Dies ergibt sich aus einem aufschlussreichen Artikel des NPD-Funktionärs Jürgen W. Gansel in der NPD-Zeitschrift “Deutsche Stimme”, aus dem hier Auszüge zitiert werden:
>Auf Seiten des deutschen Nationalismus hat es nie an geistigen Feinderklärungen gegen die Vereinigten Staaten von Amerika gefehlt, ist man sich hier doch bewußt, daß noch eine welthistorische Rechnung mit ihnen offen ist:
Erstens dafür, daß diese durchraßte, profitgierige und von altisraelischem Auserwählheitswahn getriebene Kunstnation gegen Deutschland zwei Weltkriege entschieden und damit den ganzen Kulturkontinent Europa auf das Abstellgleis der Geschichte geschoben hat, und zweitens dafür, daß Amerika gleichermaßen Ideologe und Vollstrecker der multikulturalistischen und Dollar-kapitalistischen »One World« ist.
Während die politische Mitte aufgrund ihrer Affenliebe für Amerika schlicht für unzurechnungsfähig zu erklären ist, flackert auf Seiten der deutschen Linken vereinzelt noch ein Antiamerikanismus auf, der zu begeistern vermag. Dann bekommt die schon etwas abgenutzte Redensart von den ideologischen Schnittmengen zwischen Links- und Rechtsaußen eine neue Tiefe, wie sie auch bitter nötig ist, um einer übermächtigen Feindmacht wie den USA die Stirn bieten zu können.
Ein solches »Schnittmengen-Erlebnis« hat man bei der Lektüre des Taschenbuches »Ami go home« der Publizisten Wilhelm Langthaler und Werner Pirker, das »zwölf gute Gründe für einen Antiamerikanismus« im Untertitel verspricht.[…]
Daß letzterer ein in der Wolle gefärbter Antiamerikaner ist, beweisen regelmäßig seine Beiträge für das Linksblatt »Junge Welt«. Was Pirkers Amerika-Kritik auszeichnet, ist seine fundamentale Auseinandersetzung mit den geschichtlichen, religiösen und ökonomischen Grundlagen dieser Raubgemeinschaft.[…]
Das Buch, um es gleich vorwegzunehmen, ist eine ausgezeichnete Argumentationshilfe auch für Nationalisten, die ihr geistiges Waffenarsenal auffüllen wollen.[…]
Amerikanismus und Zionismus beschreiben sie letztlich als eineiige Zwillinge des Neoimperialismus, ohne daß die rechte Begriffsschöpfung »USrael« gebraucht würde.[…]
Wenn die Völker der Welt ein Leben in Würde, Freiheit und Gerechtigkeit wiedergewinnen wollen, müssen sie zum Streite gegen die Dollar- und High-Tech-Barbaren rüsten. Das vorliegende Buch dient der geistigen Aufrüstung in vorzüglicher Weise.< Quelle: deutsche-stimme.de, Rechts-linke Schnittmengen gegen das Imperium Americanum, Januar 2006
Personen wie der ehemalige Apo-Anwalt und RAF-Gründer Horst Mahler und der Dutschke-Gefährte Bernd Rabehl sind den Weg in die offenen Arme der Rechtsradikalen noch weiter gegangen als Pirker und seine “Junge Welt”.
[powered by WordPress.]
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Aug | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | |||
"Denn hier ist nichts, was es scheint.". Albert Ettinger über Ödön von Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald".
45 queries. 0.712 seconds