Zum 65. Geburtstag der abwechselnd inhaftierten-hausarretierten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sollte an ihr Schicksal und das ihres Landes erinnert werden. Seit Jahrzehnten wird es von einer brutalen, korrupten Militärjunta unterjocht.
Man mag es nicht glauben, aber es gibt sie, auch in Deutschland: Apologeten der Diktatur von Myanmar.
Es sind jene Linksfaschisten, deren maßgeblicher politischer Kompass der Hass auf den Westen ist.
Gut ist in ihrer Sicht nahezu alles, was dem Westen “widersteht” oder widerstrebt. Da erscheint selbst die bullige Visage eines Generals sympathisch.
Im Wiki der Website mein-parteibuch.com, dessen größtes Haßobjekt sonst der “Zionismus” ist, kann man über Burma bzw. Myanmar Folgendes lesen:
>Dass die Machthaber in Myanmar genauso demokratisch oder undemokratisch vorgegangen sind wie die Machthaber in Europa bei der Einführung einer neuen Verfassung vorgehen, wird dabei gern übersehen.
Nachdem im Vielvölkerstaat Burma 1948 die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialmacht erkämpft wurde, brachte eine Demokratie keine nennenswerten gesellschaftlichen Fortschritte.
Burma wird deshalb seit 1962 als sozialistische Militärdiktatur verwaltet. Das derzeit zwölfköpfige Militärgremium “Staatsrat für Frieden und Entwicklung” wird seit 1992 von General Than Shwe geleitet.
Wichtiges Herrschaftsmittel der Militärdiktatur ist eine möglichst völlige Informationskontrolle.< [Hervorhebungen von uns]
Kritik an Brüssel und der EU-Bürokratie mag berechtigt ja das eine sein, die dezidiert antidemokratische Pointe ist aber das evident andere:
Laut Parteibuch-Wiki (”Parteiisch, wertend, deutlich”) diktiert das Militär also, nein “verwaltet“, aus purer Sorge um “gesellschaftliche Fortschritte“, die es zuvor in der Demokratie angeblich nennenswert nicht gab - aber offenbar in der Diktatur. Sonst würde Burma / Myanmar nach gleicher Logik ja längst wieder anders “verwaltet”.
1990 gewann die Partei von Aung San Suu Kyi die Wahlen in Burma. Das Militär erkannte das nicht an. Der Parteibuch-Leser weiß, warum: Aus Sorge um die sonst gefährdeten “nennenswerten gesellschaftlichen Fortschritte“.
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"Denn hier ist nichts, was es scheint.". Albert Ettinger über Ödön von Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald".
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