pdh-Eilmeldung: Dietrich Kübler (ÜWG) neuer Landrat des Odenwaldkreises – Erika Ober (SPD) verzichtet auf Stichwahl

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Dies berichten übereinstimmend der Pressedienst -pdh- und echo-online.de.

Da sich Kübler nach Obers Verzicht am 29. März, dem eigentlich für die Stichwahl angesetzten Termin, der Form halber bestätigen lassen muss, ist er nun nur faktisch neuer Landrat.
Die Wähler müssen auf ihren Wahlzetteln bloß noch „Ja“ oder „Nein“ ankreuzen.
Ein volksdemokratisches Feeling. Vielleicht entsendet Nordkorea einen Experten, der die Odenwälder bei den Modalitäten beraten kann.
Was geschieht eigentlich, wenn eine Mehrheit mit „Nein“ votiert?
Oder wenn sich der unterlegene CDU-Kandidat Arno Zips anders besinnt und anstelle von Ober zur Stichwahl antritt.
Theoretisch könnte er mit den Stimmen von CDU-Wählern, SPD-Wählern und Wählern, die einfach nur Spaß verstehen, doch noch zum Landrat gewählt werden.

Nachfolgend die Berichte des Pressedienstes pdh:

>Erbach/Odenwaldkreis (pdh) Die Landratskandidatin der SPD, Dr. Erika Ober, hat den Unterbezirksvorstand ihrer Partei sowie die Fraktionsspitze am Montagabend darüber informiert, dass sie nach eingehender Analyse der Wahlergebnisse vom 08. März auf eine Kandidatur in der Stichwahl verzichtet. „In Anbetracht des deutlichen Vorsprungs meines Konkurrenten Dietrich Kübler akzeptiere ich den damit zum Ausdruck gebrachten Wählerwillen. In Anerkennung der Realität verzichte ich daher auf eine Stichwahl. Gleichzeitig wünsche ich Dietrich Kübler viel Erfolg bei der Ausübung der Amtsgeschäfte“, so Erika Ober in ihrer Stellungnahme.

Die Vertreter der Parteispitze bedauern zwar die Entscheidung, stehen jedoch geschlossen hinter diesem Schritt. „Erika Ober hat einen engagierten und ausdauernden Wahlkampf geführt. Bedauerlicherweise konnten wir den erhofften Erfolg nicht für uns verbuchen“, so die Verantwortlichen der Partei einstimmig.<

>Der neue Landrat des Odenwaldkreises, der sein Amt am 1. September 2009 antreten wird, heißt aller Wahrscheinlichkeit nach Dietrich Kübler und ist Land- und Forstwirtschaftsmeister. Seine politische Erfahrung hat er viele Jahre als Erster Beigeordneter und Mitglied im Kreisausschuss und im Odenwälder Kreistag gesammelt. Er ist Vorsitzender der Freien Wähler, die sich im Odenwaldkreis ÜWG für Überparteiliche Wählergemeinschaft bezeichnen.

Um allerdings den Formalitäten zu genügen, muss die wahlberechtigte Bevölkerung am 29. März 2009 den nunmehr einzigen Kandidaten mit Wahlzettel bestätigen. Dafür wird es Wahlzettel geben, auf denen „Ja“ oder „Nein“ anzukreuzen ist.

Kübler betreibt mit seiner Frau Elke in Mossautal-Hüttenthal den Waldhubenhof, der sich seit 400 Jahren in Familienbesitz befindet. Der 58jährige Dietrich Kübler löst den sozialdemokratischen Landrat Horst Schnur ab, der achtzehn Jahre lang die Geschicke des Odenwaldkreises geleitet hat und aus Altersgründen nicht mehr antritt. Er ist am vorvergangenen Wochenende 67 Jahre alt geworden.< Text und Bild: -pdh-

15 Gedanken zu „pdh-Eilmeldung: Dietrich Kübler (ÜWG) neuer Landrat des Odenwaldkreises – Erika Ober (SPD) verzichtet auf Stichwahl“

  1. Ich bin zugegebenermaßen erschüttert.
    Nicht zwingenderweise ob der Tatsache, dass Frau Dr. Ober sich aus der Stichwahl zurückzieht, sondern ob der Tatsache, dass Sie nicht den Mumm hat, einen begonnenen Weg zu Ende zu gehen. Auch wenn er in die sichere Niederlage führt. Unabhängig davon, wessen Sympathie und Stimme Frau Dr. Ober bei der Stichwahl erhalten hätte – sie betrügt die odenwälder Wähler und damit auch mich persönlich um eine echte Alternative, um die Wahlmöglichkeit bei der Stichwahl am 29.3. Und sie betrügt Herrn Kübler um seinen Wahlsieg 1. Klasse.
     
    Für mich ein trauriges Bild, das sich spätestens am 29.3. abends noch verstärken wird. Mein Beileid an die vielen Helfer, die ihren Beitrag zu einer freien, gleichen und geheimen Wahl geleistet haben und auch bis Ende März leisten wollten. Ob als Wahlkampfhelfer an den Ständen, als Unterstützer oder auch als Wahlhelfer in den Wahllokalen – bedanken Sie sich bei Dr. Erika Ober dafür, dass das Interesse (und damit die Wahlbeteiligung) am 29.3. ungeahnte Tiefen erreichen wird. Sie wird es nicht kümmern…

  2. Lieber Erschütterter,

    ich sehe es genau so – ein Schlag ins Gesicht der aktiven Sozialdemokraten und Aller die sie unterstützt haben. Wenigstens im Hinblick auf die folgenden Wahlen hätte man noch ein gewisses Engagement zumindest für die SPD erwartet – wenn schon nicht mehr für die eigene Person…. aber was halten die Bürger davon, dass die Sozialdemokratie kommunal-, kreis-, landes- bis bundesweit einfach nicht mehr für ihre Ideale Kämpft??? Wenigstens noch einige Prozentpunkte herausarbeiten für die Bundestagswahl… z. B…..

    insofern – herzlichen Glückwunsch Herr Kübler – Sie haben es sich verdient!!!!

    Schade – Gruß, der Nachdenkliche

  3. Pro und Kontra zum – wie ich meine – möglichen Wechsel an derOdenwälder Kreissp(r)itze.Fakt: E. Ober hatte nie den Rückhalt der ( geschrumpften ) SPD,wohl auch wegen ihrer Distanz mehr oder weniger zum Bürger selbst.Ihre Wähler sind zu einem Teil verbittert, allein gelassen ..Ich habe seinerzeit an eine mögliche Variante über ein sozial-liberalesInstrumentarium gedacht, um die nächsten Kommunalwahlen ´besserin den Griff zu bekommen.Meines Wissens kennen unsere jüngeren wie auch schon "geadelten"Bürger über deren Inhalte ( ausgehend von Freiburger Thesen derFDP ) herzlich wenig, vielleicht fragen Sie "uns Helmut" ( Schmidt,Hamburg ) persönlich.
    Der dürfte Ihnen sehr wohl klarzumachen wissen, was die 50er, 60er,
    70er und auch 80er Jahre bedeutet haben ( 20. Jh. ).
    Ich habe in meiner Grußbotschaft zum 90. Geburtstag 2008
    ihn daran wohl nicht zu erinnern brauchen.
    Als Mitherausgeber der "Zeit" hat dieser Mann manches von dem
    was das HEUTE  betrifft, oft genug und sehr detailliert analysiert.
    Wir wissen Alle, dass Verwerfungen Nach und Nach, Verkauf von
    Tafelsilber, Abbau von Rechten ( Tarife ?! )  u n d  nicht zu ver-
    gessen  DIE DEUTSCHE EINHEIT  mit vielen Lasten, Zuwanderung
    nicht ausgenommen, Unseres auf SOZIALNIVEAU Angelegtes eine unaufhaltsame Scherenwirkung beschert hat.
    Hinzu kommt / kam der egozentrische Individualismus mit  w e n i g
    Charisma als psychologisch-soziologisch verstandene Berg- und
    Talfahrt. Allein so verstandene Antworten wie "Brauche(n) ich/wir
    nicht" bei so Vielem !!
    Das spricht auch Bände !
    Zum Eigentlichen: Man sollte einer LR – Entscheidung vom 08.03.
    allenfalls  die Note "ausreichend / mangelhaft" verpassen, allein
    deshalb schon, zumal gerade mal 21,79/62% bei müden 45,2%
    Beteiligung.
    Ich will hiermit die damit verbundene Person nicht in den
    Schatten stellen, denn  e r  kam von da / auch von Kartoffel-/
    Lammwochen.
    Mir ist bei mehreren Passagen seiner Aussagen zum Konglomerat
    Mensch / Wirtschaft / Gesellschaft  n i c h t   das  hineingelegt /
    unterlegt worden, was ein "abgeschobener Landkreis" mit
    etlichen Problemen  u n d  vielen  Lobbies  an und für sich mehr
    als nötig braucht.
    Eine Mehrzahl seiner Befürworter nimmt es viel zu locker,
    und, wie ich meine  zu  e m o t i o n a l.
    Normalerweise müssten 54% Nichtwähler erst einmal auf
    die Straße gehen und lautstark demonstrieren.
    Hier GRÜN – weg mit ROT ( wie Rot sind die "Roten" ?, die
    größtenteils  offener  wie  vergrämte  ÜWGler sind ).
    Querbeet sind Oberflächlichkeíten  für einen Meisterbrief
     a la  chinesischer Kuhställe  eben  wichtiger.
    Die die später wieder das Richten müssen, bedauere ich schon
    heute. SPD und ÜWG haben zu oft zusammengearbeitet.
    Wenn Sie darin Den Schuh erkennen wollen, müssen Sie schon
    besser hinsehen.
    Man danke.

  4. Herr HORST machte einst FURORE – ich erinnere mich an eine
    Sache mit dem Schöllenbacher-Kammerchor unter SEPP, einem
    tüchtigen Meister der Schreinerkunst, Lehrer seines FACHES und Hüter von MAINZER DB – Blondinen.
    Für SEPP war Bahnhof aber nicht Schöllenbach, sondern ERBACH,
    wohl deshalb, weil HORST auf seiner morgenländischen FAHRT
    nicht deshalb den UMWEG machen musste, mit der  s o n s t
    noch üblichen BEGEISTERUNG, ja, so hält's sich mit dem MORGEN-
    DUFT…

  5. etc. pp: Die EILNACHRICHT: Der sich schon als Landrat eingeführte Herr KÜB(E)LER musste nach dem Wahltag – so Informanten – unbedingt in die bayerische / KUR – PFÄLZISCHE / Oberpfalz
    begeben, wo er laut REGEST 16 23 an der PFERDEWALLFAHRT
    teilnehmen wollte.
    Unterwegs traf  er zufällig einen echt bayerischen RE PORTER,
    den dieser mit seinem urwüchsigen "hochdeitsch" fast verstand:
    " Är käm vunn Mosse, von doo driwwe, wo se heit noch nett
    emol wisse, die LEIT, woo 's loang gäit".
    Die Begleitung nickte beschwichtigend, es war zufällig seine Frau.
    "Joa, doo siicht merrs moal, unn heit aa noch fremmgoange,
    wohl HESSE!"

  6. Sachstandsbericht des Ludwig Kessler, Fach Gelehrter, Vorstands-
    mitglied des OB der noch Sozialdemokratischen Delegation Günters-
    bach und Haisterfürst, 1985, beim Landrat Dr.jur. BALDUR NOTH-
    HARD im LAE: "Herr Doktor, Sie müssen entschuldigen, ich habe
    leider mein KONZEPT zu Hause vergessen, Sie müssen verstehen,
    ich bin in GÜNTER FÜRST wohl geboren, musste auf meinem
    Heimweg nach HAIS TER BACH  schnellstens den AKADEMIKER-
    STUHL aufsuchen und dabei habe ich wohl meine MAPPE verlegt".
    Herr Nothhard:"MACHT NIX, Herr KESS LER, dess kriege mir
    zwaa aa soo noch hie, BEI  BLOOS  11 GE NOSSE".

  7. Kontra ROT ist heute Jamaika mit republikanischem SAMBA
    .. alle Achtung .
    wie seinerzeit gedacht, endlich haben diese einen Großteil in die
    Kreisstadt verbracht ..
    noch mehr Ächtung ..

  8. @ administrator:

    Danke für die Anfrage an Herrn Sattler. Er mag uns sicherlich seine Abneigung gegen Herrn Kübler mitteilen – aber ich denke derzeit füllt er nur unnötige Satzbruchstücke aneinander…  Ich jedenfalls denke mit Herrn Kübler können Veränderungen eintreten und solche "Sattlerschen" Äußerungen ändern gar nix – zumal ja ohnehin fast unverständlich…

  9. na, ja ..
    wenn unnötig, dann doch nötig, zumal Opposition für
    bestimmte Leute eh' unangenehm.
    ..
    im Odenwald ist's eh' nicht anders –
    ungewollt..
    danke !!

  10. Zurück zum Nachdenklichen: Da, wo ( er ) Satzverbindungen
    vermisst, müsste ( er ) nachdenklich, so sinngemäß "brücken".
    Gehen Wir einmal von der Mühle über den Schloßgraben zurück
    zur Mümling.
    Wer den kürzeren Weg – so – kennt, soll doch einmal mir erklären,
    was ( er ) davon überhaupt weiß.
    Das ist meinerseits kein Vorwurf, sondern eher die nüchterne
    Feststellung.
    Was war um ( 1200 ) ?
    Antwort: Eine Insel mit "Bergfried" – Vorburg der Michelstädter !!
    Warum eklatieren "Erbacher" ?
    Antwort: Geschasst von "Michelstädtern" !!
    Ganz einfach ausgegrenzt !
    Man erinnere an die "Mark Michelstadt" !!
    Schon deshalb hat "PWS" bis zum heutigen Tage nie begriffen,
    dass die Pfalzgrafen, im Korb: Erbacher "Ausschenker", die Stadt
    Michelstadt "blank" gemacht haben !!

  11. Zum neuen Landrat: Glückwunsch, ich sehe ihn wohl morgen
    bei der Vorstellung.
    Nichts für Ungut – dort, wo "Rot" nicht weiter wußte, mußte
    wohl Er ans Ruder.

  12. Sachstandsbericht des Philologen ELU von Gottes Gnaden Walther
    ( doch 1640 vom Grafen Ludwig dem Ritter, dieser + 1643 ) gen.
    Pfeiffer: Der "Frohnhofene" besuchte Heinrich den Glücklichen auf
    dem Schafhof "Uff'm Bäig" – Geburt gelungen, Alles klar.
    So verquer "es Rosse wrungen" unterhalb des Hohen Bergs.

  13. Dem Baschdel aus der Nachbarschaft "gehörten" sämtliche
    Obstbäume längs der Bahnlinie Erbach – Eberbach –
    Diese hat Er sogar mit der Spaltaxt verteidigt, und zwar so,
    dass Er mit einer Solchen an den bestimmten Stellen sich jeweils
    postierte und bei Zugriffen sich nicht vom Fleck rührte –
    so aber verbal attackierte.
    Baschdel, ein Original; In vielen Fällen anwesend, lautstark –
    für Viele unvergessen.

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