Lob und Verriss: Leser rezensieren bei Amazon Serap Cilelis Buch „wir sind eure töchter nicht eure ehre“



Zum „mitfühlen und nachdenken“ wurde Dorothee Schulte aus Mühltal angeregt:
> gerade die einfachen worte, oft sogar in gebrochenem deutsch, lassen den leser diesen roman als authentisch empfinden und geben damit die möglichkeit, sich wirklich in eine für uns so fremde welt hinein zu fühlen, mit serap zu leiden, zu kämpfen, zu hassen und zu lieben.
der roman beschreibt eine welt irgendwo zwichen der türkei und deutschland, zwichen asien und europa, zwichen islam und christentum, zwichen alten konventionen und moderne- allerdings aus der sicht eines menschen, der die nachteile unserer modernen welt sicherlich noch nicht kennengelernt hat.
ich persönlich habe diesen roman verschlungen und hoffe für serap, daß sie ihr eigenes heimatland vielleicht im vergleich mit unseren fehlern auch noch einmal lieben lernt. < (Eintrag vom 27. 2. 2002)
Ein anonym bleibender Rezensent, der nur seinen Wohnort angibt (Augsburg), lässt dagegen an dem Buch kein gutes Haar:
> .. ein sowohl orthographisch, grammatikalisch katastrophal schlecht geschriebenes buch, welches sich an einseitigkeit , subjektivität und selbstmitleid nicht mehr übertreffen läßt.
alle anderen sind böse und schlecht: die eltern, die geschwister, die frauen im frauenhaus (es genügt den ansprüchen der akteurin nicht, dort ist ist alles zu alt, die gardinen nicht neu, nicht sauber genug.., ..der kaffee schmeckt nicht wie kaffee..mecker mecker…..) die sozialpädagoginnen im frauenhaus sind böse und schlecht, die arbeitgeber, der onkel von ali,.
aber, ach, es gibt ja zwei gute: die ach so snsible akteurin und ihren ali. toll die beiden allein sind doch so sensibel!!!!!!!!!! alle anderen menschen egoistisch, psychisch krank, nicht hilfsbereit..
statt dankbar zu sein, im frauenhaus zuflucht gefunden zu haben, von unserer sozialhilfe leben zu dürfen, wird an allem rumgemäkelt, alles genommen, nichts gedankt. auch über die anderen frauenhausbewohnerinnen zieht sie her. sie selbst zeugt weiter ein weiteres kind und läßt ihre anderen kinder von den mitbewohnerinnen im frauenhaus, die menschlich ja schlecht sind, mit denen sie nie eine freundschaft eingehen möchte , betreuen. sie benützt jeden, urteilt über jeden, empfindet nur für ihren ali dankbarkeit.
soll sie doch in die türkei mit ihm gehen. hätte sie dort zuflucht in einem frauenhaus bekommen?
hätte sie dort pädagogische betreuung erhalten? könnte sie dort von sozialhilfe leben?
ein derart egoistisches, selsbstmitleidiges buch gespickt mit vielen fehlern ist nicht das papier wert.
es drängt sich außerdem zwischen den zeilen auch der verdacht der lüge auf, dies ist natürlich nur eine vage vermutung. vom kauf wird abgeraten. < Quelle: amazon.de (Eintrag vom 26. Januar 2003 )

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