Janina Kalle entdeckt die “Hessenweite Welt der Blogger” und “ganz unbekannte Ecken der eigenen Stadt”

Administrator, 04 Januar 2007, 5 comments
Categories: Online


Web 2.0. Konzepte, Anwendungen, Technologien

… und zwar für die Frankfurter Rundschau.
Liest man ihren kleinen Artikel, merkt man schnell, dass sie selbst dieser Welt wohl kaum angehört. Allzu dilletantisch hört sich an, was sie über “Tausende Internetseiten von Bürgern über vermeintlich wichtige Themen” herausgefunden hat. [Einer der von ihr interviewten Bürger ist der zu lebenslänglichem Bloggen verurteilte Robert Basic]
Da der Artikel auch eine komische Note besitzt, sei er hier auszugsweise zitiert:

>In Weblogs – so genannten Internettagebüchern – erzählen Menschen über ihre Heimatstädte, ihr Leben und ihren Alltag. Auch Hessen stellen dabei ganz subjektive Blicke auf ihre Stadt ins Netz.[...]
(Anm.: Sind Weblogs nun “so genannte Internettagebücher” oder Internettagebücher “sogenannte Weblogs”?)
300 000 Weblogs gibt es schätzungsweise in Deutschland, etwa die Hälfte wird regelmäßig genutzt, vermuten Medienwissenschaftler der Universität Trier. Es gibt aber auch Zahlen die von nur 60 000 Blogs ausgehen. Im Gegensatz zu professionellen Internetseiten etwa von Gemeinden oder der Stadt eröffnen Weblogs oft einen sehr persönlichen Blickwinkel auf die Umgebung.[..]

Es entstehen über die Blogs richtige Freundschaften“, schwärmt etwa Robert Basic, der sich mit seinem www.basicthinking.de/blog/ einen Namen gemacht hat. Rund 4000 Menschen gehen am Tag auf die Seite des Usingers, auf der es unter anderem Infos rund ums Bloggen gibt. “Am Anfang ging es vor allem um den Austausch von Informationen – bei mir vor allem über Lotus-Notes – aber mit der Zeit unterhält man sich über alles mögliche”, so der Lotus-Notes Spezialist.
Vor allem über so genannte Blogrolls, also Hinweise auf andere Weblogs jeweils rechts oder links auf einer Seite, entstünden kleine Gemeinschaften, sagt Basic. Diese “Links” sind auch für Besucher sehr hilfreich. Statt über professionelle Suchmaschinen zu gehen, kann man sich so von einem Blog zum nächsten treiben lassen und vielleicht ganz unbekannte Ecken der eigenen Stadt entdecken.< Quelle: Frankfurter Rundschau, Hessenweit Welt der Blogger, 3. 1. 2007 [Links und Hervorhebungen von uns]

Worüber Janina Kalle noch so schrieb und schreibt, offenbart eine schnelle Google-Recherche.


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Comments

5 Responses, Leave a Reply
  1. Kalle
    13 Januar 2007, 4:21

    Zum Thema schlechte Artikel über Weblogs: So lange sie gut geschrieben sind …
    Nein, im Ernst. Der Artikel über die Blogger ist nicht in einem Fachmagazin erschienen, sondern im Lokalteil der Frankfurter Rundschau. Natürlich ist das für Sie lustig. Aber viele Leser kennen sich noch nicht mit Weblogs aus und die sollten den Text halt auch verstehen können – und vielleicht einmal in ein Weblog hereinschauen.
    Sie freuen sich ja vermutlich auch, wenn Ihnen ein Artikel ein Thema näher bringt, von dem Sie noch nichts gehört haben.
    Tolle Insider-Artikel können sie ja einfach auf der Medienseite lesen. Viele Grüße, Janina Kalle

  2. Günther
    06 März 2008, 12:15

    Lieber Administrator,
    gerade habe ich mich über ein paar Links zu Ihren Kommentar treiben lassen. Auch wenn er bereits über ein Jahr zurückliegt: da haben Sie sich bestimmt richtig gefreut, mal so schön Ihr Fachwissen abladen zu dürfen. Ich kann mich nur Frau Kalle anschließen: für die Zielgruppe war der Artikel doch passend formuliert. Ich habe seinerzeit durch einen ähnlichen Beitrag Lust auf's Surfen bekommen. Das wäre mit einer "vom-Fachmann-für-Kenner"-Geschichte sicherlich nicht passiert. Aber vielleicht bin ich für Sie ohnehin nur jemand, der die wahren Profis auf der Datenautobahn ausbremst und wertvolle Bandbreite blockiert… Aber vielleicht können Sie mir (als Fluggerätemechaniker) mal erklären, wie Ihrer Meinung nach ein Düsentriebwerk funktioniert. Mal sehen, ob ich dann auch eine "komische Note" feststellen kann.
    Beste Grüße, Günther Ledenburg

  3. Administrator
    06 März 2008, 12:57

    @Günther: "wie ein Düsentriebwerk funktioniert". Davon weiß ich wenig, wie Sie wohl zu Recht vermuten. Sie vermuten wohl weiter, dass Janina Kalle von Weblogs so wenig versteht wie ich von Düsentriebwerken. Auch da stimme ich Ihnen zu.
    Wenn ich von Düsentriebwerken so wenig verstehe wie Frau Kalle von Weblogs, würde ich darüber auch keinen Artikel verfassen und kein Honorar dafür verlangen.
    Ich würde dann einfach auf einen diesbezüglichen Artikel in der Wikipedia verweisen.
    Komisch ist ja nicht, wenn jemand über etwas nichts weiß. Beispielweise über eine Propellerturbine. Komisch ist nur, wenn – noch dazu vor Publikum – vorgegeben wird, etwas zu wissen und in Wirklichkeit (fast) nicht gewusst wird.

  4. Jürgen
    07 März 2008, 6:54

    @Administrator: Also ich fand das Argument von Frau Kalle, die Zielgruppe ihres Artikels betreffend, stichhaltig.

  5. Basic Thinking Blog | Zufälle gibts
    26 September 2008, 3:23

    [...] eines Bloggers, dass genau diese Person dessen Provider (!) angemailt hat, mit der Aufforderung, einen Blog-Beitrag zu löschen, bei dem sie nicht besonders gut wegkommt. Der Blogger wusste nix vom Telefonat, nur kam mir das [...]

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