Odenwald Geschichten (601- 650) vom 11. März 2003 bis 27. März 2003

Sie finden hier die Odenwald-Geschichten 601 bis 650 in chronologischer Reihenfolge. Die aktuellsten Geschichten finden Sie (mit vielen weiteren hilfreichen Recherche-Links) entweder auf der Portalseite www.odenwald-geschichten.de oder bei www.linkhitlist.com . Dort können Sie mit einer intergrierten Suchmaschine auch gezielt nach bestimmten Artikeln bzw. Themen suchen. Beachten Sie auf dieser Seite bitte die Informationen am rechten Rand: Sie sehen dort das Datum des Eintrags, die jeweilige Anzahl der Besucher, sowie deren Bewertungen (auf einer Skala von 0 bis 10). Sollte ein bestimmter Eintrag bzw. Artikel nicht mehr angezeigt werden, könnte dieser noch im Kommentarbereich zu finden sein. Sie können dort auch selbst Kommentare einfügen. Beachten Sie bitte auch die Hinweise (Haftungsausschluss) zu verlinkten Seiten.



601

23. Mai 2003: Podiumsdiskussion mit FAZ-Herausgeber Dieter Eckart und und Oh-Echo-Chef Grünewald
..zum Thema "Die Welt im Wandel - Hat Qualitätsjournalismus im 21. Jahrhundert noch eine Chance?". Die Veranstaltung findet in der Aula des Gymnasiums Michelstadt statt. Sie ist Teil einer Veranstaltungsreihe zur 180-jährigen Geschichte der Odenwälder Schule.
Wenn der Chefredakteur des Odenwälder Echo über "Qualitätsjournalismus" spricht, sollte die Michelstädter Kleinkunstbühne Patat ihr kabarettistisches Programm kurz aussetzen und zur Teilnahme an der nebenan stattfindenden Tragikomödie aufrufen. Quelle: www.news-letter.de
5.00 Punkte
4 Besucher
(11.03.2003)
Kommentare (0)


602

Festnahme bei Bonn: Serientäter schlugen zweimal in Reichelsheimer Sparkasse zu
" Bei 36 Banküberfällen innerhalb der vergangenen neun Jahre sollen sie mehr als sechs Millionen Euro erbeutet haben – und ein Teil davon stammt aus zwei Überfällen auf die Sparkassen-Zweigstelle Reichelsheim: Die spektakuläre Bankraubserie, die unlängst vom Landeskriminalamt Düsseldorf aufgeklärt wurde, hatte seinerzeit auch die Mitarbeiter der Polizeidirektion Erbach auf Trab gehalten. Bei einem Überfall auf die Reichelsheimer Zweigstelle der Sparkasse Odenwaldkreis am 27. Oktober 1994 waren umgerechnet rund 335 000 Euro erbeutet worden; bei einem zweiten Vorfall am 11. Januar 1996 waren es 87 400 Euro gewesen...Auch in Reichelsheim hatten sich die beiden Bankräuber die Abendstunden der so genannten langen Donnerstage als ideale Tatzeit auserkoren. Bei dem Überfall 1994 hatte einer der Männer vor der Zweigstelle mehrmals aus einer so genannten Pump-Gun geschossen. Ein Lkw-Fahrer hatte vergeblich versucht, mit seinem Fahrzeug die Flucht der beiden zu vereiteln – die Täter machten sich mit Waffengewalt den Weg frei." Quelle: Echo
5.00 Punkte
0 Besucher
(12.03.2003)
Kommentare (0)


603

Gospodin Klaus Vack (Sensbachtal) hat sich im früheren Jugoslawien mit seinen Hilfsaktionen verewigt
"So gibt es zum Beispiel in Blace, im Nordosten Kroatiens, den Klaus-Vack-Jugendfußballplatz oder in Belgrad das Klaus-Vack-Haus, das sexuell geschädigten oder bedrohten Kindern eine vorübergehende Heimstatt und längerfristige Fürsorge bietet.
Ein Brennpunkt der Flüchtlingsnot war die nordbosnische Stadt Tuzla, in der auch heute noch etwa 5500 Flüchtlinge leben, die nicht zurückkehren können, weil sie aus ihren Heimatdörfern flüchten mussten. In Tuzla gibt es das Haus für Frauen und Kinder „Prijateljice“ („Freundinnen“). Dort finden seit sechs Jahren vor allem Flüchtlingsmädchen Hilfe und Förderung, um mit ihrer traumatisierten Kindheit und zerstörten Vergangenheit fertig zu werden. Dieses Haus wurde damals von Klaus Vack gekauft und für seinen Zweck hergerichtet. Spendenaufkommen damals: über 170 000 Mark. Erst kürzlich bekam Vack noch einmal Post. Inhalt war ein Foto eines Schildes mit der Inschrift: >Das Haus der Frauen und Kinder Prijateljice besteht dank der humanitären Hilfe von Gospodin Klaus Vack, der bosnische Frauenhilfe und des UNHCR-Sea<." Quelle: Echo
5.00 Punkte
0 Besucher
(12.03.2003)
Kommentare (0)


604

OBI-Nachwehen: Investoren ist die Laune auf Erbach / Michelstadt vergangen
"Für die Expansion großer Baumarktketten in den Odenwaldkreis kommen zurzeit weder das neue Erbacher Gewerbegebiet im Gräsig noch das Areal am Südende der Michelstädter Industriestraße in Frage. Dies folgt aus dem Scheitern einer Einigung der Nachbarstädte auf eine gemeinsame Entwicklungsplanung...Zum Ende der komplexen Verhandlungen aber ließ sich der Erbacher Magistrat auf diese Linie nicht ein. Dem Vernehmen nach lehnte er den Einigungsvorschlag am Montag mit dem Hinweis ab, dass der Kreisstadt und ihren Bewohnern nur dann gedient sei, wenn der Zuschlag für einen Baumarkt nach eigenen Vorstellungen und ohne weitere Bindungen erfolgen können...Die Sondierungen erfolgten dabei ungeachtet der Einsicht, dass mit der Ansiedlung eines Obi-Baumarkts an keiner der beiden Stellen mehr zu rechnen ist. Denn sowohl interne Äußerungen als auch die Zurückhaltung des seitherigen Zwischeninvestors für ein solches Projekt mit weiteren Vorstößen deuten darauf hin, dass dieser an einer Niederlassung in der Region nicht mehr interessiert ist..." Quelle: Echo
5.00 Punkte
3 Besucher
(12.03.2003)
Kommentare (0)


605

Trauer: Der serbische Ministerpräsident Zoran Djindjic wurde bei einem Attentat ermordet
"Auf den Politiker waren Polizeikreisen zufolge vor dem Regierungsgebäude in Belgrad aus größerer Entfernung mehrere Schüsse aus einer großkalibrigen Waffe abgegeben worden. Djindjic sei von zwei Kugeln in Bauch und Rücken getroffen worden, meldete der Sender B92" Quelle: spiegel.de
Djindjic, der aus der Opposition heraus Milosevic aus dem Amt jagte und Serbien an Europa heranführen wollte, war einer der mutigsten Politiker unserer Zeit.
Seitdem er vor Jahren das polit-kriminelle System um Milosevic herausgefordert hatte, befand er sich in ständiger Lebensgefahr.
In den 70er-Jahren hatte Djindjic in Frankfurt studiert.
5.00 Punkte
3 Besucher
(12.03.2003)
Kommentare (0)


606

Rückschau auf 1995: Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch
...das politkriminelle System um den in Den Haag angeklagten Milosevic, dem jetzt vermutlich der mutige serbische Premier Zoran Djindjic bei einem Attentat zum Opfer fiel.
Nachdem er Milosevic ausliefern ließ, hatte er aus Sicht von dessen Anhängern wahrscheinlich sein Todesurteil unterschrieben.
Schon 1995, als Milosevic und Konsorten noch als Staatsmänner gehandelt wurden, hatte sich ein Odenwälder Publizist nach dem Massaker in Srebrenica in einem langen Artikel um "Durchblick" hinsichtlich der Verhältnisse in Serbien bzw. Jugoslawien bemüht: "Denn im wesentlichen sind es die gleichen Kräfte, die ... auf höchster politischer Ebene liiert sind mit europaweit und steckbrieflich gesuchten Bankräubern, Waffenschiebern und Auftragskillern (um deren kriminelle Erfahrungen für ihre "ethnische Säuberung" nutzbar zu machen)".
Eine Vision von damals wurde immerhin wahr: "Ein frommer Traum mag es sein, daß solches Händeschütteln eines Tages dadurch unmöglich wird, weil Karadzic, Mladic und Milosevic sich hinter Gitterstäben eines Gefängnisses in Den Haag wiederfinden."
Und vieles blieb aktuell, etwa das Dilemma der Friedensbewegung, die während schwerster Verletzungen von Menschenrechten und Völkerrecht mitten in Europa seltsam stumm blieb: "Hätten sich die serbischen Belagerer von Sarajevo auch nur einen Tag von Amerikanern ablösen lassen, hätten US Soldaten auch nur einen bosnischen Zivilisten erschossen, man darf sicher sein, daß dann die deutsche Friedensbewegung aus ihrer Lethargie erwacht wäre. Und ihr Pazifismus wäre zorniger, wäre womöglich militanter bekundet worden."
5.19 Punkte
5 Besucher
(12.03.2003)
Kommentare (0)


607

Richter Helmut Schmied (Michelstadt) verurteilt einen Trottel "wegen des Versuchs, Falschgeld
in Umlauf zu bringen, zu einer Bewährungsstrafe von vier Monaten, außerdem muss er hundert Stunden gemeinnützige Arbeit leisten...Damit hatte der einfältig erscheinende Gelegenheitsarbeiter wohl nicht gerechnet, als er im Sommer 2002 auf dem Bienenmarktgelände von einem Unbekannten – bei seiner Vernehmung hatte er ihn noch Rudi Ratlos genannt – einen 300-Euro-Schein zum Wechseln erhielt. „Ich kann doch nicht wissen, ob der echt ist,“ versuchte er den Richter von seiner Unschuld zu überzeugen. Für die „echte Fälschung“ habe er seinem Gegenüber rund 150 Euro gegeben" Die mit "freizügigen Erotikmerkmalen" (Echo) entfremdete "Spaßbanknote" wollte er anschließend einem heute 90 Jahre alten Mann in Asselbrunn andrehen. "Das weiß doch jeder, dass es keine 300-Euro-Geldscheine gibt,“ erklärte der rüstige Rentner entrüstet und jagte ihn kurzerhand vom Hof." Quelle: Echo
Würde man einen im Internet erhobenen Vorwurf gegen Richter Schmied konsequent zu Ende denken, könnte er selbst ein Gefängniskandidat sein: Ein Dipl.-Ingenieur spricht in Bezug auf Schmied von (offenkundiger) "Rechtsbeugung" - darauf aber steht eine Mindeststrafe von 1 Jahr Gefängnis.
Ähnliche Vorwürfe gegen Schmied erhebt ein anderer Akademiker: Den von örtlichen Amtspersonen bezüglich einer großen Geldsumme hintergangenen Mann will Schmied wegen angeblicher Verleumdung von Angehörigen des öffentlichen Dienstes vor Gericht bringen - während er seinen "Kollegen" (sogar im Gegensatz zur ursprünglichen Auffassung der Staatsanwaltschaft) den "Persilschein" ausstellte. Pikanterweise beruht die hanebüchene Anklageschrift, die das Verhältnis Täter - Opfer auf den Kopf stellt, auf einer falschen und wohl gefälschten Urkunde, was Schmied in seinem öffentlich-dienstlichen Eifer anscheinend "übersehen" hatte.
5.00 Punkte
8 Besucher
(13.03.2003)
Kommentare (1)


608

Liane Probst-Simon in Odinprawda: "Die Briten nehmen eh jeden Krieg mit, den sie kriegen können...
Muss bei den Inselaffen genetisch bedingt sein, ebenso wie die Dummheit und die Arroganz der Amis." Bei solchen Sprüchen gegen Amis und Angelsachsen freuen sich auch die (ganz) Rechten. Hat der Adolf denn nicht das Gleiche gesagt? Das erklärt auch den Erfolg der deutschen Friedensbewegung, sofern sie sich bevorzugt auf die Amis einschießt:
Da endlich können die Linken und die Jungen und die Rechten und die Alten einmal das gleiche Sentiment teilen.
Das Problem bei der Feuilletonistin des Odenwälder Echos: Ihre Ironie ist in Wirklichkeit eine Scheinironie, was sie ihrem brabbelnden Odin in den Mund legt, glaubt sie - mit einigen Abstrichen - tatsächlich. Die karikierte Meinung ist ihre Meinung.
5.19 Punkte
5 Besucher
(14.03.2003)
Kommentare (0)


609

Liane Probst Simon zum 11. 9. 2001: "Gebäude in New York stürzen ein"
So lobt die ins Internationale sich verirrende Odenwälder Lokalreporterin eine (angebliche) Schweizer Schlagzeile ob ihrer Nüchternheit - im Gegensatz zur Schlagzeile: "Angriff gegen Amerika". Gleichzeitig spottet sie über die "unsägliche Betroffenheit" der damals mit den Amerikanern mitleidenden Deutschen: "Wo ist die Betroffenheit für die vielen Toten tagtäglich, die durch Umweltkatastrophen, Hungersnot, Kriege und Terroranschläge ums Leben kommen?" Das liest sich fast so, als sei der Anschlag vom 11. 9. kein Terroranschlag gewesen."War es vielleicht doch wieder der CIA? Manches spräche schon dafür."
Ähnlich abgebrüht könnte Probst-Simon auch über den Mord an einem Kind sprechen: Sterben denn nicht täglich Tausende Kinder?
Vielleicht hat sie einfach den Unterschied zwischen einem (Massen-)Mord und einem Unglück nicht begriffen.
5.19 Punkte
7 Besucher
(14.03.2003)
Kommentare (0)


610

Amerikas Retourkutsche: US-Presse über Frankreichs handfeste Öl- Interessen im Irak
"Angesichts des reichhaltigen Materials fragen Amerikas Medien, welche anderen irakisch-französischen Geschäfte ans Tageslicht kommen werden, wenn erst einmal Saddams Archive geöffnet sind. Der neo-konservative Weekly Standard ging bereits der Frage nach, ob Saddam Hussein Erpressungsmaterial gegen Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac besitzt. Die Zeitschrift zitierte aus einem 1992 erschienenen Buch der beiden französischen Journalisten Claude Angeli und Stephanie Mesnier mit dem Titel „Notre Allie Saddam“ (Unser Verbündeter Saddam). Die Autoren hatten Saddam gefragt, ob Bagdad französische Politiker und Parteien finanziert habe. Saddam antwortete bei aller Blumigkeit recht konkret: „Wer hat nicht von Geschäftskontakten und -beziehungen zum Irak profitiert? (...) “ Quelle: SZ
5.19 Punkte
2 Besucher
(14.03.2003)
Kommentare (1)


611

Zecken-Risikoregion Odenwald: Gefahr einer Meningoenzephalitis größer als bislang vermutet
"Berlin - Das Risiko, nach einem Zeckenstich an Gehirnhautentzündung zu erkranken, ist in Deutschland möglicherweise höher als bisher vermutet. Neuen Studien zufolge tragen weit mehr Zecken das so genannte FSME-Virus in sich als bisher bekannt. Das berichtete das Bundesinstitut für Risikobewertung am Donnerstag in Berlin. FSME steht für Frühsommer-Meningoenzephalitis. Bis zum 14. März tagt in Berlin ein internationales Symposium über Krankheiten, die von Zecken übertragen werden. Eine Erkenntnis der Wissenschaftler lautet: Je länger eine Zecke menschliches Blut saugt, desto höher ist auch das Infektionsrisiko. Nach Untersuchungen aus der Gegend um Passau enthielten zudem zehn Prozent der Zecken, die Blut gesaugt hatten, das FSME-Virus...Als Risikoregionen für Zecken mit FSME-Viren gelten Bayern und Baden-Württemberg. Darüber hinaus ist der Odenwald betroffen...Zecken sitzen in Wäldern, im hohen Gras, im Gebüsch oder auch in losem Laub. Weitaus häufiger als eine FSME-Infektion ist die von Zecken (Holzbock) übertragene Lyme-Borreliose..." Quelle: dpa
5.19 Punkte
4 Besucher
(15.03.2003)
Kommentare (0)


612

Kommt der Grand-Prix-Hit aus Messel? Willi Schnellbacher aus Kirchbrombach Zeuge gegen Ralph Siegel
"Der Messeler Polizist Heinz König, sein Cousin Willi Schnellbacher aus Kirchbrombach (Odenwald) und der Hessische Rundfunk (HR) in Frankfurt sind dem Münchener Schlagerkomponisten Ralph Siegel in die Parade gefahren: Siegels Beitrag für den Schlager-Grand-Prix, „Let’s get happy, let’s be friends“, mit dem Deutschland in zehn Wochen beim Finale in Lettland punkten will, sei in Messel „geklaut“, behaupten sie. Polizist König bekräftigte am Dienstag, er habe einen identisch klingenden Song schon im Jahr 1999 an zehn Musikverlage geschickt „und seitdem keine Nachricht bekommen.“ Siegels Agentur „Jupiter Records“ in München reagierte empört. „Das ist absurd, völlig albern, ein verspäteter Faschingsscherz“, sagte ein Sprecher gegenüber dieser Zeitung. Ralph Siegel, der krank im Bett liege, habe sich die Musik aus Messel inzwischen angehört und „nicht im Entferntesten eine Ähnlichkeit festgestellt“. Quelle: Echo
5.00 Punkte
1 Besucher
(15.03.2003)
Kommentare (1)


613

Ermittlungsverfahren gegen Fitness-Studio in Bad König
"Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wurde bekannt, dass der Betreiber eines Fitness-Studios in Bad König angeblich mit Anabolika handeln solle. Bei der Durchsuchung der Geschäftsräume des betreffenden Studios wurden dann von der Polizei insgesamt 1250 Tabletten des Muskel aufbauenden Mittels Metadrostenolon und 10 Ampullen Sustanon gefunden und sichergestellt." Quelle: odw-journal.de
5.19 Punkte
4 Besucher
(15.03.2003)
Kommentare (0)


614

Mordfall Musial: Sexualtäter erhängte sich in seiner Zelle in Weiterstadt
" Ein Jahr nach seiner Festnahme hat sich der Mörder des Darmstädter Schülers Sebastian Musial in seiner Untersuchungszelle im Gefängnis Weiterstadt (Hessen) erhängt. In einem Abschiedsbrief habe er noch einmal die Tat an dem damals 13- Jährigen gestanden und um Entschuldigung gebeten, teilte ein Sprecher des Wiesbadener Justizministeriums am Freitag mit. Der 42 Jahre alte Berliner war im März 2002, fast sechs Jahre nach dem Sexualmord, per Gen-Beweis überführt worden. Sein Prozess, der am 1. April beginnen sollte, wird nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Darmstadt eingestellt. Für seinen Freitod hat der Mann Fetzen seines Bettzeugs benutzt und sich am Rahmen des Hochbetts erhängt...Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Mann zur Tatzeit auf einer Wiese gezeltet. Als Musial mit dem Fahrrad vorbeifuhr, habe er den Schüler angehalten und ihn bis zur Ohnmacht gewürgt. Dann habe er ihn ins Zelt getragen und sich dort an ihm vergangen. Dabei sei ihm nicht aufgefallen, dass der Junge bereits tot war. Als er das bemerkte, habe er ihn wieder angezogen und an einer Bahn-Böschung abgelegt." Quelle: dpa
5.19 Punkte
3 Besucher
(15.03.2003)
Kommentare (1)


615

Michelstadt: Besonderer Standort rettete Synagoge
"Die Nacht des 9. November 1938 ging als Pogromnacht oder Reichskristallnacht in die deutsche Geschichte ein. Im ganzen Land brannten die Synagogen, allerdings nicht das jüdische Gotteshaus in Michelstadt. Dass die im Jahr 1791 erbaute Synagoge an der Mauerstraße nicht in Flammen aufging, hing keinesfalls damit zusammen, dass die Michelstädter weniger antisemitisch eingestellt waren als ihre Landsleute. Vielmehr war es der besondere Standort, an der Stadtmauer im ältesten Häuserviertel der Stadt, in der Nähe der evangelischen Stadtkirche, dicht umgeben von Fachwerkhäusern. Ein Brand in der Synagoge hätte leicht auf die gesamte Altstadt übergreifen und diese vernichten können...Die Synagoge ist aber auch Ziel unzähliger Juden aus der ganzen Welt, fast schon ein Pilgerstätte. Der Grund ist der 1847 verstorbene und auf dem Michelstädter Judenfriedhof beerdigte Rabbiner zu Michelstadt, Seckel Löb Wormser. Er gilt als Baal-Schem, als Gottesmann mit überirdischen Kräften. Wer an seinem Grab betet, dem wird durch Gott geholfen, besagt die Legende. Und: Bereits zu seinen Lebzeiten soll der Michelstädter Rabbiner vor allem nervenkranke Frauen geheilt haben." Quelle: Echo
Erinnert sich das Odenwälder Echo auch der vor knapp einem Jahr abgefackelten Asylantenunterkunft Wiesenmühle nahe Reichelsheim, die kein besonderer Standort rettete (auch wenn dessen über 20 schlafende Bewohner den Mordanschlag unversehrt überlebten)? Hat das Echo zumindest einmal bei den seltsam stummen Ermittlern nach dem Ermittlungsstand in dem angeblichen "Normalfall" nachgefragt?
5.00 Punkte
3 Besucher
(15.03.2003)
Kommentare (1)


616

Brandmale: Christian und Jutta Gropper planen Filmdokumentation zur Brandnacht 1944 in Darmstadt
"Angelegt war der Film als klassische Dokumentation mit Originalaufnahmen, soziohistorischer Recherche und einmontierten Zeitzeugen-Aussagen zu jener Nacht zwischen dem 11. und dem 12. September 1944, als Darmstadts Kern- und Altstadt zu rund 80 Prozent ausgelöscht wurde. Bilanz: 12 300 Tote, 70 000 Obdachlose...Dem folgend, wird sich „Brandmale“ mehr um die psychischen Wirkungen, die persönlichen Traumata der Zeugen kümmern, auch um die Gefahren von Verdrängen und Verschweigen. Der Monumental-Zerstörung der Stadt steht die psychische Deformation der Überlebenden gegenüber. Um den Bombenhagel in die Seelen wird sic für den Film explizit Dr. Peter Heinl kümmern, geboren 1945, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie in London. Ein Fachmann, der seine Arbeit einer verstörten Generation widmet..." Quelle: Echo
5.00 Punkte
0 Besucher
(15.03.2003)
Kommentare (1)


617

Seckel Löb Wormser - Der Baal-Schem von Michelstadt
"Seckel Löb Mattes, so lautet sein Geburtsname, wurde um 1768 in Michelstadt geboren. Er studierte mit 16 Jahren an der Talmudschule in Frankfurt, kehrte nach 6 Jahren nach Michelstadt zurück, wo er ein bescheidenes Leben führte und sein Ziel, die Gründung einer Thoraschule, verwirklichte. Einige Mitglieder seiner Gemeinde lehnten ihn aufgrund seiner asketischen Einstellung und der Beschäftigung mit der Geheimwissenschaft (Kabbala) ab, seine Freunde und Bewunderer rühmten seine aufrechte und hilfsbereite Art und die ihm nachgesagten wundersamen Eigenschaften bis über Deutschlands Grenzen hinaus. 1809 befasste er sich am jüdischen Krankenhaus in Mannheim mit der Heilkunde. Nach kurzer Zeit kehrte er nach Michelstadt zurück und wurde in den Odenwaldgemeinden, mit Ausnahme Michelstadts, als Rabbiner eingesetzt, ab 1822 bis zu seinem Tod 1847 dann auch in Michelstadt." Quelle: michelstadt.de
5.00 Punkte
1 Besucher
(16.03.2003)
Kommentare (0)


618

Bergstraße: CDU-Kandidat Wilke setzt sich mit 60 Prozent überraschend klar durch
"HEPPENHEIM. Der Christdemokrat Matthias Wilkes wird neuer Landrat im Kreis Bergstraße. Bei der Direktwahl setzte sich der 43 Jahre alte Jurist gestern im ersten Wahlgang überraschend deutlich durch. Für Wilkes stimmten 60,0 Prozent der Wähler, für Harald Polster (SPD) 28,8, für Jochen Ruoff (Grüne) 4,9, für Siegfried Schäfer (parteilos) 6,2. Die Wahlbeteiligung lag mit 33,5 Prozent noch unter dem Wert, den Pessimisten befürchtet hatten.
Wilkes tritt am 15. September die Nachfolge von Norbert Hofmann (SPD), der nicht für eine zweite Amtszeit kandidiert hatte." Quelle: Echo
5.00 Punkte
3 Besucher
(17.03.2003)
Kommentare (1)


619

Schmierereien: "Der Jäger ist ein Wesen von der niedersten Art, denn er hat Freude am Töten"
"In Lützelbach, insbesondere in den Ortsteilen Haingrund und Seckmauern sind immer wieder Schmierereien über Jäger zu finden. Mit dem Spruch ”Der Jäger ist ein Wesen von der niedersten Art, denn er hat Freude am Töten” werden freistehende Gebäude oder Bushaltestellen verunstaltet. Egal, wie man zur Jagdausübung steht, auf diese Weise sollte man seine Abneigungen nicht ausdrücken." Das meint Dieter Portisch in seiner www.klatschkiste.de, die eine entsprechend verunzierte Fassade zeigt (vom Funkfeuer Bad König der Flugüberwachung im OT Haingrund)
5.00 Punkte
3 Besucher
(17.03.2003)
Kommentare (0)


620

Grüne: Mümling als Müllkippe für medizinische Abfälle
"Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grüne Odenwald wurde dieser Tage vom Betreiber des Mümling-Kraftwerkes, Bernhard O.Völkelt, darüber informiert, dass der Rechen des Mümling-Kraftwerke in den letzten Tagen medizinische Abfälle in größeren Mengen auffing: Windeln für Erwachsene, Gummihandschuhe und Kathederbeutel. Dieses, vermutlich, kontamierte Material ist der Mümling entnommen worden und kann vor Ort beim Kraftwerk besichtigt werden. Es ist zu vermuten, dass dieser Abfall aus einer Altenwohnanlage, von einem mobilen Altenpflegeservice oder aus privater, häuslicher Altenpflege stammt. Diese Art der Müllentsorgung ist weder legal noch eine Kavaliersdelikt, sondern kriminell, so die Grünen. Wer die Umwelt und die Allgemeinheit bewusst schädigt muss zur Rechenschaft gezogen werden. Entsprechend wurde die Wasserbehörde unterrichtet, die anhand des Windelherstellers den Täterkreis einschränken kann und so, hoffentlich, in der Lage ist diesen Frevel zu unterbinden." Quelle: www.gruene-odenwald.de
5.37 Punkte
2 Besucher
(17.03.2003)
Kommentare (0)


621

Die Brennpunkte liegen woanders - Bundeswehrsoldaten bewachen die US-Kaserne in Babenhausen
"Es ist ruhig am Montagmorgen an der Einfahrt zur amerikanischen Kaserne in Babenhausen. Von einem bevorstehenden Militäreinsatz der US-Streitkräfte im Irak ist am von Präsident George W. Bush proklamierten „Tag der Entscheidung“ nichts zu spüren.

Dennoch hat die Krise Auswirkungen auf die Babenhäuser Kaserne: „Nur noch fünf Prozent der stationierten Soldaten sind hier“, sagt Eva Maldonato, Sprecherin der US-Armee. Ein Großteil der etwa 1200 Soldaten sei bereits verlegt worden. Wo allerdings die in Babenhausen stationierten Artilleristen nun im Krisengebiet ihren Dienst tun, könne sie nicht sagen, so Eva Maldonato..." Quelle: Echo
5.00 Punkte
2 Besucher
(18.03.2003)
Kommentare (1)


622

Attac Odenwald: Tag X - Wir schlagen Alarm!
"Der Tag X rückt näher ... leider!
Tag X, 13.15 Uhr ... Schüler schlagen Alarm mit Trillerpfeifen, Topfdeckeln... und sagen Nein zum Krieg. Treffpunkt an der Berufschule Michelstadt. Tag X, ab 17 Uhr ... Rathausplatz Michelstadt Protest gegen den Krieg...Kommt alle, alle, alle!" Quelle: www.attac.de/odenwaldkreis
5.00 Punkte
3 Besucher
(18.03.2003)
Kommentare (0)


623

Rosi Flemming: "Dieser Krieg dient letztlich nur den Machtinteressen einer Supermacht..
...Einer Supermacht, die bislang alles blockiert, was ihren Interessen scheinbar entgegensteht (Kyoto-Protokoll, Internationaler Gerichtshof). Der Irak verstößt gegen die UNO-Resolution. Aber rechtfertigt das einen Krieg gegen eine Bevölkerung, die nach mehr als 10 Jahren Sanktionen genug gelitten hat - auch unter ihrem Führer? Ich denke - nein! Ich setze auf eine politische Stärkung der UNO und damit auf die Möglichkeit, den Irak -Konflikt friedlich zu lösen." Quelle: www.attac.de/odenwaldkreis
5.00 Punkte
5 Besucher
(19.03.2003)
Kommentare (0)


624

Die Söldner der Lüge: Der Krieg der USA gegen den Irak hat längst begonnen
"Das Pentagon hat schon vor Monaten seine ersten Krieger in Stellung gebracht, die aus allen Rohren feuern. Ihre Munition: W-Waffen, also Wörter, Propaganda. Ihre Generäle: große Public Relations-Agenturen aus den USA. Ihr Schlachtplan: die Weltöffentlichkeit gegen Saddam Hussein aufzubringen, um den Weg für einen Krieg freizumachen. Kaum eine politische Auseinandersetzung, keine Invasion und keinen Krieg mehr, der nicht von PR-Agenturen begleitet oder eingeleitet wird. Wie bereits beim ersten Golf-Krieg oder den Balkan-Kriegen gehen den Soldaten erst einmal die Männer im feinen Zwirn und Aktenkoffer voraus. Sie sind Söldner des Wortes, die sich für den jeweiligen Auftrag mieten lassen. Gegen viel Geld krempeln sie die Meinung von ganzen Völkern um, bringen sie gegeneinander auf - und alles im Dienst ihrer Herren, also meist Politiker... Die Namen dieser Polit-PR-Giganten haben inzwischen einen genauso zweifelhaften Klang wie der ihrer Kunden: The Rendon Group (TRC), Hill & Knowlton und Ruder-Finn....Der Liegenschaftsfond des Berliner Senates zählt ebenfalls zu den Kunden von Hill und Knowlton, die die Gräuelgeschichten bezüglich des Irak frei erfunden haben."
Interessant aufbereitet findet sich dieser ursprünglich bei t-online publizierte Artikel von Uwe Wolff (New York) auf der Website spd-wersau.de
5.00 Punkte
2 Besucher
(19.03.2003)
Kommentare (0)


625

"So dass der Räuber die Tasche zunächst nicht in seinen rechtswidrigen Besitz bringen konnte"
"Das Opfer einer Raubstraftat lief am Montag gegen 21 Uhr von ihrer Arbeitsstelle in Erbach entlang der Mümling nach Hause. Ihre schwarze Stofftasche(30x40 cm) trug sie dabei über der linken Schulter, mit der linken Hand hielt sie die Tasche fest. Als sie sich ca. 30 m auf dem unbefestigten und unbeleuchteten Fußweg
entlang der Mümling befand, versuchte ein noch unbekannter Täter ihr plötzlich von hinten die mitgeführte Tasche zu entreißen. Das Opfer
hielt ihre Tasche jedoch fest, so dass der Räuber die Tasche zunächst nicht in seinen rechtswidrigen Besitz bringen konnte. Nachdem der unbekannte Täter dem Opfer jedoch gegen Schulter und Nacken schlug, gelang es ihm dann doch noch dem Opfer die Tasche zu entreißen. Der Unbekannte, der bei der Tatausführung kein Wort sprach, rannte dann mit der Tasche weg...Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 15-30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schwarze Hose, schwarze Bomberjacke mit weißer Krageninnenseite (vermutlich Wendejacke), schwarze Wollmütze."
Quelle: polizeipresse.de
5.00 Punkte
2 Besucher
(19.03.2003)
Kommentare (0)


626

DKP Reinheim zur Gersprenz-Affäre: " Situation immer mysteriöser"
"...Überraschend habe Stadtverordnetenvorsteher Heiligenthal mitgeteilt, dass er nach einem Telefonat mit dem ermittelnden Staatsanwalt erfahren habe, dass die Staatsanwaltschaft den Aufenthaltsort von Laux kenne, jedoch dazu nichts mitteile. Damit sei der DKP Antrag wohl hinfällig. Dazu meinte Renate Grieger gegenüber den Vorstandsmitgliedern, dass die Situation immer mysteriöser werde. Bedauerlich findet sie, dass außer der DKP keine andere Fraktion weiter nachbohrt. „Es kann doch nicht angehen, dass keiner Interesse hat, zu klären, wie die über zwei Millionen Euro Defizit zustande gekommen sind“,so Grieger." Quelle: Echo
Doch: Genau das kann häufig "angehen". Die Justiz in Deutschland ist laut Professor Wilhelm Hennis vielfach "untertänig". D.h. sie tut und unterlässt dann, was eine politische oder wirtschaftliche Macht wünscht. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel. Das sollten die verbliebenen Honecker-Fans in Reinheim wissen, genau so und noch ärger funktionierte die Justiz auch in der früheren DDR. Wissen sie auch, dass ein einflussreicher Oberstaatsanwalt in Darmstadt für die SPD im Kreistag von Darmstadt-Dieburg sitzt? Man kann sich vorstellen, wie schmerzlich es für diesen guten Mann ist, wenn er sich mit Skandalen seiner eigenen Partei beschäftigen muß.
Ach ja: wurde der fast 1 Jahr zurückliegende Brandanschlag auf die Asylantenunterkunft "Wiesenmühle" geklärt, angeblich ein "Normalfall" im "Wohlfühlkreis" Odenwald? Und was wurde aus den Betrugsanzeigen von Anlegern in Sachen EFFZ? Landrat Schnur hatte persönlich für eine "stille Beteiligung" an der pleite gegangenen Luftnummer EFFZ geworben. Tolle "Ergebnisse" zeigten auch die bald 4 Jahre (!) andauernden "Ermittlungen" zu einem strafrechlich relevanten Verwaltungsvorfall in Erbach (Verdacht: Unterschlagung, Urkundenunterdrückung)
5.00 Punkte
2 Besucher
(19.03.2003)
Kommentare (0)


627

DKP Reinheim: "Anzeige und Antrag auf Aufenthaltsermittlung gegen Paulstefan Laux "
"Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,
namens der DKP-Fraktion stelle ich den nachfolgenden Antrag.
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
1. Der Magistrat wird beauftragt, gegen den früheren Geschäftsführer der Seniorendienstleistungs-GmbH "Gersprenz", Paulstefan Laux, Anzeige wegen Untreue zu erstatten.
2. Zugleich wird der Magistrat beauftragt, bei der Staatsanwaltschaft bzw. beim zuständigen Amtsgericht eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung von Paulstefan Laux zu beantragen. Begründung: Unabhängig von einer noch ausstehenden Gesamt-Klärung zeichnet sich ab, dass dem früheren Geschäftsführer Untreue vorzuwerfen ist.
Zur weiteren Klärung ist es erforderlich, den Aufenthalt des Herrn Laux zu ermitteln, ihn zu befragen und ihm Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
Mit freundlichen Grüßen
Arno Grieger, Fraktionsvorsitzender" Quelle: http://dkp-reinheim.placerouge.org
5.00 Punkte
3 Besucher
(19.03.2003)
Kommentare (0)


628

Professor War: Der Vordenker des Irak-Krieges ist Paul Wolfowitz
"Für ihn ist der Regimewechsel im Irak eine bloße Selbstverständlichkeit. Er hat eine erprobte Abneigung gegen Gewaltherrscher und, wenn es in Zukunft nach ihm geht, was nicht einmal unwahrscheinlich ist, darf die in seinen Augen korrupte und autokratische Kamarilla in Saudi-Arabien schon einmal über ihr Traum-Exil nachdenken. Das wäre dann der endgültige Triumph des Intellektuellen im Pentagon...Wolfowitz, 58, ist der Sohn eines Mathematikers, der Polen schon nach dem Ersten Weltkrieg verlassen hatte. Der Rest der Familie kam im Holocaust um.

"Das Gefühl dafür, was in Europa im Zweiten Weltkrieg passiert ist, hat viele meiner Ansichten geprägt", sagt er. "Es ist einfach furchtbar, wenn Menschen andere Menschen umbringen, und wenn ein Volk Minderheiten auslöscht. Es ist sicher nicht so, dass man solche Dinge auf der Welt verhindern kann, aber es ist gleichermaßen falsch, den Versuch als bloß humanitäres Wunschdenken abzutun, als stünde es nicht in Verbindung mit wirklichen Interessen." Quelle: spiegel.de
5.00 Punkte
4 Besucher
(19.03.2003)
Kommentare (0)


629

Ein Scherz: Betreuer "wird genauestens durch das Vormundschaftsgericht in seiner Arbeit überprüft
und muss über die Verwaltung von fremdem Vermögen Rechenschaft ablegen."
Diese gänzlich realitätsfremde "genauestens"- Einschätzung gab Manfred Giebenhain, verantwortlicher Leiter des Betreuungsvereins der Odenwälder Arbeiterwohlfahrt, während eines Vortrags in Bad König zum Besten. Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL stellte demgegenüber fest: "Doch sogar offensichtlicher Betrug geht den Rechtspflegern durch ... Manche Amtsgerichte machen es kriminellen Betreuern besonders leicht." Auch im Odenwald gab es jahrelange (z.T. noch heute andauernde) Ermittlungen gegen (amtliche) Betreuer wegen des Verdachts der Unterschlagung und Urkundenunterdrückung. Eine zeitweilig "betreute" und tatsächlich nur therapiebedürftige Frau beklagte, dass eine vom örtlichen Vormundschaftssgericht angeordnete "Betreuung" sie insgesant 64 000 DM gekostet habe. Unter der "Aufsicht" eines inzwischen versetzten Rechtspflegers kam es zu fortgesetzten Gesetzesverstößen - ein Behördenleiter gegen den längere Zeit ermittelt wurde, nannte ihn deswegen "Mittäter einer strafbaren Handlung", sollte er selbst angeklagt bzw. verurteilt werden. Auch dem eher seriösen Giebenhain wurden fragwürdige Praktiken vorgeworfen: So soll er eine technische Manipulation vorgenommen haben, um mögliche Schadensersatzforderungen an die falsche Adresse weiterzuleiten. Der Vorgang wird u.a. von einem örtlichen Handwerksmeister bezeugt.
Dié von AWO-Chef Hofmann-Protze vor längerer Zeit angekündigte Stellungnahme zu den Vorwürfen blieb aus.
5.00 Punkte
10 Besucher
(20.03.2003)
Kommentare (1)


630

Schnur und Reuter wehren sich vehement gegen die Verlegung des Schulamtes nach Heppenheim
"Die beiden Schulämter in Erbach und in Heppenheim, die den Schulamtsbezirk Bergstraße/Odenwaldkreis betreuen, sollen zusammengelegt werden. Was betriebswirtschaftlich Sinn macht, stößt in der Politik auf Kritik: Denn das Staatliche Schulamt soll, so wie es sich abzeichnet, seine Sitz in Heppenheim erhalten. Landrat Horst Schnur und Erster Kreisbeigeordneter Michael Reuter wehren sich vehement gegen den Standort.
Denn im Interesse der Schulen, Eltern, Schüler sowie der unterschiedlichen Fachbehörden sei es wichtig, die Schulaufsicht als Ansprechpartner vor Ort zu haben. So wäre der öffentlich diskutierte Vorschlag, die Bergstraßen-Gemeinde Fürth als Standort der Behörde zu wählen, aufgrund der zum Odenwaldkreis angrenzenden Lage noch akzeptabel. Schnur und Reuter wollen die Hessische Kultusministerin Karin Wolff um Unterstützung bitten." Quelle: Echo
5.00 Punkte
1 Besucher
(20.03.2003)
Kommentare (0)


631

Täter - Held? Opfer? Tausende Deportierte und das Schicksal des Polizeipräsidenten Franz Jürgens
"In den Jahren 1942 und 1943 hatten die Schüler der damaligen Liebig-Oberrealschule (LiO) schulfrei. Das Gebäude in der Landwehrstraße war von Polizeichef Franz Jürgens jeweils für mehrere Tage mit Beschlag belegt worden. Unter Leitung von Jürgens, der dafür von der Gestapo ausdrücklich Dank gesagt bekam, wurden hier Tausende von Juden, aber auch Sinti- und Roma-Familien zusammengetrieben, um auf ihren Abtransport in die Vernichtungslager zu warten.
1991 wurde auf Grund dieser Forschungsarbeit eine Gedenktafel in der Schule angebracht. Eine Initiative „Gedenkort Güterbahnhof Darmstadt“ hat sich jetzt zum Ziel gesetzt, auch dort, wo die Deportierten in Viehwaggons steigen mussten, um ihre als Umsiedlung getarnte Reise in den Tod anzutreten, eine Gedenkstätte zu errichten...Franz Jürgens übrigens, der für die Deportation von den Nazis belobigte Polizeichef von Darmstadt, wäre als Täter vergessen worden, hätten nicht die Liebig-Schüler das Dokument seines „Tagesbefehls“ gefunden. In Düsseldorf aber wird der Täter Jürgens als Opfer geehrt. Die Stadt Düsseldorf, darüber hat das ECHO am 16. Januar 2002 berichtet, hat ihm eine Gedenktafel gewidmet, weil er die Stadt bei Kriegsende ohne Widerstand übergeben und damit weitere Zerstörung verhindert hat. Dafür wurde Jürgens von den örtlichen Nazi-Führern umgebracht, ehe die selbst untertauchten. Unter der Gedenktafel für den Darmstädter Juden-Jäger Jürgens steht der Satz von Paul Celan: „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ Quelle: Echo
5.00 Punkte
1 Besucher
(20.03.2003)
Kommentare (1)


632

Echo: "Wie eine Umfrage dieser Zeitung in Erbach ergab, hoffen die meisten, dass dieser Krieg
nicht in eine humanitäre Katastrophe für die ohnehin Not leidenden Menschen in Irak und den angrenzenden Ländern münden wird." Und die restlichen Befragten hoffen also, dass dieser Krieg in einer humanitären Katastrophe mündet? Die "Umfrage dieser Zeitung in Erbach" bzw. das berichtete "Ergebnis" belegen ein weiteres Mal die gelegentliche Geistesschwäche des Odenwälder "Qualitätsjournalismus". Dem Vorbild von attac folgend, listet auch das Echo Stimmen gegen den Krieg auf: Von "Christel Riefling (55) aus Langenbrombach, zurzeit arbeitslos ... Franz Wondrak (70), Rentner aus Mossautal...Doris Oger (48), Hausfrau aus Reichelsheim ... Frank Rödelsperger (40), Physiker aus Höchst ... Sabine Flath (31), Bürokauffrau aus Lützelbach ...Jakob Fröhner (85) aus Erbach". Quelle: Echo
5.00 Punkte
4 Besucher
(21.03.2003)
Kommentare (1)


633

Reuter: "Äußerst merkwürdig ... wenn der Schulträger und seine Schulen als unmittelbar Beteiligte
von der Entscheidung über ihre Anträge aus der Presse erfahren."
Hintergrund: "Mit Befremden hat der Erste Kreisbeigeordnete und Landtagsabgeordnete Michael Reuter (SPD) einen Pressebericht zur Kenntnis genommen, in dem die CDU-Landtagsabgeordnete Judith Lannert eine Entscheidung des Hessischen Kultusministeriums über die Schaffung von Ganztagsangeboten an Schulen im Odenwaldkreis zitiert" Quelle: Echo
5.00 Punkte
4 Besucher
(22.03.2003)
Kommentare (1)


634

Ausgedient haben in wenigen Jahren die Züge, die auf der Strecke der Odenwaldbahn unterwegs sind
"Mit ihrer Modernisierung sollen sie durch komfortablere Fahrzeuge ersetzt werden...Schnell sollen sie sein, den Fahrgästen unter anderem durch klimatisierte Abteile Komfort bieten. Die Kriterien für die Züge, die ab Ende 2005 auf der Odenwaldbahn zwischen Michelstadt und Frankfurt pendeln werden, stehen fest. Offen ist indes, wer diese Strecke betreiben wird. Als Interessenten gelten bislang die Bahntochter DB-Regio und die Darmstädter Heag Verkehrsbetriebe. Sie sind deshalb auch bereit, bis zu 60 Millionen Euro für neue Züge auszugeben...
Zweiundzwanzig Fahrzeuge sollen auf der Odenwaldbahn unterwegs sein...Achtzig Millionen Euro kostet die Modernisierung. Quelle: Echo
5.00 Punkte
2 Besucher
(22.03.2003)
Kommentare (1)


635

Adolf-Grimme-Preis für die aus Michelstadt kommende Schauspielerin Jessica Schwarz
"Herzlichen Glückwunsch, Jessica Schwarz! Wie das Adolf-Grimme-Institut auf einer Pressekonferenz in Köln am Dienstag bekannt gab, wird die Moderatorin der "Wetten dass" für ihre Rolle als "Pia" im WDR-Fernsehfilm "Die Freunde der Freunde" den Adolf-Grimme-Preis erhalten. Ebenfalls ausgezeichnet werden ihre Kollegen Sabine Timoteo, Matthias Schweighöfer und Florian Stetter sowie Kameramann Hanno Lentz und der Regisseur des Films, Dominik Graf. "Es ist unheimlich toll, dass wir diesen Preis bekommen", freute sich Jessica über die Verleihung des renommiertesten deutschen Fernsehpreises. "Es ist eine Auszeichnung für unser ganzes Team, das gemeinsam für den Erfolg des Films verantwortlich ist."
Am 21. März wird sie nun in Marl mit ihren Kollegen die begehrte Auszeichnung in Empfang nehmen - und dabei in einer Reihe stehen mit Fernsehgrößen wie Senta Berger, Götz George, Olli Dittrich und Anke Engelke. Die noch junge Schauspiel-Karriere der 25-Jährigen hat damit nach der Auszeichnung als beste Nachwuchsschauspielerin (Cinema-Jupiter 2001) für den Film "Nichts bereuen" und den "Bunte New Faces Awards" 2001 und 2002 in den Kategorien "Fernsehen" und "Schauspiel" einen neuen Höhepunkt erreicht. Und das ist erst der Anfang: Im Juli kommt, nach der Premiere auf dem Münchner Filmfest, der Film "Der Räuber und der Prinz" in die deutschen Kinos, in dem Jessica Schwarz neben Robert Stadlober die Bassistin einer Punkband spielt. Und zurzeit dreht sie - erneut mit Dominik Graf - fürs ZDF den Fernsehfilm "Kalter Frühling". Quelle: www.zdf.de
5.00 Punkte
0 Besucher
(22.03.2003)
Kommentare (1)


636

"Der Odenwälder ist im allgemeinen von mittlerer Größe und hat eine ziemlich gewölbte Brust.
Seine Schulterbreite ist nicht auffallend, steht jedoch zur Körpergröße im richtigen Verhältnis, auch seine Ober- und Unterkörper sind proportioniert gebaut. Dabei ist er starkknochig, muskulös und sehnig, wenn man auch die Muskulatur nicht eben sehr stark entwickelt, hypertrophisch - was häufig unter muskulös verstanden wird - nennen kann... Der Odenwälder erfreut sich eines Körperbaues, wie er nicht besser beschaffen sein kann, um steile Berge relativ leicht zu ersteigen sowie die beschwerlichen land- und forstwirtschaftlichen Arbeiten im Gebirge zu verrichten...Die körperliche und geistige Entwicklung des Mannes vollzieht sich nicht rasch, und sogenannte frühreife Jungen kommen, namentlich bei den eigentlichen Gebirgsbewohnern, selten vor...Die Odenwälderin ist dementsprechend ähnlich gebaut, nur verhältnismäßig schwächer, wie dies beim Weibe überhaupt der Fall ist." Quelle: laut odw-journal.de: Kreisarzt Dr. Schwarz in "Odenwald-Buch " (Gießen 1909, Hrsg: Georg Volk)
5.00 Punkte
4 Besucher
(22.03.2003)
Kommentare (1)


637

Reinhold Fertig über den US-Präsidenten George W.Bush: "Er ist ein Kriegsverbrecher
Dieser Präsident bricht geltendes Völkerrecht. Nur mit professionellem Wählerbetrug und Wahlfälschungen in riesigem Ausmaß hat sich der Heuchler und Frömmler Bush das Präsidentenamt erkaufen können. Bush ist der Präsident der Ölkonzerne. Beispielhaft für das andere Amerika steht die 23jährige Rachel Corrie. Sie stellte sich den Angriffen der israelischen Armee auf palästinensische Zivilisten unbewaffnet entgegen. Am vergangenen Sonntag wurde sie in Israel/Palästina von einem Armeebulldozer getötet, überrollt.
Wir fordern die Schließung der Air Base Rhein Main. Ich werde mich – so weit es meine Kräfte erlauben - an den Blockaden der Air Base beteiligen. Lasst uns diesen Krieg behindern, wo wir können. Unterstützen wir die Deserteure aller kriegführenden Parteien tatkräftig. Boykottieren wir Essotankstellen; denn Esso will bei diesem Krieg Profit machen, fett absahnen und lässt dafür über Leichen gehen! Esso soll sein blutgetränktes Benzin selber saufen!
Und wie sieht es aus mit den Hamburgern von McDonalds und den Getränken von Coca Cola?
Ihr wisst selbst ganz genau, was ihr zu tun habt.! Wir hoffen darauf, dass das britische und das us-amerikanische Volk den Kriegstreiber Blair und den heuchlerisch frömmelnden Kriegsverbrecher Bush zum Rücktritt zwingt. Er, der oberste Taliban der USA, wird sich vor diesem Gott des Friedens verantworten müssen, dessen Name er für seinen schmutzigen Krieg missbraucht. Sagen wir nein und schlagen wir Krach, machen wir einen solchen Lärm wie einst die Posaunen von Jericho! SCHALOM!" Die hier auszugsweise zitierte Rede hielt Fertig während der Antikriegskundgebung der Michelstädter Schüler/innen und Lehrer/innen. Zusammen mit vielen anderen Unterzeichnern hatte Fertig schon im November 2001 auch Strafanzeige gegen Mitglieder der Bundesregierung gestellt: Wegen des Verdachtes auf Vorbereitung eines Angriffskrieges gegen Afghanistan (§ 80 StGB).
5.19 Punkte
4 Besucher
(23.03.2003)
Kommentare (1)


638

Höchst-Umgehung im höchst vordringlichen Bedarf beim Bundesverkehrswegeplan
"Ich begrüße sehr, dass das erreicht werden konnte“, so Bürgermeister Reiner Guth zur Einstufung der B 45-Umgehung Höchst in den so genannten vordringlichen Bedarf im Bundesverkehrswegeplan 2003. Damit findet sich der Verwaltungschef in guter Gesellschaft, denn auch Landrat Horst Schnur und Erster Kreisbeigeordneter Michael Reuter sehen „nach langjährigen Bemühungen die Realisierung der Höchster Ortsumgehung in greifbare Nähe gerückt“. Laut Industrie- und Handelskammer Darmstadt schleppen sich täglich rund 22 000 Fahrzeuge auf der Bundesstraße durch die Ortsmitte von Höchst. Skizziert wird in deren Beurteilung ein ökologisches und soziales Desaster für Anwohner und Gewerbetreibende, aber auch für alle Höchster Bürger, deren Ortskern zu einem Verkehrsmoloch verkomme." Quelle: Echo
5.00 Punkte
2 Besucher
(24.03.2003)
Kommentare (1)


639

Die Blödheit der Raucher: Beinahe-Katastrophe in Wersau NEU
Weil der normale Raucher außer Rauchkringeln nichts Originelles und Gescheites über die Lippen bringt, muss er die eigene Gesundheit und die der nikotinvergewaltigten Passiv-Raucher fortgesetzt schädigen. In Wersau hätte gestern (24. 3.) ein jugendlicher Nikotindepp fast ein Wohnhaus abgefackelt - und sich mit dem angerichteten Schaden dann richtig "erwachsen" fühlen können: "Demnach hatte ein jugendlicher Bewohner des Hauses vor seinem Aufbruch zur Schule schnell eine Zigarette geraucht. Um dies vor den Eltern zu verbergen, hatte er den Glimmstängel offenbar nicht richtig ausgedrückt und die Kippe darauf in ein Papiertaschentuch gewickelt, welches er in den Kleiderschrank in seinem Zimmer stopfte. Darauf kam es im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses in unmittelbarer Nähe von Kinderspielplatz und Sportgelände zu einem Schwelbrand. Der dabei entstehende Qualm rief gegen 7.40 Uhr zuerst einen Nachbarn auf den Plan und knapp fünf Minuten später die Freiwilligen Feuerwehren von Brensbach und Wersau, die mit 23 Einsatzkräften anrückten." Quelle: Echo
5.00 Punkte
2 Besucher
(25.03.2003)
Kommentare (2)


640

Vorsicht bei Qualm: "Feuerwehr warnt vor unbedachtem Vorgehen Tipp: Rauchmelder" NEU
"Gerade bei Wohnungsbränden können aufmerksame Nachbarn Leben retten – wenn sie rasch und überlegt das Richtige tun. Doch nicht immer geht es dabei so glimpflich ab wie bei dem Wohnungsbrand gestern Morgen in Wersau (Bericht auf dieser Seite). Das Verhalten des wachsamen Nachbarn dort wird auch von Kreisbrandinspektor Horst Friedrich als vorbildlich eingestuft. Auf Anfrage dieser Zeitung legte Friedrich dar, worauf es ankommt in solchen Fällen.
Wichtig ist, so früh wie möglich den Notruf abzusetzen. Das geschieht per Telefon: Über die Nummern 112 (bei Feuer und gesundheitlichen Problemen) oder 110 (bei sonstigen Notlagen) erreicht man die jeweils zuständigen Stellen. Im Odenwaldkreis sind dies die Leitstelle beim Katastrophenschutzzentrum in Erbach beziehungsweise die Polizei in Erbach oder Höchst. Von dort können die Rettungskräfte am schnellsten alarmiert und koordiniert werden, so dass nicht zu viel wertvolle Zeit vergehen muss, bis die Helfer vor Ort sind." Quelle: Echo
Noch ein Tipp: Auch in den nikotinvergifteten Cafes, Kneipen und Restaurants sollten sensible Rauchmelder installiert werden.
5.00 Punkte
1 Besucher
(25.03.2003)
Kommentare (1)


641

Anti-Rauch-Tirade: "Raucht im Freien, gesellt Euch eben zu den Millionen Rindern, NEU
die mit ihren Ausdünstungen und Ausscheidungen die industrielle Luftverschmutzung noch um eine natürliche Komponente verstärken..."
Achtung Raucher: Es handelt sich um eine wüste, stilistisch unfrisierte Tirade!
5.33 Punkte
3 Besucher
(25.03.2003)
Kommentare (0)


642

400 Krebstote: Ist Passivrauchen ebenfalls gefährlich? NEU
"Das Deutsche Krebsforschungszentrum geht von etwa 400 Krebstodesfällen in Deutschland pro Jahr durch Passivrauchen aus. Studien, aus denen sich diese Zahl errechnen läßt, wurden beispielsweise an nichtrauchenden Familienmitgliedern von Rauchern durchgeführt. Daß diese tatsächlich mitrauchen, läßt sich an Tabak- beziehungsweise Rauchabbauprodukten in ihrem Körper nachweisen. Bei Un- und Neugeborenen von Raucherinnen finden sich entsprechende Stoffwechselprodukte schon im allerersten Urin, der noch vor der Geburt gebildet wird." Quelle: www.krebsinformation.de
5.00 Punkte
1 Besucher
(25.03.2003)
Kommentare (0)


643

Am Mittwoch blickt Benz nach Leipzig - Missbrauchter Amtsbonus im Wahlkampf? NEU
"Am Mittwoch entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über das politische Schicksal des Bad Homburger Oberbürgermeisters Reinhard Wolters (CDU). Darmstadts Oberbürgermeister Peter Benz (SPD) wird sehr genau verfolgen, was dort vor sich geht. Denn seine politische Zukunft hängt ebenfalls davon ab...Wegen dreier Umstände hatte das Verwaltungsgericht Darmstadt diese Wahl (Anm.: zum Darmstädter Oberbürgermeister) annulliert: Weil eine Stadträtin Bewohnern eines Altenheims bei der Beschaffung von Briefwahlunterlagen behilflich war, weil in der Centralstation noch vor deren Eröffnung eine Benz-Wahlparty stattfand, und weil Benz während einer als Richtfest deklarierten Veranstaltung in der Eberstädter Markthalle Wahlwerbung trieb." Quelle: Echo
5.19 Punkte
2 Besucher
(26.03.2003)
Kommentare (1)


644

Newsticker des Darmstädter Echo zum Irak-Krieg NEU
Der Newsticker liefert etwa alle 15 Minuten die neuesten Nachrichten. So z.B. in der Nacht zum 26. März:
"00:17 Uhr Pentagon: Zwischen 150 und 500 Iraker bei Nadschaf getötet
23:59 Uhr Erneut Opfer unter britischen Soldaten durch "friendly fire"
23:28 Uhr Militärs: Offenbar Aufstand gegen irakische Armee in Basra
22:40 Uhr Weitere in Irak verletzte US-Soldaten nach Ramstein gebracht
22:37 Uhr Zwei britische Soldaten irrtümlich von eigenen Einheiten getötet
22:21 Uhr USA planen bereits neue Botschaft in Bagdad
22:16 Uhr Mehrere Terrorverdächtige in Aachen vorläufig festgenommen
22:00 Uhr Irakische Fernsehsender fallen nach Bombenangriff aus
21:39 Uhr US-geführte Streitkräfte bombardieren trotz Sandsturm erneut Bagdad
21:36 Uhr Rumsfeld rät Einwohnern Basras von Aufstand ab"
5.00 Punkte
2 Besucher
(26.03.2003)
Kommentare (0)


645

Warum fangen Busse des Michelstädter Reiseunternehmens "Adam Strauß" Feuer? NEU
"Zu einer Schreckensfahrt wurde für 40 Fahrgäste der Schnellbuslinie 5515 am Samstag gegen 16 Uhr die Tour von Darmstadt nach Weiterstadt. Kurz hinter der Haltestelle Robert-Bosch-Straße auf der Bundesstraße 42 fing der voll besetzte Bus aus noch ungeklärter Ursache Feuer und brannte völlig aus. Alle Fahrgäste konnten sich in Sicherheit bringen...Für Georg Eidenmüller, Inhaber des betroffenen Busunternehmens „Adam Strauss“ aus Michelstadt, ist es nicht der erste Bus, der Feuer gefangen hat. Das teilt er auf Anfrage mit. „In den vergangenen Jahren hat es schon in vier meiner Reisebusse auf längeren Fahrten gebrannt Alle Fahrzeuge waren neuwertig“. Er führt das auf die moderne Ausstattung mit Turbolader und Klimaanlage zurück. „Da kann es zu starker Hitzeentwicklung kommen“. Trotzdem sei der Brand des Busses für ihn ein Rätsel...„Das Fahrzeug ist erst drei Jahre alt und war vor zwei Tagen in der Inspektion“. Während die Polizei den Schaden mit 35 000 Euro beziffert, geht Eidenmüller von einem Schaden von 120 000 Euro aus. Weil durch die Hitze der Straßenbelag beschädigt wurde, hat die Straßenmeisterei Groß-Gerau am Samstag begonnen, die Fahrbahn auszubessern." Quelle: Echo
5.00 Punkte
2 Besucher
(26.03.2003)
Kommentare (1)


646

Landrat Schnur rettet die Frankfurter Buchmesse und bringt Olympia nach Rhein-Main NEU
Volker Neumann, Direktor der Frankfurter Buchmesse, erwägt wegen hoher Kosten eine Verlegung der traditionsreichen Messe nach München. Vor diesem Hintergrund könnte der Odenwälder Landrat eine neue Heldentat vollbringen:
" In einem Schreiben an den Geschäftsführer der Ausstellungs- und Messe-GmbH Frankfurt, Volker Neumann, hat Landrat Horst Schnur die Unterstützung des Odenwaldkreises sowie des regionalen Hotel- und Gaststättengewerbes angeboten, um die Attraktivität der Buchmesse sowohl für Aussteller, als auch für Besucher zu stärken. Dies teilt die Kreisverwaltung mit...Die Initiative ist auch als Unterstützung der Olympia-Bewerbung zu verstehen. Nähere Informationen gibt es bei Thomas Möschner im Landratsamt Erbach, Telefon 06062 70387." Quelle: Echo
5.00 Punkte
2 Besucher
(26.03.2003)
Kommentare (1)


647

Gau für Frankfurt - Das Messe Desaster - Kulturreportage und Chronik der Ereignisse NEU
"Buchmessen-Direktor Volker Neumann hat mit seinem Vorschlag, die traditionsreiche Frankfurter Buchmesse nach München zu verlegen, in ein Wespennest gestochen. Verärgert über stetig steigende Kosten für das Frankfurter Messegelände und die Hotelzimmer, hatte Neumann am vergangenen Donnerstag auf einer Verlegerversammlung in München nur mal die Stimmung für einen Umzug ausloten wollen. Dass daraus ein solcher Selbstläufer werden würde, hat Neumann entweder selbst nicht geahnt - oder aber der ehemalige Bertelsmann-Marketingchef hat sich absichtlich seiner alten Kniffe bedient, um bessere Konditionen herauszuschlagen.
Dass die Buchmesse tatsächlich nach München umziehen könnte, kann sich in Frankfurt und in der Buchwelt offenbar niemand vorstellen - deswegen sind Neumanns Appelle in der Vergangenheit stets an den Verantwortlichen abgeprallt." Quelle: hr-online.de
5.00 Punkte
0 Besucher
(26.03.2003)
Kommentare (0)


648

Gruselkabinett christlicher Verfehlungen: Ausstellung zu Stationen des Antijudaismus in Reichelsheim NEU
Die gezeigten Fotografien legen u.a. "Zeugnis ab über eine Situation, die in Deutschland ihren brutalen Höhepunkt in Hltlers Judenverfolgung fand. So erfährt der Betrachter anhand von alten Stichen und Texten, dass schon auf dem vierten Laterankonzil 1215 ein „unterscheidendes Kennzeichen für Juden und Sarazener“ gefordert wurde; Judenhut, Ring und Bart waren damals schon ein übliches Gruppenmerkmal. Man liest über „Zwangsdisputationen“, öffentliche Auseinandersetzungen über Glaubensfragen, deren Ergebnis im Vorhinein feststand. Abstruse Vorwürfe über Ritualmorde, Hostienschändung und Brunnenvergiftungen führten auch im Mittelalter schon zu Pogromen gegen jüdische Mitbürger. Selbst Martin Luther „geiferte“ gegen Ende seines Lebens gegen die Juden, so dass Hltler ihn unzensiert in der antisemitischen Wochenzeitschrift „Der Stürmer“ zitieren konnte."
Initiator der in der Reichelsheimer Michaelskirche gezeigten Ausstellung ist Pfarrer Ulrich Schwermer (Heppenheim), Vorsitzender des Arbeitskreises „Kirche und Israel“ in Hessen und Nassau. Quelle: Echo
5.19 Punkte
2 Besucher
(26.03.2003)
Kommentare (1)


649

Gegen den Strich: Der Altliberale Ralf Dahrendorf rühmt Tony Blair und kritisiert Gerhard Schröder NEU
"Blair steht jedoch mutig zu seinen Überzeugungen. Dazu gehört, dass Saddam Hussein ein bösartiger Herrscher ist, der seine Nachbarn und auch andere Teile der Welt potenziell bedroht und der deshalb von der Macht zu entfernen ist. Blairs Haltung ist umso bemerkenswerter, als politische Führer heute von Meinungsumfragen und so genannten Focus Groups abhängig sind, die ihnen einreden, was sie zu denken haben. Viele Politiker versuchen dabei so nahe wie möglich an der Mehrheitsmeinung zu bleiben. Das nennen sie dann demokratisch und hoffen, dass sich diese Treue zum Volkswillen bei der nächsten Wahl auszahlt... Den wohl offenkundigsten Mangel an Führungsqualitäten hinsichtlich einer Annäherung an die Volksmeinung zeigt heute wohl Kanzler Gerhard Schröder...Glücklicherweise ist derartiger Populismus – und um nichts anderes handelt es sich – nicht allgegenwärtig...Zumindest Blair verfolgt seine Irak-Politik, weil er zutiefst davon überzeugt ist, im Recht zu sein. Er wird auch im Falle einer Niederlage zu seiner Überzeugung stehen, obwohl der Preis dafür hoch ist, wie die ersten Verluste britischer Soldaten im Irak-Krieg auch zeigen...Er ist ein wahrhaft von seinen Überzeugungen beherrschter Politiker, der weniger von einem Zukunftssinn als von einem Sinn für Moral getrieben wird. Solche Politiker riskieren viel – nicht nur für sich selbst. Vielleicht riskieren sie mehr, als man rechtfertigen kann. Jeder, der an westliche Werte glaubt, muss in der heutigen Krise hoffen, dass solche Politiker die Oberhand behalten." Quelle: SZ
5.00 Punkte
1 Besucher
(26.03.2003)
Kommentare (1)


650

Angriff der US-Armee auf Seckmauern NEU
...vor 58 Jahren wohlgemerkt.
Auf Einladung des Heimat- und Geschichtsverein Lützelbach referierte der 74 Jahre alte Georg Eckert als Zeitzeuge über das von ihm erlebte Endes des 2. Weltkriegs:
"Um 14 Uhr (Anm.: 28. März 1945?)begann der Angriff auf Seckmauern. Zwei Scheunen wurden in Brand geschossen. Hierbei wurden alle Pferde der Gruppe getötet. Eine für den Ort bestimmte Bombe landete im Wiesental. Zwei junge Soldaten, die sich in Häuser retten wollten, wurden tödlich getroffen. Schwer verwundet wurde der Chef der Einheit, der durch den Beschuss beide Beine verlor und später im Lazarett in Bad König starb. Sämtliche Fenster und viele Dächer im mittleren Ortsteil gingen zu Bruch. Viele weitere Soldaten zogen in den Folgetagen durch das Dorf, oft wünschten sie Privatkleidung zu erhalten. Noch vor dem Eintreffen der Amerikaner wurden zwei Brücken in Richtung Wörth gesprengt. Die zwei im Dorf gelegenen Brücken konnten, nach den Worten von Eckert, durch das beherzte Eingreifen von Einwohner, insbesondere Frauen, verhindert werden. Am Gründonnerstag (29. März 1945) marschierten die ersten Amerikaner aus Richtung Haingrund kommend in Seckmauern ein. Der Volkssturm blieb zu Hause. Jeder hatte eingesehen, dass der Krieg verloren war. Der Vormarsch der Amerikaner wurde durch in Erlenbach am Main stehende deutsche Granatwerfer, die in Richtung Seckmauern schossen, abgebremst." Quelle: Echo
Der Vorsitzende des Vereins, Wilhelm Gieg, will mit solchen Veranstaltungen das Wissen um die Heimathistorie für die Nachwelt erhalten.
5.00 Punkte
1 Besucher
(27.03.2003)
Kommentare (1)





[ Odenwald Geschichten 551-600 [ Odenwald Geschichten 651 - 700


Copyright: www.odenwald-geschichten.de 2003

bluecounter Website Statistics bluecounter Website Statistics