unbedingt als Helden aber doch als Herausforderer des “großen Satans” George W. Bush sehen auch Teile der Linken mit unterschwelliger Sympathie den iranischen Präsidenten.
So attestierte die Odenwälder Bloggerin Claudia Troßmann erst jüngst Ahmadinedschad, sein Brief an Bush “beschreibt … die Lage der Welt“, nur ziehe er aus dieser Beschreibung der Weltlage “teilweise falsche Schlüsse“.
Also die “Lage der Welt” richtig beschrieben, nur “teilweise” die falschen Schlüsse gezogen? In einem früheren Beitrag bescheinigte sie Ahmadinedschad, er trete mit einem “vernünftigen Vorschlag” (der “kein Gehör” gefunden habe) für “eine atomwaffenfreie Welt und die Abschaffung aller Massenvernichtungswaffen” ein.
Dabei konnte ihre Blindheit für die propagandistischen Schachzüge eines islamistischen Fanatikers, der tatsächlich die nukleare Aufrüstung seines Landes anstrebt, nur eine partielle sein: In dem von ihr verlinkten Yahoo-Artikel, der den “vernünftigen Vorschlag” Ahmadinedschads belegen sollte, wurde explizit zitiert, was in Teheran neben dem vernünftigen Vorschlag noch vorgeschlagen bzw. skandiert wurde: “Tod Israel!

In einem Kommentar auf dieser Seite beunruhigt Claudia Troßmann nicht so sehr die iranische Hetze gegen Israel, sondern die “massive Propaganda gegenüber dem Iran“:
>Die Medien betreiben nicht nur in Deutschland gerade eine massive Propaganda gegenüber dem Iran. Wer sich ein wenig mehr mit dem Islam, speziell Schiiten, auseinandergesetzt hat und auch mit dem Iran - Wikipedia hilft da schon ;-) - der hält die Aussagen der iranischen Regierung für glaubwürdig.<

Ahmadinedschads Beschreibung eines Teils der Weltlage (aus historischer Perspektive) ergibt sich in kompakter Form aus seinem Interview durch den SPIEGEL. In der englischen Version ist es komplett online. (Seit Mittwoch auch die deutsche Version). Wir zitieren Auszüge:

>Ahmadinejad: But there are two opinions on this in Europe. One group of scholars or persons, most of them politically motivated, say the Holocaust occurred. Then there is the group of scholars who represent the opposite position and have therefore been imprisoned for the most part. […]Look here, my views are quite clear. We are saying that if the Holocaust occurred, then Europe must draw the consequences and that it is not Palestine that should pay the price for it. If it did not occur, then the Jews have to go back to where they came from. I believe that the German people today are also prisoners of the Holocaust.[…]
Why should they have feelings of guilt toward Zionists? Why should the costs of the Zionists be paid out of their pockets? If people committed crimes in the past, then they would have to have been tried 60 years ago. End of story!
Why must the German people be humiliated today because a group of people committed crimes in the name of the Germans during the course of history?[…]
Why is such a burden heaped on the German people? The German people of today bear no guilt. Why are the German people not permitted the right to defend themselves? Why are the crimes of one group emphasized so greatly, instead of highlighting the great German cultural heritage? Why should the Germans not have the right to express their opinion freely?[…]
How much longer can this go on? How much longer do you think the German people have to accept being taken hostage by the Zionists? When will that end - in 20, 50, 1,000 years?[…]
Why should you feel obliged to the Zionists? If there really had been a Holocaust, Israel ought to be located in Europe, not in Palestine.[…]
It is amazing really: You have been paying reparations for the Holocaust for 60 years and will have to keep paying up for another 100 years. Why then is the fate of the Palestinians no issue here?<

Als wolle Ahmadinedschad auch noch seine Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen, behauptet er schließlich im pluralis majestatis: >No, we feel animosity toward no one. <

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Montag, 29. Mai 2006

Prof. Encarnação spricht über seine “größten Flops” - zählt dazu auch das Odenwälder IKTT?

von @ 4:12. Kategorien: Menschen, Politik

IKTT Odenwald Erbach ZGDV

1995 wurde innerhalb des Zentrums für Graphische Datenverarbeitung (ZGDV) in Erbach das Forum IKTT (Informations- und Kommunikations - Technologie -Transfer) gegründet. Es schien, als habe der Odenwaldkreis damit die Zukunft abonniert. Entsprechend präsentierte sich das IKTT - und mit ihm Landrat Horst Schnur als unermüdlicher Förderer alles Innovativen.
Doch inzwischen ist das IKTT komplett von der Bildfläche verschwunden. Nur im IKM-Branchenbuch (web2.cylecs.de) besteht das IKTT fort - unter einer noblen Adresse: 64711 ERBACH - MARKTPLATZ 9 (SCHLOSS). Die dort noch genannte Internet-Adresse iktt.de liefert aber nur noch eine ERROR-Meldung.
Vielleicht war ja die ganze Geschichte um das IKTT ein error: Es gibt Gerüchte, wonach mit dem Projekt vor allem Fördergelder eingestrichen werden sollten - mit zweifelhaftem Nutzen und zweifelhaften Nutznießern. Eine ordentliche Buchführung gab es womöglich nicht, nicht ganz klar ist auch die Frage nach dem Verbleib des teuren (elektronischen) Inventars (zum Beispiel dem Inventar des Videokonferenzzentrums). Es habe sogar da und dort das Prinzip der Selbstbedienung geherrscht.
Erstaunlich ist jedenfalls die geräuschlose Abwicklung des Zukunftsunternehmens IKTT - hier ist nicht bekannt, dass in einem der örtlichen Medien über die Auflösung des Forums je berichtet wurde.
Die IHK Darmstadt veröffentlichte 2003 ein Standortkonzept für den Odenwaldkreis. In der umfangreichen Broschüre wird indirekt auch an dem damals noch bestehenden IKTT Kritik geübt. So hießt es dort, “IKTT und Odenwaldakademie sollten hier stärker am - künftigen - Bedarf orientiert agieren“. An anderer Stelle heißt es: “Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien ist ein Instrument zu finden, das sich intensiver als bisher (IKTT) der Konzeption einer speziellen, auf die Bedürfnisse der KMUs ausgerichteten, Forschungskooperation widmet“. (Mit KMU sind die kleinen und mittleren Unternehmen gemeint. Hervorhebungen von uns).
So bleibt die Frage, an wessen Bedarf sich das IKTT orientierte? Nachdem die Fördergelder ebenso erschöpft waren wie die wohlklingenden Phrasen, schien es jedenfalls keinen Bedarf mehr für das IKTT zu geben.
Bezeichnend ist, dass offenbar weder die örtlichen Oppositionsparteien, noch die örtliche Presse Fragen zum Exitus des vor 10 Jahren noch hochgelobten Unternehmens stellten.
Immerhin, ein Spin-Off des IKTT besteht fort: Die von Olaf Reubold geführte Web-Agentur STTI .
Der Vorsitzende der Dachorganisation ZGDV, Prof. Dr.-Ing. J. L. Encarnação, er war damals auch “Pate” des IKTT, wurde heute im Darmstädter Echo zur Einweihung eines Neubaus für die INI-Graphics-Net-Stiftung
in Darmstadt interviewt - und seinem zeitgleichen 65. Geburtstag:
Nachfolgend Auszüge aus diesem Interview:
> ECHO: Ab heute werden in Darmstadt die Arbeiten Ihres Instituts mit einer hochkarätigen „Innovationswoche“ und rund 1000 Fachbesuchern aus aller Welt so geballt wie noch nie präsentiert. Wenn Sie auf Ihr Lebenswerk blicken: Was sehen Sie als Ihren größten Erfolg an?

Encarnação: Ein Haupterfolg ist, dass die Grafische Datenverarbeitung eine wichtige Disziplin geworden ist und breite Anwendung gefunden hat. […]
ECHO: Was dagegen war der größte Flop, den Sie hinnehmen mussten?

Encarnação: Über Flops möchte ich nicht viel reden, aber sicher hat es sie gegeben in 35 Jahren. Beispielsweise als ich das Haus meiner Eltern in Portugal geerbt hatte und dort Internet anschließen wollte. Da stand ich, der „große Informatik-Papst“, und konnte es nicht installieren. Also musste ich erst meine Söhne darum bitten. Das war schon ein persönlicher Flop.[…]
ECHO: Sie überlassen kaum etwas dem Zufall. Pünktlich an Ihrem Geburtstag wird der Neubau für die Stiftung eingeweiht, das INI-Graphics-Net erstmals mit einem eigenen Gebäude greifbar. Perfekter Zeitpunkt, oder?

Encarnação: Ich wusste ja schon vor zehn Jahren, wann ich 65 Jahre werde. Damals habe ich mich gefragt: Du baust hier ein riesiges Netzwerk auf, wer wird das denn alles zusammenhalten? …< Quelle: Darmstädter Echo, Informatik: Fraunhofer-Chef: „Wir können einen wichtigen Beitrag leisten für die Attraktivität des Standortes und der TU“, 29. 5. 2006

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Great! Das Ukulele Orchestra of Great Britain spielt Nirvana

von @ 12:09. Kategorien: Video, Musik

Wenn Kurt Cobain diesen Auftritt des Ukulele Orchestra of Great Britain gesehen hätte, hätte er sich vor 12 Jahren womöglich nicht eine Kugel in den Kopf geschossen.
Das Ukulele Orchestra intepretiert seinen Song “Smells Like Teen Spirit” mitreißend und: komisch.

Quelle: Google Video

Um so etwas hier live zu erleben, muss man sich ein halbes Jahr gedulden. Am 16. Dezember gastiert das Ukulele Orchestra im Theatersaal der Festspiele Ludwigshafen. Es wird auf
www.theater-im-pfalzbau.de so angekündigt:

>Die Ukulele-Spieler dieses außergewöhnlichen Orchesters beherrschen nicht nur ihr Instrumentarium, sondern verfügen außerdem über beachtliche Gesangskünste. Ihre Instrumente haben sie mit »losem Kleingeld« erworben und sie sind davon überzeugt, dass sich jedes Musik-Genre für eine Neuinterpretation eignet, sofern es nur auf der Ukulele gespielt wird. Ein Konzert des Ukulele-Orchesters ist ein witziger, virtuoser, klimpernder, singender, ehrfurchtgebietender, füßestampfender Nachklang des Rock’n’Roll und eine leichte, melodiöse Unterhaltung, bei der die »bonsai guitar« und eine ganze Menagerie von Stimmen im Mittelpunkt stehen; und das Ganze kommt ganz ohne Schlagzeug, ohne Piano, ohne Hintergrundmusik und ohne Banjos aus. So entfaltet sich ein ganzes Universum aus dem Inneren der Ukulele. Das Orchester geht bis an die Grenzen des Instruments … Eine Weltreise von Tschaikowsky über Otis Reading bis Nirvana hält das Orchester für den Zuhörer bereit…<

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Donnerstag, 25. Mai 2006

Justizvollzugsanstalt Darmstadt: Häftling mit angespitztem Löffel ermordet

von @ 11:22. Kategorien: Polizei, Justiz


>Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod eines 33 Jahren alten Häftlings im Darmstädter Gefängnis haben die Ermittler die Tatwaffe gefunden. «Es handelt sich um einen angespitzten Löffel», sagte eine Sprecherin des Justizministeriums am Mittwoch in Wiesbaden. Der Mann war am Dienstag während der Freistunde auf dem Gefängnishof vor den Augen der Wärter getötet worden. Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung mit anderen Gefangenen. Die Ermittlungen richteten sich nach wie vor gegen zwei Häftlinge. Zu dem Ergebnis der Obduktion und dem Fundort der Tatwaffe machte das Justizministerium keine Angaben. Das Opfer saß wegen Drogen-Delikten im Gefängnis. Zu den Verbrechen der mutmaßlichen Täter hieß es nur, sie seien «nicht wegen besonderer Gewalttaten» verurteilt worden.< Quelle: darmstadtnews.de

Mehr über den Fall war zuvor auf e110.de berichtet worden:
>In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Darmstadt ist am Dienstag ein 33-jähriger Häftling von Mitgefangenen erstochen worden. Nach Angaben des hessischen Justizministeriums war es während einer Freistunde im Hof der JVA zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Gefangenen gekommen. Die Gründe dafür würden noch untersucht. Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung gab es für den 33-Jährigen keine Rettung mehr - er starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Grünen im hessischen Landtag verlangten von Justizminister Jürgen Banzer (CDU) Aufklärung.
«Wir wollen wissen, wie es dazu kommen konnte, dass Häftlinge über solch gefährliche Stichwaffen verfügen», sagte der Grünen-Innenexperte Jürgen Frömmrich. Die Sprecherin des Ministeriums, Nicole Demme, betonte, es lägen keine Erkenntnisse vor, dass er vor der Auseinandersetzung bereits Spannungen unter den Beteiligten gegeben habe. Möglicherweise hätten sich das Opfer, ein Russlanddeutscher und zwei als tatverdächtig geltende Georgier, gekannt. Sicher sei dies jedoch noch nicht.
Alle drei waren in unterschiedlichen Hafthäusern der JVA untergebracht. In allen drei Hafthäusern gab es nach Angaben der Sprecherin in den vergangenen Monaten Zellendurchsuchungen.[…]
Der Tod des 33-Jährigen reiht sich ein in eine Reihe schwerer Zwischenfälle in hessischen Gefängnissen in den vergangenen anderthalb Jahren: So stach im April 2005 ein psychisch verwirrter Häftling in der JVA Wiesbaden einen Wärter nieder und verletzte diesen lebensgefährlich. Im folgenden Juli wurde in der JVA Kassel I ein Insasse von drei Mitgefangenen misshandelt und vergewaltigt. Ebenfalls im Juli strangulierte in der Haftanstalt Weiterstadt ein Häftling einen Zellengenossen und tötete sich anschließend selbst.< Quelle: e110.de/ddp

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Mittwoch, 24. Mai 2006

Verlorenes Handy: Stadtrat Dieter Wenzels direkter Draht zu Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und ein eingestelltes Strafverfahren wegen Untreue

von @ 11:11. Kategorien: Justiz, Justiz


Auf odenwald-geschichten.de wurde wiederholt über die guten Connections zwischen südhessischen SPD-Granden und der südhessischen Justiz berichtet.
So werden mindestens zwei Abteilungen der Staatsanwaltschaft Darmstadt von aktiven SPD-Kommunalpolitikern geleitet.
Zuständig für allgemeine Strafsachen gegen Erwachsene aus den Amtsgerichtsbezirken Bensheim, Fürth, Groß-Gerau, Lampertheim, Michelstadt und Rüsselsheim sowie für Verfahren gegen Polizeibeamte, die im Amtsgerichtsbezirk Darmstadt, Dieburg und Langen dienstlich tätig sind, ist die Abteilung IV bzw. deren Leiter, Oberstaatsanwalt Georg Werner Balß. Der saß für die SPD u.a. schon im Kreistag von Darmstadt-Dieburg.
Zuständig für Verfahren mit politischem Hintergrund, Pressestrafsachen, Datenschutzverfahren, sonstige Sondersachen sowie Wiederaufnahmeverfahren ist die Abteilung X bzw. deren Leiter Thomas Seifert, der bei den letzten Kommunalwahlen Spitzenkandidat für die SPD in Bad König war.

Nachdem die Zustände und Zuständigkeiten und insbesondere die Verflechtungen mit der südhessischen SPD auf odenwald-geschichten.de publik gemacht wurden, hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt auf ihrer Website die früher noch genannten Namen der Abteilungsleiter gelöscht.
Wahrscheinlich fühlte man sich ertappt, schließlich geht es um gravierende Straftaten wie Rechtsbeugung, Strafvereitelung im Amt und anderes.
Während einer Zeugenvernehmung bei der Staatsanwaltschaft bemerkte Christel Fleischmann, nun neuer, grüner Schuldezernet von Darmstadt-Dieburg, dass Seifert auch während seiner Arbeit seine Partei offenkundig nicht vergessen kann: Ihm führt ein Schreibstift mit rotem SPD-Insignum die Feder.

Sowohl Balß als auch Seifert waren mit aller Selbstverständlichkeit für Strafverfahren zuständig, die gegen ihren Parteifreund (und persönlichen Freund?) Landrat Horst Schnur (SPD) und gegen zwei seiner Mitarbeiter geführt wurden. Selbstverständlich wurden die Strafverfahren nach skandalösem Ablauf eingestellt.

Vor einigen Monaten berichtete das Darmstädter Echo, dass auch ein wegen Untreue geführtes Strafverfahren gegen den Darmstädter Liegenschaftsdezernenten Dieter Wenzel (SPD) eingestellt wurde. Die Hintergründe sind hier nur teilweise bekannt.
Über einen anderen Hintergrund wurde heute im Darmstädter Echo berichtet:
Der von der Darmstädter Justiz verschont gebliebene SPD-Stadtrat Wenzel hat offenkundig einen direkten (Telefon-) Draht zu Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
Ihre Durchwahlnummer ist in seinem Handy gespeichert. Das wurde durch eine Geschichte bekannt, die Bert Hensel “reif für ein kleines Fernsehspiel” nennt:

> Yonas Zeray (21), angehender Industriemechaniker in der Darmstädter Ausbildungsstätte Werkhof. Der junge Mann aus Äthiopien, jetzt im erfolgreichen dritten letzten Lehrjahr: Plötzlich hat er einen zusätzlichen Publikumserfolg, von dem Zeray sich nie hätte träumen lassen. Und auf den der sensible, nette Mensch auch gar nicht erpicht ist. Dennoch: Es ist passiert, seine Geschichte ging durch die Medien. Hat niemandem geschadet. Und einigen sogar genutzt.
Die reale Handy-Nummer ist freilich so reif für ein kleines Fernsehspiel, dass sie kurz erzählt sei. Es war an Darmstadts Eissporthalle, da SPD-Stadtbaurat Dieter Wenzel (44) kürzlich sein Handy verlor. Teurer als das teure Teil war der Verlust vieler Durchwahlnummern prominenter Zeitgenossen. Das Gerät lag im Gras. Und Passant Yonas Zeray sah es dort blinken. Er tippte erfolglos darauf herum, um den Verlierer zu ermitteln. Bis er beim Buchstaben „Z“ landete. Und somit bei Brigitte Zypries (53), Darmstädter SPD-Bundestagsabgeordnete in Berlin.[…] Moral der Zufallsgeschichte: Als ehrlicher Finder zur örtlichen Polizei zu gehen, ist gut. Zypries anrufen besser. Sie ist Bundesjustizministerin.< Quelle: Darmstädter Echo, Handy-Fund: Darmstädter Äthiopier meldet ihn Justizministerin, 24. 5. 2005

Für etwas prominentere Genossen in juristischen Nöten könnte die “Moral von der Geschichte” in der Tat sein, besser bei einem wichtigen Parteifreund anzurufen und die Sache so zu klären.

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Daniel Brühl und Jessica Schwarz getrennt - Das Blog- und Presseboulevard bebt nach

von @ 10:09. Kategorien: Jessica Schwarz


Die Boulevardpresse fühlt sich belogen. Daniel Brühl und Jessica Schwarz sollen schon seit einiger Zeit getrennt sein und in den letzten Monaten - sofern sie gemeinsam auftraten - die Liebe nur noch gespielt haben. Es sei alles Schau gewesen. Findet der Berliner Kurier:

>Es war nur ein Schnappschuss, aber einer mit Zündstoff: Daniel Brühl (27, “Good Bye, Lenin!”) flirtend mit Nora Tschirner (24) auf der VW-Night im “Bungalow”. Gestern dann die Schock-Nachricht im KURIER: Daniel und Jessica Schwarz (29) sind getrennt. Nicht seit voriger Woche, seit Jahresbeginn! Das bestätigte uns jetzt Jessicas Manager Christian Jerger. Der: “Wir sprechen hier über olle Kamellen”. Olle Kamellen? Wie lange wurden wir eigentlich belogen? Gerüchte, das Traumpaar des deutschen Kinos (immerhin verlobt) stehe vorm Liebes-Aus, gab es seit Februar. Doch auf der Berlinale-Fete von “Der Rote Kakadu” rissen sich beide zusammen – knutschten, turtelten, hielten Händchen.[…]<

Die BZ erkennt (wie im Fall Boris Becker) Kontinuitäten und gleichbleibende Muster bei dem Triebtäter Brühl:
>Hauptsache dunkelhaarig? Die Meldung, daß sich Daniel Brühl (28) von seiner Verlobten Jessica Schwarz (29) getrennt hat, war erst wenige Stunden alt. Und schon wurde der “Good Bye, Lenin”- Star mit einer neuen, weiblichen Begleitung in Cannes fotografiert. An Brühls Seite auf dem roten Teppich: Die spanische Schauspielerin Ingrid Rubio (30), seine Filmpartnerin in “Salvador”.
Verblüffend dabei: deren Ähnlichkeit mit Daniels Ex Jessica und seiner “guten Freundin” Nora Tschirner (24). Nämlich sehr fröhlich, und vor allem: nicht blond. Daniel und die Brünetten - was ist da los?<


Ein Nürnberger Blogger zeigte am 13. April 2006 pikante Bilder einer angetrunken wirkenden Schönen, bei der sich um Jessica Schwarz handeln soll.
Edgar Kugel wiederum präsentiert als Video-Chronist des Odenwälder Alltags auf seinen COCKROACH-NEWS (unangenehm · bestechlich · unparteiisch)
ein vor 5 Jahren schamlos direkt geführtes Interview mit Daniel Brühl, der zu diesem Zeitpunkt mit Jessica Schwarz noch eine Familie (”erst mal einen Jungen”) gründen wollte.
Der Halb-Spanier Brühl gesteht auch, dass er liebend gerne einmal mit der Vollblut-Spanierin Penelope Cruz spielen würde: Vor der Kamera (und - pourquoi pas - hinter der Kamera? Tom Cruise hat jedenfalls den Weg frei gemacht).
Der Verlassenen ruft Kugel zu: “Jessica komm wieder heim, auf dem Bienenmarkt oder dem Wiesenmarkt kannst du deinen Kummer ertränken” —- Dann aber nur nicht QGL in die Arme und vor die Kamera laufen!

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Dienstag, 23. Mai 2006

Good Bye, Liebe: Deutsche Boulevardpresse nimmt Anteil an gescheiterter Beziehung der Michelstädter Schauspielerin Jessica Schwarz

von @ 2:39. Kategorien: Jessica Schwarz


Vor allem die Berliner BZ ist deswegen aus dem Häuschen:
>Es sollte für immer sein. Wie bei allen Liebenden. Fünf Jahre lang waren die Kinostars Daniel Brühl (28, “Good Bye, Lenin”) und seine Verlobte Jessica Schwarz (29) das junge, deutsche Film-Traumpaar. Und jetzt ist alles aus. […]
Überraschend kam das Ende nicht! Getuschelt wurde über eine Trennung der beiden schon lange. Obwohl sie erst vor wenigen Monaten eine gemeinsame Wohnung im Bötzow-Viertel (Prenzlauer Berg) gekauft hatten. Doch Fragen nach ihrer Beziehung waren die beiden Schauspieler in letzter Zeit zu auffällig ausgewichen.
Erst am Wochenende war Daniel Brühl ohne Jessica Schwarz zur Eröffnung des Szene-Clubs “Bungalow” in der Invalidenstraße in Mitte (BZ am Sonntag berichtete) erschienen. Zärtlich hatte er dabei seine Hand um MTV-Moderatorin Nora Tschirner gelegt. Auch da wurde getuschelt. Auch da verlor Daniel Brühl kein Wort über seine Verlobte. Vielleicht, weil das Ende einer großen Liebe auch einen Schauspieler sprachlos macht.<

Auch die Berliner Morgenpost nimmt Anteil: >Die traurige Nachricht sollte noch geheim gehalten werden. Ein bißchen Zeit gewinnen. Zum Schutz der eigenen Gefühle. Niemand sollte den Finger auf die Wunde legen können. Doch nach dem Fremd-Flirt von Daniel Brühl mit MTV-Moderatorin und Schauspielerin Nora Tschirner am vergangenen Freitag bei einer Party von VW in Mitte (wir berichteten), bestätigte gestern Christian Jerger, Manager von Jessica Schwarz, der “Berliner Morgenpost”, das Liebes-Aus.[…]Mit der Trennung von Brühl und Schwarz, den beiden Jungstars, die zu Shootingstars avancierten, geht eine Ära zuende. Das Traumpaar des deutschen Films gibt es nicht mehr. Und es war so schön: Als sich Daniel Brühl (27) vor fünf Jahren in seine “Nichts bereuen”-Partnerin Jessica Schwarz (29) verguckte, verliebte sich Deutschland gleich mit. Die Fangemeinde wuchs, die Medien überschlugen sich mit Entzückens-Schlagzeilen. Als Daniel 2002 mit “Good Bye, Lenin!” den Durchbruch schaffte und über Nacht weltberühmt wurde, zierte das Pärchen sogar Titelseiten. Jung, hübsch, erfolgreich, und so verliebt. Vor einem Jahr die Verlobung. Erst kürzlich kauften sie gemeinsam eine Wohnung im Bötzow-Viertel zwischen Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Der Umzug in das kuschelige neue Nest “ist für den Sommer geplant”, sagte uns Jessica noch im Februar, während einer Berlinale-Party im Café Keese. Süß waren sie da noch miteinander. Schmusten, hielten Händchen, küssten sich. Damals aufkommenden Trennungsgerüchten traten sie vehement entgegen. Immer wieder.<

Die Süddeutsche Zeitung weiß, dass häufige berufliche Trennungen wohl doch nicht romantisch sind:
>Da sowohl Schwarz als auch Brühl gefragte Jungschauspieler sind, waren die beiden wegen Dreharbeiten oft lange getrennt. Vor zwei Jahren hatte Schwarz erklärt, dass man selbst diesen beruflichen Trennungen noch etwas Romantisches abgewinnen könne: „Man muss sich zwischendurch auch vermissen können, um sich richtig aufeinander zu freuen. Insofern sehe ich es positiv, wenn wir zeitweise drei Monate am Stück voneinander getrennt sind.“ Offenbar wirkten sich diese erzwungenen Trennungen langfristig aber nicht positiv auf die Beziehung aus.<

Wer mehr wissen will als wir, muss sich mit dem Manager von Schwarz, Christian Jerger, in Verbindung setzen - der betreibt unter www.orangepop.de eine poppige, flashige Website.
Der Wikipedia-Eintrag ist leider nicht aktuell. Die letzte Info dort lautet: “In ihrer Kindheit wohnte Jessica im kleinen Städtchen Michelstadt im Odenwald. Ihre Eltern, Thomas und Elvira, hatten dort einen kleinen Kiosk. Heute haben sie eine angesehene Brauerei – das Michelstädter Rathausbräu. Jessica hat eine Schwester.”
Bei Daniel Brühl bleibt die Wikipedia auf dem Laufenden … sie weiß schon vom Trennenden.
Jessicas Fan-Website bei Geocities “is currently unavailable…(it) exceeded its data transfer limit.”

Würde die Technik beim ZDF etwas taugen, könnte man aus purer Nostalgie die beiden noch einmal in trauter Zweisamkeit erleben - beim Melken. Leider läuft das ZDF-Video mit Szenen aus dem Kuhstall keinen Millimeter. [Doch jetzt läuft es! ]


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